Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Allianz: Heimlich, still und leise …

Es gibt hochvolatile Aktien im Allianz. Daher geht der Blick meist Richtung Lufthansa, Infineon, zu den Autobauern, zu Wirecard sowieso.

Bei der Allianz muss man ja nicht hinsehen. Was soll da schon passieren, zumal die Aktie schon seit zwei Jahren in der Handelsspanne zwischen 170 und 207 Euro festhängt. Und dann schaut man doch mal hin und sieht: Heimlich, still und leise hat sich der Kurs nach oben abgesetzt. Mitte des Monats verließ die Allianz diese ewig wirkende Handelsspanne. Und notiert damit auf dem höchsten Niveau seit 17 Jahren. Denn nein, das ist nicht das Allzeithoch, das wurde im Jahr 2000 bei 402,68 Euro erreicht. Bis dahin wäre also noch Luft, theoretisch.

Aber diese alten Kurse sind faktisch für das heutige Trading irrelevant. Da kauft oder verkauft niemand mehr, es sei denn, diese Chartmarken wären markante Wendemarken. Das ist aber bei der Allianz nicht der Fall, so gesehen wäre der Weg der Aktie nach oben grundsätzlich frei. Aber:

Expertenmeinung: Seit der abrupten wende nach oben kurz vor der Jahreswende ist die Aktie bereits 25 Prozent gelaufen. Für einen Versicherungstitel nicht gerade wenig, zumal sie, im Gegensatz zum Gros der DAX-Aktien und zum Index selber, die 218er-Hochs damit deutlich überboten hat. Und das, obwohl der Geschäftsverlauf wie üblich im Plan verläuft. Was Wachstum heißt, aber da geht es „nur“ um Gewinnsteigerungen im oberen einstelligen Prozentbereich. Warum also dieser Ausbruch nach oben?

Da wandert der Blick zum Terminkalender und wird für den 8. Mai fündig: die Hauptversammlung. Nach der wird umgehend die Dividende für 2018 ausgezahlt. Neun Euro werden das, auch auf diesem hohen Kursniveau eine beeindruckende Dividendenrendite. Wo bekommt man schon 4,2 Prozent Rendite! Um diese Dividende mitzunehmen, könnten nicht wenige eingestiegen sein, als die Aktie das alte Hoch bei 207 Euro überwand:

Ein charttechnisches Long-Signal in Kombination mit einer bald anstehenden, hervorragenden Dividende, das ist ein Wort. Aber die Auszahlung der Dividende wird gemeinhin in den Aktienkurs eingearbeitet, es entsteht ein sogenannter Dividendenabschlag in Höhe der Dividende. Neun Euro, das hieße, die Aktie würde, sollte sie nach der Hauptversammlung auf dem aktuellen Niveau notieren, wieder knapp unter das alte Hoch bei 207 Euro fallen. Das wäre, sollte der Abschlag nicht zügig aufgeholt werden, negativ. Daher würde es sich hier anbieten, bestehende Long-Trades zu halten, sich aber im Bereich 200 bis 205 Euro mit einem Stoppkurs abzusichern!

Chart vom 29.04.2019, Kurs 213,90 Euro, Kürzel ALV | LYNX Aktienempfehlungen

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