Optionen

Alles, was Sie über Optionen 2020 wissen sollten – von der Definition über den Kauf und Verkauf bis zu komplexen Optionsstrategien und Praxistipps.

Hier finden Sie Erklärungen zu Call- und Put-Optionen, den Griechen und der Volatilität ebenso wie Expertenwissen zum erfolgreichen Handel von Optionen. Erfahren Sie mehr über Optionsstrategien und lassen Sie sich von dazu passenden praktischen Tradeideen für den Optionshandel inspirieren.

Optionen – Einführung und Grundlagen

Optionsgeschäfte sind Termingeschäfte zwischen zwei Parteien. Optionen geben dem Käufer das Recht – aber nicht die Pflicht – eine bestimmte Menge eines Basiswertes wie Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem fixen Preis zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

Der Verkäufer bzw. Stillhalter von Optionen hat dagegen die Pflicht, die getroffenen Vereinbarungen aus dem Termingeschäft zu erfüllen, sobald die Option ausgeübt wird. Sollte die Option wertlos verfallen, muss er seiner Pflicht nicht nachkommen und kann die erhaltene Prämie aus dem Optionsgeschäft in vollem Umfang behalten.

Beim Kaufen und Schreiben von Optionen gibt es einiges zu beachten. Es gibt nicht nur Unterschiede zwischen den Optionsarten Call und Put, Optionen können auch verschiedene Laufzeiten, Ausübungspreise, Kontraktgrössen und Stile wie europäisch und amerikanisch aufweisen. Zudem ist es entscheidend, ob Optionen long oder short gehandelt werden, da dies die Rechte und Pflichten eines Optionshändlers regelt. Jeder, der an der Börse handelt, sollte sich mit Optionen beschäftigen, da sie für eine Vielzahl von Marktsituationen und Anlagezielen einsetzbar sind.

Grundlagen von Optionen & die ersten Schritte im Optionshandel mit LYNX

Jetzt die ersten Schritte im Optionshandel lernen

Hier lernen Sie, wie der Einstieg in den Optionshandel gelingt, wie Call- und Put-Optionen funktionieren und welche Grundbegriffe von Bedeutung sind.

Options-Grundlagen

Griechen

Options-Griechen – Kennzahlen zur Beschreibung von Preisveränderungen

Wer sich mit Optionen beschäftigt, wird schnell auf Begriffe wie Delta, Gamma, Vega oder Theta stossen. Diese sogenannten Options-Griechen oder Greeks sind entscheidende Sensitivitätskennzahlen.

Durch Angebot und Nachfrage des Basiswertes (Underlying) kommt es bei Optionen stets zu Preisschwankungen. Doch auch wenn sich der Preis des Basiswertes, etwa eine Aktie, nicht ändert, ist es möglich, dass Optionen im Wert steigen oder fallen. Mithilfe der Griechen lässt sich die Preisentwicklung einer Option unter bestimmten Bedingungen beschreiben.

Die Options-Griechen können verschiedene Informationen zu Optionspreisen liefern. So können diese Kennzahlen beispielsweise darüber Auskunft geben, wie sich der Preis einer Option verhält, wenn sich der Preis des Basiswertes oder die Volatilität verändert. Auch der Zeitwertverlust kann anhand der Griechen bestimmt werden. Nur wer die Faktoren, die den Optionspreis beeinflussen, systematisch in seinen Handelsentscheidungen berücksichtigt, kann erfolgreich Optionen traden. Dafür sind die Griechen unverzichtbar.

Delta, Gamma, Vega, Theta: Options-Griechen kennenlernen mit LYNX

Delta, Gamma, Vega, Theta: Die Griechen im Detail

Hier erfahren Sie, wie die Griechen im Optionshandel funktionieren und welchen praktischen Mehrwert sie dem Optionshändler liefern.

Options-Griechen

Volatilität

Die Volatilität – Eine massgebliche Einflussgrösse auf den Optionspreis

Der Preis von Optionen wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Neben der Laufzeit und dem Ausübungspreis spielt auch der Preis des Basiswertes eine wichtige Rolle.

Um mögliche Gewinnchancen von Optionen besser zu beurteilen, analysieren Optionshändler die Schwankungsbreite des Basiswertes innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Die Schwankungsintensität wird als Volatilität bezeichnet, kurz auch “Vola” genannt, und dient als hilfreiches Risikomass im Optionshandel. Je stärker der Kurs des Wertpapiers, das einer Option zugrunde liegt, schwankt, desto grösser ist die Volatilität. Eine hohe Volatilität ist mit einem höheren Risiko verbunden, verspricht im Erfolgsfall aber auch höhere Optionsgewinne.

Standardmässig wird die Volatilität auf Jahresbasis berechnet und als Prozentsatz angegeben. Betrachtet der Optionsanleger die aktuell erwarteten Preisschwankungen des Basiswertes über die Restlaufzeit der Option, spricht man von impliziter Volatilität. Ist hingegen von historischer Volatilität die Rede, handelt es sich um eine Beschreibung der tatsächlichen Schwankungsbreite des Underlyings in der Vergangenheit.

Volatilität von Optionen messen & gewinnbringend deuten lernen mit LYNX

Volatilität berechnen und richtig interpretieren

Hier verraten wir Ihnen, wie Sie die Volatilität messen, gewinnbringend deuten und im Rahmen Ihrer Optionsstrategien erfolgreich nutzen.

Volatilität

Strategien

Optionsstrategien – Handelsstrategien für Optionen Trader

Der Handel mit Derivaten wie Optionen bietet etliche strategische Möglichkeiten. Für jede Marktlage gibt es passende Handelsstrategien – egal, ob die Märkte steigen, fallen oder seitwärts tendieren.

Zum Aufbau von Optionsstrategien stehen vier Grundpositionen zur Verfügung. Sie können Kaufoptionen (Calls) kaufen (Long Call) oder verkaufen (Short Call) und Verkaufsoptionen (Puts) kaufen (Long Put) oder verkaufen (Short Put). Diese Varianten von Optionen können beliebig miteinander kombiniert werden. Vereinfacht gesagt lassen sich mit Optionsstrategien zwei Ziele verfolgen: Absicherung und Spekulation.

Absicherungsstrategien mit Optionen, auch als Hedging bezeichnet, dienen dazu, Wertpapiere im Portfolio mithilfe geeigneter Optionen gegen Preisänderungen am Markt abzusichern, zum Beispiel bei Erwartung eines sinkenden Basiswertes. Spekulative Optionsstrategien zielen hingegen darauf ab, vom Hebel der Option zu profitieren oder Gewinne durch Prämieneinnahmen beim Schreiben von Optionen zu generieren – ohne dass sich der Basiswert zwangsläufig im Depot des Optionshändlers befindet. Spekulationsstrategien sind mit einem erhöhten Risiko verbunden, bieten jedoch auch ein höheres Gewinnpotenzial als der direkte Handel des Basiswertes.

Optionsstrategien & deren Anwendungsmöglichkeiten lernen mit LYNX

Optionsstrategien einfach und verständlich erklärt

Hier erklären wir Ihnen sowohl die Grundlagen von Optionsstrategien als auch komplexe Strategien und deren Anwendungsmöglichkeiten.

Optionsstrategien

Handel

Handeln mit Optionen – Wichtige Besonderheiten und Mechanismen

Anders als der Handel mit Aktien, ETFs, CFDs oder anderen Wertpapierklassen stellt sich der Handel mit Optionen für den Laien komplizierter dar, da Optionen relativ komplexe Produkte sind.

Beim Handel von Optionen gibt es Besonderheiten, die es bei anderen Assetklassen nicht gibt – zum Beispiel Laufzeiten, Basispreise, Zeitwert und Zeitwertverfall. Wer mit Optionen handeln möchte, sollte diese Eigenheiten verstehen und beispielsweise wissen, was Stillhaltergeschäfte mit Optionen sind oder was es bedeutet, wenn Optionen am Geld, im Geld oder aus dem Geld sind.

Lernen Sie Grundmechanismen des Optionen-Tradings von erfahrenen Profis, die auf Ihre Fragen antworten: Sollte man sich von Optionen im Portfolio trennen oder ist es sinnvoll diese Optionen zu rollen – ja oder nein? Sollte man ausgeübte Optionskontrakte durch den Handel von Aktien glattstellen oder lieber mit dem Handel einer weiteren Option in dieser Situation reagieren? Wir machen Sie mit allen wichtigen Regeln des Handels mit Optionen vertraut und liefern Ihnen das Know-How mit dem Sie Ihr Trade-Management effektiver gestalten können.

Optionshandel weltweit an Terminbörsen wie Eurex, CME oder Euronext - über LYNX

Alles, was den Handel von Optionen besonders macht

Hier lesen Sie alles über die speziellen Eigenheiten von Optionen und erfahren, wie Sie alle Möglichkeiten von Optionen optimal für sich nutzen.

Options-Handel


Optionen News und Tipps – Jetzt besser traden

Optionen sind ein hervorragendes Handelsinstrument, um in jeder Marktphase aktiv zu werden. Damit man aber zu jedem Zeitpunkt die richtige Strategie und Option findet, bedarf es Wissen und Erfahrung.

Unsere Experten traden seit Jahren erfolgreich Optionen an den grossen Terminbörsen der Welt wie der Eurex oder den amerikanischen Optionsbörsen wie der CME und versorgen Sie mit aktuellen Neuigkeiten, hilfreichen Anregungen und taktischen Tricks für bessere Trades.

Trends, Insider-Wissen und wertvolle Tipps für Ihr Trading und Investment: Sie erfahren unter anderem, wie Sie sich beim Handel von Optionen einen statistischen Vorteil verschaffen, Aktien mit Hilfe von Optionen preiswerter kaufen oder Quartalsergebnisse lohnend handeln. Hat man die entscheidenden Vorteile von Optionen wie den reduzierten Kapitalbedarf, den Hebeleffekt oder das nicht vorhandene Emittentenrisiko erkannt und ist sich der Risiken von Optionen bewusst, sind diese für jedes Depot eine Überlegung wert.

LYNX Optionen News & Tipps: Spannende Neuigkeiten & Tricks rund um den Optionshandel

Die wichtigsten Neuigkeiten und besten Tipps zu Optionen

Hier können Sie von der Erfahrung von Profi-Optionshändlern profitieren, die Ihnen ihre neuesten Geheimtipps und Tricks kostenlos verraten.

Optionen News & Tipps

Praxis

Optionen in der Praxis – Handelsideen für einen erfolgreichen Optionshandel

Optionen werden aufgrund ihres Potenzials gern als Königsklasse unter den Finanzinstrumenten bezeichnet. Der Optionshandel eignet sich nicht nur zur Depotabsicherung, sondern verspricht daneben auch hohe Renditen oder regelmässige Einnahmen.

Um mit Optionen an der Börse Gewinne zu erzielen, sind weitreichende Kenntnisse und vor allem praktische Erfahrungen erforderlich. Mit unseren Handelsideen zeigen wir anhand konkreter Beispiele, wie der Optionshandel in der Praxis funktioniert und Sie mit der richtigen Strategie jede Marktphase zu Ihrem Vorteil nutzen. Mit unseren Optionsexperten können Sie die Dos & Don’ts im Optionshandel lernen. Sie erfahren wie Sie Optionen kaufen und verkaufen und durch das Schreiben von Optionen zum Stillhalter werden.

Wir liefern Ihnen regelmässig konkrete Analyse- und Handelsbeispiele und konzentrieren uns dabei auf den US-Optionen-Markt, den grössten Terminmarkt zum Handel von Derivaten weltweit. Unsere Tradeideen führen Sie gezielt in die Anwendung von Cash Secured Puts, Short Strangles, Calendar Spreads und Co. ein. So erleben Sie praxisnah, wie Sie Potenziale optimal ausschöpfen und mögliche Gefahren beim Optionshandel erkennen und minimieren.

Aktuelle Optionshandelsideen

Optionen in der Praxis


Häufig gestellte Fragen zu Optionen

Was sind Optionen?

Eine Option verleiht dem Käufer das Recht, ein bestimmtes Produkt zu einem vorab festgelegten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Optionen gehören genau wie CFDs, Zertifikate, Futures oder Optionsscheine zu den derivativen Handelsinstrumenten. Optionsgeschäfte werden auch als bedingte Termingeschäfte bezeichnet.

Was ist eine Call Option?

Eine Call Option ist eine Kaufoption, die dem Käufer das Recht verleiht, einen Basiswert wie etwa eine Aktie, zu einem vorab definierten Preis (Ausübungspreis) am bzw. bis zum Verfallsdatum (Ablaufdatum) zu kaufen. Dafür zahlt der Käufer der Call Option dem Verkäufer eine Prämie (Optionsprämie). Der Verkäufer hat beim Ausüben der Option die Pflicht, Aktien zum Ausübungspreis an den Käufer der Call Option zu verkaufen.

Was ist eine Put Option?

Eine Put Option ist eine Verkaufsoption, die dem Käufer das Recht verleiht, einen Basiswert wie etwa eine Aktie, zu einem vorab definierten Preis (Ausübungspreis) am bzw. bis zum Verfallsdatum (Ablaufdatum) zu verkaufen. Dafür zahlt der Käufer der Put Option dem Verkäufer eine Prämie (Optionsprämie). Der Verkäufer hat beim Ausüben der Option die Pflicht, Aktien zum Ausübungspreis vom Käufer der Put Option zu kaufen.

Was sind europäische Optionen?

Eine europäische Option ist eine Option, die nur am Ende der Laufzeit durch den Käufer ausgeübt werden kann. Somit beschreibt der Begriff europäische Option den Ausübungsstil einer Option und nicht den Handelsort. In der Regel sind Optionen auf Indizes europäischer Natur.

Was sind amerikanische Optionen?

Eine amerikanische Option ist eine Option, die während ihrer gesamten Laufzeit durch den Käufer der Option ausgeübt werden kann. Somit beschreibt der Begriff amerikanische Option den Ausübungsstil einer Option und nicht den Handelsort. In der Regel sind Optionen auf Aktien und ETFs amerikanischer Natur.

Wann laufen Optionen aus?

Optionen haben immer eine festgelegte Laufzeit und laufen somit immer zu einem vorab definierten Tag aus. Für liquide Aktien sind beispielsweise meist standardmässig Optionen mit einer Laufzeit von 1, 2, 3, 6 und 12 Monaten verfügbar. Das Verfallsdatum ist in der Regel am dritten Freitag des jeweils relevanten Monats. Neben diesen monatlichen Optionen (Monthly Options) gibt es auch noch zum Beispiel wöchentliche Optionen (Weekly Options) mit abweichenden Verfallsterminen.

Was ist der Optionspreis?

Der Optionspreis ist der Preis, den der Käufer einer Option an deren Verkäufer (Stillhalter) zahlen muss. Der Optionspreis setzt sich aus dem inneren Wert einer Option und dem Zeitwert zusammen.

Was ist der Basiswert einer Option?

Der Basiswert (engl. Underlying) ist das Finanzinstrument, das einer Option zugrunde liegt. Für den Handel von Optionen stehen als Basiswerte beispielsweise Aktien, ETFs, Indizes, Futures, Währungen oder Rohstoffe zur Verfügung.

Was ist ein Strike bei Optionen?

Ein Strike bei Optionen ist der Basispreis oder Ausübungsreis. Strike ist somit die Kurzform der englischen Bezeichnung Strike Price. Es handelt sich dabei um den zwischen Käufer und Verkäufer einer Option festgelegten Preis, zu dem der Basiswert, zum Beispiel Aktien, am Ausübungsdatum gekauft beziehungsweise verkauft werden kann.

Wie kann man Optionen handeln?

Optionen werden an Terminbörsen wie der Eurex in Deutschland und vor allem auch an amerikanischen Optionsbörsen wie der CME oder CBOE gehandelt. Um Optionen zu handeln, brauchen Sie einen Optionen-Broker, der Ihnen den Zugang zu Derivatebörsen ermöglicht, was nicht bei jedem Online-Broker der Fall ist. Zudem benötigen Sie die Termingeschäftsfähigkeit als Voraussetzung, Termingeschäfte durchführen zu dürfen. In der Regel erhalten Sie diese nach der Aufklärung über Risiken beim Handel mit Derivaten durch Ihren Broker.