MTU Aero Engines Aktie Prognose MTU Aero Engines: Startet jetzt die nächste Rallye?

News: Aktuelle Analyse der MTU Aero Engines Aktie

von |
In diesem Artikel

MTU Aero Engines
ISIN: DE000A0D9PT0
|
Ticker: MTX --- %

---
EUR
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur MTU Aero Engines Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Herstellers von Triebwerkskomponenten und kompletten Triebwerken ist zwar in den letzten Wochen wieder deutlicher unter Druck geraten, doch aktuell bietet sich möglicherweise eine neue Trading-Möglichkeit. Schauen wir uns hierzu die MTU Aero Engines-Aktie ein wenig genauer an.

Nach etlichen Zwischenrallyes in den letzten Monaten gab es immer wieder Korrekturen, welchen von den Bullen rund um die Marke von 180 EUR gestoppt werden konnten. Auch zum Ende der vorigen Woche kamen die Kurse der wichtigen Supportebene überaus nahe und wurden in Folge von den Bullen aufgekauft.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur MTU Aero Engines Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Tatsache, dass die Kurse am Freitag wieder deutlich nach oben kletterten, deutet auf erhebliches Kaufinteresse der Anleger hin. Dennoch gab es an diesem Tag einen leicht bitteren Beigeschmack. Das Handelsvolumen war nicht allzu hoch.

Des Weiteren sehen wir nun bereits den zweiten Test der Unterstützungsebene, was mitunter für ein solides Kaufsignal etwas schwieriger werden dürfte. Dennoch könnte es von hier aus wieder deutlicher nach oben gehen und Kurse im Bereich von 210 bis 215 EUR wären keine Überraschung für uns. Fällt jedoch der Support bei 180 EUR, sollte man sich wohl besser von der Aktie trennen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 15.04.2022 Kurs: 191.60 Kürzel: MTX | Online Broker LYNX
LYNX – Der Partner von Interactive Brokers in Deutschland

Sie interessieren sich für ein Depot bei Interactive Brokers? Dann kombinieren Sie jetzt die Möglichkeiten von IB mit den Vorteilen eines Depots über LYNX. Vergleichen Sie unsere Leistungen und profitieren Sie doppelt. Jetzt informieren: Interactive Brokers

Ab jetzt täglich die neuesten Börsenblick-Analysen per E-Mail erhalten
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Achim Mautz
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der MTU Aero Engines Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Turbinenhersteller kommt langsam wieder in Schwung. In den letzten Wochen war ein allgemeines Aufatmen in der Flugzeugindustrie zu erkennen und nicht nur die US-Fluglinien stehen gerade knapp vor einem interessanten Ausbruch. Kaufsignale zeigten sich jüngst auch in der Deutschen Lufthansa.

Nun zieht auch die MTU Aero Engines-Aktie nach und erzeugte im gestrigen Handel ein klares Kaufsignal. Nach einem recht steilen Anstieg zwischen Ende Dezember und Mitte/Ende Januar gönnte sich das Wertpapier eine kleine Verschnaufpause. Die Kurse fanden an der 50-Tage-Linie halt und von hier aus konnte genug Energie für eine neue Kaufwelle getankt werden.



Expertenmeinung: Aktuell notiert die Aktie knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 200 EUR. Auf dem Weg nach oben lauern noch zwei kleinere Hürden. Zum einen ist dies das Pivot Hoch von Januar und zum anderen das Pivot-Hoch von November, welches bei 207.10 EUR gebildet wurde.

Dies sind nun die nächsten Kursziele der Bullen. Sollten auch diese gebrochen werden, dürfte es sich hier um eine tiefgreifende längerfristige Erholung handeln. Alles in allem ein solider Chart mit viel Potential. Daher stufe ich den Titel vorerst mit bullisch ein.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 15.02.2022 Kurs: 199.75 Kürzel: MTX | Online Broker LYNX

Die Aktie des Triebwerksbauers MTU Aero Engines gehörte am Donnerstag und Freitag zu den grössten Verlierern im DAX. Die Abgaben basieren zunächst auf dem brandneuen Ausblick auf 2022, dann auch auf der „Lockdown-Angst“. Beides könnte überzogen sein.

Die Ergebnisse des dritten Quartals, die Ende Oktober gemeldet wurden, waren sicher nicht umwerfend und mit der Aussage verbunden, dass der Treibwerkshersteller im Gesamtjahr 2021 eher am unteren Ende der Umsatzerwartungen landen könnte. Aber am Donnerstag wartete MTU Aero Engines mit einem Ausblick für 2022 auf, über den man nicht meckern konnte. MTU rechnet 2022 mit einem Umsatz zwischen 5,2 und 5,4 Milliarden Euro. Weit mehr als die 4,3 bis 4,4 Milliarden in 2021, weit mehr als die bislang im Schnitt seitens der Analysten angenommenen 4,8 Milliarden. Und die EBIT-Marge (vor Steuern und Zinsen) soll im „mittleren 20er-Prozentbereich steigen. Bei einer 2021er-Marge, die seitens MTU Aero Engines Ende Oktober im Bereich von 10,5 Prozent gesehen wurde, hiesse das:

Ein neuer Umsatzrekord, denn der bislang höchste Umsatz wurde 2019 mit 4,6 Milliarden Euro erreicht. Und da die EBIT-Marge angesichts der Prognose vom vergangenen Donnerstag im Bereich um 13 Prozent liegen würde, wäre das auch ein neues Hoch beim Gewinn vor Steuern und Zinsen, denn damit würde man, auf EBIT-Basis, zur Rentabilität von 2019 zurückkehren. Doch was passierte mit der Aktie? Anfänglich stieg sie am Donnerstag zwar, am Ende landete sie aber im Minus. Konnte man denn noch mehr erwarten?

Chart vom 19.11.2021, Kurs 180,85 Euro, Kürzel MTX | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Eigentlich nicht. Aber dass am Donnerstag ein anfängliches Plus zum Minus wurde, kann auch andere Gründe haben. Kurz zuvor war der Versuch, die 200-Tage-Linie zurückzuerobern, gescheitert, wie Sie in unserem Chart auf Wochenbasis sehen. Und am Freitag fand die Abrechnung der Optionen an der Terminbörse statt. Gut möglich, dass da einige Bären gezielt Druck gemacht haben. Und dann kam am Freitag auch noch die Meldung über einen Lockdown in Österreich, über verschärfte Corona-Massnahmen in Bayern etc. Und da sahen einige Trader MTU am Ende einer “Logik-Kette“:

Ein „Lockdown“-Winter würde die Airlines erneut drücken. Das wiederum würde Stilllegungen von Flugzeugen und damit weniger Wartungsarbeiten bei MTU bedeuten. Und womöglich auch weniger Flugzeugbestellungen und damit weniger Aufträge für MTU-Triebwerke. Aber:

Das ist eine Kombination aus einer emotionalen „Schreckreaktion“, die dazu führte, dass Kapital aus konjunktursensiblen Aktien in scheinbar „sichere Häfen“ verschoben wurde und einem möglichen Effekt der Terminmarkt-Abrechnung. Ersteres ist eher, letzteres sicher kurzlebig. Daher sollte man bei Short-Trades in der MTU-Aktie noch Vorsicht walten lassen.

Die Nackenlinie der im Herbst 2020 begonnenen Toppbildung um 188 Euro ist zwar erneut unterboten worden, aber das war sie ja im Oktober auch schon, der Kurs kämpfte sich trotzdem zügig wieder zurück. Es ist zwar ein Punkt für die Bären, dass die Aktie im Bereich ihrer 200-Tage-Linie nach unten abdrehte. Aber angesichts der jetzt geringer gewordenen Relevanz der Linie bei 188 Euro würde ich eher abwarten, ob auch die jetzt nahe gekommene Auffangzone 165/169 Euro fällt. Erst dann würde sich das Chance/Risiko-Verhältnis deutlich zu Gunsten der Bären wandeln und den Weg in die Zielzone bei 129/134 Euro freigeben.

Die Aktie von MTU Aero Engines legte als Reaktion auf die am Freitag vorgelegte Bilanz des dritten Quartals zu, obwohl der Umsatz relativ deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, denn der Gewinn vermochte zu überzeugen. Aber ist die Aktie damit schon wieder bullisch?

Überall ist der „Flaschenhals“ und die damit einhergehenden Lieferengpässe ein Thema, nur beim Triebwerkshersteller MTU Aero Engines nicht – zumindest bis jetzt. Zwar lag der Umsatz im dritten Quartal mit 1,004 Milliarden Euro unter der durchschnittlichen Prognose der Analysten, die mit 1,052 Milliarden gerechnet hatten. Aber der Gewinn übertraf die Prognose von 113 Millionen Euro mit 117 Millionen vor Steuern und Zinsen (EBIT), netto blieben im Sommerquartal 87 Millionen in der Kasse.

Zwar senkte MTU Aero Engines das unternehmenseigene Umsatzziel für 2021 von zuvor 4,5 auf 4,3 bis 4,4 Milliarden Euro. Aber die überbotene Gewinnprognose sorgte bei den Anlegern für Zuversicht. Diese und die Aussage des MTU-Chefs, dass man bislang bei den Zulieferern keine Engpässe zu verzeichnen habe. Da das bei den meisten Unternehmen, die bislang Bilanz und Ausblick abgeliefert hatten, ganz anders aussieht, führte das dazu, dass die MTU-Aktie am Freitag vom Start weg zulegte: Niemand wollte aussteigen, kaufen indes einige. Ist der Weg nach oben damit frei?

Expertenmeinung: Noch nicht. Der Kursanstieg zum Wochenschluss bewirkte zunächst nur, dass die Aktie nicht mehr bärisch ist, weil dadurch der Bruch der Nackenlinien-Zone bei 186/190 Euro der grossen, breit angelegten Toppbildung zurückgenommen wurde. Damit wurde das Abrutschen unter diesen Unterstützungsbereich zu einer Bärenfalle. Aber es muss gelingen, die Serie sukzessiv tiefer liegender Zwischenhochs zu brechen, bevor man unterstellen könnte, dass die Käuferseite das Geschehen wieder bestimmt. Und da gälte es noch einige Hürden zu bezwingen.

Chart vom 29.10.2021, Kurs 192,35 Euro, Kürzel MTX | Online Broker LYNX

Zunächst müsste die MTU Aero Engines-Aktie die aktuell bei aktuell 197,40 Euro wartende Juni-Abwärtstrendlinie überwinden. Das wäre ein erster, wichtiger Schritt. Entscheidender ist aber das letzte Zwischenhoch bei 204,40 Euro, denn erst, wenn dieses im September ausgebildete Hoch überwunden wäre, hätte die Aktie auch die knapp darunter verlaufende 200-Tage-Linie zurückerobert. Dann wäre aus charttechnischer Sicht Spielraum bis zunächst 221 Euro gegeben. Bevor das nicht gelungen ist, wäre Vorsicht angebracht, zumal es absolut nicht gesagt ist, dass die Lieferprobleme am Ende nicht auch noch MTU Aero Engines einholen könnten, denn noch vor ein, zwei Monaten wähnten sich so manche Branchen nicht betroffen, die mittlerweile durch fehlende Teile vor grossen Herausforderungen stehen.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Flugzeugbranche geht es schon seit einigen Monaten an den Kragen und die Lage scheint sich aktuell wieder einmal zuzuspitzen. Es sind nicht nur die internationalen Fluglinien, welche in letzter Zeit unter Beschuss gerieten. Auch der Flugzeugbauer Boeing befindet sich schon seit geraumer Zeit in der Bredouille. Lediglich Airbus konnte die Anstiege der letzten Monate verteidigen. Dass es in diesem Umfeld auch dem Zulieferer MTU Aeroengines alles andere als gut geht, ist keine grosse Überraschung. In den letzten Monaten gab es drei grosse Verkaufswellen, welche den Kurs an die eingezeichnete Unterstützungslinie brachten. Der Trend befindet sich in einer klar bärischen Gesamtlage.

Expertenmeinung: Allein seit Anfang Oktober hat die Aktie wieder 10% an Wert verloren und Anleger fragen sich, wann der freie Fall enden wird. Kurzfristig betrachtet könnte es zumindest an der Unterstützungslinie zu einer Gegenbewegung nach oben kommen. Interessanter wird es, wenn wir einen Blick auf den längerfristigen Chart werfen. Hier hat die Aktie gerade einen wichtigen Support gebrochen. Die Türen stehen nun für die Bären offen, die Kurse um weitere 40 EUR nach unten zu drücken. Kursziel also 145 EUR? Gelingt den Bullen hingegen die Rückeroberung des Bereichs bei rund 185 EUR, könnte sich das Blatt rasch wieder wenden. Die kommenden Tage sind überaus spannend.   


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 20.10.2021 Kurs: 181.30 Kürzel: MTX | Online Broker LYNX