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Aktuelle Analyse:
Euro/US-Dollar: Trump droht, der Euro rutscht … Ziel 1,05?

Die erneuten Drohungen des US-Präsidenten in Richtung EU in Bezug auf die noch nicht einmal richtig begonnenen Handelsgespräche und ein wieder schwächerer deutscher ifo-Geschäftsklimaindex für April dürften Basis für den Druck auf den Euro zur Wochenmitte gewesen sein.

Die Marktteilnehmer rechnen damit, dass die schwierige konjunkturelle Lage der Eurozone durch den Druck der USA noch verschärft wird, so dass die EZB sich genötigt sehen wird, zumindest wieder aktiv am Anleihemarkt einzugreifen, was das Renditeniveau europäischer Bonds drücken würde.

Im Gegenzug hätte die US-Notenbank eher kein Umfeld, um die Zinsen zu senken, da die USA der stärkere der beiden Kontrahenten ist und deswegen im Fall eines eskalierenden Handelskonflikts weniger Druck auf das eigene Wachstum verspüren wird. Also geht der Euro schwächer, der US-Dollar hält sich. Das ist zwar eine reine Annahme dahingehend, wie sich die kommenden Monate gestalten werden, aber:

Expertenmeinung: Solange die Faktenlage nichts Gegenteiliges präsentiert, können die Trader am Devisenmarkt ihre „Story“ spielen. Was umso leichter fällt, als ihnen die Charttechnik Rückenwind liefert. Sie sehen im Chart, dass die Euro/US-Dollar-Relation ohnehin schon seit Herbst tiefere Zwischenhochs aufweist, die immer wieder klar unterhalb der im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie blieben, im Gegenzug aber schon mehrfach an der Supportzone 1,1175/1,1215 US-Dollar angeklopft hat. Da ging der Euro am Mittwoch nach unten durch.

Bislang ist dieser Ausbruch noch knapp, ist noch nicht als signifikant anzusehen, immerhin war der Kurs im März unter das November-Tief gerutscht und zog dennoch erst einmal wieder an. Aber sollte Euro/US-Dollar jetzt bis zum Wochenschluss das am Mittwochabend erreicht Niveau um 1,1150 US-Dollar halten oder sogar tiefer gehen, wäre der Weg nach unten erst einmal frei. Bei 1,09 US-Dollar wäre eine eher leichte Unterstützung, massiver würden die Auffanglinien erst im Bereich um 1,05 US-Dollar. Ein Potenzial, das die Bären in diesem für die EU problematischen Umfeld wohl gerne ausloten würden.

Chart vom 24.04.2019, Kurs 1,1153 US-Dollar, Kürzel EUR.USD | LYNX Aktienempfehlungen

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