ThyssenKrupp Aktie aktuell Thyssen: Geht die Erfolgsstory hier weiter?

News: Aktuelle Analyse der ThyssenKrupp Aktie

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ThyssenKrupp
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur ThyssenKrupp Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Börsenjahre verliefen für den deutschen Industriekonzern alles andere als gut. Seit dem Jahr 2017 war in der Thyssen Aktie eine stetige Abwärtsbewegung erkennbar, welche erst zu Beginn des aktuellen Jahres beendet werden konnte. Die Thyssen-Aktie konnte die längerfristigen bärischen Tendenzen endlich abschütteln und befindet sich im Turnaround. Auch mittelfristig sieht das Gesamtbild überaus zufriedenstellend aus. So konnte sich der Titel in den letzten Monaten mehr als verdreifachen. Eine Verschnaufpause war danach angebracht und so konsolidieren die Kurse aktuell in einer klar definierten Spanne zwischen rund 10 und 12 EUR. Von heftigeren Gewinnmitnahmen keine Spur. Der Chart bleibt somit weiter konstruktiv.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur ThyssenKrupp Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Natürlich kann sich der Trend jederzeit wieder verändern. Um den Bären wieder die Oberhand zu geben, müssten die Bullen jedoch den Bruch der psychologisch wichtigen Marke bei 10 EUR zulassen. Derzeit sieht es nicht danach aus. Aktuell warten Anleger wohl noch auf die bevorstehenden Quartalsergebnisse. Diese werden für den 11. Mai erwartet. Sollten die Zahlen ebenfalls in Richtung einer spürbaren Erholung zeigen, könnte sich auch der Kurs nachhaltig weiter nach oben entwickeln. Die Aktie bleibt somit weiterhin hochinteressant.

Aussicht: BULLISCH

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der ThyssenKrupp Aktie

Was derzeit an der Börse vor sich geht, ist brandgefährlich. Es wird blind gekauft.

Wir haben es im letzten Jahr bei LYNX Broker selbst erlebt, neue Anleger strömen regelrecht an die Börse.
Zeitweise konnten wir die Flut der Depoteröffnungen nicht mehr bewältigen.
Abseits von Aktien gibt es schliesslich kaum noch Rendite.

Das Problem ist leider, dass die meisten anderen Broker keinerlei Energie oder Geld investieren, um ihre Kunden vor Unheil zu bewahren.

Börsenneulinge sind aber nunmal unerfahren, das liegt in der Natur der Sache. Sie bräuchten fundierten Rat, Hilfestellungen und sollten in Finanzthemen geschult werden.

Stattdessen gehen die Börsenneulinge zwielichtigen Gestalten auf den Leim, zocken oder wissen einfach nicht was sie tun.
Teilweise verfolgen sie Strategien, die an der Börse noch nie langfristigen Erfolg gebracht haben.

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Schrottrallye

Eine davon ist, optisch günstige Aktien zu kaufen. Das sind in der Regel Papiere, die etliche Jahre gefallen sind.
In Wirklichkeit kauft man damit aber vor allem Unternehmen, die schwerwiegende Probleme haben.

Wollen sie so etwas wirklich im Depot haben?

Es ist jedenfalls so ziemlich die schlechteste Idee, die man haben kann, wenn man als Investor langfristigen Erfolg haben will.

Die Gedankengänge, die dahinterstecken sind durchaus nachvollziehbar, sie sind eben nur falsch.
Als Anleger denkt man sich: „Der Kurs hat so stark nachgegeben, jetzt muss es doch auch mal wieder aufwärts gehen“.
In Wirklichkeit ist es aber sehr schwer auch wirklich das Tief zu erwischen.

Daher eignet sich diese gefährliche Strategie vielleicht für erfahrene Trader. Sie wissen wann sie Gewinne mitnehmen oder eben die Reisslinie ziehen müssen.

Für Privatanleger und Investoren geht es in der Regel schlecht aus, sie produzieren mit dieser Strategie vor allem Depotleichen.

Der ganz grosse Unterschied

Dabei ist es selbst für Laien und mit einem kurzen Blick in den Chart möglich, die allerschlimmsten Problemaktien zu identifizieren.

Ihr Kurs sinkt übergeordnet seit zehn und mehr Jahren. Das ist keine Korrektur mehr, sondern ein hell leuchtendes Warnsignal.

Bei guten Unternehmen sieht es umgekehrt aus. Auch sie korrigieren immer wieder, streben übergeordnet aber zur Oberseite.

Fatal

Es ist fatal, dass diese Schrottrallyes mitunter sehr lange laufen. Das vermittelt Anlegern ein falsches Gefühl der Sicherheit.

Wenn die Kurse dann erst purzeln, möchte man nicht verkaufen. Man schwört sich die Aktie abzustossen, wenn sie das Hoch nur noch einmal erreichen möge.
Am Ende geht es tiefer und tiefer. Eine Depotleiche ist geboren.

Da hilft übrigens auch die Charttechnik nicht viel. Eine Aktie sieht eben direkt am Hoch immer am stärksten aus.

Sehen wir uns einige Beispiele und Charts an.

Jetzt muss sie doch steigen

Folgend sehen Sie den Chart von Thyssen von 2016 bis 2019. Die Aktie war von 27 auf knapp über 9 Euro gefallen.
Es zeichneten sich gewisse Bodenbildungstendenzen ab.

Manch ein Anleger dürfte sich gedacht haben: „Jetzt muss sich der Kurs doch endlich erholen!“ (nach dem Chart geht es weiter)

ThyssenKrupp Chart von 2016 bis 2019 Kürzel: TKA – Wochenkerzen

Wie Sie im nächsten Chart sehen, ging es anschliessend aber in kürzester Zeit von 12,00 auf 3,28 Euro.

Anleger hätten in wenigen Wochen 70% verloren, obwohl die Aktie davor schon „optisch“ günstig war. (nach dem Chart geht es weiter)

ThyssenKrupp Chart von 2016 bis 2020 Kürzel: TKA – Wochenkerzen

Der Superbulle mit Luft

Folgend sehen Sie den Chart von Thyssen von 2008 bis 2011. Die Aktie stürzte im Zuge der Finanzkrise ab und ging dann in eine beeindruckende Rallye über.

Das Chartbild war extrem bullisch und die Aktie hatte bis zum Allzeithoch noch einiges an Potenzial, so dachten es sich einige Anleger zumindest. (nach dem Chart geht es weiter)

ThyssenKrupp Chart von 2008 bis 2011 Kürzel: TKA – Wochenkerzen

Das Problem war nur, dass das Unternehmen weiterhin massive operative Probleme hatte und keinen Gewinn erzielte.

Die Rallye hielt gegen jede Vernunft zwei Jahre lang an. Am Ende siegt aber immer die Realität. Die Aktie stürzte wieder ab. (nach dem Chart geht es weiter)

ThyssenKrupp Chart von 2008 bis 2012 Kürzel: TKA – Wochenkerzen

Sie dürfen gerne gewisse parallelen zur aktuellen Situation ziehen. Vor wenigen Monaten rutschte Thyssen auf einem neuen Allzeittief bei 3,28 Euro. Aktuell steht die Aktie bei 11,50 Euro.

Dabei sind Umsatz und Auftragseingang eingebrochen. Man erwirtschaftet nach wie vor keinen Gewinn und hat mit der Aufzugssparte das beste Pferd im Stall verkauft, um Löcher zu stopfen.

Ich wünsche Ihnen allen viel Glück und Erfolg.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits in meiner letzten Analyse von Anfang Oktober hatte ich der Aktie des Industriekonzerns gute Chancen für eine zumindest kurzfristige Erholung gegeben. Die Kurse zeigten zu diesem Zeitpunkt eine extrem überverkaufte Situation an und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Schnäppchenjäger ins Geschehen miteinbinden würden. Der erste Pullback wurde dann auch genau nach Plan am 20-Tage-Durchschnitt und kurz darauf am 50-Tage-Durchschnitt abgefangen. Technisch absolut einwandfrei. Danach wurde das Pivot-Tief von Anfang Oktober zwar noch einmal getestet, doch der Kaufdruck überwiegte, um die Kurse nochmals in Richtung des nun gebildeten Widerstands zu katapultieren. Dort konsolidierte die Aktie nun für einige Wochen, um zu Beginn dieser Handelswoche endgültig die Trendwende einzuleiten. Die Bären hatten ihren Spass, doch jetzt befindet sich das Wertpapier wieder in einer neutralen Kaufphase.  

Expertenmeinung: Die Trendwende ist also eingeleitet und jetzt liegt es an den Bullen, mehr daraus zu machen. Wichtig ist hierbei, dass die Kurse möglichst nicht mehr unter den Bereich von 5.20 EUR fallen, um einen Fehlausbruch zu verhindern. Alles oberhalb dieser Ebene sieht sehr vielversprechen aus. Es ist möglich, dass sich bis zum Jahresende noch die ein oder andere kleine Zwischenrallye ausgehen könnte und an der Zeit, unsere neutrale Haltung auf Thyssen wieder ein Stück weit nach oben anzuheben.  

Aussicht: BULLISCH

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zahlreiche Aktien an der deutschen Börse wurden in den letzten Wochen regelrecht nach unten geprügelt, doch der Industriekonzern Thyssenkrupp musste ganz besonders unter der eingeleiteten Korrektur leiden. Seit August hat die Thyssen Aktie mittlerweile mehr als 40 Prozent an Wert verloren. Gerade die letzten drei Wochen waren sehr unschön für Aktionäre. Die Kurse gingen in den freien Fall über und konnten an keinem einzigen Tag das Hoch des Vortages brechen. Ein Traum für Leerverkäufer und ein Alptraum für Anleger.  Doch Warnzeichen, dass sich der Trend ändert, gab es bereits im Vorfeld. Das wohl auffälligste Signal war die grosse rote Kerze vom 13. August. Diese beendete nicht nur den Aufwärtstrend der Aktie. Es war die Zündungskerze (Igniting-Bar) für die nach wie vor anhaltende Kursschwäche. Als Anleger sollten Sie auf solche Signale achten.

Expertenmeinung: Im gestrigen Handel zeigte sich zum ersten Mal seit langem so etwas wie Stabilität und es bildete sich eine kleine Umkehrkerze. Diese wäre für sich betrachtet weniger spektakulär, doch dieser sogenannte Hammer bildet sich nahe einer wichtigen Support-Zone. Gut möglich also, dass nun erste Grossanleger versuchen, aus den stark gefallenen Kursen Kapital zu schlagen. Dies unterstreicht auch das leicht gestiegene Handelsvolumen im gestrigen Handel. Ideal wäre natürlich noch wesentlich mehr, aber es zeigt, dass sich die Aktie zumindest recht nahe an einem möglichen Boden befinden könnte. Sollte die gestrige Kerze durch Schlusskurse oberhalb der Marke von 4.33 EUR bestätigt werden, könnten zumindest die kommenden Handelstage wieder für etwas Entspannung sorgen. Kurzfristig könnten die Kurse schon mal auf 4.75 bis 5.00 EUR steigen.

Aussicht: NEUTRAL

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es war die grosse rote Abverkaufskerze vom 13. August, welche ich in meiner letzten Analyse auf ThyssenKrupp zum Anlass nahm, eine klare Warnung auszusprechen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Trends an den Börsen noch in Ordnung. Dennoch zog ich sogar die theoretische Möglichkeit eines Abverkaufs auf bis zu 4.00 EUR als mögliches Kursziel in Betracht. Zum einen hatte die Aktie zu diesem Zeitpunkt den bislang intakten Aufwärtstrend gebrochen. Zum anderen war die Stärke des Abverkaufs kaum zu übersehen. Grossinvestoren wollten aus dem Titel raus und dies ist selten ein positives Signal. Gleichzeitig begannen die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nach unten zu drehen. Die ersten Bären machten sich für weitere Abverkäufe bereit.

Expertenmeinung: In der Folge bildeten sich zwei bärische Konsolidierungen, welche genau nach Plan gebrochen wurden. Jegliche Versuche, die gleitenden Durchschnitte wieder zu überwinden, scheiterten. So kam es, wie es kommen musste: Das letzte Verkaufssignal bildete sich vor wenigen Tagen bei 6.00 EUR. Seither befindet sich Thyssen im freien Fall, welcher zuletzt sogar noch deutlich beschleunigt wurde. Das mögliche Kursziel in Richtung Süden bleibt weiterhin die Marke bei 4.00 EUR und unsere Aussichten somit auf der bärischen Seite.

Aussicht: BÄRISCH


Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Meldungen im gestrigen Handel überschlugen sich förmlich, so gehörte die Aktie des Industriekonzerns thyssenkrupp mit einem Minus von über 15 Prozent zu den grössten Verlierern. Doch was war passiert? Die Corona-Krise sorgte beim Unternehmen für herbe Verluste. Über 819 Millionen Euro wurden im zweiten Quartal verloren. Zwar erwartet das Unternehmen in den kommenden Quartalen eine leichte Verbesserung, doch die Aktionäre zeigten sich geschockt. Die stetige Aufwärtsbewegung der letzten Wochen wurde innerhalb eines Tages negiert. So geht die Aktie wieder in eine Korrekturphase über und zeigt erneut starke Verkaufssignale. Dies dürfte wohl erst der Beginn einer grösseren Entladung Richtung Süden sein.

Expertenmeinung: Das Problem im gestrigen Handel war, dass die Aktie zudem nahe dem Tagestief schloss. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es noch zu Folgebewegungen in dieselbe Richtung kommen dürfte. Die nächste Unterstützung befände sich dann bei 5.81 EUR, dem Pivot-Tief von Ende Juni. Sollte dieses gebrochen werden, wäre gar ein Impuls auf bis zu 4.00 EUR denkbar. Dort konnten die Bullen zuletzt im Mai die Talfahrt stoppen. Insgesamt sieht die Gesamtlage alles andere als rosig aus. Wir belassen unsere Aussichten auf die Aktie auf der bärischen Seite.

Aussicht: BÄRISCH