Die besten Biotech Aktien | Online Broker LYNX

Auf der Erde gibt es immer mehr Menschen und erfreulicherweise werden diese immer älter und auch die Corona-Pandemie wird daran nichts ändern. Aktuell sind weltweit bereits eine Milliarde Menschen älter als 60 Jahre, im Jahr 2050 werden es Prognosen zufolge bereits 2 Milliarden sein – bei einer dann prognostizierten Gesamtbevölkerung von 9,2 Milliarden.

Biotechbranche profitiert von demografischen Tendenzen

Allerdings geht es mit steigendem Alter bei der Gesundheit in der Regel leider stetig bergab. Mit 65 hat rund ein Viertel der Menschen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, mit 85 sind es schon annähernd die Hälfte.

In gleicher Weise steigt im Alter auch bei Krankheiten wie Arthritis, Krebs oder Alzheimer die Anzahl der Diagnosen. Gleichzeitig ernähren sich die Menschen immer unausgewogener und Umweltbelastungen nehmen zu. Deshalb rechnete die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bereits vor der Corona-Pandemie bis zum Jahr 2050 in den OECD-Staaten mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von 6 % des Bruttoinlandsprodukts auf 9,5 % des BIP.

Zwei Drittel aller neuen Medikamente enthalten „Biotech“

Die Biotechbranche profitiert besonders stark von der wachsenden, alternden Mittelschicht, die sich steigende Ausgaben für die Gesundheit leisten kann. Mittlerweile basieren laut Evaluate Pharma bereits knapp zwei Drittel der neu zugelassenen Medikamente auf Forschungsergebnissen, Erkenntnissen und Innovationen der Biotechnologie. Mit steigender Tendenz. Viele Krankheiten wie Aids, Hepatitis C und einige Krebsarten können so behandelt oder sogar geheilt werden. Kein Wunder, dass Biotech-Firmen wie Regeneron, Biogen, Vertex oder Amgen  in den vergangenen zehn Jahren sowohl bei den Umsätzen und Gewinnen als auch beim Börsenwert stark gewachsen sind.

Biotech-Aktien nicht teuer bewertet

Trotz des allgemeinen Börsenaufschwungs und des Wachstums in der Branche ging für die meisten Biotech-Aktien in den fünf Jahren vor der Corona-Pandemie nicht viel voran. Der NASDAQ Biotechnologie-Index, das für Biotech-Aktien wichtigste Kursbarometer, erreichte und überschritt den Höchstwert des Jahres 2015 von ca. 4.160 Punkten erst Mitte 2020 und erreichte dann bis Sommer 2021 Höchststände von 5.517 Punkten. Seitdem geht es für die meisten Biotech-Werte wieder bergab auf aktuell ca. 3.700 Punkte. Aktien der chemisch-pharmazeutischen Branche entwickelten sich zuletzt erheblich besser. Aufgrund dessen sind Biotechnologie-Aktien gemessen am KGV derzeit weiterhin relativ günstig bewertet. Etliche Branchenschwergewichte weisen trotz guter Wachstumsaussichten nach wie vor KGVs zwischen 10 und 15 auf. Doch nicht nur deshalb könnte der Biotechnologie-Sektor an der Börse vor einer Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends stehen.

Biotechnologie ermöglicht Medikamente für seltene Krankheiten: Innovationsschub erwartet

Biotechunternehmen sind gerade dabei, sich neue Marktpotenziale zu erschliessen. Für weit mehr als 1.000 eher seltenere Leiden („Orphan Diseases“) gibt es bislang keine oder nur wenig wirksame Medikamente. Der Grund dafür ist, dass die hohen Forschungsgelder der Pharmariesen bislang vor allem in die häufigsten und damit lukrativsten Gesundheitsleiden gelenkt wurden. Es gab einen regelrechten Wettkampf um Blockbuster-Medikamente mit Milliardenpotenzial, während weniger häufige Krankheiten mangels Umsatzpotenzials meist links liegen gelassen wurden.

Biotechnologische Forschungsergebnisse aus der Genomentschlüsselung und das zunehmende Wissen über die Funktionsweisen von menschlichen Zellen und Krankheitserregern ermöglichen mittlerweile auch einen wirtschaftlichen Fokus auf weniger bekannte Krankheitsbilder. Dies dürfte in der Gesundheitsbranche laut dem Biotech-Fondsmanager Harald Kober zu einem regelrechten Innovationsschub führen. Dank zahlreicher neuer, innovativer Medikamenten-Entwicklungen könnten die Umsätze der Branche in den kommenden Jahren jeweils zweistellig zulegen. Zumindest das Übernahmefieber zog in der Biotechbranche zuletzt bereits wieder spürbar an.

Covid-19-Pandemie lenkt Investoren-Fokus auf den Gesundheitssektor

Auch die Biotech-Branche gehört zu den sogenannten Gewinnern der Covid-19-Pandemie. Denn während zuvor in vielen Ländern Ausgaben im Gesundheitsbereich gekürzt wurden, so dürfte sich dieser Trend nun umkehren. Denn Schwierigkeiten mit der Bewältigung der Corona-Krise bekamen zumeist Länder, in denen von Seiten der Regierung, aber auch den Krankenkassen jahrelang der Rotstift angesetzt wurde. Das betrifft Deutschland ebenfalls, denn auch hierzulande wurden in den letzten beiden Jahrzehnten zahlreiche kleinere Kliniken geschlossen und Krankenhausbetten reduziert. Das Corona-Virus führt nun aber zu einem Umdenken, so dass die Investitionsbereitschaft von Staat und Privatwirtschaft in Bezug auf den Gesundheitssektor wieder deutlich ansteigt.

Dieser Trend betrifft natürlich auch die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Biotech-Unternehmen und geht weit über die Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen und Corona-Medikamenten hinaus. Denn das Thema Gesundheit bekam eine aktuelle Brisanz und steht damit auch im Fokus der Investoren. Die Biotech-Branche profitiert von den Geldzuflüssen. Trotzdem entwickeln sich die Aktien des Sektors seit Sommer 2021 sehr unterschiedlich. Während sich einige starke Werte in der Nähe ihrer Hochs befinden, schwächeln andere im Einklang mit der allgemeinen Börsenentwicklung.

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Biotech-Sektor von US-Unternehmen dominiert

Was Biotech-Aktien angeht, so spielt die Musik fast ausschliesslich in den USA. Gemessen an der Börsenkapitalisierung und am Finanzierungsvolumen werden 85 % des Biotech-Sektors von US-Unternehmen dominiert. Und auch wenn in den USA immer wieder politische Forderungen laut werden, die Preispolitik der Medikamentenhersteller stärker zu reglementieren, sind härtere Einschnitte unwahrscheinlich. Denn der Gesundheitssektor wird auch im nächsten Jahrzehnt der grösste Arbeitgeber in den USA sein. Allein schon deswegen ist eine unternehmensfreundliche Politik zu erwarten. Es könnten sich daher immer wieder ideale Einstiegsgelegenheiten in ausgewählte US-Biotechaktien ergeben.

Die besten Biotech-Aktien 2022

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie eine Aktien-Liste von zehn Biotech-Aktien für 2022 zusammengestellt, unsere Biotech-Aktien-Liste. Drei besonders aussichtsreiche Biotech Aktien, die übrigens auch allesamt kürzlich neue Allzeithochs erzielten, stellen wir Ihnen anschliessend näher vor.

Biotech Aktien Liste

Unternehmen ISIN Symbol Währung Kurs 1 W 1 M 6 M YTD 1 J 5 J
Amgen Inc. Amgen Inc. US0311621009 US0311621009 AMGN AMGN USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Biogen Idec Inc. Biogen Idec Inc. US09062X1037 US09062X1037 BIIB BIIB USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Evotec AG Evotec AG DE0005664809 DE0005664809 EVT EVT EUR EUR 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Qiagen N.V. Qiagen N.V. NL0012169213 NL0012169213 QIA QIA EUR EUR 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vertex Pharmaceuticals Vertex Pharmaceuticals US92532F1003 US92532F1003 VRTX VRTX USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Regeneron Pharmaceuticals Regeneron Pharmaceuticals US75886F1075 US75886F1075 REGN REGN USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Halozyme Therapeutics, Inc. Halozyme Therapeutics, Inc. US40637H1095 US40637H1095 HALO HALO USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Emergent BioSolutions Inc. Emergent BioSolutions Inc. US29089Q1058 US29089Q1058 EBS EBS USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genmab A/S (ADR) Genmab A/S (ADR) US3723032062 US3723032062 GMAB GMAB USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Horizon Therapeutics Plc. Horizon Therapeutics Plc. IE00BQPVQZ61 IE00BQPVQZ61 HZNP HZNP USD USD 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

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Mit diesen Biotechnologie Aktien können Sie vom neuen Aufwärtstrend des Biotech-Sektors profitieren.

Die besten BioTech Aktien: Amgen | Online Broker LYNX

Amgen: Biotech-Weltmarktführer

Amgen (ISIN: US0311621009 – Symbol: AMGN – Währung: USD) wurde im Jahr 1980 als AMGen (Applied Molecular Genetics) gegründet und gilt als ein Vorreiter der Branche. Bereits seit dem Jahr 1983 ist das aktuell mit 132 Mrd. USD Marktkapitalisierung grösste Biotechunternehmen der Welt an der NASDAQ börsennotiert. Die Forschungsschwerpunkte des Biotech-Konzerns sind u.a. die Bereiche Blut- und Knochenkrankheiten, Krebs, Rheumatologie, Diabetes, Leber- und Nierenkrankheiten, Neurologie und Zelltherapie. Die Wertschöpfung reicht dabei von der Identifikation eines Wirkstoffes über dessen Erforschung und Entwicklung bis hin zur Herstellung und dem Vertrieb des fertigen Medikaments.

Pionier der Biotechbranche

In den Jahren 1989 und 1991 gelang Amgen die FDA-Zulassung von Epogen und Neupogen, den ersten beiden Biotech-Blockbuster-Medikamenten überhaupt. Die beiden Präparate zählen noch heute zu den bekanntesten und meistverwendeten Krebsmedikamenten. Daneben gehören zum umfangreichen Produktportfolio des Marktführers u.a. Arzneimittel mit den Namen Aranesp, Enbrel, Neulasta, Otezla, Nplate, Prolia, Sensipar, Vectibix und Xgeva. In Sachen Covid-19 arbeitet Amgen an einer Antikörper Therapie und testet dafür geeignete Antikörper-Kandidaten der Firma Adaptive Biotechnologies.

Attraktive Dividende und enorme Aktienrückkäufe

In den letzten drei Jahren steigerte Amgen den Umsatz im Schnitt um 4 % und den Gewinn um +6 %. Im Jahr 2021 wurden pro Aktie rund 17,10 USD verdient. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten Analysten im Mittel einen Umsatz von 26,2 Mrd. USD (+1 %) sowie einen Gewinn von 17,46 USD pro Aktie (+2 %). Bei einem aktuellen Aktienkurs von 249 USD liegt das KGV damit bei moderaten 14. Im kommenden Jahr 2023 werden 19,03 USD Gewinn je Aktie erwartet, womit das KGV auf 13 sinken würde. Die Quartalsdividende in Höhe von bisher 1,76 USD wurde kürzlich auf 1,94 USD erhöht, was einer annualisierten Dividende von 7,76 USD und einer nicht unattraktiven Dividendenrendite von 3,1 % entspricht.

Neben der Ausschüttung von Dividenden werden mit den liquiden Mitteln enorme Mengen eigener Aktien zurückgekauft. So hat das Unternehmen seit 2016 für mehr als 40 Mrd. USD eigene Aktien zurückgekauft und dabei die Zahl der ausstehenden Aktien erheblich reduziert. Das Management möchte an dieser Praxis offenkundlich festhalten, denn kürzlich wurde ein weiteres Rückkaufprogramm im Volumen von 5 Mrd. USD bekannt gegeben. Es gefällt zwar nicht jedem, dass Amgen mehr Mittel in Aktienrückkäufe als in die Forschung und Entwicklung steckt, aber die Kriegskasse ist mit 6,5 Mrd. zum Ende des ersten Quartals 2022 weiterhin prall gefüllt. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln soll auch noch die ein oder andere Übernahme getätigt werden, sofern passende Kandidaten ausfindig gemacht werden.

Biotech-Basis-Investment für konservative Anleger

Die besten Biotech-Aktien: Kursentwicklung der Amgen Aktie von Mai 2019 bis Mai 2022 | Online Broker LYNX

Umsatz und Gewinn stiegen in den letzten Jahren zwar nur leicht, aber die Zukunftsaussichten von Amgen sind weiterhin glänzend. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem chinesischen Markt, der besonders hohe Wachstumsraten verspricht. Die Amgen-Aktie, die seit den Höchstständen im Frühjahr 2021 bei rund 276 USD bis auf ca. 200 USD korrigiert hat, könnte bei einer erfolgreichen Überwindung des charttechnischen Widerstands bei ca. 260 USD eine Einstiegschance bieten. Denn mit einem 2023er KGV von 13, einer attraktiven Dividendenrendite von 3,1 % und hohen Cash-Beständen liegt die Bewertung des Biotech-Marktführers auf einem sehr günstigen Niveau. Aufgrund dessen kommt die Aktie als Biotech-Basis-Investment auch für langfristig orientierte konservative Investoren in Betracht.

Die besten BioTech Aktien: Halozyme Therapeutics | Online Broker LYNX

Halozyme Therapeutics: Klein aber fein

Halozyme (ISIN: US40637H1095 – Symbol: HALO – Währung: USD) ist ein vergleichsweise kleines Biotech-Unternehmen, das sich in Kooperation mit grösseren Partnern aus der Pharmabranche auf die Entwicklung und Vermarktung neuartiger Krebstherapien konzentriert. Halozymes Präparat mit dem komplizierten Namen Pegvorhyaluronidase alfa (PEGPH20), wendet einen neuartigen Ansatz für die Behandlung von soliden Tumoren an. Dieser zielt auf die Tumormikroumgebung ab. Steigende Lizenzeinnahmen bekommt Halozyme beispielsweise für das Medikament Darzalex mit dem Antikörper Daratumumab. Die Arznei wird zur Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt, einer vom Knochenmark ausgehenden Krebserkrankung. Neben seiner insgesamt starken Produktpipeline verfügt das Unternehmen aus San Diego für die sog. ENHANZE Drug Delivery-Technologie über wichtige Partnerschaften u.a. mit führenden Pharmakonzernen wie Pfizer, Roche, AbbVie, Eli Lilly und Bristol-Myers Squibb.

Überzeugendes Umsatz- und Gewinnwachstum

In den vergangenen Jahren schrieb das an der Börse mit rund fünf Mrd. USD bewertete Unternehmen zumeist noch Verluste, Gewinne wie die des Jahres 2017 waren vor allem auf ausserordentlich hohe Meilensteinzahlungen grosser Pharmapartner in dreistelliger Millionenhöhe zurückzuführen. Die Umsätze legten in den letzten drei Jahren im Mittel um +47 % zu.

Und das Unternehmen ist weiterhin auf klarem Wachstumskurs. Im laufenden Geschäftsjahr 2022 sollen die Umsätze von 443 Mio. USD im Vorjahr um +28 % auf 566 Mio. steigen, nachdem im Vorjahr ein starkes Umsatzwachstum von +66 % erreicht worden war. Im kommenden Jahr 2023 erwarten Analysten erneut einen Umsatzsprung um +29 % auf 730 Mio. USD. Die steigenden Umsätze wirken sich auch positiv aufs Ergebnis aus: Nach einem Gewinn je Aktie in Höhe von 2,00 USD im vergangenen Jahr 2021 (+120 % zum Vorjahr) soll im laufenden Jahr 2022 ein Ergebnis in Höhe von 2,19 USD je Aktie erzielt werden (+10 %). Analysten gehen davon aus, dass das Ergebnis je Aktie auch im kommenden Jahr 2023 überproportional zum Umsatz um +34 % auf 2,94 USD je Aktie steigen wird.

Komfortable Finanzsituation durch hohe Cashzuflüsse

Halozyme verzeichnet durch zahlreiche Partnerschaften mit grossen Pharma- und Biotechkonzernen stetige Mittelzuflüsse in Form von Meilensteinzahlungen. Ausserdem baut das Unternehmen auf Lizenzeinnahmen (Royalities) für die ENHANZE Technologie. Diese sollen laut Management bis 2027 bereits bei über 1 Mrd. USD liegen. Per Ende des ersten Quartals 2022 verfügte das Unternehmen über einen komfortablen Cash-Bestand von 786 Mio. USD. Die Finanzsituation wird durch einmalige und wiederkehrende Zahlungen von Partnerunternehmen stetig verbessert. Deshalb konnte es sich das kleine Biotechunternehmen in den letzten Jahren trotz Verlusten erlauben, vergleichsweise hohe Beträge in die Forschung und Entwicklung zu stecken und musste dabei nicht befürchten, finanziell bald auf dem Trockenen zu sitzen. Die hohen Investitionen in die Produktpipeline dürften sich nun in den kommenden Jahren in Form von steigenden Umsätzen bezahlt machen. Zudem wird die Firma in der Branche immer wieder als möglicher Übernahmekandidat gehandelt.

Spannende Aktie für spekulative Anleger

Die besten Biotech-Aktien: Kursentwicklung der Halozyme Therapeutics Aktie von Mai 2019 bis Mai 2022 | Online Broker LYNX

Die Halozyme-Aktie befindet sich seit dem Börsengang in einem intakten Aufwärtstrend. Nach einem Hoch im Jahr 2015 bei rund 25 USD und einer anschliessenden heftigen Korrektur, erholte sich die Aktie in den vergangenen Jahren und kletterte im Februar 2021 auf ein neues Allzeithoch von 56,40 USD. Aktuell liegt der Preis der Aktie wieder ein gutes Stück darunter bei ca. 44 USD. Von den drei vorgestellten Werten hat die Halozyme Aktie die grösste Schwankungsbreite und weist damit auch das höchste Risiko auf. Spekulativ orientierte Anleger könnten die laufende Korrekturbewegung nutzen, um die Aktie zu kaufen und darauf zu setzen, dass es entweder mal ein lukratives Übernahmeangebot gibt, oder dass sich aus Halozyme Therapeutics langfristig ein mittelgrosses, profitables Biotechunternehmen entwickelt. Die Chancen dafür stehen aus unserer Sicht nicht schlecht.

Die besten BioTech Aktien: Regeneron Pharmaceuticals | Online Broker LYNX

Regeneron Pharmaceutical: Hochprofitables Biotech-Unternehmen

Regeneron Pharmaceutical (ISIN: US75886F1075 – Symbol: REGN – Währung: USD) ist ein führendes Biotechnologieunternehmen, das lebenswichtige Arzneimittel für Menschen mit schweren Krankheiten entwickelt. Das Unternehmen mit Sitz in New York wurde vor 30 Jahren von zwei Ärzten und Wissenschaftlern gegründet. Die Arzneimittel des Unternehmens helfen Patienten mit Augenerkrankungen, allergischen und entzündlichen Erkrankungen, Krebs, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen, Infektionskrankheiten und einigen seltenen Erkrankungen.

Weltmarktführer bei der Herstellung menschlicher Antikörper

Insbesondere ist Regeneron weltweit führend in der Herstellung humaner Antikörper, die Regeneron zum Teil selbst vermarktet, zum Teil aber auch in Lizenz / Kooperation mit anderen Unternehmen, wie z. B. Bayer oder Sanofi vertreibt. Die erfolgreichsten der vermarkteten Medikamente sind EYLEA, Dupixent und Libtayo. Regeneron beschleunigt und verbessert den traditionellen Entwicklungsprozess von Medikamenten durch die optimierte Produktion vollständig humaner Antikörper mittels der eigens entwickelten Technologien. Darüber hinaus hat die Firma eine bedeutende Pipeline von Medikamenten-Kandidaten, z. B. zur Behandlung von Krebs, rheumatoiden Arthritis und Hypercholesterinämie. Vor allem die strategische Zusammenarbeit mit Sanofi ermöglicht dem Unternehmen die Finanzierung zahlreicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte wie z.B. dem Regeneron Genetics Center, das eine der weltweit grössten Sequenzierungsaktivitäten für Genetik durchführt.

Antikörper-Medikament zur Behandlung von Covid-19 entwickelt

Mit REGN-COV2 entwickelte Regeneron einen Antikörper-Cocktail aus zwei verschiedenen Antikörpern, der zur Therapie und Blockierung von SARS-COV-2 Infektionen eingesetzt werden soll. Laut dem Wissenschaftsmagazin Science stammt ein Antikörper von einem ehemaligen Sars-CoV-2-Patienten, der sich erholt hatte. Der andere Antikörper wurde von einer gentechnisch veränderten Maus gewonnen, deren Immunsystem dem eines Menschen ähnelt. Das Unternehmen durchlief die klinischen Studien in Rekordzeit und das Corona-Medikament erhielt nach erfolgreichem Abschluss der Phase III Tests in den USA bereits im November 2020 eine Notfallzulassung. Zuvor war bereits die Corona-Erkrankung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump im Oktober 2020 mit dem Antikörper-Cocktail des Unternehmens therapiert worden. Regeneron zufolge profitierten besonders Probanden, deren Immunsystem noch keine eigenen Antikörper gegen das Virus gebildet hatte. In den Studien habe es die besten Ergebnisse innerhalb von zehn Tagen nach der Infektion gegeben, so die US-Gesundheitsbehörde FDA. Führende Wissenschaftler sind von der Wirkung des Medikaments REGN-COV2 überzeugt.

Zulassung des Antikörper-Cocktails auch in der EU

In der EU ist das Mittel seit dem 12. November 2021 durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen, die zunächst bereits einen vorläufigen Einsatz befürwortet hatte. Die Wirksamkeitsprüfung des Corona-Medikaments erfolgte im Rahmen eines sogenannten Rolling-Review-Verfahrens. Dabei bewerten Fachleute nicht nur Daten aus abgeschlossenen Studien, sondern auch aus weiterhin laufenden Versuchsreihen. Die Vermarktung in der EU erfolgt zusammen mit dem Pharmakonzern Roche. Auch die deutsche Bundesregierung hatte noch unter dem damaligen Gesundheitsminister Spahn einen Liefervertrag mit dreistelligem Volumen abgeschlossen.

Umsatz- und Ergebnisrückgang im Jahr 2022 erwartet

Die Umsätze von Regeneron Pharmaceutical stiegen von 1,4 Mrd. USD in 2012 bis 2021 auf 16,1 Mrd. USD an. Im Schnitt lag das Umsatzwachstum in den vergangenen drei Jahren bei +41 %. Noch stärker als die Umsätze stiegen die Gewinne, die im selben Zeitraum um durchschnittlich +55 % zulegten. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen Analysten aufgrund des abflauenden Corona-Geschäfts allerdings mit einem Gewinnrückgang von 54,22 USD um -19 % je Aktie auf 44,16 USD. Auch die Umsätze sollen um -27 % auf 11,8 Mrd. USD zurückgehen. Für das kommende Jahr 2022 gehen die Analystenschätzungen allerdings von einem Umsatz- und Ergebniswachstum auf 12,3 Mrd. USD bzw. 44,48 USD Gewinn je Aktie aus. Eine Dividende wird noch nicht ausgeschüttet.

Attraktives Bewertungsniveau: KGV für 2022 bei 14

Nach erheblichen Kursanstiegen wird Regeneron Pharmaceutical an der Börse bei einem Aktienkurs von 680 USD mittlerweile mit rund 75 Mrd. USD bewertet. Das letzte Allzeithoch von 747 USD wurde im April 2022 erzielt. Trotz der Anstiege ist die Aktie aus fundamentaler Sicht jedoch nicht unbedingt überteuert. Selbst wenn man die aussergewöhnlich guten Zahlen für 2021 aussen vorlässt und sich auf die Schätzungen für 2022 beschränkt, so kommt die Aktie auf ein moderates KGV von 15,4.

Regeneron-Aktie in Reichweite ihres Allzeithochs

Die besten Biotech-Aktien: Kursentwicklung der Regeneron Pharmaceutical Aktie von Mai 2019 bis Mai 2022 | Online Broker LYNX

Die im S&P 500 Index enthaltene Aktie von Regeneron, entwickelte sich seit dem Frühjahr 2021 erheblich stärker als die meisten Biotech-Aktien und weist insgesamt auch eine relativ geringe Korrelation zum Gesamtmarkt auf. Das kürzlich erzielte Allzeithoch ist nicht weit entfernt und könnte in einem freundlichen Börsenumfeld schon bald überschritten werden. Auch wenn die Aktie bereits hervorragend gelaufen ist, sind die langfristigen Aussichten bestens.

Aussichtsreicher Biotech-Wert mit attraktiver Bewertung

Dank der innovativen Produkte, der aussichtsreichen Produkt-Pipeline und der führenden Marktstellung ist Regeneron weiterhin ein vielversprechendes Investment aus dem Gesundheitsbereich. Wie bei allen Biotech-Unternehmen gibt es auch bei Regeneron Pharmaceutical branchenspezifische Chancen und Risiken wie Erfolge oder Fehlschläge in der Medikamentenentwicklung. Das Unternehmen verfügt dafür jedoch langfristig auch über Wachstumspotenzial. In der Gesamtbetrachtung ist die Regeneron-Aktie weiterhin sehr gut für wachstumsorientierte, langfristige Anleger geeignet. Ein Rücksetzer der Aktie wäre zum Neueinstieg ideal.

Fazit: Aussichten für Biotech-Aktien kurz- mittel- und langfristig weiterhin sehr positiv

Obwohl auch Biotech-Aktien zu den Gewinnern der Pandemie-Zeit zählten, sind die meisten Werte weiterhin relativ moderat bewertet. Und das obwohl Medikamenten- und Impfstoffentwicklungen mittlerweile immer schneller von statten gehen und rasch neue Umsatzpotenziale erschlossen werden können. Die Unternehmen der Branche profitieren davon, dass seit dem Aufflammen der Corona-Pandemie grosse Kapitalsummen von Investoren in den Biotech-Sektor fliessen. Das sollte sich allgemein positiv auf die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Biotechfirmen auswirken, d.h. nicht nur in Bereichen die unmittelbar mit der Coronapandemie zu tun haben. Mit entsprechender Verzögerung dürften sich die erhöhten F&E-Ausgaben dann auch in steigenden Umsätzen niederschlagen. Auch aufgrund der, im Vergleich zu den meisten Tech-Werten, sehr günstigen Bewertungsniveaus sind die Aussichten für Biotech-Aktien kurz-, mittel- und langfristig sehr positiv.

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