Börse aktuell

Aktienmärkte mit Kursverlusten zum Wochenschluss – NASDAQ 100 verliert am stärksten

Die umsatzstärksten europäischen Indizes legten am Freitag überwiegend den Rückwärtsgang ein. Die Indizes in Frankfurt, London, Zürich, Mailand und Madrid wiesen durchweg Abgaben auf. Der Deutsche Aktienindex schloss mit einem Minus von 0,58 Prozent bei 12.238,94 Zählern. Dennoch blieb dem DAX mit 1,49 Prozent in dem derzeitigen volatilen Marktumfeld ein respektables Wochenplus. Auch der europäische Leitindex Euro Stoxx 50 verlor und beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,38 Prozent und 3.425,64 Punkten.

An der Wall Street gingen die führenden Indizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 nach einer recht volatilen Session mit Kursverlusten ins Wochenende. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China blieb neben einigen Quartalsberichten und weiteren volkswirtschaftlichen Daten das beherrschende Thema. Die vom Conference Board publizierten führenden Wirtschaftsindikatoren (LEI – Leading Economic Indicators) für den Monat April wurden mit einem Plus von 0,2 Prozent auf Monatssicht veröffentlicht. Insbesondere das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan sprang enorm an und wurde mit 102,4 Punkten ausgewiesen. Dies war der höchste Stand seit 2004. Diese erfreulichen Nachrichten führten offenbar mehrheitlich zu Gewinnmitnahmen. Auch der weiterhin starke US-Dollar drückte auf die Preisentwicklung der wichtigsten Rohstoffe, wie zum Beispiel auf WTI und Gold. Der US-Dollar-Index (DXY) kratzte bereits an der Marke von 98,0 Punkten.

An der Technologiebörse NASDAQ und deren Leitindex NASDAQ 100 fielen besonders die Aktien von Baidu und Tesla sehr negativ auf. Die an der NASDAQ gehandelten ADRs der chinesischen Internetsuchmaschine Baidu – das chinesische Pendant zu Google – fielen bis zum Handelsschluss um 16,52 Prozent auf 128,31 US-Dollar. Baidu enttäuschte die Anleger mit einem gemäß der US-GAAP-Bilanzierung ersten Quartalsverlust seit dem IPO von 2005.

Unterdessen stürzte die Aktie von Tesla am Freitag auf neue Jahrestiefs und verlor 7,58 Prozent auf 211,03 US-Dollar. Gerüchten aus dem Silicon Valley zufolge soll dem US-Elektrofahrzeugpionier ohne strikte Einsparmaßnahmen in etwa zehn Monaten das Geld ausgehen.

Die turbulenten Börsenzeiten verlangen nach Absicherungsplänen

„Das Börsenumfeld wirkt seit den jüngsten US-Strafzöllen gegenüber China volatiler und immer weniger einschätzbar“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Die aktuelle Aktienmarktsituation verlangt nach Absicherungsstrategien und könnte zudem vermehrt zu Verkäufen bei Spikes führen, anstatt zu Käufen nach Dips“, erläutert Friczewsky.

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