Deutsche Bank Aktie aktuell Deutsche Bank: Droht jetzt der Absturz?

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Bank Aktie

von |
In diesem Artikel

Deutsche Bank
ISIN: DE0005140008
Ticker: DBK
Währung: EUR

---
EUR
---% (1D)
1W ---
1M ---
1Y ---
DBK --- %
Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Deutsche Bank Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Selten sieht man ein derart schönes bärisches Setup, wie aktuell in der Aktie der Deutschen Bank. Den Aufwärtstrend hat der Titel längst hinter sich gelassen. Mit dem tieferen Tief von Ende Juli ist der Trend in eine neutrale Verkaufsphase übergegangen. Seither haben die Bullen wenig Positives von sich gegeben. Der Versuch die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zurückzuerobern, scheiterte. Seit einigen Wochen bildet sich zwar eine leicht nach oben verlaufenden Trendlinie, doch alles in allem sieht dies eher nach einer bärischen Konsolidierungsformation aus. Sollte diese gebrochen werden, droht der Aktie weiteres Ungemach.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Vorläufig belassen wir unsere Aussicht auf die Aktie noch auf der neutralen Seite. Sollte jedoch die eingezeichnete Trendlinie tatsächlich nach unten gebrochen werden, könnte eine weitere Verkaufswelle folgen. Das nächste technische Kursziel steht bereits fest in der Form des Niveaus rund um die Marke von 6.50 EUR. Dieses Zielniveau könnte schnell erreicht werden und wäre vielleicht sogar noch bis Ende September im Bereich des Möglichen. Short-Seller sollten sich bereit machen und Anleger, welche die Aktie noch im Depot haben, wären gut beraten, sich um einen guten Stopp nach unten umzuschauen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 08.09.2020 Kurs: 7.866 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX


Wir beobachten für Sie regelmässig die interessantesten Aktien am Markt. Die Besten stellen wir Ihnen jeden Morgen kostenfrei im LYNX Börsenblick vor. Aktuell ermöglichen wir so über 30.000 Lesern täglich einen schnellen Überblick über die spannendsten Aktien. Machen Sie sich selbst ein Bild und abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter Börsenblick, um keine Börsennews zu verpassen.

 

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
Tageshoch
Tagestief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Displaying today's chart


Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
Nachricht schicken an Achim Mautz
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Deutsche Bank Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es war das Gap (Kurslücke) von Mitte Februar, welches bereits im Zeitraum April und Mai ein mögliches Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank darstellte. Am sogenannten Gap-Window, also dem Beginn dieser Kurslücke, waren die Kurse zwar angekommen, doch exakt hier begannen Grossanleger, ihre Gewinne zu realisieren. Technisch gesehen lief bis Mitte Juli eigentlich alles nach Plan. Die Aktie lief, wie an der Schnur gezogen am 20-Tage-Durchschnitt immer weiter nach oben, um das Widerstandsniveau erneut zu testen. Danach ging den Bullen jedoch die Luft aus. Es war die grosse rote Kerze vom 21. Juli, welche schliesslich den Beginn des nach wie vor intakten Abverkaufs einleitete. Der Aufwärtstrend der letzten Monate ist vorerst Geschichte.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Der Chart wirkt angeschlagen und es ist nicht auszuschliessen, dass sich die Korrektur noch weiter fortsetzen könnte. Die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen mittlerweile wieder nach unten und signalisieren somit negatives Momentum. Kurzfristige Anstiege dürften somit eher genutzt werden, um die Aktie abzustossen. Vorerst sehen wir hier kein gutes Investment, bis uns der Chart wieder vom Gegenteil überzeugt. Abschläge auf bis zu 6 EUR sind wohl in den kommenden Wochen nicht auszuschliessen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 31.07.2020 Kurs: 7.591 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX

Gestern war der Tag der Bilanz des zweiten Quartals bei der Deutschen Bank. Der flüchtige Blick auf den Chart zeigt: Die Zahlen müssen wohl schlecht gewesen sein, denn die Aktie beendete den Handelstag im Minus. Wer indes genauer hinsieht erkennt: Die Aktie hatte als erste Reaktion auf die vorbörslich vorgelegten Ergebnisse zugelegt und erst im Tagesverlauf nachgegeben. Stark angefangen, stark nachgelassen, all das, ohne dass sich die diesen Aktivitäten zugrunde liegenden Fakten in Form dieser Quartalsbilanz verändert haben … was bedeutet das?

Es kann bedeuten, dass die Ergebnisse nur auf den ersten Blick gut waren und diejenigen, die sich das Zahlenwerk genau angeschaut haben, erst nach genauer Überprüfung der Daten reagierten, als der Handel schon lief. Es kann aber ebenso sein, dass dieser Abverkauf anfänglicher Gewinne trotz eigentlich ordentlicher Ergebnisse exemplarisch für die Erwartung vieler Marktteilnehmer ist. Für die Erwartung, dass es wirklich zu einer rasanten, v-förmigen Erholung der Konjunktur zurück zur vorherigen Wirtschaftsleistung kommt. Wer das wirklich erwartet, wäre mit dem, was die Deutsche Bank gestern vorgelegt hat, nicht zufrieden.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dabei war die Bilanz allemal respektabel. Der Umsatz blieb mit 6,287 Milliarden in etwa auf Vorjahresniveau. Und der Nettogewinn schrumpfte in diesen drei Monaten zwar auf die Winzigkeit von 28 Millionen Euro zusammen, lag damit aber über der durchschnittlichen Analystenerwartung von -74 Millionen. Deutsche Bank-Chef Sewing kommentierte das Zahlenwerk unter anderem mit der Aussage, dass das Geldinstitut hinsichtlich aller eigenen Finanzziele auf Kurs sei. Was also konnten die Marktteilnehmer daran auszusetzen haben? Zumal es bis zum Handelsende nur eine Reaktion von Analysten gab … und da wurde seitens der NordLB das Kursziel von 7,00 auf 7,70 Euro angehoben.

Der Abverkauf anfänglicher Gewinne deutet daher in der Tat darauf hin, dass die Erwartungshaltung am Aktienmarkt momentan so hoch ist, dass „ordentliche“ Ergebnisse in einem Umfeld, in dem man eigentlich jederzeit mit fatalen Ergebnissen rechnen sollte, nicht genug sind. Werden diejenigen, die sich auf dem Boden der Realität bewegen, diese Gelegenheit nutzen, um die Aktie einzusammeln? Das wird sich kurzfristig entscheiden, denn mit diesem Minus zum Handelsende hat sich die Aktie einer charttechnischen Schlüsselzone genähert. Sie sehen im Chart, dass sich zwischen 7,30 und 7,50 Euro eine aus der 200-Tage-Linie, der März-Aufwärtstrendlinie und dem April-Hoch zusammengesetzte Supportzone befindet. Sollte der Kurs da auf Schlusskursbasis nach unten durchgehen, wäre der Weg für die Bären erst einmal frei. Wenn es gelingen soll, den Mitte März eingeschlagenen Weg nach oben fortzusetzen, müssten die Käufer jetzt also zeitnah und entschlossen zugreifen.

Deutsche Bank Aktie Chart vom 29.07.2020, Kurs 7,80 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Sie möchten täglich vor Börsenstart unsere Chartanalysen per E-Mail erhalten? Dann abonnieren Sie hier unseren Börsennewsletter mit aktuellen Börsennews.

 

Man würde es unbesehen nicht glauben, aber je nachdem, wo die Berechnung ansetzt, ist die Aktie der Deutschen Bank gegenüber dem DAX ein Outperformer. Das gilt für den Vergleich seit Anfang Juli 2019 ebenso wie für die Zeit seit dem 1.1. dieses Jahres. Es ist die im Zuge des Corona-Crashs nur kurz unterbrochene Hoffnung auf die grosse Wende, die den Kurs wieder in Fahrt bringt. Die ist sogar zuletzt noch ein bisschen konkreter geworden, so dass sich der Aktienkurs zwar im Februar und März kurzzeitig gegenüber dem vorherigen, am 14. Februar bei 10,37 Euro erreichten Hoch mehr als halbiert hatte, jetzt aber bereits mehr als drei Viertel dieses Einbruchs aufgeholt hat. Ist da wirklich noch mehr drin?

Richtig ist, dass das Vorstandsmitglied der Deutschen Bank Campelli letzte Woche erklärte, man sei mit den mittelfristigen Zielen für 2022 im Plan, teilweise sogar dem Plan voraus. Die Ergebnisse des ersten Quartals waren zudem gut. Das lag zwar an der schlagartig explodierten Kreditnachfrage aufgrund der Corona-Krise. Und Skeptiker könnten einwenden, dass diese Entwicklung zum Bumerang würde, sollten zu viele dieser nicht aus Wachstum, sondern aus der Not geborenen Kredite platzen. Aber man setzt fest darauf, dass Regierung, EZB oder beide schon dafür sorgen würden, dass eine Schieflage umgehend aufgefangen wird. Man ist sich sicher: Die Deutsche Bank wird man nie und nimmer fallen lassen. Und dürfte damit auch richtig liegen. Aber dass das Geldhaus „too important to fail“ ist, heisst nicht, dass die Kurse einfach immer höher laufen könnten, ohne irgendwann hanebüchen überbewertet zu sein. Wo wäre ein solcher Level der Überbewertung erreicht?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Da findet sich in Sachen Zuversicht ein nicht unerheblicher Haken: Die Anleger mögen beherzt zugreifen und gerade dabei sein, die Aktie aus ihrer momentanen Seitwärts-Konsolidierung zu holen und über das letzte Zwischenhoch bei 9,20 Euro hinaus zu tragen. Aber die Analysten sehen die Bewertung der Aktie ganz und gar anders. Selbst das höchste derzeit unter ca. 25 Experten ausgerufene Kursziel liegt mit acht Euro deutlich unter dem aktuellen Kurs, der Durchschnitt bei etwa sechs Euro. Das niedrigste Analysten ist klar: Wenn sich die Lage für die Deutsche Bank bessert, wird es langsam gehen. Rückschläge wären eher wahrscheinlich als überraschend.

So gesehen ist das Fundament, auf dem sich das bullische Lager mit seiner Wiederaufnahme der im Februar so abrupt unterbrochenen Hoffnungsrallye bewegt, nicht gerade solide. Dass die Deutsche Bank wohl auf keinen Fall unter die Räder kommen wird, ist kein Argument für eine dauerhafte Aufwärtsbewegung. Dazu müsste die Gewinnperspektive passen. Und das ist noch nicht greifbar. Die Bullen müssten sich daher auf womöglich auch derbe Rückschläge einstellen. Sollte das vorgenannte, jüngste Zwischenhoch bei 9,20 Euro bezwungen werden, wäre zwar ein Test des Jahres-Verlaufshochs bei 10,37 Euro möglich. Aber wer klug agieren will, sollte stets auch den Blick nach unten werfen und sich konsequent absichern. Selbst für weniger kurzfristig agierende Akteure wäre es aus aktueller Sicht spätestens dann Zeit, das Geld vom Tisch zu nehmen, wenn die untere Begrenzung des Ende Mai überbotenen, keilförmigen Aufwärtstrendkanals bei derzeit sieben Euro fallen würde.

Deutsche Bank Aktie Chart vom 06.07.2020, Kurs 8,81 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Die wirtschaftliche Lage ist bescheiden und der Ausblick mittelprächtig und ungewisser denn je. Eigentlich ist es genau die Situation, die die Börse hasst: Ungewissheit.

Derzeit scheint das aber niemanden zu interessieren. Pandemie, massenhafte Entlassungen, Kurzarbeit, gedämpfte Konsumlaune, Rezession: Die Börsenkurse steigen unentwegt weiter.

Es herrscht Anlagenotstand. Während des Crashs hat die breite Masse nicht zugegriffen, jetzt will man noch unbedingt dabei sein. Ja nicht die Rallye verpassen!

Was kann man noch kaufen?

Selbstverständlich ist das keine gute Strategie. Die grossen Kursgewinne liegen hinter uns. Richtig verdient haben wie immer nur die antizyklischen Anleger.

Allen anderen bleiben jetzt nur noch zwei Möglichkeiten:
Zähneknirschend Aktien zu kaufen, die am Allzeithoch stehen. Das wäre sogar noch die bessere Option, denn das sind im Allgemeinen wenigstens starke Unternehmen oder Krisengewinner.

Die meisten Anleger entscheiden sich aber für die zweite Option. Sie kaufen die Aktien, die am stärksten gefallen sind oder sich bisher am wenigsten erholt haben.
Dass das eine schlechte Idee ist, dürfte versierten Investoren klar sein. Es werden Schrottaktien gekauft – Prinzip Hoffnung.

Prinzip Hoffnung

Ein Blick auf die heutigen Kurstafeln lässt mich erschaudern. Ganz oben auf den Kurszetteln stehen Underperformer und Verlierer-Aktien, mit denen Anleger nur Geld verlieren konnten.

Die Kaufargumente sind unterdessen immer dieselben: „Aktie XY ist schon so weit gefallen, jetzt muss sie doch günstig sein.
Das ist fast immer ein Trugschluss, die Quittung wird dann teuer.

Die heutigen Sieger sind…

Der Dax bietet uns Continental: Hier stagniert seit Jahren der Umsatz, die Margen sind rückläufig. Das Umfeld ist schwierig, gleichzeitig müssen enormen Investitionen gestemmt werden. Die Aktie notiert heute auf dem Niveau von 2006.

Deutsche Bank: Umsatz rückläufig, Gewinn Fehlanzeige. Hier steigt nur die Aktienzahl stetig, daher hat das Papier auch erst kürzlich ein neues Allzeittief markiert.

Der MDax beglückt uns mit der Commerzbank und Hochtief.
Ein Bankhaus, bei den man gar nicht weiss, bei welchem Problem man anfangen soll. Die Aktie markiert ein Allzeittief nach dem Anderen.

Und Hochtief schafft es trotz Bauboom nicht, akzeptable Zahlen vorzulegen. Schwaches Wachstum, niedrige Margen, Probleme mit der Profitabilität. Im Vorjahr hat man wieder einen Verlust erwirtschaftet.

Im SDax sind heute Steinhoff und Salzgitter gefragt, im TecDax ist es Nordex. Die drei könnte man schnell zusammenfassen: Bei Steinhoff hatten wir einen handfesten Fall von Bilanzfälschung, Salzgitter stagniert und verdient nichts und Nordex war ohnehin nie profitabel.

Wer solche Aktien im Depot hat, braucht keine Feinde mehr.

Exemplarisch der Chart von Salzgitter, mit dem ironischen Motto: Mehr als zehn Jahre reine Börsenfreude.

Mehr als 10.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX.

Chart vom 06.07.2020 Kurs: 13,16 Kürzel: SZG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Als ich heute um 9:00 Uhr die Kurstafeln von Dax, MDax & Co betrachtete hatte ich ein Déjà-vu.
Zwei Dinge scheinen sicher zu sein: Dass die europäischen Indizes gegenüber den USA Underperformen und welche Aktien auf der Abschussliste stehen.

Es ist schon erstaunlich. Der S&P500 notiert fast am Allzeithoch und gibt vorbörslich knapp 1% nach. Beim Nasdaq sieht es sogar noch besser aus.
Das reicht aber schon aus, um bei uns für Unruhe zu sorgen. Dax, MDax und Co sind wie selbstverständlich doppelt so stark im Minus.

In den USA schossen gestern noch die Krisenverlierer wie Boeing und United Airlines in die Höhe, bei uns wird alles abverkauft. Deutsche Anleger haben es nicht gerade leicht.

Traurig

Das sollte Sie als Börsianer aber nicht wundern, meine Leser umso weniger. Ich möchte mich nicht wiederholen, aber der Dax ist nicht gerade eine Ansammlung der besten Unternehmen Deutschlands, geschweige denn der Welt.

Grösstenteils verwaltet man vergangene Prosperität. Das Wachstum ist gering, die Konzerne sind verkrustet und haben zu viele Altlasten.

Mit dem Grossteil der Aktien kann man schlichtweg kein Geld verdienen. Sie sind zwar vermeintlich günstig bewertet, doch was bringt das, wenn das Unternehmen nur auf der Stelle tritt?

Der breiten Masse dürfte überhaupt nicht klar sein, wie gering die Qualität vieler Unternehmen ist. Jeden Tag kaufen unbedarfte Anleger diese „Kelleraktien“ – später mehr dazu.

Die 5

Unterdessen fungieren die grossen Tech-Konzerne in den USA als echte Zugpferde. Nimmt man die Rallye unter die Lupe, wird recht schlecht klar, dass der allergrösste Teil der Gewinne auf nur 5 Unternehmen entfällt.

Wer sie nicht im Depot hatte, konnte den Markt kaum schlagen. Der Börsenwert von Apple und Microsoft ist seit dem März-Tief jeweils um rund 500 Mrd. USD gestiegen.
Bei Amazon sind es 400 Mio., bei Google 300 Mio. und bei Facebook immerhin 250 Mio. USD.

Um das einen Kontext zu rücken: Der Börsenwert des S&P500 ist seit dem Crash-Tief um knapp 4.000 Mrd. USD gestiegen. Die Hälfte davon entfällt auf diese fünf Aktien.

Und unsere 5?

Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob wir in Deutschland etwas Ähnliches haben. Leider nicht. Daran fehlt es leider auch bei all unseren europäischen Nachbarn.

Wir haben zwar auch sehr gute Unternehmen, aber keine hochkapitalisierten Zugpferde. Vielleicht abgesehen von SAP. Doch selbst diese Aktie notiert noch weit unter dem Allzeithoch und eine Aktie alleine kann es auch nicht richten.

Die anderen Schwergewichte sind nicht gerade hilfreich. Siemens notiert auf dem Niveau von 2007, ebenso die Allianz. Von der Deutschen Telekom sprechen wir besser gar nicht.

Die Keller 5

Was wir in Deutschland haben, sind zu viele Kellerkinder. Aber die kann man wenigstens einfach und zielgerichtet identifizieren. Kommt es zu einer Korrektur, werden sie umgehend abverkauft.

In Wirklichkeit ist es nämlich jedem klar, dass sie Schrott sind – zumindest unterbewusst. Aber man zockt eben. Man wird schon einen noch dümmeren finden, dem man die Papiere zu einem höheren Preis andrehen kann.
Eine gute Strategie ist das nicht.

Als Anleger sollte man diese Aktien einfach aus dem Kopf und den Watchlisten streichen. Man erspart sich eine Menge Kopfschmerzen. Es sind schwache Unternehmen mit einer Kombination aus folgenden Eigenschaften: Fehlendes oder geringes Wachstum, fragwürdige Profitabilität, hohe Schulden.

Wer stand und steht heute also wieder auf der Abschussliste? Es sind immer dieselben.
Heute ganz vorne mit dabei: Deutsche Bank, HeidelbergCement, Commerzbank, ThyssenKrupp, Telefonica, Nordex. Ein Chart schlimmer als der andere. Ein Investorengrab nach dem anderen.

Weg damit

Wenn Sie als Investor erfolgreich sein wollen, dürfen sich diese wandelnden Toten nicht in ihrem Depot befinden. Ähnliche Werte gibt es in jedem Markt, in jedem Land.

Sortieren Sie sie aus. Glücklicherweise müssen Sie sich diese Arbeit nur einmal machen. Am besten Sie fangen heute mit dem Dax oder Ihrem favorisierten Index an.
Innerhalb kürzester Zeit werden Sie ihn durchgearbeitet haben und sehr viele Unternehmen identifiziert haben, mit denen Sie sich nicht mehr beschäftigen müssen.
Es ist ein Leichtes, die Hälfte aller Aktien zu streichen.

Konzentrieren Sie sich zukünftig nur noch auf die Perlen. Der einfachste Weg dorthin ist als allererstes die faulen Äpfel rauszuwerfen.
Und ich wage noch eine Wette: Sie werden dabei sehr viel lernen und problematische Aktien in Zukunft in kürzester Zeit identifizieren können.

Chartgalerie des Schreckens

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Kein Wunder, dass es in Deutschland kaum Investoren gibt.

Mehr als 9.900 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Chart vom 09.06.2020 Kurs: 8,60 Kürzel: DBK - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 2,71 Kürzel: O2D - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 4,44 Kürzel: CBK - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 49,77 Kürzel: HEI1 - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 9,80 Kürzel: NDX1 - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.06.2020 Kurs: 7,21 Kürzel: TKA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker