Chevron Aktie aktuell Chevron, Royal Dutch Shell und BP: So sieht es derzeit technisch bei den Aktien aus

News: Aktuelle Analyse der Chevron Aktie

In diesem Artikel

Chevron
ISIN: US1667641005
Ticker: CVX
Währung: USD

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Basis 6 Monate neutral
Zur Chevron Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Einzelaktien weisen derzeit so gut wie kein Eigenleben auf. Nahezu sämtliche Bewegungen hängen primär von der Richtung der Hauptindizes ab. Des Weiteren werden die An- und Abstiege vor allem von der Stärke oder der Schwäche des jeweiligen Sektors bestimmt. Bei den Ölaktien sahen wir in den letzten Wochen neben den Fluglinien teils die stärksten Anstiege. Chevron, Royal Dutch, als auch BP sind heftig gestiegen und alle Aktien haben derzeit eines gemein: Sie sind am fallenden, mittelfristigen Trendindikator angekommen (50-Tage-Durchschnitt). Selbst in Zeiten der Krise sehen wir, dass die technische Ebene perfekt funktioniert. Die Charts und die Muster in Bärenmärkten sind fast immer gleich und es wundert kaum, dass exakt auf den derzeitigen Niveaus die Bären beginnen, den Druck nach unten zu erhöhen.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Chevron Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Was ist jetzt von den Aktien zu erwarten? Wenn hier alles wie erwartet verläuft, sollten die Wertpapiere von den aktuellen Niveaus aus wieder deutlich nach unten abdrehen. Dies werden unter Umständen einige Short-Seller für sich nutzen wollen, um den nächsten Abschwung profitabel mitzunehmen. Doch Vorsicht! Hin und wieder kommt es noch zu einem finalen Push nach oben. Hierbei werden die Bären gerne noch einmal am falschen Fuss erwischt. Es kommt nicht selten vor, dass der 50-Tage-Durchschnitt im Rahmen eines Fehlausbruchs für wenige Tage gebrochen wird. Generell aber, sehen wir der weiteren Entwicklung der Ölaktien derzeit eher bärisch entgegen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 07.04.2020 Kurs: 80.92 Kürzel: CVX | LYNX Online-Broker

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Vorherige Analysen der Chevron Aktie

Am Samstag kam es in Saudi-Arabien zu Drohnenangriffen auf Erdöl-Anlagen des Staatskonzerns Aramco.
Ein Angriff traf die grösste Ölraffinerie des Landes.

Dadurch dürfte sich die Tagesproduktion des Landes halbieren, von zehn auf fünf Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht rund 5% des weltweiten Ölverbrauchs.

Dass die Kurse auf eine derartige Entwicklung mit einem Kurssprung reagieren, ist also absolut nachvollziehbar.
Von einer Sekunde auf die andere löste sich das weltweite Überangebot an Öl in Luft auf.

Derzeit notieren die Rohölsorten WTI und Brent rund 8% im Plus. Zwischenzeitlich lag das Plus bei rund 20%, de grösste Kurssprung seit 1991.

Bedeutet das Krieg?

Derzeit befindet sich Saudi-Arabien bereits in einem illegalen Krieg mit seinem Nachbarn Jemen. Die Vorgänge werden von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignoriert und man liefert weiterhin Waffen an das islamistische Regime in Riad.

Mit den USA hatte man erst kürzlich einen Mega-Waffendeal abgeschlossen, Auftragsvolumen mehr als 100 Mrd. USD.

Die saudische Königsfamilie benötigt dringend Panzer, Kampfhubschrauber & Co, um den Jemen abzuriegeln. Selbst Medikamente lässt man nicht mehr ins Land.
Von Lebensmitteln ganz zu schweigen. Die 28 Millionen Einwohner sitzen auf dem Trockenen, zehntausende Menschen sind bereits umgekommen, hunderttausende sind vom Tod bedroht.

Hilfsorganisationen sprechen von einem „Albtraum“ und einer akuten Hungersnot.
Warum sieht die Welt einfach weg?

Die Rebellen im Jemen haben sich jedenfalls zu den Angriffen bekannt. Saudi-Arabien beschuldigt hingegen den Iran.

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini sprach von einer Bedrohung der Sicherheit in der Region.
Das ist sicherlich nicht untertrieben.

Am Ende könnte es zu einem Krieg führen, in dem sowohl die USA, als auch Saudi-Arabien und der Iran verwickelt werden könnten.

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Ölpreis bald dreistellig?

Die Folgen eines Krieges kann man derzeit kaum abschätzen. Der Rohölpreis dürfte dadurch jedenfalls weiter befeuert werden.

Mit all zu hohen Kurszielen wäre ich dennoch vorsichtig, denn die Saudis werden die Fördermenge so schnell wie möglich wieder hochfahren.

Darüber hinaus steht die US-Fracking-Industrie Gewehr bei Fuss.
Mit jedem Dollar, den der Rohöl-Preis steigt, werden weitere Quellen profitabel und nehmen den Betrieb auf.
Dort dürfte die Fördermenge ebenfalls schnell steigen und den Preis auf der Oberseite eingrenzen.

Doch auch ein Anstieg von 60-65 USD auf 80 oder 90 USD je Barrel haben negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Vor allem wenn der Preis sehr schnell ansteigt, das könnte einen Schock auslösen.

Als ich von den Angriffen erfahren hatte, hatte ich sofort die Worte von Investorenlegende Bill Miller in den Ohren.
Demnach enden nahezu alle Bullenmärkte entweder durch einen Ölpreis-Schock, steigende Leitzinsen oder eine Rezession.

Im heutigen Handelsverlauf hat Rohöl der Sorte Brent einen Grossteil der Gewinne wieder abgegeben.
Die Meldung, dass die USA ihre strategischen Reserven nutzen werden, hat den Markt vorerst beruhigt. Vorerst.

Fällt Brent wieder unter 62,50 USD und somit in den Abwärtstrend zurück, haben die Bullen ihre Chance vertan.

Solange das aber nicht der Fall, ist Brent tendenziell bullisch. Erneute Kursgewinne in Richtung 65 und 67 USD sind jederzeit möglich.
Darüber kommt es zu einem Kaufsignal mit Kurszielen bei 69 sowie 70 und 73 USD.

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Chart vom 16.09.2019 Kurs: 64,40 Kürzel: BZ - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Die Profiteure

Selbstverständlich profitieren aber auch viele Unternehmen von einem steigenden Ölpreis.

Darunter die Branchenriesen Royal Dutch Shell oder BP.

Aus meiner Sicht würde es aber vor allem den Fracking-Unternehmen helfen. Da wären zum Beispiel Halliburton, National Oilwell Varco und Schlumberger.
Desweiteren EOG Resources, Continental Resources, Whiting Petroleum, Marathon Oil, QEP Resources und Hess Corp.

Exxon, Chevron und ConocoPhillips sind in diesem Bereich ebenfalls stark engagiert.

Weitere Profiteure wären Zulieferer der Branche, wie der Fracking-Sand-Hersteller US Silica.

Bei viele dieser Aktien könnte es jetzt zu einer Rallye kommen. Der Sektor ist ohnehin „ausgebombt“ und seit Monaten im Sturzflug.

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Die folgenden Aktien sind mehrfach auf der Oberseite gescheitert. Den Bullen scheint die Luft auszugehen.
Man sollte also dringend darüber nachdenken, Gewinne mitzunehmen.

Facebook

Seit dem Jahreswechsel ist es zu einer beeindruckenden Erholung gekommen, doch zuletzt ist die Aktie mehrfach im Widerstandsbereich zwischen 193 und 195 USD gescheitert.

Selbst die Ankündigung, mit Libra eine eigene Crypto-Währung zu schaffen, reichte nicht aus, um die Aktie darüber zu hieven.

Eine Korrektur bis 175 USD wäre daher nicht überraschend. Darunter wäre der Weg bis in Richtung 160 USD frei.

Chart vom 27.06.2019 Kurs: 188 Kürzel: FB - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Netflix

Der Abwärtstrend ist intakt und Netflix kommt seit Wochen nicht mehr weiter. Etliche Anläufe der Bullen sind gescheitert.

Ein mögliches Korrekturziel liegt bei 342 USD. Fällt die Aktie nachhaltig unter dieser Marke, droht eine Ausdehnung der Korrektur in Richtung 330 sowie 320 und 300 USD.

Chart vom 27.06.2019 Kurs: 362 Kürzel: NFLX - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Chevron

Der Öl- und Gasriese hinkt dem Markt bereits seit Monaten hinterher und die Abwärtstrends sind intakt. Die Bären sind hartnäckig und scheinen sich festgebissen zu haben.

Mögliche Korrekturziele liegen bei 118 sowie 114 und 110 USD.

Chart vom 27.06.2019 Kurs: 123 Kürzel: CVX - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Cisco

Unter den besprochenen Werten ist das Chartbild von Cisco das stärkste. Im Gegenzug ist die Bewertung des Unternehmens ausserordentlich hoch.

In den letzten 10-15 Jahren pendelte die P/E in einem engen Band um einen Wert 12. Aktuell kommt Cisco auf einen Wert von 18,7.

Darüber hinaus hat die Aktie in kurzer Zeit eine lange Wegstrecke zurückgelegt und hat ein multiples Top nahe 57 USD ausgebildet. Die Bullen sind unter Zugzwang, sonst drohen Verluste bis 52 USD.
Darunter muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 49 und 46 USD gerechnet werden.

Chart vom 27.06.2019 Kurs: 56,60 Kürzel: CSCO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Comcast

Beim Entertainment-Konzern Comcast ist die Sachlage umgekehrt. Die Bewertung ist im Verhältnis zum erwarteten Wachstum absolut vertretbar.

Doch nach schnellen Kursgewinnen von über 30% und einem multiplen Top, scheint die Anleger der Mut zu verlassen. Ein erstes Korrekturziel läge bei 41 USD. Darunter wäre Platz in Richtung 38-39 USD sowie 35-36 USD.

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Chart vom 27.06.2019 Kurs: 42,11 Kürzel: CMCSA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker