Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

DAX weiter seitwärts – US-Märkte zeigen Stärke

Die übergeordnete Seitwärtsbewegung hält an. In der abgelaufenen Handelswoche gewann der deutsche Leitindex DAX 2,71 Prozent und schloss mit einem Punktestand von 9.339,17. Der XDAX stand um 22:15 Uhr mit 9.347,22 Punkten nur wenig höher. An der Wall Street hielt sich der Dow Jones mit 17.001,22 Punkten knapp über der 17.000er-Marke – insgesamt mit einem Wochenplus von 2,03 Prozent. Der NASDAQ 100 ging mit 4.052,752 Punkten in das Wochenende – eine Wochenbilanz von +1,64 Prozent. Der breit gefasste S&P 500 schloss nach neuen Rekordständen bei 1.988,40 Zählern – einem Wochenplus von 1,71 Prozent. Insgesamt bleibt festzuhalten: Die US-Märkte mit Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 haben sich in den letzten fünf Jahren besser entwickelt als der DAX und konnten auch in jüngster Zeit neue Höchststände erreichen. Die beste Fünfjahres-Performance von den hier beobachteten Indizes hatte mit über 145 Prozent Wertentwicklung der NASDAQ 100 vorzuweisen. Die europäische Gemeinschaftswährung Euro konnte sich bei einem Schlussstand von 1,3242 US-Dollar über die Handelswoche nicht behaupten und verlor 1,15 Prozent an Wert. Der Preis für eine Feinunze Gold betrug zum Wochenschluss 1.280,40 US-Dollar – ein Wochenverlust von 1,82 Prozent. Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich weiter auf 102,309 US-Dollar das Fass, was einem Wertverlust von 0,87 Prozent entspricht. Der Euro-Bund-Future bleibt stark und notierte an der EUREX zum Schluss mit 150,45 Zählern. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt somit weiter unterhalb der 1,00-Prozent-Marke bei 0,98 Prozent. In der neuen Handelswoche begibt die deutsche Finanzagentur am Montag Zwölfmonats-Bubills mit einem Emissionsvolumen von 2 Mrd. Euro (eine Neuemission).

Geopolitische Spannungen, wohin das Auge blickt, und ein heftiges Erdbeben in Kalifornien

Im kalifornischen Weinanbaugebiet Napa Valley nördlich von San Francisco gab es ein schweres Erdbeben (das stärkste seit dem großen Beben von 1989). Agenturen berichten von einem Wert von 6,0 bis 6,2 auf der Richterskala.
In der nächsten Woche treffen sich Putin und Poroschenko im weißrussischen Minsk. Das Treffen wird weltweit Beachtung finden und auch an den Märkten wird man auf jede Form der Entspannung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine reagieren. Ungeachtet dessen feiert man in der Ukraine den Unabhängigkeitstag – auch demonstrativ mit einer umstrittenen teuren Militärparade in der Hauptstadt Kiew. Der Beschuss in der Ostukraine geht unterdessen weiter.

Auch im Israel-/Gaza-Konflikt kann man nicht von einer Besserung sprechen. Die Bilanz  gemäß einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz: 117 Raketen abgefeuert, 108 Explosionen, neun Raketen abgefangen. Frieden sieht anders aus.

Die weiteren Schauplätze geopolitischer Spannungen, Bürgerkriege und Terror weisen keinerlei friedliche Tendenz auf. Irak, Syrien, Libyen bleiben in Instabilität, Krieg und Terror gefangen und nun hat die Terrorgruppe „Boko Haram“ auch in Nigeria ein Kalifat ausgerufen. Neben dem Irak und Libyen kommt mit Nigeria nun ein weiterer Ölstaat im Krisen- und/oder Kriegszustand hinzu. Der Rohölpreis wird möglicherweise nicht mehr sehr lange in seiner Abwärtsphase verbleiben.

US-Immobiliendaten, ifo-Index und europäische Arbeitsmarktdaten bewegen

In der neuen Handelswoche werden eine Reihe wichtiger US-Immobilienmarktdaten ausgewiesen. Der FHFA-Hauspreisindex, die Neubauverkäufe, der Case-Shiller-Hauspreisindex und weitere Daten (Einkaufsmanagerindizes und Verbrauchervertrauen) werden Indikationen für die weitere Ausrichtung der Notenbankpolitik von Janet Yellen und ihren Kollegen liefern. Den Reden und Verlautbarungen zufolge, die man auf dem Symposium in Jackson Hole zu hören bekam, hat sich die Chefnotenbankerin bewusst unklar ausgedrückt. Zum Wochenschluss haben sich die US-Märkte auch aus diesem Grund nicht mehr im grünen Bereich halten können. Ferner werden der ifo-Index für Deutschland sowie die Arbeitsmarktdaten für Deutschland, Frankreich und die Eurozone erwartet.

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