Alphabet A Aktie Prognose Alphabet scheint aktuell unaufhaltsam

News: Aktuelle Analyse der Alphabet A Aktie

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Alphabet A
ISIN: US02079K3059
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Alphabet A Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zuletzt hatten wir uns die Aktie eines der führenden IT-Unternehmens vor zwei Wochen angesehen. Dies war der Tag, an dem der Titel gerade den Widerstand bei rund 109 USD nach oben durchbrechen konnte. Auffällig hierbei war vor allem das überaus hohe Handelsvolumen, was die Wahrscheinlichkeit auf einen nachhaltigen Ausbruch erhöhte, so zumindest die Annahme.

Die technische Analyse hat wieder einmal völlig ins Schwarze getroffen und in Folge zündete die Alphabet-Aktie den Turbo. Die Bullen, welche zu diesem Zeitpunkt gerade das Ruder übernommen hatten, drückten weiter aufs Gas und katapultierten die Kurse innerhalb weniger Handelstage um satte +15% nach oben. Dies scheint die Rückkehr der Alphabet-Aktie in bullisches Terrain zu sein.

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Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Alphabet A Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das erste mögliche Kursziel lag bei 122.43 USD, dem Zwischenhoch von August des vorigen Jahres. Diese Ebene wurde schnell erreicht und der Widerstand schlichtweg ignoriert. Die Bullen wollen mehr und somit geht der Blick bereits in Richtung des Bereichs von 140 bis 144 USD.

Hier hielt sich die Aktie zuletzt im März des vorigen Jahres auf. Gut möglich, dass dies das nächste Kursziel sein könnte. Trotz der bullischen Aussichten erwarte ich mir in den kommenden Tagen aber den ein oder anderen heftigeren Pullback. Dieser könnte mitunter wieder Einstiegschancen liefern.

Aussicht: BULLISCH

Alphabet Aktie: Chart vom 22.05.2023, Kurs: 125.05 USD, Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Alphabet Aktie: Chart vom 22.05.2023, Kurs: 125.05 USD, Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS
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Vorherige Analysen der Alphabet A Aktie

In den letzten Monaten ist so manche Aktie wie der Phönix aus der Asche emporgestiegen.
Beispiele dafür gibt es wie Sand am Meer.

Wiederauferstehung der Giganten

Die Kurse von totgesagten wie Meta oder Netflix haben sich kurzerhand mehr als verdoppelt und Nvidia fehlt nicht mehr viel bis zur Verdreifachung.
Die grössten US-Konzerne sind zwar nie grossartig abgestürzt, doch auch Apple und Microsoft haben vom Tief bereits wieder um 40% und mehr zugelegt.

Die Aktie der Google-Mutter hatte es hingegen schwer getroffen. Die Kurse purzelten von 151 auf 84 USD, doch auch hier hat sich das Blatt gewendet.
Aktuell notiert Alphabet bei 117 USD, seit dem Tief hat die Aktie fast 40% zugelegt.

Natürlich dürfte es den wenigsten gelungen sein, das Tief zu erwischen, wer allerdings schon länger investiert ist, nimmt diesen Aufschwung jetzt mit.
Das ist einer der grossen Vorteile von Buy & Hold, doch das ist nur eine der vielen Lehren, die man daraus ziehen kann.

Eine andere ist zum Beispiel, dass man sich nicht mit Unternehmen aus der dritten Reihe oder gar Pennystocks beschäftigen muss, um enorme Renditen einzufahren.
Mit jeder der zuvor genannten Aktien hätte man enorme Gewinne einfahren können.

Die Macht der Marktineffizienz

Eine andere Lehre ist, dass der Markt kurzfristig stark ineffizient ist und aktuellen Themen systematisch zu viel Gewicht beimisst.
Am einfachsten lässt sich das anhand von Nvidia illustrieren.

Vor einigen Monaten rauschte die Aktie aufgrund von Konjunktursorgen in den Keller. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Konjunktursorgen übertrieben waren. Doch selbst wenn das nicht der Fall gewesen wäre:
Eine Rezession ist temporär, kein hausgemachtes Problem von Nvidia und ändert wenig daran, wo Nvidia in 10 Jahren stehen wird.
Doch genau davon hängen 99% des intrinsischen Wertes von Nvidia ab.

Ich schlage Ihnen ein Experiment vor.
Nehmen Sie beispielsweise Meta und lesen Sie die Nachrichten und Artikel von Oktober/November 2022, als der Kurs in den Freiflug überging.
Es ist erhellend.
Was damals unglaublich relevant erschien, interessiert heute niemanden mehr.

Lassen Sie sich nicht verunsichern

Hätten Sie sich noch daran erinnert, dass Meta im Oktober nach schwachen Quartalszahlen an nur einem Tag um 24% eingebrochen war?
Selbst, wenn das der Fall ist, heute interessiert sich keiner mehr für das damalige Quartal.
Es dürften jedoch Hunderttausende Anleger als Reaktion darauf die Reissleine gezogen und Meta verkauft haben.

Fazit:
Lassen Sie sich von einzelnen Quartalen und kurzfristigen Kursentwicklungen nicht mehr verunsichern.
Falls Sie eine gewisse Verunsicherung spüren, schauen Sie sich die Charts der zuvor genannten Unternehmen an und vergegenwärtigen Sie sich, zu welch irrationalen Kursbewegungen es an der Börse ständig kommt und wie schnell der Wind komplett drehen kann.
Was heute relevant erscheint, interessiert in wenigen Monaten niemanden mehr.

ChatGPT und die Auswirkungen: Google erholt sich von Medienrummel

Kommen wir abschliessend noch zu Alphabet. Im vorletzten Geschäftsjahr ist es zu einem Gewinnsprung um 91% gekommen, im Folgejahr sank das Ergebnis dann allerdings um 19%.
Obendrein hatte man zu viel Personal angestellt und dann kam in den Medien auch noch ChatGPT auf.

Inzwischen hat sich das Thema abgekühlt und Google wird nicht mehr tagtäglich als grosser Verlierer dargestellt. Das scheint ausgereicht zu haben, um die Kurse von Alphabet gehörig zu beflügeln.

Bisher konnte Bing durch die Einführung des Chatbots im Februar auch keine Marktanteile gewinnen.
Wir werden sehen, ob das so bleibt, aber bisher hat der Chatbot herzlich wenig geholfen. Der globale Marktanteil am Suchmaschinengeschäft liegt nach wie vor bei knapp unter 3% (Link).

Daher dürfte sich der Fokus der Anleger zunehmend wieder auf die Zahlen verschieben und die können sich sehen lassen.

Der Gewinn lag in Q1 mit 1,17 je Aktie weit über den Erwartungen von 1,05 USD. Der Umsatz übertraf mit 58,1 Mrd. die Analystenschätzungen von 57,0 Mrd. USD ebenfalls.

Das Advertising-Geschäft auf Google und Youtube läuft aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin schleppend.
Die Cloud-Sparte verzeichnete aber ein Wachstum von 28% und ist endlich auch profitabel.

Im laufenden und den kommenden beiden Geschäftsjahren werden jeweils Gewinnsteigerungen von 17-19% erwartet.
Im Verhältnis dazu ist eine forward P/E von 22,0 wenig. Grössere Rücksetzer sollten sich als Gelegenheit herausstellen.

Alphabet Aktie: Chart vom 15.05.2023, Kurs: 117,51 - Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Alphabet Aktie: Chart vom 15.05.2023, Kurs: 117,51 – Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS

Mit dem Ausbruch über 108 sowie 112 USD hat Alphabet prozyklische Kaufsignale mit einem möglichen Kursziel bei 119 – 122 USD ausgelöst.
Auf diesem Niveau ist mit erhöhtem Abgabedruck zu rechnen. Das nächste Kaufsignal ergäbe sich erst über 125 USD.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das erste Mal seit fast einem Jahr können wir die Aussichten auf den führenden IT-Konzern wieder auf die bullische Seite anheben. Die letzten Quartalsergebnisse wurden recht neutral aufgenommen und Anleger fragten sich, wann der Widerstandsbereich bei 109/109.50 USD endlich gebrochen werden würde. Im gestrigen Handel war es dann endlich so weit. Die Alphabet-Aktie schaffte den Sprung über die Widerstandszone und lieferte hierbei auch ordentlich Volumen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hier um einen nachhaltigen Ausbruch handeln dürfte. Der Trend geht somit in eine bullische Trendphase über.

Expertenmeinung: Auf dem Weg nach oben gibt es bis hin zur Marke von rund 122 USD keine nennenswerten Widerstände mehr. Hier befindet sich das Pivot-Hoch von August des vorigen Jahres und dies dürfte somit vorerst das nächste Kursziel der Bullen werden. Nach unten hin ist darauf zu achten, dass die Kurse möglichst nicht mehr unter das Tief der letzten beiden Handelstage fallen. Solange also die Marke bei 107 USD nicht mehr verletzt wird, bleiben meine Aussichten auf Alphabet vorerst auf der bullischen Ebene. Der Chart sieht vielversprechend aus.    

Aussicht: BULLISCH

Alphabet Aktie: Chart vom 10.05.2023, Kurs: 111.75 USD, Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Alphabet Aktie: Chart vom 10.05.2023, Kurs: 111.75 USD, Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Neben Microsoft hat gestern auch der führende IT-Konzern seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal veröffentlicht. Die neuesten Zahlen waren solide und konnten die Erwartungen der Analysten schlagen. Diese waren von einem Gewinn je Aktie in der Höhe von 1.08 USD und einem Umsatz von 68.9 Milliarden USD ausgegangen. Tatsächlich konnten 1.17 USD je Aktie und ein Umsatz von 69.79 Milliarden USD erreicht werden. Des Weiteren meldete der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von 70 Milliarden USD.

Die Alphabet-Aktie konnte im nachbörslichen Handel leicht zulegen und wurde zuletzt bei 105.59 USD gehandelt. Der Trend bleibt vorerst in einer neutralen Phase.  

Expertenmeinung: In der Summe waren die Ergebnisse sehr zufriedenstellend. Ob diese jedoch ausreichen werden, um eine neue Rallye zu starten, bleibt abzuwarten. Immerhin hat sich im Bereich von rund 109 USD ein hartnäckiger Widerstand aufgebaut und die US-Indizes haben gestern deutliche Schwäche gezeigt. Erst über dieser Ebene ist mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zu rechnen. Solange Alphabet darunterbleibt, stufe ich den Titel vorerst mit neutral ein. Anleger sollten auf weitere Signale warten. Erst nach einem Breakout ist es an der Zeit, die Hörner aufzusetzen.  

Aussicht: NEUTRAL

Alphabet Aktie: Chart vom 25.04.2023, Kurs: 103.85 USD, Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Alphabet Aktie: Chart vom 25.04.2023, Kurs: 103.85 USD, Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS

Google steht vor gewaltigen Herausforderungen. Wird man sie bewältigen können oder ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

In der Vergangenheit gab es für das Suchmaschinen-Geschäft von Alphabet nur eine Richtung, selbst in Krisenzeiten stiegen Umsatz und Gewinn ununterbrochen weiter.

Probleme, wohin man sieht

Inzwischen hat man jedoch ernstzunehmende Konkurrenz. Niemand kann vorhersagen, ob und in welchem Umfang man Marktanteile an Bing (Microsoft / ChatGPT) verlieren wird.
Hinzu kommen steigende Kosten, sobald man selbst eine KI-Lösung in die Suchmaschine integriert.

Einer Studie von Morgan Stanley zufolge (Link) könnte das für Google bis 2024 rund 6 Mrd. USD kosten. In der Studie wurde unterstellt, dass für die Hälfte aller Suchanfragen eine KI-Antwort generiert wird. Es könnten auch deutlich weniger werden.

Als wäre das nicht schon genug, spielt Amazon im Advertising-Geschäft eine immer grössere Rolle und gräbt Google ebenfalls das Wasser ab.
Viele Kunden überspringen die Suchmaschinen und gehen direkt bei Amazon auf Produktsuche.

Die zunehmende Konkurrenz im Advertising-Geschäft hat das US-Justizministerium jedoch nicht davon abgehalten, Google kürzlich wieder zu verklagen (Link).

Obendrein ist der Gewinn im letzten Geschäftsjahr erstmals gesunken.
Das Fahrwasser für Alphabet war also schon ruhiger, man kämpft an mehreren Fronten.
Vielleicht sollte man trotzdem nicht zu pessimistisch sein.

Eins nach dem Anderen

Das Wachstum dürfte sich durch die zunehmende Konkurrenz verlangsamen, jedoch nicht zu Ende sein, selbst wenn Bing in einem gewissen Umfang Marktanteile gewinnt.
Denn die Werbeausgaben steigen weiter und verschieben sich nach wie vor ins Internet. Dieser Prozess ist längst nicht abgeschlossen, selbst heute sind je nach Quelle noch 30-40% aller Werbeausgaben nicht digital.

Kommen wir zu den Kosten für eine Integration von Bard auf Google. Der Studie von Morgan Stanley zufolge könnte das 6 Mrd. USD pro Jahr kosten.
Was sich nach viel anhört, ist für Google eine lösbare Aufgabe, denn Alphabet hat letztes Jahr operativ 73,5 Mrd. verdient.

Obendrein werden die negativen Effekte an anderer Stelle abgefedert. Das Cloud-Geschäft hat im vergangenen Jahr rund 3 Mrd. verschlungen, wird in diesem Jahr aber eine schwarze Null erreichen und ab dem kommenden Jahr einen positiven Beitrag leisten.
Das würde die Zusatzkosten im Suchmaschinengeschäft weitgehend ausgleichen.

Man sollte also sehr vorsichtig sein, wenn man die Zukunft von Alphabet zu pessimistisch einschätzt.
Google wurde nicht an einem Tag aufgebaut und wird nicht über Nacht verschwinden, YouTube wird weiter wachsen und das Potenzial des Cloud-Geschäfts werden wir wohl erst in vielen Jahren wirklich verstehen.

Wer gewinnt das Rennen um die beste KI?

Und wer bei der KI-Entwicklung am Ende die Nase vorne haben wird, ist längst nicht entschieden.
Man sollte nicht vergessen, dass Alphabet in diesem Bereich zu den Vorreitern gehört und wohl kein anderes Unternehmen auf unserem Planeten mehr in diesem Bereich investiert hat.
Und sollte man eine KI in Google integrieren, dürfte sie sehr viel schneller lernen als die von Bing.

Denn Stand heute werden auf Google etwa 30mal mehr Anfragen durchgeführt als auf Bing. In einem Spiel, in dem es vor allem um die Menge der Daten geht, sollte man diesen Faktor nicht unterschätzen.

Ausblick und Bewertung

Daher wird im laufenden und den beiden kommenden Geschäftsjahren auch jeweils Gewinnsteigerungen von 13 – 20% erwartet.
Das würde bedeuten, dass das Wachstum vorerst mit derselben Geschwindigkeit weiter geht wie bisher.

Alphabet kommt derzeit auf eine forward P/E von 20,5. Das ist im Verhältnis zu dem erwarteten Wachstum wenig.
In der Vergangenheit war Alphabet selten günstiger, in den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 26,5.

Alphabet Aktie: Chart vom 18.04.2023, Kurs: 106 - Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Alphabet Aktie: Chart vom 18.04.2023, Kurs: 106 – Kürzel: GOOGL | Quelle: TWS

Vorerst ist die Aktie dennoch am Widerstand bei 108 USD gescheitert. Das könnte jetzt einen erneuten Rücksetzer in Richtung 100 USD einleiten.

Fällt Alphabet unter 100 USD, kommt es zu einem Verkaufssignal mit möglichen Kurszielen bei 90 oder sogar 85 USD.

Für langfristige Investoren könnte das eine Gelegenheit sein.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gerade erst konnte der Internetriese eine bedeutende Widerstandsebene nach oben durchbrechen, da kommt schon der nächste Absturz um die Ecke. Die Alphabet-Aktie enttäuschte im gestrigen Handel und verlor satte 7%. Doch was war passiert?

Es gab Nachrichten, wonach Microsoft in Zukunft die Technologie von OpenAI in seine Suchmaschine Bing integrieren will. Dadurch soll diese noch besser werden als die zuletzt gehypte ChatGPT-Technologie. Anleger befürchten deshalb, dass dieser Schritt das Potenzial hat, die Dominanz von Google im Bereich der Suchmaschinen zu gefährden. Die Microsoft-Aktie konnte zugleich im gestrigen Handel an Wert zulegen.

Expertenmeinung: Hat es sich ausgegoogelt? Es liegt nicht an mir zu bewerten, ob Alphabet jetzt deutlich Marktanteile verlieren wird. Fakt ist, dass Anleger im gestrigen Handel die Aktie im grossen Stil aus ihren Portfolios warfen. Der Breakout, welcher Anfang Februar gestartet wurde, ist somit negiert und wir haben es hier mit einem klassischen Fehlausbruch zu tun.

Die Gefahr, dass die Kurse weiter unter Druck geraten, ist imminent. Somit herrscht hier Alarmstufe Rot! Sollten nun auch die 20- und 50-Tage-Linie fallen, könnten die Bären sogar wieder die Vormachtstellung übernehmen. Die Aktie ist vorerst deutlich angezählt.

Aussicht: BÄRISCH

Chart Alphabet  Aktie vom 08.02.2023 Kurs: 99.37 Kürzel: GOOGL | Online Broker LYNX