Boeing Aktie aktuell Boeing: Bereitet sich die Aktie auf den nächsten Höhenflug vor?

News: Aktuelle Analyse der Boeing Aktie

In diesem Artikel

Boeing
ISIN: US0970231058
Ticker: BA
Währung: USD

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Basis 6 Monate neutral
Zur Boeing Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Viele der recht heftig geprügelten Werte an der Wall Street zeigten im Laufe der vorigen Woche einen ziemlich ähnlichen Verlauf. Die Kurse sind überwiegend zu Wochenbeginn stark nach oben gegangen, um im restlichen Wochenverlauf wieder nachzugeben. Der Flugzeughersteller Boeing bildete hier keine Ausnahme. Am Montag war noch eine grosse grüne Kerze zu beobachten, während die restlichen Tage über wieder Ruhe einkehrte. Auf den ersten Blick sieht es danach aus, als ob der Kursverlauf quasi eingeschlafen wäre, doch gerade dies sind Anzeichen dafür, dass hier schon bald ein weiterer grosser Impuls bevorstehen dürfte. Der Trend bleibt vorerst in der neutralen Zone.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Boeing Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Eine entscheidende Rolle für diese Handelswoche wird vor allem das Hoch von Montag spielen. Sollte die Aktie über die Marke von 194.50 USD hinausgehen, ist davon auszugehen, dass eine weitere mögliche Impulswelle nach oben gestartet werden könnte. In Folge könnten die Kurse, dass im Juni gebildete Hoch rasch wieder erreichen. Weitere Kursanstiege wären durchaus möglich. Doch noch sollte nicht zu früh gejubelt werden, denn das vermeintliche Kaufsignal wurde noch nicht ausgelöst. Dennoch belassen wir unsere Aussichten auf Boeing vorläufig auf der bullischen Seite.

Aussicht: BULLISCH

Boeing Aktie Chart vom 03.07.2020 mit Kurs 180.81 Kürzel: BA | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der Boeing Aktie

Boeing ist der weltgrösste Hersteller ziviler und militärischer Flugzeuge und Hubschrauber sowie von Rüstungs- und Raumfahrttechnik.

Duopol

Mit der Boeing- Aktie konnte sehr lange wenig falsch machen. Die Situation ist auch für Laien verständlich:

Der Flugverkehr nahm über Jahrzehnte stetig zu und dementsprechend benötigen Airlines mehr Flugzeuge. Die können sie faktisch nur von Boeing oder Airbus kaufen, ein klassisches Duopol.

Warum ist das so? Die Weltbevölkerung wächst, der Mittelstand wächst, Flugreisen sind für jüngere Menschen zu einem Statussymbol geworden.

Doch dann kam Corona. Boeing hatte ohnehin schon Probleme mit der 737, jetzt werden massenhaft Flugzeugbestellungen gestrichen.
Das dürfte den Konzern noch eine ganze Weile beschäftigen. Manche Branchenkenner gehen davon aus, dass wir beim Flugaufkommen erst 2023 wieder das Vorkrisenniveau erreichen werden.

Die Aktie

Das Geschäft von Boeing wird vorerst also eher mittelprächtig laufen. Vielleicht länger, als so manch einer denkt. Dem Aktienkurs dürfte das nicht helfen.

Derzeit sieht der Chart dennoch erbaulich aus. Seit dem Tief im März hat sich ein zaghafter Aufwärtstrend ausgebildet.
Ausgehend von der Unterstützung bei 168 USD ist die Aktie durchgestartet. Ein mögliches Kursziel liegt nahe 225 USD. Darüber würde sich das Chartbild weiter aufhellen.

Anleihe mit 5,93%?

Wer allerdings sein Risiko verringern möchte und gleichzeitig noch eine ordentliche Verzinsung sucht, für den könnten die Anleihen des Unternehmens die richtige Wahl sein.

Die Duopol-Struktur im Flugzeugmarkt wird sich so schnell nicht auflösen und scheinbar sind auch alle zufrieden damit. Russland und China haben ernstzunehmende Versuche, daran etwas zu ändern, eingestellt.

Und eine Sache scheint doch ziemlich sicher: Die USA würden Boeing im Zweifelsfall retten. Ein Verschwinden des Konzerns ist aus strategischer und militärischer Sicht quasi undenkbar.

Ebenso wenig politisch und wirtschaftlich. Wussten Sie beispielsweise, dass Boeing in nahezu jedem grossen US-Wahlbezirk eine Niederlassung hat? Der Konzern hat sich hier sehr klug aufgestellt und kann dadurch enormen politischen Druck ausüben – egal ob man das für richtig hält oder nicht.

Erst kürzlich hat Boeing übrigens 9,0 Mrd. USD am Kapitalmarkt eingesammelt und Anleihen ausgegeben. Das zeigt, dass der Konzern selbst in den schlimmsten Krisen keine Liquiditätsprobleme hat.

Die beiden Anleihen, ISIN US097023CX16 und US097023CW33 hatten aber auch einen hohen Kupon, wodurch die Rendite bis Laufzeitende im erstgenannten Fall bei 5,08% liegt und im zweiten Fall bei 4,93%.

In einer Welt, in der die Notenbanken alles mit billigem Geld fluten und Null-Zinsen zur Normalität geworden sind, ist das stattlich.

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Chart vom 30.06.2020 Kurs: 190 Kürzel: BA - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Stark wirkende US-Arbeitsmarktdaten und die feste Erwartung, dass sich die US-Wirtschaft rasant erholen werde, sorgten bei Boeing Anfang Juni für einen fulminanten Ausbruch aus einem ansteigenden Dreieck. Heute, drei Wochen später, ist die Aktie bereits wieder deutlich in diese Formation zurück gefallen. Und die Aussicht, dass Boeing in Kürze wieder Testflüge mit der 737 MAX durchführt, hilft da gar nichts. Denn letzten Endes ist dies das weitaus kleinere Problem für den Flugzeugbauer. Boeing gehört zu den grossen „Losern“ der letzten Monate. Und es sieht so aus, als würde sich das vorerst nicht ändern.

Mit der Herrlichkeit der Rallye Anfang Juni war es umgehend vorbei, als Boeing meldete, im Mai nur vier Flugzeuge ausgeliefert zu haben. Im April waren es sechs. Im ersten Quartal hatte die Zahl der Auslieferungen wenigstens noch bei 50 gelegen … wobei auch das meilenweit unter den eigentlichen Zielen lag. Bislang zeichnet sich nicht ab, dass die Airlines wieder beherzt ordern bzw. zurückgestellte Bestellungen reaktivieren. Und es dürfte die auf neue Hochs gelaufene Zahl an Neuinfektionen in den USA gewesen sein, die dazu beitrug, dass die Rallye der Aktie mittlerweile wieder vollständig eliminiert ist und das bullische Signal ausgekontert wurde.

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Expertenmeinung: Die Entwicklung der Pandemie, der politische Umgang damit und das Verhalten der Konsumenten, das sind die drei Elemente, die den Kurse weiterhin entscheidend beeinflussen werden. Und alle drei Faktoren sind derzeit negativ. Das kann sich ändern, aber wann? Und wie lange wird es dauern, bis Boeing an die alte Ertragskraft anknüpfen kann, ob mit oder ohne das Modell 737 MAX? Da sind auch die Analysten völlig unterschiedlicher Ansicht, daher findet sich da für bullische und bärische Akteure gleichermassen ein passendes Kursziel. Das höchste, aktuelle Kursziel für die Aktie liegt bei 277 US-Dollar, das niedrigste bei 110 US-Dollar. Das hat den Charme eines rotierenden Wegweisers und ist somit als Vorgabe für ein Investment nicht zu gebrauchen. Besser also, sich konsequent an dem zu orientieren, was die Charttechnik an Wegweisungen bereithält:

Der sich aus dem Rebreak in das ansteigende Dreieck ergebende, kurzfristige Abwärtstrend wäre derzeit dann bezwungen, wenn der Kurs mit Closings über 187 US-Dollar erneut aus dieser Formation nach oben herauslaufen würde. Besser wäre es indes, da auf einen wirklich signifikanten Befreiungsschlag über 200 US-Dollar zu warten, bevor man diesem Braten traut. Derzeit wahrscheinlicher aber wäre ein fortgesetzter Abstieg, dessen nächste Kursziele die 20-Tage-Linie bei 156 US-Dollar, danach dann die März-Aufwärtstrendlinie bei aktuell 135 US-Dollar wären. Die diese „Loser-Aktie“ dann zwar auffangen könnte, aber angesichts der sich wieder eintrübenden Perspektiven für Airlines und damit in der Folge für Flugzeugbauer keineswegs nicht halten muss.

Boeing Aktie Chart vom 26.06.2020, Kurs 170,01 US-Dollar, Kürzel BA | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zahlreiche Fluglinien weltweit haben bereits vor der Krise am Limit kalkuliert und stehen nun mit dem Rücken zur Wand. Hier wird es einige Pleiten geben und nicht alle werden nach dem Anlaufen der Wirtschaft wieder abheben. Dies macht natürlich auch den Flugzeugherstellern schwer zu schaffen. Zwar konnte Boeing Ende März kurzfristig satte 80 Prozent an Wert zulegen, doch dieser Anstieg spiegelte lediglich den berühmten Tropfen auf den heissen Stein wider. Zahlreiche Leerverkäufer haben hier ihre Short-Positionen eingedeckt und die Bullen sahen eine kurzfristige Trading-Chance in Form einer technischen Gegenbewegung nach oben. Viel mehr, war jedoch nicht zu erwarten gewesen und die Tiefs von März wurden bei Airbus bereits getestet. Bei Boeing sehen wir zwar ein höheres Pivot-Tief, doch der Chart bleibt aktuell in einer akut bärischen Gesamtlage.

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Expertenmeinung: Der Gesamtmarkt differenziert derzeit recht deutlich, welche Wertpapiere schwer von der Krise getroffen werden und welche Unternehmen sogar davon profitieren, wie beispielsweise Amazon oder auch Netflix, welche sich bereits auf neuen Allzeithochs befinden. Der Lufttransportsektor wird sich über lange Zeit nicht von der Talfahrt erholen und es ist fraglich, ob wir hier die Tiefs bereits gesehen haben. Aktuell sehen wir eine hohe Gefahr, dass Boeing und Airbus noch tiefere Kurse sehen dürften.

Aussicht: BÄRISCH

Boeing Aktie Chart vom 14.04.2020 mit Kurs: 141.00 Kürzel: BA | Online Broker LYNX

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Ein Minus von 18 Prozent bei einem Blue Chip wie Boeing ist wie ein Schlag ins Gesicht all derer, die so sicher waren, dass dieser Aktie irgendwie nichts etwas anhaben kann. Denn trotz der absehbaren, schweren Konsequenzen der 737 MAX-Abstürze hielt sich die Boeing-Aktie hartnäckig. Die Supportzone um 300 US-Dollar wurde verbissen, aber vor allem effektiv verteidigt. Doch jetzt ist sie nicht nur gebrochen, der Kurs hat sich danach binnen zwei Wochen halbiert. Es wirkt, als wäre ein Deich gebrochen. Und das trifft es eigentlich auch ganz gut. Die feste Überzeugung, dass diese Aktie nicht kippen werde, nicht zuletzt, weil man sie seitens der grossen Adressen in ihrer Rolle als Schwergewicht des Dow Jones bei dessen Rekordjagd immer mitkaufte, ist zerbrochen. Und so etwas schlägt ganz leicht ins völlige Gegenteil um.

Auf Unglaube folgt Panik. Die sehen wir jetzt, mit diesem Minus des Donnerstags von 18 Prozent. Aber Panik kann, muss jedoch nicht mit einer Übertreibung nach unten einhergehen. Und in diesem Fall kann es gut sein, dass die Zone einer Übertreibung nach unten noch nicht erreicht ist. Denn immerhin hat Mr. Trump in der Nacht zum Donnerstag für Unternehmen wie Boeing fleissig Öl ins Feuer gegossen.

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Expertenmeinung: Daher sollte man nicht zu hoch hängen, dass die Aktie wenigstens in etwa auf Höhe des Jahreshochs 2015 bei 148,83 US-Dollar gelandet ist. Sicher, das ist eine markante, potenzielle Unterstützung. Aber eben nur eine potenzielle Unterstützung. Sie könnte zwar halten, aber dazu braucht es Käufer. Und Käufer kaufen nur, wenn sie das Zutrauen haben, dass die Aktie nennenswert Luft nach oben hat. Short-Eindeckungen können zwar ebenfalls kurzfristig für wieder steigende Kurse sorgen. Aber sie wirken meist nicht nachhaltig, für eine tragfähige Wende muss schon der Optimismus zurückkehren. Und da wird es eben derzeit eng. Denn die Airlines hatten schon genug unter der Virus-Epidemie gelitten. Jetzt wird es durch Trumps eisernen Vorhang gegenüber Europa noch schlimmer. Und es ist wenig wahrscheinlich, dass der nach den jetzt verkündeten 30 Tagen wieder verschwindet.

Dementsprechend muss man damit rechnen, dass die Neubestellungen, bei denen man hier ebenso wie bei Airbus vor wenigen Monaten noch vor Optimismus überquoll, nicht sinken, sondern dramatisch wegbrechen. Warum sollten Airlines neue Flieger bestellen, wenn die halbe Flotte am Boden bleibt? Eher wäre zu fürchten, dass bestehende Bestellungen jetzt eilig storniert werden. Und dann könnten aus den in den letzten Jahren so konstant steigenden Gewinnen bei Boeing sogar Verluste werden. Daher: Auch bei einem Kursniveau zwei Drittel unterhalb des 2019 erreichten Rekordhochs muss eine Aktie wie Boeing noch nicht zwingend „billig“ sein.

Boeing Chart vom 12.03.2020, Kurs 154,84 US-Dollar, Kürzel BA | LYNX Online-Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Nachricht, dass der Topmanager McAllister den Flugzeughersteller inmitten der 737-Krise verlässt, sorgte dieser Tage für wenig Freude unter den Anlegern. Der Kurs der Boeing Aktie stürzte regelrecht in den Keller. Dies liegt wohl auch daran, dass sich zahlreiche Anleger etwas verunsichert vor der Bekanntgabe der neuen Quartalsergebnisse zeigen.

Diese werden nämlich heute vor Börsenbeginn der Wall Street bekanntgegeben. Doch bereits im Vorfeld zeigte die Aktie leicht bärische Tendenzen. Alles begann mit dem Fehlausbruch über die Marke von 385 USD. Der Widerstand konnte hier nicht nachhaltig gebrochen werden, was als deutliches Schwächesignal interpretiert werden konnte. Die Bären übernahmen daraufhin das Ruder und der gesamte Anstieg der letzten Monate wurde wieder vernichtet.

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Expertenmeinung: Alles wird sich heute auf die Zahlen konzentrieren. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie in Höhe von 2.04 USD. Der Umsatz soll sich auf 19.96 Milliarden USD belaufen. Bereits die letzten Ergebnisse des zweiten Quartals, welche am 24. Juli veröffentlicht wurden, sorgten damals für heftigen Verkaufsdruck. Demnach ist es zu verstehen, dass die Verunsicherung der Marktteilnehmer im Vorfeld des Berichts recht hoch ist. Gespannt darf man vor allem auf den Boden bei 319.55 USD blicken. Dieser sollte wenn möglich nicht verletzt werden, damit die Talfahrt nicht weiter beschleunigt wird.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 22.10.2019 mit Kurs: 337.00 Kürzel: BA | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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