Aktienanalyse:
Droht hier eine Insolvenz?

Aktuelle Analyse der General Electric Aktie

Derzeit herrscht an der Börse wieder gute Laune, zumindest bis zum nächsten Tweet.

Es ist zum Alltag geworden, dass ständig Unsinn auf uns einprasselt. Das lenkt natürlich ab und führt dazu, dass die breite Masse gar nicht sieht, was tatsächlich vor sich geht.

Eines der größten Probleme ist die enorme Verschuldung von Unternehmen. Anleihenkönig Gundlach hat zuletzt mehrfach davor gewarnt, dass ein Großteil der Investment-Grade-Anleihen diese gute Einstufung überhaupt nicht verdienen.

Kommt es zu einer Krise, könnte es bei vielen Unternehmen sehr eng werden. Sie sind wandelnde Tote.

Lesen Sie jetzt Teil 2: Droht hier eine Insolvenz?

General Electric

Dass GE große Probleme hat, ist keine Neuigkeit. Für Leser, die bereits länger dabei sind, ist es auch keine Neuigkeit, dass ich von dem Unternehmen nicht viel halte. Seit Jahren warne ich.

Wie die Aktie 2017 noch bei 30 USD notieren konnte, ist mir schleierhaft. Damals hatte das Unternehmen 144 Mrd. USD Schulden. Umsatz und Cashflow waren rückläufig und die echte P/E lag nahe 40.

Seitdem ist einige Zeit vergangen. GE hat die Schulden auf 72 Mrd. USD reduziert. Man könnte also denken, dass Fortschritte erzielt wurden.

Das Gegenteil ist der Fall. GE hat einen Großteil der gewinnbringenden Unternehmensteile verkauft, wodurch der Cashflow vollkommen kollabiert ist.
Im letzten Geschäftsjahr verzeichnete GE Mittelabflüsse von 3,8 Mrd. USD.

Wenn man aber keinen Cashflow generiert und nicht profitabel ist, wie sollen die restlichen 72 Mrd. USD dann bezahlt werden?

General Electric ist stehend K.O.

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Chart vom 04.09.2019 Kurs: 7,62 Kürzel: GE - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Iron Mountain

Ist ein langfristiger Underperformer und der Vorstand scheint überhaupt nichts von Kaptalallokation zu verstehen.

In den letzten zehn Jahren ist der Umsatz von 3,01 auf 4,22 Mrd. USD gestiegen. Das Wachstum ist also nicht sonderlich hoch, doch selbst dafür benötigte man Unsummen an Kapital.

Dadurch ist die Zahl der ausstehenden Aktien von 204 auf 287 Mio. Stück gestiegen. Der Umsatz je Aktie ist also kaum gestiegen. Inflationsbereinigt liegt man sogar hinter.

Wen wundert es da, dass das Ergebnis je Aktie sogar rückläufig ist. Es lag zuletzt unter dem Niveau von 2010.

Darüber hinaus schüttet Iron Mountain eine Dividende aus, die konstant über dem Gewinn liegt.

Dadurch sind die Schulden seit 2015 von 4,76 Mrd. auf 8,06 Mrd. USD regelrecht explodiert. Im Verhältnis zum Umsatz und Gewinn sind die Verpflichtungen enorm.

Man wird diese Politik des Irrsinns nicht ewig fortführen können. Iron Mountain wird die Dividende kürzen müssen und sobald das passiert, wird die Aktie in den freien Flug übergehen.

Um das ganze zu krönen: Die P/E liegt trotz Null-Wachstum bei 30. Das EV/FCF bei über 40.

Lesen Sie jetzt weiter: Droht hier eine Insolvenz? (Teil 2)

Chart vom 04.09.2019 Kurs: 32,61Kürzel: IRM - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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