Allianz Aktie Prognose Allianz: Die Super-Unterstützung hat gehalten … aber wo bleiben die Käufer?

News: Aktuelle Analyse der Allianz Aktie

von |
In diesem Artikel

Allianz
ISIN: DE0008404005
|
Ticker: ALV --- %

---
EUR
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Zur Allianz Aktie
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Ausgerechnet die Allianz-Aktie ist derzeit in Relation zum DAX schwach. Bei der kräftigen Erholung des Index seit Mitte Juli zieht die Aktie einfach nicht mit. Dabei war die Quartalsbilanz ordentlich und das Chartbild würde eine gute Basis für eine Rallye bieten. Was ist los?

LYNX Premium
Exklusiv für Börsenblick-Leser

Um den Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie Abonnent unseres Newsletters LYNX Börsenblick sein.
Noch kein Abonnent? Melden Sie sich jetzt kostenfrei mit Ihrer E-Mail-Adresse an.
Sie erhalten den Freischaltungslink sofort per E-Mail!
Wenn Sie schon Abonnent sind, geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein.

Loading...

Das zweite Quartal brachte einen Umsatzanstieg von gut acht Prozent zum Vorjahresquartal, das wurde am Freitag gemeldet. Operativ verdiente der Versicherungs- und Finanzkonzern gut fünf Prozent mehr und lag damit über den Analystenerwartungen. Netto jedoch schrumpfte der Gewinn um 23 Prozent und lag damit auch unterhalb der Prognosen der Experten.

Die Aktie quittierte das am Freitag mit einem Minus von 2,1 Prozent, wobei ein Teil der zeitweise höheren Verluste noch am selben Tag wieder aufgekauft wurden. Und zum Wochenstart lag die Aktie wieder leicht vorne. Dass eine Rallye ausblieb, war nicht überraschend, der deutlicher als gedacht gefallene Nettogewinn ist natürlich unerfreulich, zumal die Analysten, die daraufhin ihre Ziele neu adjustierten, diese allesamt senkten, aber:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Allianz Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Alle neuen Analysten-Kursziele lagen weiterhin deutlich über dem derzeitigen Kursniveau. Und die Einschätzungen lauteten entweder auf „Halten“ oder, mehrheitlich, auf „Kaufen“. Diese Aktie zu verkaufen, empfahl niemand. Und wenn man sich in unserem langfristigen, bis 2015 zurückreichenden Chart auf Wochenbasis ansieht, wie markant die Aktie gefallen ist, dass gerade eine immens wichtige Unterstützung verteidigt wurde und weiss, dass die Allianz weit überdurchschnittlich hohe Dividenden zahlt, stellt sich die Frage: Wo bleiben sie, die Käufer?

Man kann ja grundsätzlich schon behaupten, dass auch solche relativ schlechten Nachrichten wie die eines deutlichen Minus im Nettogewinn angesichts der beiden grossen Abwärts-Impulse dieses Jahres als eingepreist gelten könnten. Und wir sehen, dass der Kurs genau dort hielt, wo er unbedingt halten musste: An der Linie um 170 Euro, die sich seit 2015 immer wieder als wichtige Wendemarke bewährt hat. Aber dieser Test fand bereits Mitte Juli statt und hätte längst zu einem kräftigen Anstieg führen müssen, hätten die Käufer nicht ein Problem mit der Aktie. Aber wo liegt das?

Gut möglich, dass man dem Braten nicht traut. Denn die Allianz bestätigte im Zuge der Bilanzzahlen ihre bisherige Prognose, dass der operative Gewinn in etwa auf Vorjahresniveau (13,4 Milliarden) liegen werde, +/- eine Milliarde. Gut, operativ lief es ja auch ordentlich, aber was wird aus dem Nettogewinn? Im Bereich Lebens- und Krankenversicherung klemmt es derzeit etwas, warum sollte sich das nicht noch verschärfen? Solche Argumente kann man vorbringen, aber im Endeffekt weiss man ja nicht, wie der Rest des Jahres läuft. Daher sind derartige Bedenken sehr stimmungsabhängig. Wenn die Aktie wieder anziehen würde, würden viele nicht mehr schwarz, sondern rosa sehen und auf den Zug aufspringen.

Aber dazu müssten einige entschlossene Bullen den Zug erst einmal in Fahrt bringen. Dafür müsste die Aktie die derzeit von unten angelaufene Widerstandszone 178,30 zu 182,52 Euro auf Schlusskursbasis überwinden. Dann wäre auch genug Luft zu dieser Super-Supportlinie bei 170 Euro vorhanden und die Chance gegeben, mit sukzessiv aufgehellter Stimmungslage auch wieder Schwung in den Kurs zu bringen. Solange das aber nicht der Fall ist, sollte man hier auf der Long-Seite vorsichtig bleiben.

Chart vom 08.08.2022, Kurs 177,84 Euro, Kürzel ALV | Online Broker LYNX

Top Flop Aktien – Übersicht der Gewinner und Verlierer

Welche Aktien in den wichtigen Indizes sind in letzter Zeit am meisten gestiegen oder gefallen? Was sind die Top-Aktien 2022? Welche Aktien haben die beste Performance über die letzten 5 Jahre und welche Aktien sind stark gefallen? Hier finden Sie es heraus: DAX Top FlopMDAX Top FlopEuro Stoxx Top FlopDow Jones Top FlopNasdaq 100 Top Flop

Ab jetzt täglich die neuesten Börsenblick-Analysen per E-Mail erhalten
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Allianz Aktie

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Wenn man sich das Chartbild der Allianz-Aktie im kurzfristigen Zeitraster ansieht, muss man fürchten, dass der Kurs kurz davor steht, nach unten auszubrechen. Aber nimmt man einen Langfrist-Chart zur Hand, sieht man: Knapp darunter wartet noch eine Art „Sprungtuch“.

Die Aktie des Finanz- und Versicherungskonzerns Allianz war Anfang Juni aus einer Dreiecksformation nach unten ausgebrochen und sackte daraufhin rasant auf das bisherige Jahrestief vom März bei 178,30 Euro zu. Diese Linie hielt zwar zuletzt ganzen drei Tests stand, aber die Gegenwehr wird schwächer, die kurzfristigen Gegenbewegungen nach oben reichen immer kürzer.

Allianz Aktie: Wochen-Chart vom 01.07.2022, Kurs 182,00 Euro, Kürzel ALV | Online Broker LYNX

Die Aktie müsste schnell über die die Abwärtsbewegung führende 20-Tage-Linie bei 185 Euro hinaus, um die unmittelbare Gefahr eines Ausbruchs nach unten abzuwehren. Und es müsste ein Schlusskurs über der bei momentan 190 Euro verlaufenden, kurzfristigen Abwärtstrendlinie gelingen, um die Kuh wirklich erst einmal vom Eis zu kriegen. Das kann gelingen. Aber was, wenn nicht? Dass die Allianz dann im Fall von Schlusskursen unter 178,30 Euro in den freien Fall übergeht, könnte man anhand dieses kurzfristigen Charts mutmassen. Aber nicht, wenn man sich das langfristige Bild ansieht.

Expertenmeinung: Geht man zurück bis ins Jahr 2015, sieht man, dass bei 170 Euro eine äusserst markante Linie verläuft, die einen deutlich wichtigeren Support darstellt als das bisherige Jahrestief. Diese Linie fungierte 2015 zweimal als Widerstand, 2018 dann zweimal als Unterstützung. Im Jahr 2020 wurde sie zwar mehrfach ohne allzu grossen Widerstand über- und unterboten, aber das muss ihre Fähigkeit, Verkäufe zu stoppen, nicht schmälern.

Denn 2020 ging es noch emotionaler am Markt zu als momentan. Und wenn man sich überlegt, dass der Finanz- und Versicherungssektor durch eine rezessive Tendenz der Gesamtwirtschaft zwar betroffen ist, wohl aber deutlich weniger Blessuren erleiden dürfte als zyklische Branchen wie Automobile, Stahl, die Luftfahrt etc., wäre es keine Überraschung, wenn diese Linie um 170 Euro im Fall eines Bruchs der Unterstützung bei 178,30 Euro als Sprungtuch funktioniert.

Wichtig wäre dann aber, im Falle bestehender Long-Trades oder beim Versuch, die Aktie um 170 Euro abzugreifen, einen konsequenten Stoppkurs mit einem „Rangierabstand“ von drei, vier Euro unter diese Auffanglinie zu legen. Denn wenn auch dieses Sprungtuch reisst, brennt bei der Aktie wirklich etwas an!

Allianz Aktie: Tages-Chart vom 01.07.2022, Kurs 182,00 Euro, Kürzel ALV | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Was wiegt schwerer: Die Sorge, dass die Verbraucher durch enger geschnallte Gürtel das Geschäft der Allianz bremsen oder die immensen Werte und die solide Dividende, die diese Aktie normalerweise stabilisieren? Das Chartbild sagt: Das wird sich jetzt bald entscheiden!

Das ist schon ein seltsames Chartbild. Wenn Sie sich mal die dick schwarz gezeichnete 200-Tage-Linie ansehen, die mittel- und langfristigen Anlegern oft als Scheidemarke zwischen bullisch und bärisch dient und gemeinhin den Trend als Leitstrahl führt, sehen Sie: Diese Linie läuft waagerecht. Und das nicht erst seit Kurzem, sondern seit vergangenem Herbst. Ob nach oben oder nach unten, es kam immer wieder zu Ausbrüchen, aber immer wurden sie wieder abgefangen. So etwas wie einen Trend kann die Allianz-Aktie nicht bieten. Wo klemmt es?

Expertenmeinung: Die Versicherer insgesamt bewegen sich derzeit ein wenig zwischen Baum und Borke. Einerseits hofft man darauf, dass Umsatz und Gewinn auch in diesem kritischen Umfeld einigermassen stabil bleiben. Andererseits fürchten viele aber, dass das nicht hinhauen wird. Aber warum verkaufen, solange die Bilanzzahlen noch recht solide daherkommen? Und warum kaufen, wenn man mit Wachstum dennoch nicht rechnen könnte und, das dürfte schwer wiegen, die nächste, üppige Dividendenzahlung erst im nächsten Mai ansteht? Warum also sollte man diese Aktie überhaupt zur Kenntnis nehmen, wenn da ohnehin kaum etwas vor oder zurück geht?

Weil diese Impulse der vergangenen Monate allemal für einen Trade ausreichen, was deren Reichweite angeht. Dass die Allianz insgesamt mittelfristig momentan nirgendwohin läuft und das auch noch Monate so weitergehen kann … aber nie muss … hindert agile Trader natürlich nicht daran, um die zehn Prozent Kurspotenzial mit einem schnellen, ggf. gehebelten Trade zu nutzen. Und dass ein solcher Impuls jetzt nahe ist, darf man mit Blick auf die aktuelle Dreiecksformation vermuten, in deren Spitze die Aktie jetzt hineingelaufen ist.

Sie sehen, dass der Kurs unterhalb der 200-Tage-Linie von oben bei 201 Euro durch eine kurzfristige, mit der 20-Tage-Linie zusammenfallende Abwärtstrendlinie gebremst wird; auf der Unterseite stützt eine am März-Tief entspringende Aufwärtstrendlinie. Diese beiden Linien verhindern bislang einen neuen Impuls. Sollte die Aktie nach oben hinausgehen, wäre sie zwar erst „frei“, wenn auch der Break über die bei 206,50 Euro seitwärts laufende 200-Tage-Linie gelungen wäre. Aber darüber dann würde sich einiges an Kurspotenzial eröffnen, das April-Hoch bei 224,75 Euro wäre dann das nächste, aber nicht zwingend ultimative Ziel aus charttechnischer Sicht. Auf der Unterseite könnte der Bruch der bei 195,50 Euro gelegenen Aufwärtstrendlinie über den möglichen Support des Mai-Tiefs bei 191,18 Euro hinaus einen Test des bisherigen Jahrestiefs bei 178,30 Euro nach sich ziehen.

„Begründen“ liessen sich beide Impulse aus fundamentaler Sicht. Und da dieses Dreieck mittlerweile zu eng ist, um die Aktie noch lange zu halten, sollten kurzfristige Trader diese momentan so lahm wirkende Allianz auf jeden Fall im Auge behalten.

Allianz-Aktie: Chart vom 27.05.2022, Kurs 200,20 Euro, Kürzel ALV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Druck auf die Finanzinstitute Europas wächst und dies bekommt dieser Tage auch die Allianz-Aktie deutlich zu spüren. Doch nicht erst mit dem Einmarsch Putins in die Ukraine gerieten die Kurse in Bedrängnis. Bereits am 21. Februar wurde ein klares technisches Verkaufssignal ausgelöst.

Zu diesem Zeitpunkt wurde das Pivot-Tief von Ende Januar nach unten gebrochen und der Aufwärtstrend endete. Seither haben die Bullen das Ruder aus der Hand gegeben und das nächste Ziel war die Marke bei 200 EUR. Hier befand sich bislang eine wichtige Unterstützungslinie, welche zwar kurzfristig etwas Halt bieten konnte, doch mittlerweile wurde auch dieser Boden nach unten durchbrochen. Das sieht alles andere als gut aus.




Expertenmeinung: Derzeit stellen sich viele Anleger die Frage, wohin die Reise noch gehen könnte. Nun die Antwort liegt direkt vor uns. Die Bären dürften sich wohl auf die Tiefs von Anfang Dezember und September des vorigen Jahres konzentrieren. Der nächste mögliche Halt dürfte somit die Marke bei 190 EUR sein.

Hier bleibt abzuwarten, ob die Bullen das Niveau verteidigen können. Wenn nicht, läuft die Aktie sogar Gefahr, auf bis zu 182.52 EUR zu fallen. Kein wirklich leichtes Umfeld für Investoren, denn die aktuelle Lage dürfte sich wohl nicht so schnell in Wohlgefallen auflösen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 02.03.2022 Kurs: 195.88 Kürzel: ALV | Online Broker LYNX

Vom Start ins neue Jahr weg sind es Automobilaktien, Banken und Versicherungen, die massiv gefragt sind. Dadurch steuert der Kurs der Allianz-Aktie jetzt auf das markante „Prä Corona“-Hoch des Jahres 2020 zu. Was tun – Gewinne mitnehmen, halten oder sogar einsteigen?

Der Allianz-Konzern ist mit seinen zahlreichen, international diversifizierten Standbeinen im Bereich Versicherungen und Vermögensanlage eine Art ruhender Pol im DAX. Einer, den diejenigen zu würdigen wissen, die nicht kurzfristig traden, sondern mittel- und langfristig investieren wollen. Eine verlockende Dividendenrendite, die für 2021 sogar leicht über fünf Prozent liegen könnte, rundet das Bild eines Blue Chips ohne nervenaufreibende Bocksprünge im Kurs ab.

Nichtsdestotrotz kann man diese Aktie auch traden. Weniger auf Intraday-Ebene, aber wenn man sich unseren Chart auf Wochenbasis anschaut, sieht man, dass sich der Allianz-Kurs durchaus in charttechnisch gut eingrenzbaren Bahnen bewegt, so dass auch hier die Chance gegeben wäre, immer mal wieder einen Trendimpuls zu „surfen“, ob Long oder Short, und dann einfach bei entsprechenden Signalen die Seiten zu wechseln. Und durch die intensiven Käufe, welche die Aktie seit Jahresbeginn sieht, läge der Gedanke nahe, jetzt langsam an Gewinnmitnahmen zu denken … immer vorausgesetzt, man agiert hier gezielt als Trader und nicht als Investor, denn:

Expertenmeinung: Die Aktie befindet sich seit dem Frühjahr 2020 in einem blitzsauberen Aufwärtstrend. Und der Umstand, dass der DAX selbst einen Fehlstart ins Jahr hingelegt hat, während die Allianz-Aktie eine auffällige relative Stärke zeigt, ist nicht gerade ein Argument, hier Positionen zu verkaufen, die einen mehrere Jahre im Depot begleiten sollen. Zumal weder die Aktie zu hoch bewertet wäre noch mit einer Eintrübung der umsatz- und Gewinnperspektive des Konzerns zu rechnen wäre.

Aber wenn man die Allianz aus kurzfristiger Perspektive betrachtet, wäre jetzt ein Bereich erreicht, der für Gewinnmitnahmen interessant wird. Was, nebenbei, nahelegt, als mittel- und langfristiger Anleger nicht ausgerechnet jetzt in diesen bereits weit gelaufenen Impuls hinein einzusteigen. Sie sehen, dass der Kurs den Widerstand bei 208 Euro zu Jahresbeginn im Sturm genommen hat. Jetzt wird bereits das Jahreshoch 2021 bei 223,50 Euro attackiert.

Sollte es gelingen, diese Linie zu bezwingen und das 2020er-Hoch bei 232,60 Euro anzugehen, könnte man entweder einen engen Stop Loss knapp unter die Linie bei 223,50 Euro ziehen oder aber spekulativ bereits jetzt den Gewinn mitnehmen. Denn mit Blick auf den im Wochenchart mit eingeblendeten Relative Stärke-Indikator (RSI), der bereits die überkaufte Zone erreicht hat, wird die Luft nach oben eben doch langsam dünn.

Ob man innerhalb eines intakten, mittelfristigen Aufwärtstrends einen Short-Trade wagen möchte, ist allein von der individuellen Risikobereitschaft abhängig, aber auch, wenn die Aktie im Fall eines Scheiterns an der 223,50 Euro-Linie kurzfristiges Rückschlagpotenzial bis 208 Euro hätte, sollte man Trades gegen den Trend, wenn, dann nur mit kleinem Kapitaleinsatz erwägen.

Allianz-Aktie: Chart vom 10.01.2022, Kurs 223,40 Euro, Kürzel ALV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Anfang Oktober hatte es der Versicherungs- und Finanzkonzern endlich geschafft. Die seit Mai währende Korrektur wurde beendet und die Allianz-Aktie konnte einen hartnäckigen Widerstand nach oben durchbrechen. Danach bildete sich eine moderarte Aufwärtsbewegung, welche von den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50 unterstützt wurde. Ganz reichte der Anstieg nicht, um die Kurslücke, welche Anfang August aufgerissen wurde, zu schliessen.

Doch die schlechte Stimmung am deutschen Parkett hat auch bei dieser Aktie ihre Spuren hinterlassen. Die vielversprechende Aufwärtsbewegung wurde mittlerweile beendet und die Kurse gingen in den Sturzflug über. Zwar konnte bis zum Ende der vorigen Woche die erneut aufgerissene Kurslücke nahezu geschlossen werden, doch der Verkaufsdruck scheint sich allmählich wieder aufzubauen.

Expertenmeinung: Die Aktie wirkt angeschlagen und die Kurse befinden sich mittlerweile unter den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50. Alles in allem scheinen die Bullen das Zepter aus der Hand gegeben zu haben. Wir sehen derzeit eher die Gefahr, dass das Pivot-Tief von September bald wieder ins Spiel kommen könnte.

Der Abgabedruck der letzten Tage erfolgte mit überdurchschnittlich hohem Volumen. Hier scheinen auch einige Grossanleger das Handtuch geworfen zu haben, beziehungsweise auf die Short Seite gewechselt zu haben. Der Chat bleibt vorerst angeschlagen und wir senken unsere Prognosen von bullisch auf neutral.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 03.12.2021 Kurs: 198.38 Kürzel: ALV | Online Broker LYNX