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Der IT-Infrastrukturanbieter Cancom SE hat heute Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2023 vorgelegt und musste aufgrund eines einmaligen Sondereffektes beim operativen Ergebnis einen kräftigen Rückgang verbuchen. Dagegen liegen Umsatz und Rohertrag deutlich über den Vorjahreswerten.

Wegen der Belastungen aus dem Sondereffekt muss der Vorstand von Cancom auch seine Gesamtjahresprognose bei Umsatz und Ergebnis nach unten korrigieren.

Erwartungsgemäss kommt das bei den Anlegern nicht gut an und die im TecDAX und SDAX notierten Papiere starten heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel.

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Umsatz und Rohertrag legen zu

Auf Basis vorläufiger Zahlen konnte Cancom den Konzernumsatz von April bis Juni 2023 um 10,2 Prozent auf 329,4 Millionen Euro steigern. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz damit um 8,6 Prozent auf 647 Millionen Euro.

Der Rohertrag legte im 2. Quartal um 22,3 Prozent auf 128,3 Millionen Euro zu, im gesamten ersten Halbjahr stieg er damit um 15,9 Prozent auf 245,7 Millionen Euro.

Sondereffekte belastet operatives Ergebnis

Aufgrund von Sondereffekten durch Abfindungen und Freistellungen (5,9 Millionen Euro), Kosten aus vorzeitig beendeten Projekten (3,1 Millionen Euro) sowie einmaligen M&A-Aufwendungen (1,2 Millionen Euro) liegt das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im 2. Quartal mit 17,4 Millionen Euro knapp 30 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 24,7 Millionen Euro und im gesamten ersten Halbjahr mit 41,6 Millionen Euro 18,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (EBITA) ging dadurch im zweiten Quartal sogar um 62,5 Prozent auf 5,4 Millionen Euro zurück, im ersten Halbjahr um 38,8 Prozent auf 18,9 Millionen Euro.

Vorstand passt Gesamtjahresprognose an

Wegen der eingeleiteten Massnahmen zur Steigerung der Effizienz und Profitabilität und der Integration der K-Businesscom AG wurde heute ausserdem die Gesamtjahresprognose angepasst.

Stand jetzt erwartet der Vorstand von Cancom für 2023 einen Umsatz von 1,52 bis 1,5 Milliarden Euro, die bisherige Schätzung lag bei 1,63 bis 1,7 Milliarden Euro. Der Rohertrag soll bei 560 bis 610 Millionen Euro liegen, nach bislang 580 bis 610 Millionen Euro.

Beim EBITDA wird nun mit 116 bis 126 Millionen Euro gerechnet (bislang: 131 bis 141 Millionen Euro), beim EBITA mit 67 bis 75 Millionen Euro (bislang: 80 bis 90 Millionen Euro).

Jochen Borenich wird in den Vorstand bestellt

Ausserdem gibt Cancom heute auch eine wichtige Personalie bekannt, denn Jochen Borenich, bislang COO bei der K-Businesscom AG, wird in den Vorstand von Cancom bestellt und dort zukünftig als Chief Sales Officer (CSO) tätig sein.

Mit dem Schritt soll das Zusammenwachsen von Cancom und K-Businesscom weiter beschleunigt werden.

Aktien weiten Jahresverlust aus

Obwohl es sich nach Unternehmensangaben nur um einen einmaligen Sondereffekt handelt, kommen die Quartalszahlen und die gesenkte Jahresprognose bei den Anlegern heute nicht gut an.

Die im TecDAX und SDAX notierten Cancom-Aktien geben aktuell 5,6 Prozent auf 24,24 Euro nach und haben damit seit Jahresbeginn bereits rund 12 Prozent an Wert verloren, während der SDAX in dieser Zeit bereits gut 15 Prozent zulegen konnte.

Cancom Aktie: Chart vom 02.08.2023, Kurs: 24,24 EUR, Kürzel: COK | Quelle: TWS | Online Broker LYNX

Quelle:

EQS-News: CANCOM SE: Sondereffekte belasten EBITDA und EBITA im zweiten Quartal, Umsatz- und Rohertragsentwicklung positiv; Vorstand senkt Jahresprognose 2023 (02.08.2023); https://www.eqs-news.com/de/news/adhoc/cancom-se-sondereffekte-belasten-ebitda-und-ebita-im-zweiten-quartal-umsatz-und-rohertragsentwicklung-positiv-vorstand-senkt-jahresprognose-2023/1870931

CANCOM SE: Jochen Borenich wird Chief Sales Officer im Vorstand der CANCOM SE (01.08.2023); https://newsroom.cancom.de/news/jochen-borenich-wird-chief-sales-officer-im-vorstand-der-cancom-se/

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