Nordex Aktie aktuell Jetzt entscheidet es sich: Nordex zwischen Grossaufträgen und Kapitalerhöhung

News: Aktuelle Analyse der Nordex Aktie

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Nordex
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Zur Nordex Aktie

Im Vorjahr kollabierte die Aktie im Corona-Crash von über 11 auf 5,20 Euro, nur um dann anschliessend in eine massive Rallye überzugehen, welche die Aktie auf den höchsten Stand seit 2016 brachte.

Ausgehend von diesem Niveau verlor Nordex dann in kürzester Zeit wieder ein Drittel an Wert.

Es war eine regelrechte Achterbahnfahrt. Dass Nordex langweilig wäre, kann man wirklich nicht behaupten.

Es bleibt spannend

Das gilt auch für die aktuelle Situation. Nordex wächst mit anhaltend hohem Tempo und konnte in letzter Zeit mehrere Grossaufträge an Land ziehen.

Darunter ein Projekt in Brasilien mit 399 MW, in Polen hat man einen Auftrag über 45 MW erhalten und in Italien weitere 59 MW. Teilweise wurden auch langfristige Service-Verträge geschlossen.

Geholfen hat das dem Kurs aber nicht. Die Aktie steht vielmehr am Scheideweg.

Chart vom 16.07.2021 Kurs: 16,75 Kürzel: NDX1 - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 16.07.2021 Kurs: 16,75 Kürzel: NDX1 – Tageskerzen

Zuletzt konnten die Bären mehrere Punktsiege verbuchen. Der mehrmonatige Aufwärtstrend wurde durchbrochen und gestern rutschte die Aktie unter den Support bei 16,80 Euro.

Aus Sicht der Bullen muss eine zügige und überzeugende Rückkehr über 16,80 und möglichst zurück in den Aufwärtstrend gelingen. Nur dann wäre eine Erholung in Richtung 19,40 Euro oder mehr möglich.

Scheitern die Bullen allerdings, trübt sich das Chartbild zunehmend ein. In diesem Fall drohen Verloste in Richtung 14,00 oder 12,50 Euro.

Was spricht gegen Nordex?

Neben den Argumenten für die Aktie gibt es selbstverständlich auch einige Haken und Ösen. Sonst wäre Nordex kein langfristiger Underperformer.
Aktien laufen nicht grundlos zwanzig Jahre seitwärts.

Das grösste Problem ist sicherlich die fehlende Profitabilität. Nordex hat zuletzt zwar 4,65 Mrd. Euro an Umsatz erzielt, leider aber keinen Gewinn.

Dass das auch anders geht, zeigt die Konkurrenz wie zum Beispiel Vestas Wind, die nach der letzten Analyse um knapp 50% zulegen konnte:
Vestas Wind: Uns steht etwas bevor

Aber man findet auch aktuelle Themen, die einen gewissen Gegenwind erzeugen. So zum Beispiel die jüngste Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 600 Mio. Euro und einem Emissionspreis von 13,70 Euro.

Damit wird man die Schuldenlast zwar senken können, es bedeutet aber auch eine wesentliche Verwässerung der Anleger.

Darüber hinaus belasten die gestiegenen Rohstoffpreise das Geschäft. Der Preis für Stahl ist im ersten Halbjahr um 25% gestiegen. Bei Nordex denkt man daher bereits über Preiserhöhungen nach.
Vielleicht ist auch das einer der Gründe, warum man zuletzt viele Grossaufträge erhalten hat.

Die Kunden rechnen mit steigenden Preisen und bestellen vorher noch.

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Vorherige Analysen der Nordex Aktie

Eine umfassende Korrektur und die Perspektive deutlich steigender Unternehmensgewinne, das machte die Nordex-Aktie zum Top Pick. Doch dann kam die Meldung über eine grosse Kapitalerhöhung. Bricht das den Trend – oder kommt die Aufwärtswende doch noch?

Zum Ende des zweiten Quartals meldete der Windkraftanlagenbauer Nordex, dass man eine umfassende Kapitalerhöhung durchführt, die die Zahl der Aktien um 36 Prozent erhöht. Die neuen Aktien haben einen Bezugspreis von 13,70 Euro … und noch läuft für die Anleger die Bezugsfrist. Bis zum Donnerstag können die bestehenden Anleger pro elf bereits im Bestand befindlichen Aktien vier neue beziehen. Eine derart grosse Kapitalerhöhung wirkt im ersten Moment negativ, denn dadurch muss sich der Gewinn, den Nordex erzielt, auf weit mehr Aktien verteilen. Aber es gibt auch positive Aspekte:

Dieses dadurch eingenommene Kapital soll dem Unternehmen die Flexibilität verleihen, sich zu vergrössern und zugleich die Zinsbelastung zu verringern. So hätte man es deutlich leichter, sich gezielt durch den Zukauf anderer Unternehmen zu verstärken. Und diese positiven Elemente haben auch die beiden Analysten, die unmittelbar auf diese Kapitalerhöhung reagiert haben, nicht übersehen. Zwar senkte die HSBC das Kursziel für die Nordex-Aktie daraufhin von 29 auf 25 Euro. Aber wenn man sich ansieht, wo die Aktie aktuell notiert, sind 25 Euro immer noch stattlich. Zumal man da die grössere Zahl an Aktien und damit den automatisch erst einmal niedrigeren Gewinn pro Aktie eingerechnet hatte, so dass diese Abstufung eigentlich nur eine Anpassung war. Und das Bankhaus Metzler hob sein Kursziel für Nordex sogar von 27 auf 28 Euro an. Beide Analysten bleiben zudem bei ihrer Einschätzung „Kaufen“.

Expertenmeinung: Es wäre durchaus denkbar, dass man diese Kapitalmassnahme schnell „verdaut“, die interessierten Käufer aber erst einmal deren Ende am 15. Juli abwarten. So gesehen wird es wohl noch in dieser Woche spannend. Denn auch, wenn die unmittelbar vor der Meldung vollendete Bodenbildung dadurch „abgeschossen“ wurde, die zuvor gerade erst zurückeroberte 200-Tage-Linie gebrochen ist und der Kurs derzeit mit der im Frühjahr 2020 etablierten Aufwärtstrendlinie ringt:

Die unternehmenseigene Prognose von in nächster Zeit spürbar steigenden Gewinnmargen und die solide zulegenden Umsätze bleiben. Und damit auch die Perspektive für deutlich steigende, an die guten Jahre bis 2016 anknüpfende Unternehmensgewinne. Dass die jetzt durch mehr Aktien geteilt werden müssen, mag sein. Das Nordex wieder in der Spur ist, ist aber ebenso wahr. Und nicht wenigen Anlegern wird nicht entgehen, dass die zuvor heiss gelaufene Aktie jetzt deutlich tiefer, am mittelfristigen Aufwärtstrend notiert und die markttechnischen Indikatoren wie der hier unten mit eingeblendete Stochastik-Oszillator eine Menge Luft nach oben bieten würden, wenn diese Aufwärtstrendlinie denn verteidigt werden sollte.

Nordex-Aktie: Chart vom 12.07.2021, Kurs 17,44 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Letzteres einfach vorauszusetzen, wäre zwar gewagt. Aber sich auf die Lauer zu legen und dann zuzugreifen, wenn mit Schlusskursen über der momentan bei 20,10 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie der Beweis angetreten wurde, dass die Bullen hier aktiv werden, wäre allemal eine Überlegung wert. Eine Aktie für die Watchlist Long!

Ein Minus von 12,65 Prozent bei der Nordex-Aktie aus heiterem Himmel, das ist eine kalte Dusche für die Anleger. Auslöser war die am Vorabend weit nach Handelsende lancierte ad hoc-Meldung über eine grosse Kapitalerhöhung. Wie muss man das werten?

Diese für die Marktteilnehmer überraschende Kapitalerhöhung ist keine der kleinen Sorte. Das Grundkapital des Unternehmens erhöht sich dadurch um ganze 36,36 Prozent. Und die neuen Aktien werden weit unter dem letzten Börsenkurs, nämlich zu 13,70 Euro, ausgegeben. Das war es, was die Aktie so deutlich unter Druck setzte. Denn damit verteilt sich der Gewinn des Unternehmens jetzt auf deutlich mehr Aktien. Bildlich gesprochen würden von einem Gewinn, der zuvor einen Euro pro Aktie ausmachte, jetzt nur noch 75 Cent pro Aktie ausmachen. So gesehen war das Minus von 12,65 Prozent ja sogar noch glimpflich.

Doch die Frage ist, wie die Marktteilnehmer diese Massnahme über die erste, aus der Überraschung geborene Reaktion hinaus einordnen. Denn grundsätzlich ist eine solche Kapitalerhöhung ja dazu gedacht, das Unternehmen zu stärken. Und so teilte Nordex auch mit, dass die Einnahmen dem Ziel einer grösseren finanziellen Flexibilität, Zinseinsparungen und der Unterstützung zukünftigen, profitablem Wachstum dienen sollen. Und der grösste Anteilseigner, die spanische Acciona, zog bereitwillig mit. Die Privatanleger haben ab heute bis zum 15. Juli die Möglichkeit, ihr Bezugsrecht auszuüben, pro 11 bereits gehaltene Nordex-Aktien kann, wer will, zum Bezugspreis von 13,70 Euro vier neue Nordex-Aktien beziehen.

Expertenmeinung: Mittelfristig ist die Kapitalerhöhung eine sinnvolle Aktion, zumal man dadurch womöglich auch die Chance hätte, sich durch kleinere Übernahmen gezielt zu verstärken. Kurzfristig aber bleibt der Druck auf den Gewinn pro Aktie. Die kommenden Handelstage werden weisen, ob die Marktteilnehmer dem kurzfristig negativen Aspekt folgen oder aber dort, wo die Aktie drehen müsste, um ihren Aufwärtstrend zu erhalten, zugreifen. Wo liegt diese Schlüsselzone?

Nordex-Aktie: Chart vom 01.07.2021, Kurs 17,89 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Diese entscheidende, im Frühjahr 2020 etablierte Aufwärtstrendlinie verläuft derzeit bei 17 Euro. Man müsste da aber noch einen Puffer nach unten einbauen. Erst, wenn auch das am 11. Juni ausgebildete Zwischentief bei 16,59 Euro gefallen wäre, durch das eben diese mittelfristige Aufwärtstrendlinie erfolgreich getestet wurde, könnte man hier wirklich einen Trendbruch konstatieren, der die Aktie aus charttechnischer Sicht in die Region 13/14 Euro drücken könnte. Aber die Argumente, die den Kurs zuvor steil nach oben trugen, nämlich das Avis einer 2022 deutlich steigenden Gewinnmarge und ein ordentliches Polster an neu hereinkommenden Aufträgen, bestehen ja trotz der Kapitalerhöhung fort. Daher sollte man auf einen solchen Trendbruch besser nicht setzen, bevor er eindeutig erfolgt ist.

In den letzten zwei Wochen meldete der Windraftanlagenbauer mehrere grosse Neuaufträge. Das war womöglich der Anstoss, die Aktie aus ihrer umfangreichen Korrektur herauszuholen. Aber was den Nordex-Kurs jetzt weiter treiben könnte, wäre etwas, das längst bekannt ist.

Zuerst war es die durch viele Neuaufträge wiederbelebte Erwartung, dass Nordex die Corona-Phase gut überstehen und durchstarten wird, welche die Aktie im Herbst 2020 auf Touren brachte, nachdem der Kurs zuvor monatelang hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben war. Doch wirklich handfest wurde es Ende März, als das Unternehmen im Zuge der Jahresbilanz 2020 mit einer Perspektive für das laufende Jahr und mit einem Ausblick auf 2022 aufwartete.

Denn die da avisierte Steigerung des Umsatzes und der Marge liess, wer schnell den Taschenrechner zur Hand nahm, aufhorchen. Denn käme es so, könnten die 2022er-Gewinne nach einer jahrelangen Durststrecke fast an das Rekord-Gewinnjahr 2016 heranreichen. Derzeit liegt die durchschnittliche Gewinnerwartung für 2022 seitens der Analysten bei 0,88 Euro pro Aktie. Diejenigen, die weiter nach vorne blicken, vermuten sogar, dass 2023 ein Gewinn von einem Euro pro Aktie drin wäre.

Expertenmeinung: Käme es so, wäre die Nordex-Aktie auf dem derzeitigen Kursniveau relativ günstig bewertet. Und auch dann, wenn sie das bisherige Jahreshoch von 29,20 Euro erreichen würde, das Anfang April erreicht wurde, wäre sie noch nicht überbewertet. So gesehen brauchte es nur eines charttechnischen Weckrufs, um die Bullen wieder in Marsch zu setzen. Der liess lange auf sich warten: Das zweite Quartal war letztlich eine einzige, grosse Korrekturphase. Aber jetzt, vor dem Start ins zweite Halbjahr, präsentiert sich Nordex pünktlich wieder in bullischem Habit:

Die Aktie hat nach einem erfolgreichen Test der Zone 16/17 Euro, wo die beiden mittelfristigen Aufwärtstrendlinien verlaufen, mit Schwung nach oben gedreht. Das war eine gute Grundlage, die am Dienstag genutzt wurde. Mit dem gestrigen Plus, das, da es keine unmittelbar Nordex betreffenden neuen Nachrichten gab, rein charttechnisch indiziert war, wurden Zeichen gesetzt: Es gelang, die Nackenlinie der zwischen Dezember und Mai abgelaufenen Toppbildung zurückzuerobern und, wichtiger noch, über die 200-Tage-Linie zu laufen. Und wie geht es weiter?

Nordex-Aktie: Chart vom 29.06.2021, Kurs 20,66 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Die nächste, allerdings nicht gerade massive charttechnische Hürde läge bei 22,38 Euro, das ist das Zwischentief nach dem ersten Korrekturschub vom April. Aber mittelfristig hat sich die Perspektive des Unternehmens ja nicht eingetrübt, mit den zuletzt eingelaufenen, grossen Aufträgen eher noch verbessert. So gesehen wäre das Erreichen des bisherigen Jahres-Verlaufshochs von 29,20 Euro eine mittelfristig durchaus realistische Perspektive. Man sollte aber immer im Hinterkopf behalten, dass Nordex eine sehr volatile Aktie ist, in der sich gerne kurzfristige, hochspekulativ agierende Trader tummeln. Mit jedem kleinen Ziel, das erreicht wurde bzw. nach jedem kleinen Rücksetzer sollte man den Stoppkurs Long konsequent nachziehen!

Offenlegung möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse Long investiert.

Die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex drehte am Montag genau da, wo sie aus charttechnischer Sicht nach oben drehen musste, um den Grundstein für einen neuen Aufwärtsimpuls zu legen. „Durch“ ist die Wende aber noch nicht. Was muss jetzt gelingen?

Es war schon auffällig, dass die Nordex-Aktie gleich zum Handelsstart des Montags kräftig zulegte, da aber noch keinerlei Meldung oder eine neue Analysteneinschätzung vorlag. Die ad hoc-Meldung, die die Basis für dieses satte Tagesplus von 7,57 Prozent sein konnte, kam erst am Nachmittag. Aber gut, was Nordex da meldete, dürfte für viele kein Geheimnis gewesen sein – und wer wusste oder ahnte, dass das Unternehmen, das am Montag öffentlich machen würde, kaufte vorher. Entscheidend ist, was diese Meldung beinhaltete:

Nordex teilte mit, dass man sich in fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen für den Bau eines grossen Windparks in Australien befände, der bis 2024 fertiggestellt sein soll. Kommt der Auftrag zustande, zieht sich also über zwei, drei Jahre. Aber angesichts der geplanten Leistung von über einem Gigawatt ist das schon etwas, was die Umsatzperspektiven von Nordex nennenswert auffrischt. Zum Vergleich: Der Auftragseingang im gesamten ersten Quartal 2021 lag bei 1,2 Gigawatt. Aber reicht der gestrige Kursanstieg, um die Bullen wieder in die Aktie zu bringen, nachdem der Kurs sechs Wochen lang nur den Weg nach unten kannte?

Expertenmeinung: Ob die Bullen hier wieder Fuss fassen, ist damit noch nicht entschieden. Denn ja, die Aktie drehte dadurch genau auf Höhe der März 2020-Aufwärtstrendlinie nach oben. Das wäre eine perfekte Basis für einen neuen Hausse-Impuls, zumal der Trendfolgeindikator MACD dadurch genau auf seiner Signallinie nach oben drehte.

Nordex-Aktie: Chart vom 14.06.2021, Kurs 18,18 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Aber Sie sehen im Chart, dass der Weg nach oben erst frei wäre, wenn nach der Verteidigung dieser entscheidenden Unterstützung, die durch die 200-Tage-Linie verstärkte Widerstandszone 18,86/19,62 Euro bezwungen wird. Dann würde man sehen, dass es gelingt, auch über Level hinauszukommen, die normalerweise von bärischen Tradern aktiv verteidigt werden, das könnte dann auch diejenigen mit ins Boot holen, die bislang noch skeptisch sind.

Dass das gelingt, ist zwar keineswegs sicher, aber die Chancen stehen nicht schlecht. Denn die Nordex-Aktie hatte im Vorfeld über 40 Prozent korrigiert und ist daher angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen für die kommenden Jahre aufgrund einer steigenden Marge deutlich höhere Gewinne avisiert, allemal einen Blick wert. Denn diese Perspektive „steht“, wird durch die gestrige Meldung über einen in der Pipeline stehenden Grossauftrag noch gefestigt. Und dies in Kombination mit einem Kurs, der seinen mittelfristigen Aufwärtstrend verteidigen konnte, birgt solide Chancen, dass es zu Schlusskursen über dem Widerstandsbereich 18,86/19,62 Euro und damit zu einem soliden, bullischen Signal kommt.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Anfang Mai hatten wir unsere Aussichten auf die Aktie des deutschen Windkraftspezialisten nach unten revidiert. Zu diesem Zeitpunkt war der Trendwechsel in der Nordex-Aktie im Chart bereits deutlich zu sehen. Es bildete sich kurz zuvor ein tieferes Hoch, welches durch ein tieferes Tief bestätigt wurde. Das nächste Kursziel lag bereits auf der Hand. Es war dies das Pivot-Tief von Anfang März, welches sich bei 18.86 EUR befindet.

Die Kurse wurden von diesem Niveau regelrecht angezogen und hier fand wenig später auch eine Zwischenkonsolidierung statt. Die Bullen hatten nochmals die Chance auf eine Trendwende, doch hierzu hätte die Aktie zumindest den 20-Tage-Durchschnitt wieder überbrücken müssen. Dieser hat mittlerweile seine Wirkung als Widerstand voll entfaltet und drückte die Kurse weiter nach unten. Die Konsolidierung ist gebrochen und wir sehen erneut klare Verkaufssignale.

Expertenmeinung: Das jüngste Verkaufssignal zeigt, dass es hier nach wie vor mehr Verkäufer als Käufer gibt. Anscheinend ist das aktuelle Niveau noch nicht attraktiv genug, um genügend Bullen anzulocken. Doch wohin kann die Reise gehen? Die nächste klare Unterstützungsebene ist im Chart erst wieder bei ca. 14 EUR zu finden. Es ist daher gut möglich, dass es mit der Nordex Aktie in den kommenden Tagen und Wochen noch eine weitere Etage tiefer geht. Das sieht aktuell alles andere als gut aus.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 03.06.2021 Kurs: 18.02 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX
11. November 2019

Nordex: Geht da noch mehr?