Alphabet Aktie aktuell Google: Braut sich ein Sturm zusammen?

News: Aktuelle Analyse der Alphabet Aktie

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Alphabet
ISIN: US02079K1079
Ticker: GOOG
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Alphabet Inc. A
Zur Alphabet Aktie

Alphabet, ehemals Google, ist der Betreiber der mit Abstand grössten Suchmaschine der Welt. Die wichtigste Einkommensquelle sind die hierdurch erzielten Werbeeinnahmen sowie Youtube und die Cloud.

Braut sich ein Sturm zusammen?

In den letzten beiden Tagen haben wir bereits Apple und Microsoft besprochen. Heute folgt mit Google das nächste Schwergewicht.

Da diese bisher heissgeliebten Tech-Aktien plötzlich unter Druck gekommen sind, ist es unbedingt notwendig, sich einen Überblick zu verschaffen.

Diese Aktien haben in den Indizes eine massive Gewichtung. Straucheln sie, kann der ganze Markt kippen.

Sind die Bewertungen grundlegend zu hoch und steigen die Tech-Giganten mittelfristig nicht, sieht es für den Nasdaq und den S&P500 schlecht aus. Kommt es zu keinem Absturz, könnte uns eine langwierige Seitwärtsphase bevorstehen.

Vielleicht helfen Ihnen die folgenden Analyse, sich ein Bild zu machen.

Apple: Angeschlagen und überteuert?
Microsoft: Wo würde ich zuschlagen?

Echte Stärke

Dass ich sehr viel von Google halte, ist keine Neuigkeit. Sie finden zahlreiche Kaufempfehlungen meinerseits auf unserer Seite.
Die faktische Monopolstellung im Suchmaschinen-Bereich macht Google zu einem Gewinner.

Darüber hinaus hat man es geschafft, weitere sehr lukrative Geschäftszweige aufzubauen. Youtube und Cloud spielen eine immer grössere Rolle und sind die Wachstumstreiber im Konzern.

Wahre Stärke offenbart sich vor allem in Krisenzeiten. Das ist übrigens auch einer der Hauptgründe, warum man als Investor ausschliesslich auf Top-Unternehmen setzen sollte. (Und nicht auf Mittelprächtige, nur weil sie günstig erscheinen.)
Kommt es zu wirtschaftlichen Problemen, können diese Unternehmen aus einer Position der Stärke heraus agieren, während andere mit dem Rücken zur Wand stehen.

Die Krisenbeständigkeit von Google lässt sich unter anderem durch folgende Faktoren erklären: Monopol im Suchmaschinengeschäft, hohe Margen und eine äusserst starke Bilanz.

Die Wachstumstreiber

Hinzukommen Youtube und die Cloud. Das abgelaufene Quartal zeigt, wie stark diese Segmente sind. Das Wachstum ist ungebrochen, auch in diesen Zeiten.
Im Suchmaschinen-Geschäft ist der Umsatz um 10% gesunken und der Konzerngewinn sogar um 29% eingebrochen.

Youtube konnte sich dem schwachen Umfeld allerdings entziehen, die Einnahmen kletterten um 5% auf 3,81 Mrd. USD.
Der Cloud -Umsatz schoss sogar um 43% auf 3,01 Mrd. USD in die Höhe. Die Einnahmen in den kleineren Segmenten, über die nicht im Einzelnen berichtet werden, stieg um 25% auf 5,12 Mrd. USD.

Fundamentale Bewertung

Doch auch die besten Unternehmen sind nicht unendlich viel Wert, auch wenn das der Markt manchmal für eine gewisse Zeit vergisst. Am Ende holt sie die Schwerkraft ein.

Wir haben bereits gesehen, wie die Lage bei Apple und Microsoft ist und was das für den Markt bedeuten könnte. Kommen wir also zu Google.

Ignoriert man Kartellstrafen und Ähnliches und konzentriert sich auf das operative Ergebnis, kommt die Suchmaschine auf eine P/E von 31 und eine forward P/E von 34,1.
Das ist nicht wenig, selbst für Google. Relativiert sich aber, wenn der Konzern nach Corona wieder zu altem Wachstum zurückkehren kann.
Die Kursrisiken halten sich vergleichsweise in Grenzen und Rücksetzer könnten sich als Gelegenheit herausstellen.

Für antizyklische Anleger wären die Unterstützungen bei 1.360 und 1.275 USD interessant. Ideal wäre ein Rücksetzer auf den Aufwärtstrend, der aktuell bei 1.170 USD verläuft.

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Chart vom 09.09.2020 Kurs: 1532 Kürzel: GOOG - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 09.09.2020 Kurs: 1532 Kürzel: GOOG – Wochenkerzen | Online Broker LYNX

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Alphabet Aktie

Alphabet, ehemals Google, ist der Betreiber der mit Abstand grössten Suchmaschine der Welt. Die wichtigste Einkommensquelle sind die hierdurch erzielten Werbeeinnahmen sowie Youtube und die Cloud.

Unter Ihrer Nase

Ich könnte nicht mal schätzen, wie oft ich Google über die Jahre hinweg als Investment empfohlen habe. Dafür bekommt man sicherlich keinen Preis für Innovation, aber eine ordentliche Performance im Depot.

Zuletzt gab es bei 1.100 USD eine klare Ansage: Google: Jetzt in der Kaufzone (nur noch Teaser verfügbar)
Dann schaffte es die Aktie auch noch in die Kaufliste für den Crash 2020

Es dürfte also klar sein, dass ich sehr viel vom Unternehmen halte. Die faktische Monopolstellung im Suchmaschinen-Bereich macht Google zu einem Gewinner.

Dadurch konnte man den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 29,32 Mrd. auf 161,86 Mrd. USD steigern. Das Ergebnis kletterte von 13,17 auf 49,16 USD je Aktie.

Die operative Marge ist mit 22% sehr ordentlich. Mit einem freien Cashflow von mehr als 30 Mrd. USD gehört man zu den profitabelsten Unternehmen der Welt.

Zuletzt besass man 121 Mrd. USD an Barmitteln. Genug um ein Dutzend S&P500-Unternehmen zu kaufen.

Youtube, Cloud, Corona

Inzwischen spielen Youtube, die Cloud und andere Geschäftszweige abseits der Suchmaschine eine immer grössere Rolle.
Für sich genommen sind diese Aktivitäten bereits gigantisch und die Wachstumstreiber im Konzern.

Das zeigt auch das gerade abgelaufene Quartal. Der Gewinn ist um 29% eingebrochen, was vor allem am Suchmaschinen-Geschäft lag. In diesem Bereich ist der Umsatz um 10% gesunken, in der Krise wird eben weniger Werbung geschalten.

Auf Konzernebene waren die Einnahmen aber nur um 2% rückläufig.

Youtube konnte sich den problematischen Rahmenbedingungen entziehen, die Einnahmen kletterten um 5% auf 3,81 Mrd. USD.
Der Cloud -Umsatz schoss um 43% auf 3,01 Mrd. USD in die Höhe.
Die Einnahmen in den kleineren Segmenten, über die nicht im einzelnen berichtet werden, stieg um 25% auf 5,12 Mrd. USD.

Google verdient also auch abseits des Suchmaschinen-Geschäfts immer mehr und wird unabhängiger davon.

Potenzial

Ein weiterer Punkt, der bei Google vollkommen unterschätzt wird, sind die noch vorhandenen Möglichkeiten der Monetarisierung. Der Konzern könnte mit seinen Angeboten sehr viel mehr Geld verdienen.
Denken Sie nur daran, wie viele Services bisher vollkommen kostenlos sind. Google Maps & Co. Lassen grüssen.

Dieser Punkt würde für eine eigene Analyse ausreichen, doch ich möchte mich nicht wiederholen.

Es ist viel wichtiger zu erkennen, welches Potenzial das Unternehmen perspektivisch noch hat. Das Wachstum ist noch lange nicht zu Ende. Genug Geld für Zukäufe hat man ebenfalls.
Wer weiss wie gross das Thema Quantencomputer für Google noch wird, auch hier ist man führend.

Was ist so ein Unternehmen Wert? In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 34,3 und das ist durchaus nachvollziehbar. Mit einer forward P/E von 32 ist die Bewertung derzeit also vertretbar.
Vor allem, wenn man bedenkt, welches Preisschild der breite Markt inzwischen hat. Rücksetzer könnten also eine Gelegenheit bieten.

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Chart

Für antizyklische Anleger wären die Unterstützungen bei 1.350 und 1.275 USD interessant. Ideal wäre ein Rücksetzer auf den Aufwärtstrend.

Über 1.500 USD könnte es hingegen zu einem Impuls in Richtung 1.530 oder 1.590 USD kommen.

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Chart vom 03.08.2020 Kurs: 1.482 Kürzel: GOOG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Das ist essenziell

Die Welt verändert sich, die menschliche Natur aber nicht. Daher wiederholt sich an der Börse auch alles, die Muster sind dieselben. Ich könnte heute exakt mit denselben Worten beginnen, wie im April 2018:

Die Aktienmärkte haben eine kleinere Korrektur von rund 10% vollzogen, beim Dax war es noch etwas mehr. Bisher nichts Ungewöhnliches, vor allem nach dem stetigen Anstieg im vergangenen Jahr. Ein Rücksetzer war überfällig und gesund.
Obwohl nicht viel passiert ist, geht bereits wieder die Angst um.

Damals war es der Handelskrieg, dann der Anleihenmarkt, zwischenzeitlich die invertierte Zinskurve. Heute ist es der Coronoa-Virus. Morgen und übermorgen wird sich ebenfalls etwas finden lassen.
Der einzige Unterschied zwischen damals und heute? Die Aktien, die ich damals vorgestellt hatte, stehen heute durchschnittlich 56% höher. Siehe Musterdepot 2 auf Guidants.
Mit einem klaren System kann man den Markt schlagen, man muss es nur durchziehen.

In dem Artikel geht es aber nicht nur um gute Unternehmen und deren Aktien, sondern um den grundlegenden Umgang mit dem Auf und Ab der Börse.
Der Artikel hat heute dieselbe Gültigkeit wie damals. Vielleicht möchten Sie sich ja die Zeit nehmen.

Schlachtplan und Einkaufsliste für den Börsen-Crash

Brechen die Märkte weiter ein oder nicht? Sie sollten sich auf alle Szenarien vorbereiten und sie geistig bereits jetzt durchspielen.
Ich kann es nur wiederholen: Sie brauchen einen Schlachtplan.
Es wird Ihnen das Börsenleben ungemein erleichtern. Sie sind vorbereitet, wissen in jedem Fall, was zu tun ist und müssen nicht spontan oder emotional reagieren. Damit sind Sie einem Grossteil der Anleger überlegen und können bessere Entscheidungen treffen.

Was steht aktuell auf der Watchlist?

Unter dem Strich ist nicht viel passiert. Kurstechnisch haben wir die Zeit nur wenige Monate zurückgedreht.
Quasi alle Aktien, die im zuvor verlinkten Artikel besprochen wurden, würde ich auch heute wieder empfehlen. Es sind überragende Unternehmen, aber der Preis muss eben auch stimmen.

Was steht also aktuell auf der Watchlist? Die damalige Nummer 1 ist es auch heute noch.

Amazon ist eine Maschine

Eine ausführliche Analyse finden Sie hier: Amazon packt den Hammer aus

Amazon ist übergeordnet bullisch und ein Outperformer, wie er im Buche steht. Grundsätzlich ist die Bewertung bereits auf diesem Niveau attraktiv.
Die Aktie läuft weitgehend in 100-USD-Schritten. Als antizyklische Kaufmarken bieten sich dementsprechend 1.900 sowie 1.800 und 1.700 USD an. Im Glücksfall auch 1.600 USD.

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Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.963 Kürzel: AMZN - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Intuitive Surgical: Für das Investorenherz

Intuitive Surgical ist der Technologieführer im Bereich Roboter-unterstützter minimalinvasiven Chirurgie.

Die minimalinvasive Chirurgie ist ein klarer Wachstumsmarkt. Steht diese Option zur Verfügung, entscheidet sich wohl kein Patient für einen regulären Eingriff. Die Anwendungsfelder werden immer zahlreicher und die Technologie dürfte auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Das Zahlenwerk spricht eine klare Sprache. In den letzten zehn Jahren stieg der Umsatz von 1,41 auf 4,48 Mrd. USD. Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,98 auf 12,76 USD je Aktie.
Es geht mit enormem Tempo vorwärts und die Expansion finanziert sich aus dem laufenden Cashflow. Schulden oder Kapitalerhöhungen? Fehlanzeige. Das lässt das Investorenherz höherschlagen.

Man kann nur hoffen, dass die Aktie nochmal das untere Ende des Trendkanals ansteuert. Kurse um 500 USD würden einer forward P/E von 36 entsprechen. Dazu wäre ich bereit.

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Chart vom 27.02.2020 Kurs: 557 Kürzel: ISRG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Progressive Corp: Kennen Sie nicht?

Sie kennen Progressive Corp nicht? Damit dürften Sie nicht alleine sein. Dem Unternehmen wird wenig Aufmerksamkeit zuteil, dabei handelt es sich um womöglich den besten Versicherer der Welt. Selbst Warren Buffet hat für den direkten Konkurrenten von Geico nur Worte des Lobes.

Schaut man sich die Zahlen an, wird klar warum. Während andere Versicherer zu kämpfen haben, gibt es bei Progressive nur eine Richtung.
Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 14,96 auf 36,29 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn kletterte von 1,06 auf 3,16 Mrd. USD.

Man hat keine nennenswerten Schulden und Kapitalerhöhungen waren auch nicht notwendig, ganz im Gegenteil. Die Zahl der ausstehenden Papiere wurde im selben Zeitraum von 672 auf 587 Millionen reduziert.
Dadurch gestützt legte der Gewinn von 1,57 auf 5,34 USD je Aktie zu.

Bewertungstechnisch pendelt Progressive wie ein Uhrwerk um eine P/E von 15. Aktuell entspräche das einem Kurs von 78,75 USD. Werden die Prognosen erfüllt, sollte die Aktie 2022 bereits bei 93 USD stehen.
Kommt es jetzt zu einer Korrektur, wäre das Chance-Risiko-Verhältnis nahe 72 USD aussichtsreich.
Im Idealfall könnte man bei 60 USD nachlegen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 79,65 Kürzel: PGR - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Adobe: Lizenz(en) zum Gelddrucken

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.
Ausführliche Analyse: Adobe: Ziel Allzeithoch plus X?

Die beste Entscheidung, die Adobe jemals getroffen hat, war wohl die Umstellung auf ein Abo-Modell. Seitdem läuft es mehr als rund.
In den letzten fünf Geschäftsjahren ist der Umsatz von 4,79 auf 11,17 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis ist von 2,08 auf 7,87 USD regelrecht explodiert.
Das Unternehmen ist eine Cashflow-Maschine.

Keiner Wunder also, dass die Aktie ein massiver Outperformer und notorisch hoch bewertet ist. Bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 18-24% pro Jahr ist das aber auch angebracht.

Nach der letzten Analyse ging die Aktie vollkommen durch die Decke. Wer noch nicht investiert ist, kann nur auf eine Korrektur hoffen.
Mögliche Anlaufstellen liegen bei 336 sowie 300 – 315 und 276 USD.

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Chart vom 27.02.2020 Kurs: 346,60 Kürzel: ADBE - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Google: Man muss kein Genie sein

Ich könnte nicht mal schätzen, wie oft ich Google bereits empfohlen habe. Dafür bekommt man sicherlich keinen Preis für Innovation, aber eine ordentliche Performance im Depot.

Wer meine Seminare (derzeit sind alle Plätze vergriffen) besucht hat, wird auch folgenden Satz bereits kennen: Man muss kein Genie sein, um an der Börse gutes Geld zu verdienen. Man benötigt lediglich ein funktionierendes System. Ein Eckpfeiler von meinem System: Ich kaufe nur die besten Unternehmen der Welt. Warum sollte ich auch etwas anderes tun? Ich habe schliesslich die Wahl. Einige dieser Top-Unternehmen kennt jeder, zum Beispiel Google.

Google war Ihnen auch vor zehn Jahren ein Begriff. In diesem Zeitraum ist die Aktie von 169 auf 1.369 USD gestiegen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Jeder hätte damals und zwischenzeitlich zugreifen können. Es wäre geradezu egal gewesen, wann man gekauft hätte.

Nutzt man eine Korrektur, umso besser. Aktuell gibt es auch noch eine kleine Besonderheit. Die Aktie mit Stimmrechten und dem Ticker GOOGL ist günstiger als die Aktie ohne Stimmrechte und dem Ticker GOOG.

Antizyklische Gelegenheiten ergäben sich bei 1.270 – 1.300 und 1.200 USD. Im Idealfall bei 1.100 USD.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.369 Kürzel: GOOGL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Booking: Cashmaschine

Booking gehört zu den weltweit führenden Online-Reiseportalen. Das Unternehmen ist zum Branchenprimus aufgestiegen. Man hat das beste Produkt, eine starke Kundenbindung und ausserordentlich hohe Margen.

Der Umsatz ist den letzten zehn Jahren von 3,09 auf 15,07 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis hat sich selben Zeitraum nahezu verzehnfacht, von 13,49 auf 112,93 USD je Aktie.

Das Geschäft ist nicht kapitalintensiv und erwirtschaftet einen enormen Cashflow. Daher konnte man das Wachstum aus den laufenden Einnahmen finanzieren. Kapitalerhöhungen waren nicht notwendig und man hat auch keine Nettoschulden.

Ausführliche Analyse: Coronavirus-Hysterie: Booking auf Talfahrt

Dank Coronavirus ist die Aktie in die antizyklische Kaufzone zwischen 1.600 und 1.700 UDS zurückgekommen.
Darunter wäre der Bereich von 1.460 bis 1.360 USD interessant.

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Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.630 Kürzel: BKNG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Paypal: Alles auf Grün

PayPal ist einer der weltweiten Marktführer im Bereich digitaler und mobiler Zahlungsabwicklung.

Seit 2015 ist man eigenständig an der Börse notiert. In diesem Zeitraum kletterte der Umsatz von 9,25 auf 17,78 Mrd. USD und der Gewinn von 1,29 auf 3,10 USD je Aktie.
In dieser Art dürfte es weitergehen, denn auch im laufenden und kommenden Jahr werden Gewinnsprünge um 10-20% erwartet.

Das Unternehmen ist top positioniert, wächst schnell, ist hochprofitabel, erwirtschaftet einen enormen freien Cashflow und benötigt wenig Kapital. Was will man mehr?
Ausführliche Analyse: PayPal: Würde ich hier kaufen?

Für Antizykliker dürften die Unterstützungen bei 100 sowie 95 USD interessant sein.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 107,60 Kürzel: PYPL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Tencent: China im Griff

Tencent ist ein Phänomen, einer der weltweit grössten Internetkonzerne überhaupt und einer der Platzhirsche im Reich der Mitte und Südostasien. Zum Unternehmen gehören die Instant-Messenger WeChat, Weixin und QQ.

Es ist kaum vorstellbar, doch auf WeChat entfallen inzwischen rund zwei Drittel der gesamten mobilen Internetnutzung in China mit mehr als einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer.
Die Möglichkeiten der Monetarisierung erscheinen langfristig geradezu grenzenlos. Mit dem Bezahldienst WeChat Pay hat man einen wichtigen Schritt in diese Richtung unternommen.

Zum Konzern gehören auch das soziale Netzwerk Qzone, Tenpay, QQ Wallet, Tencent Games, QQ Music, E Sports, Now Live Streaming, Interest Tribe, Tencent Classroom, Nextradio, QQ Browser, Tencent Maps, QQ Mail, Software-Anwendungen wie Pitu, Tencent AI Lab, Tencent Machine Learning und zuletzt natürlich Tencent Cloud.

All das war und ist nur möglich, weil die chinesische Regierung die internationale Konkurrenz aussperrt. Dadurch konnte Tencent den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 1,78 auf 44,62 Mrd. USD steigern. Der Gewinn legte um den Faktor 15 zu.

Kunden von LYNX können die Aktie am US-Markt unter dem Tickersymbol TCEHY handeln. Dort sind Spread und Gebühren deutlich geringer als in Frankfurt.
Der Aufwärtstrend ist intakt, der Chart klar bullisch. Antizykliker müssen auf einen Rücksetzer in die Nähe von 42 USD hoffen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 51,00 Kürzel: TCEHY - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Alphabet, ehemals Google, ist der Betreiber der mit Abstand grössten Suchmaschine der Welt. Die wichtigste Einkommensquelle sind die hierdurch erzielten Werbeeinnahmen sowie Youtube.

Einfach einfach

Ich habe es schon oft gesagt und bleibe dabei: Man muss kein Genie sein, um an der Börse erfolgreich zu sein. Viele der besten Investments kennt jeder namentlich. Im Zeitalter des Internets gilt das umso mehr.

Google war vor zehn Jahren jedem ein Begriff. Dass die Suchmaschine ein faktisches Monopol ist, war auch damals keine Neuigkeit. Seitdem hat die Aktie konstant den Markt geschlagen, man hätte nur zugreifen müssen.
Es handelte sich damals um ein hervorragendes Unternehmen und das gilt heute noch. Daher habe ich Google in der Vergangenheit mehrfach zum Kauf empfohlen.
Zuletzt hier und hier: Google: Jetzt in der Kaufzone

Zahlen von Youtube und Cloud

Auch abseits vom äusserst einträglichen Suchmaschinen-Geschäft ist Google aber keineswegs untätig. Youtube und Cloud sind zu bedeutenden Geschäftszweigen herangewachsen und daher hat man nun erstmals Zahlen für die beiden Segmente genannt.

Konzernweit kletterte der Umsatz um 18% auf 161,86 Mrd. USD. Das operative Ergebnis legte um 21% auf 34,2 Mrd. USD zu.
Belastet durch Milliardenstrafen konnte man den Gewinn jedoch „nur“ um 12% auf 49,16 USD je Aktie steigern.

Kommen wir zu den beiden Töchtern, die ihrerseits gigantische Ausmasse haben. Der Umsatz von Youtube legte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 35% auf 15,15 Mrd. USD zu.
Die Google Cloud verzeichnete einen Umsatz von 8,92 Mrd. USD, ein Plus von 52%.

Welches Segment am profitabelsten ist kann man nur erahnen, jedenfalls schwimmt Google inzwischen im Geld. Zuletzt summierten sich die Barmittel auf 119,7 Mrd. USD.
Damit könnte man problemlos 20 Unternehmen aus dem S&P500 übernehmen.

Doch trotz dickem Polster, als Schnäppchen geht Google nicht durch. Derzeit liegt die P/E bei 29,2 und die forward P/E bei 26,3.
Bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 15-17% und in Anbetracht aller anderen Faktoren ist das vertretbar. In der Vergangenheit war man aber meist günstiger. In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 25, im Tief bei 20 und im Hoch bei 30.

Charttechnik

Trotz der starken Zahlen hat die Aktie nachbörslich rund 3% verloren. Das ist kein Wunder, denn mit der guten Kursentwicklung der letzten Wochen wurde viel vorweggenommen.

Grundlegend ist der Weg in Richtung 1.500 und 1.550 USD dennoch frei. Antizyklische Gelegenheiten ergeben sich bei 1.350 und 1.280 USD.
Tiefere Kurs erscheinen derzeit eher unwahrscheinlich.

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Chart vom 04.02.2020 Kurs: 1.436 Kürzel: GOOG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Apple, Microsoft und Google sind die drei wertvollsten Unternehmen der Welt (ignorieren wir mal Saudi Aramco). Gemeinsam kommt man auf einen Börsenwert von mehr als 3.500 Mrd. USD.
Laufen diese Schwergewichte nicht, sieht es auch für die Indizes schlecht aus. Dow Jones, Nasdaq, und S&P500 notieren auf Allzeithochs und wirken überkauft. Daran ändert die bisherige Mini-Korrektur gar nichts.

Schaut man sich dann die Charts der drei Giganten an, kommt man schwer umhin, eine gewisse Fallhöhe zu erkennen. Die drei Mega-Caps haben enorme Rallyes hinter sich.

Dieser Artikel stand bereits in der vergangenen Woche fest auf der Agenda. Leider war es krankheitsbedingt nicht möglich.
Das Timing wäre glücklich gewesen, doch jetzt sind die Chartbilder umso aussagekräftiger und besorgniserregender.
Der zweite Teil des Artikels hätte sich dann mit Facebook, Visa und Mastercard beschäftigt. Bei diesen Aktien sieht das Chartbild ähnlich problematisch aus.

Apple

Als die Aktie vor wenigen Monaten noch die Hälfte kostete wollte sie niemand haben, zuletzt war es umgekehrt. Es ist der tägliche Börsenirrsinn und einer der Hauptgründe, warum die meisten Anleger so schlecht abschneiden.
Ich bin froh, dass der antizyklische Ansatz auch hier wieder perfekt funktioniert hat. Leider sind nur noch die Teaser verfügbar, doch die Analysen vom 21.12.2018 und 03.01.2019 waren mehr als eindeutig. Die Devise war: Kaufen.

Seitdem hat sich die Situation und das Chance-Risiko-Verhältnis vollkommen verändert. Damals lag die P/E bei 13, also am unteren Ende der historischen Werte. Heute liegt die P/E bei 26. Teurer war die Aktie in den letzten zehn Jahren nie, durchschnittlich lag der Wert bei 18.

Deshalb sollte man vielleicht nicht gleich seine Position vergolden. Es ist aber sicherlich nicht die richtige Zeit, um zu investieren. Tatsächlich bringt die aktuelle Situation erhebliche Kursrisiken mit sich.

Es muss nicht so kommen, es würde mich aber nicht überraschen, wenn wir Kurse um 270 oder sogar 230 USD nochmal sehen werden. Unter 300 USD dürften viele kurzfristige Akteure die Reissleine ziehen.

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Chart vom 28.01.2020 Kurs: 311 Kürzel: AAPL - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Microsoft

Beim Software-Giganten ist die Lage nicht weniger problematisch. Es handelt sich hier, wie auch bei Apple und Google um absolute Top-Unternehmen. Daher hatte ich mich bei 138 USD auch noch positiv zu Microsoft geäussert.
Inzwischen muss man sich aber fragen, was noch an Potenzial vorhanden ist und welche Risiken damit verbunden sind.

Der Aktienkurs hat sich seit Anfang 2018 verdoppelt. Dadurch ist die P/E von 24 auf 34 gestiegen. Man muss schon fast bis zur Jahrtausendwende zurück, um so eine hohe Bewertung zu finden.
Anschliessend haben Anleger mehr als zehn Jahre kein Geld mehr mit der Aktie verdient.

Das muss jetzt nicht wieder passieren, ich halte es sogar für unwahrscheinlich. In diesem Tempo kann es aber auch keinesfalls weiter aufwärtsgehen.
Das Fazit ist ähnlich wie bei Apple. Es ist sicherlich nicht der richtige Zeitpunkt, um zu investieren.

Fällt die Aktie unter 160 USD, droht eine Ausdehnung der Korrektur in Richtung 153 und 147 USD. Wird der Aufwärtstrend unterschritten, drohen Verluste bis 140 USD. Darunter trübt sich das Chartbild ein.

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Chart vom 28.01.2020 Kurs: 163 Kürzel: MSFT - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Google

Alphabet hatte ich im vergangenen Jahr mehrfach positiv eingeschätzt. Zum Beispiel hier, bei einem Kurs von 1.066 USD.
Inzwischen notiert die Aktie fast 35% höher. Das Potenzial ist also geringer, die Risiken grösser. Das ist mehr als offensichtlich.

Die P/E ist auf 30,7 gestiegen, in den letzten fünf Jahren lag der Wert bei 25. Bei einer ähnlich hohen P/E hat die Aktie in der Vergangenheit mehrfach markante Tops ausgebildet, wenn überhaupt eine so hohe Bewertung erreicht wurde.

Bei allen drei oder sechs angesprochenen Aktien ist die Lage ähnlich. Ich würde niemandem dazu raten, diese Top-Unternehmen aus den Depots zu werfen. Gleichwohl möchte ich Sie vor Fehlinvestitionen schützen, in denen das Chance-Risiko-Verhältnis nicht passt.

Alphabet hat immerhin schon einen nennenswerten Rücksetzer verbucht. Mögliche Kursziele auf der Unterseite liegen bei 1.370 und 1.300 USD.
Darunter würde sich das Chartbild weiter eintrüben.

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Chart vom 28.01.2020 Kurs: 1.432 Kürzel: GOOGL - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Alphabet Google: Die Krake

Google ist in den letzten Monaten weitgehend seitwärts gelaufen. Bei einer Handelsspanne von 30% war das für Trader aber kein Beinbruch.
Vor wenigen Wochen hatte ich bei einem Kurs von 1.066 USD darauf hingewiesen, dass die Aktie wieder kaufenswert ist. In der Analyse finden Sie eine ausführliche Fundamentaldaten.

Google: Jetzt in der Kaufzone

Das Tief wurde noch am selben Tag ausgebildet, seitdem geht es wieder bergauf. Gelingt jetzt ein Anstieg über 1.125 USD, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 1.150 und 1.190 USD.

Chart vom 05.07.2019 Kurs: 1.239 Kürzel: GOOGL - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Amgen: Der Biotech-Gigant

Amgen hat eine umfassende Korrektur vollzogen, jetzt scheinen die Bullen aber wieder fest im Sattel zu sitzen.

Es wurde ein Aufwärtstrend etabliert, die Aktie ist über 187,50 USD ausgebrochen und es wurde ein Kaufsignal generiert.
Mögliche Kursziele liegen bei 192,50 und 195 USD. Darüber wäre der Weg in Richtung 200 – 204 USD frei.

Chart vom 05.07.2019 Kurs: 188 Kürzel: AMGN - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Cigna: Übernahme verdaut

Durch die Übernahme von Express Scripts ist die Aktie spürbar unter Druck gekommen – obwohl der Zukauf strategisch sinnvoll und der Preis attraktiv war.

Langsam scheint wieder Ruhe einzukehren. Cigna hat einen Doppelboden ausgebildet und ist zur Oberseite ausgebrochen.
Mögliche Kursziele liegen bei 170-173 sowie 177-180 USD.

Chart vom 05.07.2019 Kurs: 164 Kürzel: CI - Tageskerzen | LYNX Online Broker

McKesson: Oligopol

Cardinal Health, AmerisourceBergen und McKesson dominieren 95% des US-Grosshandels von Medikamenten. Es handelt sich um ein Oligopol.

Die Situation und Bewertung der drei Unternehmen ist ähnlich, das hatte ich bereits in der Analyse zu Cardinal Health zum Ausdruck gebracht.
Dort finden Sie ausführliche Informationen zur Branche:

Plötzliche Kehrtwende: Wie weit kann Cardinal Health jetzt steigen?

Cardinal Health sieht ebenfalls gut aus, doch McKesson hat nun als erstes ein klares Kaufsignal geliefert.

Die Aktie ist über Monate hinweg am Widerstand bei 135-137 USD gescheitert. Gestern erfolgte endlich ein impulsiver Ausbruch.
Die nächsten Kursziele liegen bei 145 sowie 150 USD. Darüber wäre der Weg in Richtung 155 und 165 USD frei.

Mehr als 5.500 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
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Chart vom 05.07.2019 Kurs: 140 Kürzel: MCK - Tageskerzen | LYNX Online Broker