Stabilus Aktie Prognose Stabilus: Wie hoch kann es jetzt gehen?

News: Aktuelle Analyse der Stabilus Aktie

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Stabilus
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Die jüngsten Zahlen kommen gut an, startet die Stabilus-Aktie jetzt durch? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Kaufmarken und Kursziele.

Vielseitige Kundenbasis, solides Geschäft

Stabilus ist ein Hersteller von technologisch anspruchsvollen Gasdruckfedern, hydraulischen Dämpfern und automatischen Öffnungs- und Schliesssystemen.

Die Kunden von Stabilus stammen aus einer Vielzahl von Branchen, die wichtigsten sind die Automobilindustrie, Möbel, Medizintechnik, die klassische Industrie sowie Luft- und Raumfahrttechnik.

In der Automobilindustrie werden die Komponenten unter anderem für Kofferraumdeckel, Motorhauben oder Sitze verwendet.

Im Industriesektor fertigt Stabilus sogenannte Smart-Movement-Steuerungslösungen etwa für Landwirtschafts- oder Baumaschinen, Eisenbahnanwendungen, Möbel wie auch für den Gesundheitsbereich und Produktionsausrüstungen.

Wann folgt der Kurs den Zahlen?

Viele Anleger suchen spannendere Themen. Sie suchen „the next big thing“ und übersehen dabei so manches grundsolides Unternehmen.

Schaut man sich die Handelsvolumina sowie den Kursverlauf von Stabilus an, liegt die Vermutung nahe, dass das Anlegerinteresse minimal ist.

Doch das vermeintlich langweilige Geschäft ist vielleicht interessanter, als man auf den ersten Blick meinen könnte.
Stabilus ist es jedenfalls gelungen, den Umsatz seit dem Börsengang 2014 von 507 Mio. auf 1,12 Mrd. Euro erheblich zu steigern. Das Ergebnis legte im selben Zeitraum von 0,54 auf 4,17 Euro je Aktie zu.

Die Entwicklung kann sich also sehen lassen, das gilt auch für die letzten Jahre, in denen die Aktie keine neuen Hochs mehr erklimmen konnte.
Dadurch ist die Bewertung mit der Zeit immer niedriger geworden.

Seit dem Börsengang lag das KGV durchschnittlich bei 18,3 und über weite Strecken auch über 20.
Das ist im Verhältnis zu den Wachstumsraten zwar üppig, zeigt aber, was man bereit war, für Stabilus auf den Tisch zu legen.

Ausblick und Bewertung

Aktuell kommt Stabilus nur noch auf ein KGV von 12,9. Um das zu rechtfertigen, wäre kein besonders hohes Wachstum notwendig, doch bei Stabilus läuft es aktuell blendend.

Bei der vorliegenden Bewertung und Finanzlage des Konzerns, sollte man über Aktienrückkäufe nachdenken, doch das steht derzeit nicht auf der Agenda.

Vielmehr will man das Wachstum vorantreiben und das scheint zu gelingen. Am 31. Juli wurden die Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt und eine Konkretisierung der Prognose vorgenommen.

Das kommt gut an

Der Umsatz konnte im dritten Quartal um 13,1 % auf 306,5 Mio. Euro gesteigert werden. Das bereinigte EBIT legte um 10,6 % auf 41,9 Mio. Euro zu.
Damit wurden die Erwartungen bei beiden Kennzahlen übertroffen. Der freie Cashflow kletterte auf Jahressicht von 26,8 auf 48,3 Mio. Euro.

Zum Wachstum haben alle Regionen beigetragen, darüber hinaus konnte man im Automotive-Bereich Marktanteile gewinnen, denn die Sparte ist erneut schneller gewachsen als die Fahrzeugproduktion.

Bisher hatte man einen Umsatz von 1,1-1,2 Mrd. Euro sowie eine EBIT-Marge von 13-14 % in Aussicht gestellt.
Inzwischen geht man davon aus, dass der Umsatz am oberen Ende der Spanne sowie die Profitabilität am unteren Ende der Bandbreite liegen wird.

Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit: Stabilus investiert in die Zukunft

Darüber hinaus hat man für 14,6 Mio. Euro seine Beteiligung an Cultraro, einem Spezialisten für kleinformatige Lösungen zur Bewegungssteuerung, von 32 %
auf 60 % erhöht.
Für die verbleibenden 40 % der Anteile hält man ein Vorkaufsrecht.

Dadurch verspricht man sich Umsatz-, Margen- und Wachstumssteigerung. Denn die EBIT-Marge von Cultraro lag zuletzt bei 20,5 %.
Darüber hinaus erwartet man in den kommenden Jahren zweistellige Wachstumsraten und Umsatzsynergien.

Zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sowie zur Effizienzsteigerung des Hauptwerks Koblenz wird Stabilus rund 10 Mio. Euro in die Modernisierung und Automatisierung des Standorts investieren.
Damit einher geht ein geringerer Personalbedarf, der eine Anpassung der Belegschaft in der Produktion in Koblenz zur Folge hat. Bereits heute setzt Stabilus dort rund 10 % weniger Beschäftigte ein als im Geschäftsjahr 2022. Bis in das GJ2025 soll die Mitarbeiterzahl um weitere 15 % gegenüber GJ2023 verringert werden. Dieser Abbau erfolgt sozialverträglich durch natürliche Fluktuation und zum überwiegenden Teil durch Renteneintritte.

Dazu wäre man ohnehin gezwungen gewesen, denn jedes Jahr gehen mehr Fachkräfte in Rente als nachkommen würden. Stabilus wirkt diesem Problem proaktiv entgegen.

Stabilus Aktie: Chart vom 01.08.2023, Kurs: 53,40 - Kürzel: STM | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Stabilus Aktie: Chart vom 01.08.2023, Kurs: 53,40 – Kürzel: STM | Quelle: TWS

Die jüngsten Nachrichten haben zu einer positiven Kursreaktion geführt. Die Unterstützungszone bei 50-53 Euro hat erneut gehalten.
Über 53 Euro, wäre jetzt der Weg in Richtung 55 Euro frei.

Darüber kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Kurszielen bei 60 und 63-65 Euro.

Fällt die Aktie hingegen wieder unter 53 Euro zurück, haben die Bullen ihre Chance vorerst vertan. Das Chartbild wäre aber auch in diesem Szenario noch klar bullisch.
Problematisch würde es erst, wenn der Aufwärtstrend durchbrochen würde.

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