Wacker Neuson Aktie Prognose Wacker Neuson: Starke Zahlen – was geht da noch nach oben?

News: Aktuelle Analyse der Wacker Neuson Aktie

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Wacker Neuson
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Zur Wacker Neuson Aktie

Wenn eine Aktie im Vorfeld von Bilanzergebnissen wochenlang steigt und die Ergebnisse trotzdem so stark sind, dass Gewinnmitnahmen aufgefangen werden können, ist das äusserst bullisch. Der Wacker Neuson-Aktie ist das am Freitag gelungen.

Der Baumaschinenhersteller legte am Donnerstagabend nach Handelsende vorläufige Ergebnisse für das dritte Quartal vor, die zu überzeugen vermochten. Der Umsatz lag mit 461,4 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des dritten Quartals 2019, das eher als Vergleichsbasis geeignet ist als das durch Corona verzerrte Jahr 2020. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag mit den aktuell noch vorläufigen 44,7 Millionen Euro höher als im Sommerquartal 2019, als man auf 40,2 Millionen Euro kam. Der Grund dafür ist eine jetzt mit 9,7 Prozent deutlich bessere EBIT-Gewinnmarge (Q3 2020: 5,7 Prozent, Q3 2019: 8,6 Prozent), die schon fast an die Marge von 10,1 Prozent heranreicht, die im dritten Quartal des Rekordjahres 2018 erzielt wurde.

Das waren tadellose Zahlen. Und was die Anleger besonders registriert haben dürften, war das Statement, dass nennenswerte Produktionsstillstände bislang vermieden werden konnten und die Zahlen gut genug waren, um die Gesamtjahresprognose leicht anzuheben. Ist da also noch Luft nach oben?

Chart vom 29.10.2021, Kurs 28,36 Euro, Kürzel WAC | Online Broker LYNX

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Expertenmeinung: Wenn man sich den längerfristigen Chart auf Wochenbasis ansieht, stellt man fest, dass die Wacker Neuson-Aktie bereits jetzt auf dem höchsten Level seit etwa dreieinhalb Jahren notiert. Das wirkt gewagt, zumal der Kurs auf bestem Wege ist, sich gegenüber dem Kursniveau, das vor dem Corona-Crash 2020 galt, zu verdoppeln. Aber die Distanz zu irgendwelchen Tiefs der Vergangenheit ist kein Hinderungsgrund, um weiter zulegen zu können, solange das Fundament in Form der Umsatz- und Gewinnperspektive solide ist. Und das wäre es durchaus.

Denn der Baumaschinenhersteller ist auf gutem Weg, in Sachen Gewinn pro Aktie an das starke Jahr 2018 heranzureichen. Die damals erzielten 2,06 Euro pro Aktie werden es zwar wohl nicht werden, aber angesichts der aktuellen Zahlen könnte etwa 1,65 Euro pro Aktie drin sein, nach 1,26 Euro im Jahr 2019 wäre das schon ein Wort. Zu teuer wäre Wacker Neuson auch auf dem jetzt erreichten Kurslevel aus Sicht eines Kurs/Gewinn-Verhältnisses von 17, das sich ergeben würde, wenn man 1,65 Euro pro Aktie annimmt, noch nicht.

Grundsätzlich könnte da nach oben also noch etwas drin sein, zumal es mit dem soliden Wochenplus als Reaktion auf die vorläufige Bilanz gelungen war, die markante, ins Jahr 2018 zurückreichende Charthürde bei 27,30 Euro zu nehmen. Ob der Schwung reicht, bis zum 2018er-Hoch bei 33,86 Euro vorzudringen, das auch das bisherige Allzeithoch markiert, sei dahingestellt, aber ein Anlauf an die Parallele zum mittelfristigen Aufwärtstrendkanal, die aktuell bei 30 Euro verläuft, wäre denkbar … vorausgesetzt, die Gewinnmitnahmen würden auch in dieser Woche ausbleiben. Sollte der Kurs unter 25 Euro und damit wieder in die vorherige, monatelange Seitwärtsrange zurückfallen, wäre Vorsicht angezeigt!

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