TUI Aktie Prognose TUI: Was für ein Anstieg. Das ist das nächste Kursziel

News: Aktuelle Analyse der TUI Aktie

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TUI
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur TUI Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Touristikkonzern ist seit einigen Wochen Feuer und Flamme und die TUI-Aktie ist kaum noch zu halten. Aus technischer Sicht kommt der Anstieg nicht von ungefähr. Im Dezember konnte ein neues höheres Tief gegenüber dem Monat Oktober erzielt werden und dieses zeigte erstmals seit langem wieder erhöhtes Interesse seitens der Bullen an.

Bereits im Dezember hatte ich auf ein mögliches bullisches Szenario bei einem Breakout nach oben hingewiesen. Mit dem Bruch der Widerstandslinie bei 1.75 EUR konnte in Folge auch eine einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation ähnliche Formation nach oben durchbrochen werden. Somit ist auch der Übergang in einen neuen Aufwärtstrend gelungen. Aus technischer Sicht eine klassische und schön anzusehende Trendumkehr.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur TUI Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Entscheidend für das nächstes Kursziel sind derzeit das absolute Tief von Oktober und die im Chart eingezeichnete Widerstandslinie, welche kürzlich gebrochen wurde. Wenn wir diese Spanne zum Ausbruchspunkt hinzufügen, sehen wir ein mögliches Kursziel im Bereich von 2.40 EUR.

Auch im längerfristigen Chart spricht nicht viel gegen dieses mögliche Szenario. Hier sind keine merklichen Widerstände bis zur Marke von rund 3.00 EUR zu finden. Aktuell ist der Titel jedoch deutlich überkauft. Hier muss für einen eventuellen Einstieg dringend eine kleine Zwischenkorrektur her. Diese könnte mitunter wieder neue Kaufgelegenheiten liefern, um die Kurse in Folge vielleicht noch eine Etage weiter nach oben zu katapultieren.

Aussicht: BULLISCH

Chart Chevron Aktie vom 17.01.2023 Kurs: 180.49 Kürzel:CVX | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der TUI Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Touristikkonzerns scheint ihren Boden vorübergehend gefunden zu haben. Angekommen an den Tiefs von März 2020, als die TUI-Aktie regelrecht in der Luft zerrissen wurde, fassten sich die Bullen ein Herz und schlugen zu. Auch das Handelsvolumen war Anfang Oktober überaus hoch, was darauf schliessen lässt, dass hier jede Menge verunsicherte Anleger auf mutige Schnäppchenjäger trafen.

Mittlerweile konnten sich die Kurse über der 20- und der 50-Tage-Linie etablieren. Der mittelfristige Anstieg ist dabei wieder in eine Konsolidierung übergegangen, aber es scheint, als ob die ganz grosse Trendwende gerade erst beginnen könnte.

Expertenmeinung: Wir sehen im Chart der Tui Aktie eine klassische umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die Nackenlinie verläuft nach unten und bildet derzeit bei rund 1.75 EUR einen klaren Widerstand. Diese Ebene müsste mit hohem Volumen nach oben durchstossen werden, um ein langfristiges Kaufsignal zu generieren.

Ob dies tatsächlich so eintreten wird, bleibt abzuwarten, denn eine Garantie hierfür gibt es natürlich nicht. In Folge wäre es umso wichtiger, dass das zuletzt gebildete Tief bei 1.5845 EUR möglichst nicht mehr nach unten gebrochen wird. Vorerst sollten Anleger noch warten, ob die Bullen den finalen Schritt vollziehen werden oder nicht. Der Chart sieht zumindest recht vielversprechend aus.       

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 12.12.2022 Kurs: 1.6755 Kürzel: TUI1 | Online Broker LYNX
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Wie erkennt man, was einem wirklich droht? Volatilität und dauerhafter Kapitalverlust sind schliesslich nicht dasselbe. Vor dem einen sollte man wirklich Angst haben, vor dem anderen nicht. Wie sieht es bei TUI aus?

Und täglich grüsst das Murmeltier

Es gibt Themen, bei denen fühle ich mich wie eine Schallplatte in Endlosschleife. Ich kann nicht zählen, wie viele warnende Artikel ich zu TUI über die Jahre veröffentlicht habe.

Wenn Sie weiterscrollen, werden Sie ein halbes Dutzend entsprechender Artikel aus den letzten Monaten finden. Zuletzt vom 17. Mai bei einem Kurs von 2,87 Euro:
Anlegerliebling TUI

Vor wenigen Tagen notierte die Aktie am Tief bei 1,45 Euro, was nahezu einer Halbierung entspricht. Es waren also nur wenige Wochen notwendig, um die Hälfte des Geldes zu verlieren.

Hoffentlich hat keiner unserer Leser, und davon gehe ich aus, diese schmerzhafte Abwärtsbewegung mitgenommen.
Lernen können wir alle etwas daraus, egal ob man an Bord des sinkenden Schiffs mit dem Namen TUI ist, oder nicht.

Machen Sie sich das Leben einfach

Man sollte sich das Leben an der Börse einfach machen und nicht versuchen, schlauer zu sein als der Markt.
Und glücklicherweise gibt es simple Methoden, die den Grossteil ernstzunehmender Probleme verhindern.

Was meine ich mit „ernstzunehmenden Problemen“? Damit meine ich dauerhaften Kapitalverlust.

Volatilität ist nicht das Problem. Es kann durchaus vorkommen, dass man ein Top-Unternehmen kauft und der Kurs anschliessend um 50% sinkt.

In diesen Situationen hat man eben zu viel bezahlt. Das ist unerfreulich, aber kein Genickbruch.
Wer in den letzten Jahrzehnten Berkshire Hathaway gekauft hat, musste vom Hoch zum Tief mehrfach einen Verlust von 50% hinnehmen.
Am Ende hat die Aktie aber immer wieder ein neues Hoch erreicht.

Es kam also nicht zu einem dauerhaften Kapitalverlust.

Ganz andere Situation

Bei TUI sieht das anders aus. Selbst wenn man das Jahrestief von 2019, 2014 oder meinetwegen 2002 getroffen hätte, wäre man heute erheblich im Minus.

Es droht nicht nur ein dauerhafter Kapitalverlust, er ist bereits eingetreten, egal ob man die Verluste realisiert hat oder sich noch davor sträubt.

Bei schlechten Unternehmen hilft es nicht, einen Crash auszusitzen. Die Kurse erholen sich zwischenzeitlich zwar, aber langfristig droht ein neues Tief.
Und selbstredend schneiden die Aktien von erfolgreichen Unternehmen langfristig besser ab – das ist gar keine Frage, sondern Fakt.

Versuchen Sie also nicht, schlauer zu sein als der Markt. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum man mit TUI in den letzten 5, 10 oder 20 Jahren kein Geld verdienen konnte.

Mittel und Wege

Kommen wir zu der einfachsten Methode, um uns solche Aktien wie TUI zu ersparen. Wir hatten es bereits in unzähligen Artikeln thematisiert. Schauen Sie sich einfach den Trackrecord an.

Der war bei TUI bereits vor Corona miserabel. Die Branche verzeichnete erhebliches Wachstum, bei TUI war der Umsatz allerdings rückläufig. Je nach Betrachtungszeitraum hätte man bestenfalls argumentieren können, dass er stagniert.

Für mich persönlich hätte sich die Aktie bereits an diesem Punkt erledigt. Sie haben richtig gelesen, das hätte bereits ausgereicht.
Warum sollte man sich mit einem offensichtlichen Branchenverlierer beschäftigen?

Dafür sollte Ihnen ihre Zeit zu schade sein.

Wer die Zeit dennoch aufgewendet und sich näher mit dem Unternehmen beschäftigt hat, wäre sicherlich nicht bullischer geworden.

Niedrige Margen, unstetige Gewinne, hohe Schulden, steigende Aktienzahl und so weiter.

Erosion

Durch Corona hat sich die Lage nicht verbessert. Während Krisen stehen Branchenverlierer plötzlich mit dem Rücken zur Wand und die Gewinner der Branche können ihre Stärke ausspielen. Sie bauen ihren Vorsprung weiter aus.

Diejenigen mit hohen Margen verzeichnen sinkende Gewinne, die mit niedrigen Margen wie TUI fahren Milliardenverluste ein, müssen vom Staat gerettet werden und sind zu Kapitalerhöhungen gezwungen.

Um zu verdeutlichen, wie extrem sich all das auswirkt, hilft vermutlich ein Blick auf die Daten je Aktie.
Vor zehn Jahren erzielte TUI einen Umsatz von 73 Euro je Aktie, heute sind es 9 Euro. In einigen Jahren könnte der Umsatz wieder bei 11-12 Euro je Aktie liegen.

Es hat also eine dramatische Verschiebung zuungunsten der Anleger stattgefunden. Wenn man bedenkt, dass TUI heute auch noch erheblich mehr Schulden hat als vor der Corona-Krise, wird es nicht besser.

Denn natürlich fallen für diese Schulden Zinsen an, was die Investitionskraft des Unternehmens unterminiert und die Profitabilität zusätzlich belastet.

Die operative Marge von TUI lag 2019 übrigens bei 2,20%. Wird es zukünftig noch weniger sein?

Seit etlichen Jahren tauchen in den Listen der meistgesuchten Aktien auf allen möglichen Internetportalen dieselben Aktien auf.

TUI ist einer dieser Stammgäste, ebenso wie E.On, RWE, Thyssen oder die Deutsche Bank.
Was die Aktien eint, ist das grosse Anlegerinteresse und die Tatsache, dass sich mit ihnen kein Geld verdienen liess.

Das erstaunt mich immer wieder aufs Neue. Warum interessieren sich so viele Anleger für Aktien wie TUI, warum beschäftigen sie sich mit derartigen Problemfällen, statt sich das Leben einfach zu machen?

Fragen, auf die ich keine Antwort kenne. Vermutlich ist den meisten Anlegern gar nicht bewusst, was sie sich ins Depot laden.

Einfache Nummer

Dabei ist es in vielen Fällen so einfach, die Probleme aufzuspüren und zu erkennen. Der Tourismus-Sektor hat vor Corona über Jahre hinweg enormes Wachstum verzeichnet.

Reisen und schöne Bildchen, die man auf Instagram & Co. teilen kann, sind das Statussymbol der jüngeren Generation.

Daher sollte es bei TUI eigentlich laufen, so vermutlich die These. Wer allerdings einen Blick in das Zahlenwerk des Unternehmens wirft, konnte auch vor Corona kaum zu einem positiven Ergebnis kommen.

In den Geschäftsjahren von 2012 bis 2019 stagnierte der Umsatz und pendelt weitgehend zwischen 18 und 20 Mrd. Euro.
Was konnte man also realistischerweise für die Zukunft erwarten? Auf was zielte ein Investment ab?

Der Teufel und das Weihwasser

TUI war bereits damals ein Branchenverlierer und kaum profitabel. Die operative Marge pendelte in all den Jahren zwischen 2,4 und 4,0%.
Ein klarer Aufwärtstrend war nicht zu erkennen.

Das gilt natürlich auch für den Gewinn, der in diesem Zeitraum zwischen -0,09 und +0,94 Euro je Aktie schwankte, ab 2016 aber rückläufig war.

Auch hier stellt sich wieder die Frage, was man realistischerweise für die Zukunft erwarten konnte?

Als Anleger müssen wir vor solchen Aktien schützen, hier gibt es nichts zu gewinnen, auch ohne Krise.
Das galt vor 5 Jahren und das gilt heute.

Denn die Situation von TUI hat sich durch Corona keineswegs verbessert. Man hat Milliarden an Schulden angehäuft und gigantische Kapitalerhöhungen durchgeführt.
Das schwächt die Investitionskraft des Konzerns dauerhaft und mindert die Profitabilität.

Man darf und muss die Frage stellen, ob TUI jemals dazu in der Lage sein wird, seine Schulden ohne weitere Kapitalerhöhungen, wieder zurückzuzahlen.

Da der Konzern in den letzten 2 Jahren mehr Schulden gemacht hat als man zuvor in 10 Jahren verdient hat, ist das sehr fraglich.

Chart vom 17.05.2022 - Kurs: 2,87 Kürzel: TUI1 - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 17.05.2022 – Kurs: 2,87 Kürzel: TUI1 – Wochenkerzen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Wochen sind viele Aktien der Reisebranche ordentlich nach oben geschossen. Während in den USA Titel wie Booking oder Airbnb eine gute Performance ablieferten, ging es hierzulande mit der TUI-Aktie deutlich Richtung Norden.

Nachdem sich im Januar eine überaus solide Seitwärtskonsolidierung bildete, wurde diese mittlerweile durch einen Breakout über die Marke von rund 3.22 EUR gebrochen. Ein klares Kaufsignal aus technischer Sicht, welches das Wertpapier mittlerweile wieder in einen technischen Aufwärtstrend zurückkatapultiert hat.

Expertenmeinung: Auch der Pullback im gestrigen Handel konnte gut verarbeitet werden und erneut zeigten die Bullen rund um die Breakout-Marke erhöhtes Kaufinteresse. Zudem war das Volumen im gestrigen Handel wieder überdurchschnittlich hoch – ein klares Zeichen erhöhter Nachfrage.

Solange die Ausbruchsebene nicht mehr nach unten gebrochen wird, stehen die Chancen auf eine Fortsetzung der Rallye äusserst gut. Das Nächste Kursziel scheint auch klar. Die Bullen werden sich besonders auf die Anfang Oktober entstandene Kurslücke im Bereich bei 3.75 EUR konzentrieren. Immerhin eine gute 20% Chance in den kommenden Wochen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 14.02.2022 Kurs: 3.22 Kürzel: TUI | Online Broker LYNX