Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Bund Future: Deutsche Anleihen sind alles andere als langweilig!

Der Bund Future ist das Barometer deutscher Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit am Terminmarkt. Wer deutsche Anleihen spekulativer angehen will und nicht auf den Zins, wo noch vorhanden, sondern auf die Kursveränderung spekuliert, agiert hier … und wäre derzeit auf der Long-Seite bestens aufgehoben.

Bereits seit Anfang Oktober, als die Aktienmärkte weltweit nach Monaten des Wegsehens von der Angst vor wegbrechendem Wachstum erfasst wurden, steigen die Kurse der Anleihen und mit ihnen der Bund Future. Bemerkenswert dabei ist, dass der Aktienmarkt diese Sorgen um Weihnachten herum auf einmal abschüttelte, die Anleihen aber einfach weiter stiegen.

Der Bund Future läuft seit Oktober in einem blitzsauberen Aufwärtstrendkanal, der seit Anfang März noch zusätzlichen Rückenwind seitens der EZB und der US-Notenbank erhält, denn seit deren letzten Sitzungen ist klar: Wenn, dann geht es mit den Zinsen nach unten. Die Zinswende der EZB ist vom Tisch, die Phase der Leitzinserhöhungen der „Fed“ vorbei.

Expertenmeinung: Als die EZB am 7. März überraschend deutlich wurde, was die Wachstumsrisiken der Eurozone angeht und avisierte, ab September wieder zinsbegünstigte, längerfristige Kredite für europäische Geschäftsbanken anzubieten (LTROS), zog der Bund Future kräftig an und stieg knapp über die vorherigen Rekordhochs vom Februar. Danach konsolidierte der Kurs zwar, aber nur bis zur US-Notenbankentscheidung am vergangenen Mittwoch, den 20. März. Denn auch in den USA wurden die Notenbanker ungewöhnlich deutlich hinsichtlich der Wachstumsrisiken und avisierten das Ende der Leitzinserhöhungen.

Natürlich werden die Bäume am Anleihemarkt nicht in den Himmel wachsen, zumal die EZB ohnehin einen Leitzins bei null hat. Aber die Renditen der umlaufenden Anleihen sind nicht an den Leitzins gebunden. Dass die derzeit um null Prozent liegende Rendite für zehnjährige Bundesanleihen das bisherige Rekordtief von -0,18 Prozent vom Sommer 2016 unterbietet, die Anleihekurse also steigen und der Bund Future somit innerhalb dieses Aufwärtstrendkanals noch einiges auf der Oberseite zu bieten hat, ist derzeit wahrscheinlicher als eine abrupte Trendwende des Anleihebarometers nach unten.

Hier trendkonform Long zu agieren und einen Stop Loss mit etwa 20 bis 30 Ticks Respektabstand unter der unteren Begrenzung des Trendkanals (derzeit bei 163,45 Prozent) zu fahren, wäre daher momentan quasi alternativlos.

Chart vom 25.03.2019, Kurs 165,89 Prozent, Kürzel GBL | LYNX Aktienempfehlungen

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