Die besten Uran-Aktien | Online Broker LYNX

2021 wird zum Comeback-Jahr für Uran-Aktien: Steht ein neuer Uran-Superzyklus bevor?

Im Zuge der allgemeinen Rohstoff-Rallye sprang zuletzt auch der Preis für den Rohstoff Uran stark an. Dies könnte nun der ersehnte Wendepunkt sein, den wir Ihnen zuletzt für Uran und Uran-Aktien in Aussicht gestellt hatten. Viele Uran-Aktien, darunter auch die von uns vorgestellten Werte, legten bereits stark im Wert zu. Seit der Erstvorstellung Mitte 2018 konnten unsere Uran-Aktien-Tipps im wahrsten Sinne des Wortes strahlen. In der Spitze legten die Aktien von Cameco um +156 %, Uranium Energy um +117 % und Sprott Physical Uranium Trust (vormals Uranium Participation) sogar um starke +363 % zu. Dies könnte jedoch erst der Anfang einer anhaltenden Kursrallye für Uran-Aktien sein. Stehen Uran-Aktien also vor dem grossen Comeback?

Uran-Aktien: Nach Fukushima jahrelang abwärts

Atomkraft geniesst allgemein keinen sehr guten Ruf und auch der Rohstoff Uran hat nicht gerade viele Freunde. Dafür verantwortlich ist das zerstörerische Potenzial des strahlenden Minerals, dass sich beispielsweise bei Reaktor-Katastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima zeigte. Das Unglück in Japan führte vor zehn Jahren Anfang 2011 unter anderem dazu, dass die deutsche Bundesregierung den Atom-Ausstieg beschleunigte und die Schliessung aller deutschen Kernkraftwerke damit endgültig besiegelte.

Nach dem Atomunfall von Fukushima fiel der Uranpreis (U308) von rund 70 USD je Pfund bis auf ein Tief von gerade mal 17 USD je Pfund im Jahr 2016. Entsprechend liessen Anleger Uran-Werte links liegen, die dadurch in einen jahrelangen Abwärtsstrudel gerissen wurden. Es schien fast, als würden auch die Aktien von Uranunternehmen mit einem Mal „radioaktiv zerfallen“, denn die meisten Uran-Werte verloren 80 % bis 90 % an Wert. Kein Wunder, dass sich kaum noch Investoren fanden, die in einer solchen Zeit in Uranprojekte investierten.

Uranpreis-Rallye ab Spätsommer 2021: Neun-Jahreshoch erreicht

Nachdem sich der Preis des Rohstoffs bis Mitte 2020 bis auf 34 USD je Pfund erholt hatte, setzte erneut eine Konsolidierung ein. Ab dem Spätsommer 2021 erfolgte dann der charttechnische Ausbruch. Kurzzeitig stieg der Spotpreis für ein Pfund über 50 USD und notiert aktuell – allerdings bei starken Schwankungen – nur knapp unter diesem Neun-Jahres-Hoch. Vieles spricht dafür, dass diese Entwicklung nachhaltig ist und der frische Aufwärtstrend auch Ende 2021 und im kommenden Jahr 2022 anhalten wird.

Fakten zum Rohstoff Uran

Uran ist ein radioaktives silberweisses Metall, das als Verbindung mit mehr als 200 Mineralien in der Erdkruste relativ häufig vorkommt. Lässt man Recyclingmöglichkeiten aussen vor, so gehen Schätzungen zu Verbrauch und Vorkommen davon aus, dass die weltweiten Uranressourcen noch mindestens 50 bis 200 Jahre ausreichen. Der Rohstoff, der überwiegend aus dem Brennstoff Uranisotop U-235 besteht, befindet sich als Uranerz in verschiedenen Gesteinsarten wie Sandstein, Vulkangestein oder Granit.

Derzeit entfallen rund 25 % der weltweiten Produktion auf Kanada, weitere Förderländer sind Australien, wo gleichzeitig die grössten Uranreserven lagern, Russland, Kasachstan, Namibia sowie Niger.

Aktuell stellt die Kernenergie einen Anteil von rund 11 % an der weltweiten Stromgewinnung. Trotz aller Nachteile ist Atomkraft CO2-neutral und spielt neben der Smog-Reduzierung für viele Länder daher auch zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen und somit paradoxerweise zur Erreichung von Klimazielen eine wichtige Rolle.

Steigende Nachfrage: Zahlreiche Atomkraftwerke im Bau

Den Investoren ist in den vergangenen Jahren eines entgangen: Anders als man nach Fukushima vielleicht vermuten würde, erhöhte sich die Anzahl der aktiven Kernreaktoren in den letzten Jahren deutlich. Seit dem Jahr 2011 stieg die Anzahl der weltweit in Betrieb befindlichen Reaktoren, trotz etlicher Abschaltungen, von 437 leicht auf 444 und rund 51 weitere Kernkraftwerke befinden sich im Bau, darunter 8 innerhalb der EU. Zusätzlich sind laut der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) über 100 Atomkraftwerke in Planung und mehr als 300 in Machbarkeits- und Entscheidungsprozessen, darunter auch eines in Grossbritannien. Der Grossteil der neuen Atomkraftwerke entsteht jedoch in China und Indien. Allein in diesen beiden Ländern sollen mehr als 200 neue Meiler gebaut werden– vor allem zur Luftreinhaltung. Deshalb soll der Anteil der Kernenergie in China bereits bis 2030 von derzeit 4 % auf mehr als 20 % steigen.

Die neuen Atomkraftwerke dürften Meiler, die zum Beispiel in Europa abgeschaltet werden in den kommenden Jahren mehr als wett machen. Aufgrund dessen rechnen Experten in den kommenden Jahren mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach dem Rohstoff Uran. Die IAEO schätzt beispielsweise, dass sich der heutige Verbrauch von Uran von ca. 70.000 Tonnen bis zum Jahr 2030 auf jährlich 140.000 Tonnen verdoppeln soll. Bis 2040 rechnet die IAEO mit einem jährlichen Wachstum der Nachfrage um rund +3,1 %.

Minenschliessungen führen zu Angebotsverknappung

Auf der anderen Seite verknappte sich das Angebot in den letzten Jahren durch stetige Minenschliessungen. Waren vor gut einem Jahrzehnt noch rund 500 Minen in Betrieb, so liegt die Zahl aktuell bereits unter 50. Rund 80 % der weltweiten Uranversorgung stammen dabei aus lediglich zehn Minen. Darüber hinaus gibt es gerade mal fünf in der Entwicklungsphase befindliche Grossprojekte, durch die das Angebot zukünftig sichergestellt werden soll. Lediglich 14 Bergbauunternehmen teilen sich den gesamten Markt.

Der grösste börsennotierte Urankonzern Cameco, der als einer von wenigen Uran-Produzenten nicht auf staatliche Gelder zugreifen kann,legte im Jahr 2018 die weltgrösste Uranmine McArthur River vorläufig still und nahm dadurch mehr als 8.000 Tonnen Uran vom Markt. Kurz darauf erklärte auch der mit 22 % Marktanteil weltgrösste Uranproduzent Kazatomprom vorläufige Produktionskürzungen um mindestens 4.000 Tonnen jährlich. Allein die beiden Produktionsdrosselungen sorgten dafür, dass sich das weltweite Uranangebot um mehr als ein Fünftel (!) reduzierte. Weitere Minenschliessungen wie die Langer Heinrich Mine in Namibia durch den Bergbaukonzern Paladin verschärfen die Lage. Deshalb bewegte sich der Uranmarkt von einem leichten Überschuss im Jahr 2017 langsam aber sicher in Richtung Versorgungsdefizit. Im Jahr 2020 sorgten Corona-bedingte Shutdowns für einen weiteren Produktionsrückgang von insgesamt rund 9.000 Tonnen.

Rückläufiges Recyclingangebot und aufwändige Minenförderung

Aufgrund der gestiegenen Preise dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis die Bergbaukonzerne ankündigen, die Produktion in den zeitweise geschlossenen Minen wieder aufnehmen zu wollen. Bis jedoch frühere Produktionsniveaus erreicht werden, könnte es durchaus 2-3 Jahre dauern. Doch nicht nur vorläufig und dauerhaft geschlossene Minen verknappen das Angebot. Bis zuletzt konnte ein bedeutender Teil des benötigten Urans aus Atomwaffen und -schrott recycelt bzw. zurückgewonnen werden. Doch diese Vorräte sind nahezu aufgebraucht, so dass der Minenanteil in den kommenden Jahren stark zulegen dürfte. Das Problem dabei liegt allerdings darin, dass es für die Rentabilität des Abbaus stark auf den Gehalt des silberweissen Metalls im Gestein ankommt. Bei den meisten bekannten Ressourcen ist der Anteil sehr gering und liegt in der Regel unter 0,1 %. Deshalb lässt sich Uran nur mit sehr hohem Energieaufwand und aufwendigen Abbaumethoden fördern.

Bei neueren Verfahren schürfen beispielsweise ferngesteuerte Roboter im Gestein. Anschliessend wird der sogenannte „Yellowcake“ – so wird das pulverförmige Gemisch von Uranverbindungen aufgrund seiner gelblichen (bis bräunlichen) Farbe genannt – mittels Lauge aus dem Gestein geschwemmt. Aus einer Tonne Uranerz lassen sich meist zwischen einem und zehn Pfund Yellowcake gewinnen, das zu 80 % aus Uranverbindungen besteht. Dieses Gemisch muss für die Verwendung in Atomreaktoren weiter chemisch angereichert werden. Dabei fallen radioaktive Rückstände an, die aufgrund ihrer langen Halbwertszeit für lange Zeit ein Umweltproblem darstellen und beispielsweise ein Risiko für Grundwasservorkommen bedeuten. Eine sichere Lagerung dieses Atom-Mülls sowie der nicht mehr benötigten abgekühlten Brennstäbe ist immer wieder ein grosses Medienthema, bislang werden radioaktive Abfälle in sogenannten Zwischenlagern aufbewahrt.

Strahlende Aussichten für Uran-Aktien: Gibt es sogar einen neuen Uran-Superzyklus?

Seit Frühjahr 2018 legte der Uranpreis unter hohen Schwankungen von 20 USD auf aktuell knapp unter 50 USD je Pfund zu. Da sich die Angebotslücke durch die nach und nach steigende Nachfrage weiter ausweiten wird, könnten sich die drastischen Produktionskürzungen der letzten Jahre als Katalysator für eine längerfristige und vor allem nachhaltige Uranpreis-Rallye erweisen.

Mittlerweile lässt sich mit Uran-Minen auch wieder Geld verdienen – vorausgesetzt die Preise bleiben auf dem aktuellen Niveau. Die durchschnittlichen Förderkosten der Minenbetreiber liegen bei etwa 40 USD je Pfund. Der Anreizpreis neue Uranminen in Produktion zu bringen, liegt Experten zufolge sogar bei über 60 USD bis 70 USD je Pfund, so dass auch bei weiteren Preissteigerungen vorerst noch keine neuen Minen erschlossen werden dürften. Das liegt vor allem daran, dass die Eröffnung einer neuen Uranmine ein komplizierter und kostspieliger Prozess ist, der nach der Entdeckung eines Vorkommens zwischen 10 und 20 Jahre in Anspruch nehmen kann. Auch halten einige Experten sogar einen neuen Uran-Superzyklus für möglich, der in den kommenden Jahren mit einer Rückkehr zu dreistelligen Preisen enden könnte.

Energieversorger könnten Preisanstiege locker wegstecken

Die Kraftwerksbetreiber könnten Anstiege in diese Preisregionen übrigens locker verschmerzen, da die Brennstoffkosten beim Betrieb eines Atomkraftwerks allenfalls 2-3 % der Gesamtkosten ausmachen. Während bei Öl die Nachfrage ab einem bestimmten Preis spürbar zu sinken beginnt, ist dies bei Uran also kaum der Fall. Auch erhebliche Preisschwankungen beim Uran wirken sich auf die Kosten der Energiegewinnung in der Regel nur minimal aus. Selbst Preise von bis zu 140 USD je Pfund waren im Jahr 2007 kein Thema in den Medien.

Überschaubare Anzahl an Investmentmöglichkeiten

Für Anleger dürfte es sich auszahlen, das radioaktive Metall und insbesondere Uran-Aktien weiter im Auge zu behalten. Das einzige Problem, dass sich interessierten Investoren hier bietet, ist die extrem limitierte Zahl an geeigneten Investmentkandidaten. Viele auf Uran spezialisierte Rohstoff-Firmen gerieten durch die Preiskrise in Existenznöte und haben erheblich an Substanz, Finanzmitteln und Wert eingebüsst. Diese Aktien sowie Explorer-Aktien mit einer Marktkapitalisierung von unter 100 Mio. USD wie beispielsweise Okapi Resources sollten als Small- und Mikrocaps nur hartgesottenen Zockern vorbehalten bleiben. Andere Unternehmen wie beispielsweise Energy of Australia verkaufen nach endgültigen Minenschliessungen nur noch Lagerbestände ab und sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

Investitionen in Bergbau-Unternehmen, die bereits eine Produktion oder zumindest betriebsbereite Minen vorweisen können, sind in der Regel am risikoärmsten. Im Folgenden werden wir Ihnen drei Uran-Werte vorstellen, mit denen Sie von der erwarteten Renaissance des strahlenden Minerals stark profitieren könnten.

Die besten Uran Aktien 2021

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Aktien-Liste von 10 Uran-Aktien für 2021. Drei besonders aussichtsreiche Uran-Aktien stellen wir Ihnen anschliessend näher vor.

Uran Aktien Liste:

Uran AktienISINSymbolWährung
Berkeley EnergiaAU000000BKY0BKYAUD
CamecoCA13321L1085CCJUSD
Denison MinesCA2483561072DNNUSD
Energy FuelsCA2926717083UUUUUSD
NAC KazatompromUS63253R2013KAPUSD
NexGen EnergyCA65340P1062NXEUSD
Paladin EnergyAU000000PDN8PDNAUD
Sprott Physical Uranium TrustCA85210A1049U.UNCAD
Uranium EnergyUS9168961038UECUSD

Mit diesen Uran-Aktien können Sie von einem neuen Aufwärtstrend des Rohstoffs Uran profitieren.

Cameco: Schwergewicht der Uranbranche

Wer in Uranaktien investieren möchte, der kommt um Cameco (ISIN: CA13321L1085 – Symbol: CCJ – Währung: USD), den grössten börsennotierten Uranproduzenten wohl nicht herum. Der kanadische Konzern mit Sitz in Saskatoon, Saskatchewan ging im Jahr 1988 aus der Fusion der Saskatchewan Mining Development Corporation (SMDC) und Eldorado Nuclear Limited hervor. Cameco (Canadian Mining & Energy Corporation) verfügt über Minen in Kanada, den USA und Kasachstan, die schätzungsweise zwischen 15 % und 18 % der weltweiten Abbaukapazitäten repräsentieren und insgesamt für geprüfte und wahrscheinliche Uranlagerstätten im Umfang von 455 Mio. Pfund stehen. Damit ist der Konzern weltweit die Nummer drei hinter Kazatomprom aus Kasachstan und dem französischen Orano-Konzern, der bis 2017 unter dem Namen Areva firmierte. Neben der Urangewinnung bietet das Unternehmen Dienstleistungen für Unternehmen aus der Kernkraft- und Nuklearbranche an. Über eine Kooperation mit einem Atomkraftwerkbetreiber ist Cameco in Kanada auch an der Weiterverarbeitung von Uran und der Produktion von Kernenergie beteiligt.

Minenschliessungen sollen Uranpreise nach oben treiben

Aufgrund der niedrigen Uranpreise wurde 2016 bereits die Rabit Lake Mine geschlossen. Im vergangenen Jahr wurde auch das vorübergehende Aus für die Cigar Lake Mine und die McArthur River Mine verkündet. Durch die harten Massnahmen begegnete man den niedrigen Uranpreisen, die keine kostendeckende Produktion erlaubten. Denn Cameco produziert Uran im Schnitt zu Pfund-Preisen von 31 USD, ein Preisniveau, das zuletzt viele Jahre nicht mehr erreicht und erst im Jahr 2020 wieder überschritten wurde. Und genau deshalb hat die Cigar Lake-Mine den Betrieb im September 2020 wieder aufgenommen, während die anderen beiden Minen lediglich gewartet und in Stand gehalten werden. Doch angesichts der steigenden Preise könnte die Produktion in beiden Minen bald wieder ins Auge gefasst werden – vorausgesetzt die Uran-Preise bleiben stabil über 40 USD. Bis eine stillgelegte Mine tatsächlich wieder bei voller Auslastung Uran fördert, wird mit bis zu einem Jahr Vorbereitungszeit gerechnet.

Dass Cameco die grösseren Minen zuvor relativ lang in Betrieb hielt, lag unter anderem daran, dass es mit vielen Kunden noch alte, langfristige Lieferverträge zu höheren Preisen gab und teilweise noch gibt. Im Jahr 2020 erlöste Cameco trotz eines durchschnittlichen Spot-Preises von ca. 29 USD je Pfund im Schnitt knapp 37 USD je verkauftem Pfund. Ausserdem besteht ein grosser Teil der Kosten aus Abschreibungen auf Förderanlagen. Auch wenn die Substanz „leidet“, floss zumindest kein Cash ab, so dass die erzielten Erlöse weiterhin für Mittelzuflüsse sorgten.

Um seinen Lieferverpflichtungen trotz stark gedrosselter Produktion nachzukommen, kaufte Cameco zuletzt selbst grosse Uranmengen günstig am Markt auf und gab diese mit vertragsgemässem Aufschlag an die Kunden weiter. Dadurch konnte man gleichzeitig das Überangebot am Markt deutlich reduzieren. Zuletzt wurde weniger als ein Drittel des benötigten Urans selbst gefördert, den Rest kaufte Cameco am Markt ein.

Durch die Preiseinbrüche im letzten Jahrzehnt sind zahlreiche Wettbewerber ausradiert worden und von der Bildfläche verschwunden. Durch die klare Richtungsänderung im Jahr 2018 mit erheblichen Förderkürzungen in der gesamten Branche wurden die Preise mittlerweile wieder in profitable Regionen bewegt. Zum Teil liegt dies mit Sicherheit auch an der anhaltenden Rohstoff-Hausse. Durch die mittlerweile geschlossene Nachfragelücke sollte der positive Trend weiter anhalten, so dass jeder weitere Preisanstieg für Cameco als Gewinnhebel wirkt.

Dividendenzahlung trotz schwacher Uranpreise

Dass Cameco aufgrund der schwachen Uranpreise seit Jahren mit Umsatzrückgängen kämpft, überrascht wenig. Im Schnitt gingen die Umsatzerlöse in den vergangenen drei Jahren um -6 % zurück. Trotzdem generiert das an der Börse mit rund 10,5 Mrd. USD bewertete Unternehmen zumindest weiterhin einen positiven Cashflow: Im Jahr 2020 wurden insgesamt Mittelzuflüsse in Höhe von 57 Mio. CAD generiert (2019: 527 Mio. CAD). Neben den Wartungskosten für die zeitweilig geschlossenen Minen belastete vor allem die Covid-19-Pandemie, so dass es trotz höherer Uranpreise einen Umsatzrückgang in Höhe von -3 % auf 1,80 Mrd. CAD (2019: 1,86 Mrd. CAD) sowie einen Verlust in Höhe von 0,13 CAD je Aktie zu verbuchen gab (2019: +0,19 CAD je Aktie). Dabei verkaufte das Unternehmen knapp 31 Mio. Pfund Uran zu durchschnittlich ca. 37 USD je Pfund.

Mit rund 1,2 Mrd. CAD an liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen ist das Unternehmen weiterhin kerngesund und in einer komfortablen Finanzsituation.

Zwar wurde die Dividende zuletzt deutlich auf 6 Cent je Aktie zusammengestrichen, aber allein die Tatsache, dass eine Dividende bezahlt werden kann, ist im schwierigen Marktumfeld der vergangenen Jahre keine Selbstverständlichkeit. Seit dem Börsengang im Jahr 1991 wurde jedes Jahr eine Dividende bezahlt. Auch wenn sich die Branche preisbedingt über lange Zeit in einer schwierigen Phase befand, war Cameco weiterhin in der Lage zumindest eine symbolische Dividende an die Aktionäre auszuschütten. Für das laufende Geschäftsjahr 2021 rechnen Analysten mit einem nochmaligen deutlichen Umsatzrückgang auf 1,45 Mrd. CAD und einem Verlust von -0,22 CAD je Aktie. Im kommenden Geschäftsjahr soll dann bei einem Umsatz von 1,63 Mrd. CAD wieder ein Gewinn in Höhe von 0,15 CAD je Aktie geschrieben werden. Die Schätzungen liegen jedoch sehr weit auseinander. Während einige Experten nochmalige Verluste erwarten, liegen die optimistischsten Schätzungen sogar bei einem Gewinn von ca. 0,70 CAD je Aktie – dies ist angesichts der zuletzt starken Uranpreise nicht ausgeschlossen.

Fazit: Wer auf steigende Uranpreise setzt, investiert in Cameco

Wer als Anleger im Jahr 2021 und darüber hinaus auf eine Uranpreisrallye setzt, kann auch zu den aktuellen Kursen von ca. 25 USD bis 26 USD noch spekulativ einige Cameco-Aktien ins Depot legen. Besser wäre zum Einstieg natürlich ein Rücksetzer in den Bereich 20 USD. Ohne Frage, Investments in Uranwerte sind mit höheren Risiken verbunden als andere Investments. Die Betreiber von Uranminen arbeiteten zuletzt unmittelbar an der Grenze zur Profitabilität und könnten durch erneute Preisrückgänge entsprechend hart getroffen werden.

Die besten Uran Aktien: Entwicklung der Cameco Corp Aktie von Oktober 2018 bis Oktober 2021 | Online Broker LYNX

Der Preis für Uran ist nach den Minenschliessungen jedoch bereits ein gutes Stück weit angestiegen, so dass der Optimismus stetig wächst. Natürlich muss sich der Uranpreis erst noch auf dem erhöhten Niveau zwischen 40 USD und 50 USD je Pfund stabilisieren, aber die Chancen dafür stehen gut. Cameco kommt zu Gute, dass das Unternehmen zu Kosten unter dem Branchendurchschnitt produzieren kann. Rechnen Sie bei Cameco, wie auch bei allen anderen Uran-Aktien, mit weiterhin hohen Kursschwankungen und investieren Sie ggf. einen geringen Depotanteil.

Uranium Energy: Heisse Wette auf Uranpreis-Anstiege

Das US-Unternehmen Uranium Energy (ISIN: US9168961038 – Symbol: UEC – Währung: USD) ist einer der wenigen kleineren Uran-Produzenten, die im Geschäft geblieben sind. Aufgrund der niedrigen Preise steht die Uranförderung allerdings still, was jedoch nicht heisst, dass keine Testbohrungen und Datenanalysen stattfinden. Uranprojekte des Unternehmens finden sich beispielsweise in den US-Bundesstaaten Texas, Wyoming, New Mexico, Arizona und Colorado. Ausserdem betreibt das Unternehmen eine Uran-Verarbeitungsanlage in Hobson, Texas. Da Uranium Energy generell keine Vorausverkäufe tätigt, profitiert der Konzern vollumfänglich von Uranpreisanstiegen. Ausserdem hat das Unternehmen erst vor wenigen Monaten 2,3 Mio. Pfund Uran im Gesamtwert von 69 Mio. USD zu einem Preis von knapp 30 USD je Pfund erworben, da man von steigenden Notierungen ausging. Diese Rechnung ist aus jetziger Sicht aufgegangen und hat dem Unternehmen bei aktuellen Preisen Buchgewinne von rund 46 Mio. USD beschert.

Erfahrenes Management nutzte die Opportunitäten der Uranpreis-Schwäche

Geführt wird der Konzern durch ein erfahrenes und sehr umsichtig agierendes Management um Gründer und CEO Adnani. Dieser positionierte sein Unternehmen in der Krise geschickt und erwarb für kleines Geld weitere hochkarätige Uran-Projekte wie beispielsweise im Powder River Basin in Wyoming, USA. Dadurch kann Uranium Energy die Produktion schnell hochfahren, sobald der Uranpreis ausreichend weit nach oben klettert. Und da es genau danach aussieht, wird aktuell mit Hochdruck daran gearbeitet die Produktionsanlagen auf einen baldigen Betrieb vorzubereiten.

Geschäftsbetrieb noch auf Sparflamme

Neben der Schnäppchenjagd bei erstklassigen Uranprojekten hat Uranium Energy die Kostenstruktur in der Krise schnell an die Gegebenheiten des Marktes angepasst und ist in den vergangenen Jahren im Gegensatz zu vielen Konkurrenten keine grossen finanziellen Risiken eingegangen. An erster Stelle stand das Überleben des Unternehmens, das es sich zum Ziel gesetzt hatte, gestärkt aus der Branchenbereinigung hervorzugehen. Nach Kapitalerhöhungen Ende 2020 und Anfang 2021 hat Uranium Energy aktuell rund 123 Mio. USD an Cash, Eigenkapital und Uran-Lagerbeständen. Die Schulden wurden zuletzt auf 10 Mio. USD. abgebaut, so dass Uranium Energy nahezu schuldenfrei ist. Es würde daher nicht schwerfallen am Markt notfalls weitere Mittel in Form von Eigen- oder Fremdkapital einzusammeln, falls dies notwendig sein sollte.

US-Regierung will Uran-Produktion in den USA ankurbeln: Uranium Energy profitiert

Doch danach sieht es aktuell gar nicht aus, denn es könnte sich schon bald etwas tun: Die US-Regierung beschloss noch unter Trump den Aufbau einer strategischen staatlichen Uran-Reserve. Auch die Demokraten scheinen offensichtlich an dem Plan festzuhalten, mindestens zehn Jahre lang jährlich in den USA gefördertes Uran im Wert von 150 Mio. USD aufzukaufen. Aktuell werden noch 99 % des benötigten Urans aus dem Ausland importiert, so dass auch das US-Militär von ausländischen Lieferungen abhängig ist. Diesen Zustand will man nun so schnell wie möglich beenden, denn die USA sind nach wie vor der grösste Nachfrager nach Uran. Damit der Plan in die Tat umgesetzt werden kann, müssen neue oder stillgelegte Projekte in den USA (wieder) in Produktion gehen, denn die aktuelle US-Produktion liegt bei Null. Und Uranium Energy befindet sich in der „Pole Position“, denn beispielsweise ist das Reno Creek Projekt in Wyoming, das grösste lizensierte Uran-Projekt in den USA, in der Vorbereitungsphase zur Produktion. Die erwartete jährliche Kapazität liegt im Bereich von 2 Mio. Pfund Uran. Auch das Burke Hollow Projekt in Süd Texas könnte laut Unternehmensangaben zeitnah starten, um die Nachfrage der US-Energiebehörde zu decken.

Titan als zweites Standbein

Uranium Energy ist nicht nur im Uransektor aktiv, sondern ist gleichzeitig auch eine Titan-Aktie. Durch die Übernahme des Alto Parana-Projekts in Paraguay von CIC Resources hat Uranium Energy ein qualitativ hervorragendes Titanprojekt erworben, das sich über eine Fläche von über 70.000 Hektar mit fünf Bergbauberechtigungen erstreckt. Der Kauf erfolgte im Jahr 2016 zu einem äusserst günstigen Zeitpunkt, als sich der Titanpreis auf einem mehrjährigen Tiefpunkt befand. Mittlerweile hat sich der Preis für Titanoxid von 112 USD je Tonne auf 358 USD je Tonne mehr als verdreifacht.

Titan ist ein vielseitig verwendbares Metall, das beispielsweise zur Produktion von verschiedenen Metall-Legierungen verwendet wird, die zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommen. Der Grossteil der Titanmineralien wird jedoch zur Herstellung von Titanoxid benötigt, einem Pigment, das die Deckkraft in Farben, Papier, Plastik, Nahrungsmitteln und Kosmetikartikeln erhöht. Ein erstes Bohrprogramm mit insgesamt 49 Probebohrungen wurde bereits erfolgreich abgeschlossen, dabei wurden rund 5 Mrd. Tonnen Gestein mit einem hohen Titanoxid-Gehalt von 7,4 % festgestellt. Damit können nun weitere Schritte in Richtung Produktion vorangetrieben werden.

Fazit: Für hochspekulative Investoren

Das mit knapp 800 Mio. USD Marktkapitalisierung im Vergleich zu Cameco sehr kleine Unternehmen ist hervorragend aufgestellt, um von Preissteigerungen bei Uran zu profitieren. Der Konzern verfügt über Uran-Produktionsstätten, die jederzeit in Betrieb gehen können, sobald gestiegene Uranpreise oder lukrative Lieferkontrakte mit der US-Regierung eine nachhaltig profitable Förderung sicherstellen. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass das Unternehmen den Kapitalmarkt zwischenzeitlich nochmal mit einer Kapitalerhöhung anzapfen muss. Dies könnte dann zu einer gewissen Verwässerung führen. Mit dem Titan-Projekt in Paraguay hat das Unternehmen zudem ein weiteres heisses Eisen im Feuer – für alle Fälle.

Die besten Uran Aktien: Entwicklung der Uranium Energy Aktie von Oktober 2018 bis Oktober 2021 | Online Broker LYNX

Die Aktie von Uranium Energy hat sich aufgrund der steigenden Uranpreise bereits deutlich von den Tiefstständen des Corona-Crashs von 0,35 USD erholt und sich zwischenzeitlich bis Anfang 2021 sogar auf bis zu 3,68 USD hochgearbeitet, was mehr als einer Verzehnfachung (!) entspricht. Aktuell notiert der Wert wieder etwas tiefer bei rund 3,37 USD. Für spekulative Anleger könnte die Aktie bei einem möglichen Rücksetzer in den Kursbereich von ca. 2,80 USD bis 3,00 USD ein interessantes Einstiegsniveau für längerfristige Investitionen bieten. Die Aktie ist zuletzt allerdings schon stark gelaufen, weshalb allenfalls ein sehr geringer Depotanteil investiert werden sollte.

Sprott Physical Uranium Trust: Investments in physisches Uran

Das Unternehmen Uranium Participation, das wir Ihnen an dieser Stelle vorgestellt hatten, wurde im Juli 2021 nach Zustimmung einer einberufenen Aktionärs-Hauptversammlung von der Investment-Firma Sprott Asset Management übernommen und in den Sprott Physical Uranium Trust (ISIN: CA85210A1049 – Symbol: U.UN – Währung: CAD) umbenannt. Die Uranium Participation-Aktien wurden 1:1 in Anteile der neuen Gesellschaft umgewandelt, auch Wertpapierkennung, ISIN und Symbol änderten sich. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatte Uranium Participation etwas mehr als 16 Mio. Pfund physisches Uran im Wert von etwa 600 Mio. USD im Bestand. Heute sind es bereits 33 Mio. Pfund, Tendenz steigend. Der Wert aller Assets (Uran und Barmittel) liegt mittlerweile bereits bei knapp 1,7 Mrd. USD.

Der Einstieg des bekannten Rohstoffinvestors Eric Sprott ist ein gutes Zeichen, sowohl für die gesamte Uran-Branche, als auch für den Sprott Physical Uranium Trust als Investment-Vehikel. Wie Uranium Participation zuvor, investiert auch die neue Gesellschaft ausschliesslich in physisches Uran. Deshalb ist die Aktie des Trusts vor allem für Anleger interessant, die auf einen weiteren Preisanstieg des Rohstoffs setzen. Der Sprott Physical Uranium Trust bietet bei steigenden Uranpreisen einen ordentlichen Gewinnhebel, ohne selbst das Risiko von Erfolg oder Misserfolg eigener Bergbauaktivitäten tragen zu müssen. Verwaltet wird der Trust von einem erfahrenen Management und Berater-Team. Seit Sommer stieg der Wert der Trust-Aktie bereits von ca. 10 CAD auf aktuell ca. 15 CAD.

Ziel: Stetige Steigerung des Nettoinventarwerts

Das Unternehmen sammelt Anlegergelder ein, kauft davon stetig Uran zu und lagert dieses anschliessend in Kanada, den USA und Europa ein. Der Trust spekuliert ausdrücklich nicht auf kurzfristige Preisschwankungen und handelt auch nicht aktiv. Ziel ist es vielmehr, den Nettoinventarwert (Net Asset Value oder NAV) pro Aktie bzw. die Menge an Uran pro Aktie stetig zu steigern und Anlegern eine Möglichkeit zu bieten, direkt in Uran zu investieren. Aktuell liegt der NAV, der täglich auf der Webseite des Unternehmens aktualisiert wird, bei ca. 12,10 USD je Aktie bzw. 14,90 CAD, während die Aktie bei 12,40 USD bzw. 15,30 CAD notiert. Der Aufschlag auf den Nettoinventarwert ist mit ca. 3 % also recht überschaubar. Lagerung und Verwaltung kosten jährlich rund 0,35 % des NAVs, was deutlich weniger ist als bei der Vorgängergesellschaft Uranium Participation, die jährlich 0,9 % des NAVs abrechnete.

De facto ein Uran-Fonds oder Uran-ETF

Die Aktie des Sprott Physical Uranium Trusts entspricht einem Uran-Fonds oder Uran-ETF bzw. Uran-ETC. Mit 0,35 % des NAVs sind die jährlichen Betriebskosten absolut im grünen Bereich. Die Aktie des weltgrössten physischen Uran-Fonds eignet sich hervorragend für Anleger, die langfristig von steigenden Uranpreisen ausgehen, denn die Kursentwicklung hängt fast 1:1 am Uranpreis. Ein sehr liquider Handel garantiert, dass Anleger zu jedem Zeitpunkt ein- und aussteigen können. Angebots- und nachfragebedingt können die Kurse z.B. in turbulenten Marktphasen vorübergehend allerdings auch deutlich vom Nettoinventarwert abweichen.

Die besten Uran Aktien: Entwicklung der Sprott Physical Uranium Trust Aktie von Oktober 2018 bis Oktober 2021 | Online Broker LYNX

Bei der Aktie besteht nicht wie bei anderen Uranwerten das Risiko, dass beispielsweise ein Bergbauprojekt schief geht oder die Kosten für die Erschliessung oder den Betrieb einer Mine aus dem Ruder laufen. Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Risiken für das Unternehmen moderat, denn notfalls kann entweder eine Kapitalerhöhung stattfinden oder Uran aus den eigenen Reserven verkauft werden. Der Kursaufschlag auf den Nettoinventarwert ist überschaubar, so dass ein Investment in den Sprott Physical Uranium Trust zu einer relativ fairen Bewertung erfolgen kann. Bislang gibt es allerdings noch kein Zweitlisting in Deutschland, die Aktie kann entweder an der Heimatbörse, der kanadischen Toronto Stock Exchange oder in den USA am OTC-Markt erworben werden.

Fazit: Der Knoten ist geplatzt

Nachdem das Uran-Angebot in den letzten Jahren stetig zurückging, kam nun endlich der erhoffte grosse Preisanstieg in den Bereich 40 bis 50 USD. Und das könnte erst der Anfang eines neuen Aufwärtstrends sein. Denn mittlerweile sind etliche grosse Lagerbestände abgebaut, so dass die Abhängigkeit von produzierenden Minen nun wieder anziehen sollte. Im Zuge der allgemein anziehenden Rohstoffpreise dürfte sich auch Uran über kurz oder lang weiter verteuern. Die Tatsache, dass sich bereits viele Uran-Aktien im Aufwärtstrend befinden, dürfte diese Erwartungshaltung widerspiegeln. Langfristige Investments in Uran-Aktien könnten sich daher weiterhin auszahlen. Im besten Fall sehen wir aktuell den Beginn eines neuen Uran-Superzyklus.

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