Börsenblick

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Aktienanalyse:
Deutsche Post: Parole „sicherer Hafen“?

Aktuelle Analyse der Deutsche Post Aktie

Die Ergebnisse des zweiten Quartals waren gut, aber ganz sicher nicht umwerfend. Die Deutsche Post steigerte ihren Umsatz zum Vorjahresquartal um etwa drei Prozent, der Gewinn als EBIT (vor Steuern und Zinsen) lag drei Prozent über dem des zweiten Quartals 2018, als Nettogewinn aber elf Prozent darunter. Allerdings dürften nicht wenige sich gesagt haben, dass es allemal hätte schlimmer kommen können.

Seit 2018 klar wurde, dass das Unternehmen die eigenen Prognosen klar verfehlen würde, waren die Anleger vorsichtig geworden. Jetzt aber sieht sich die Deutsche Post wieder auf Kurs. Und das in einer Phase, in der sich die Investoren nach defensiven Alternativen zu den vielen unter Druck stehenden, konjunktursensiblen Aktien umsehen. Könnte womöglich auch die „Aktie Gelb“ als solche angesehen werden, könnte auch hier die Parole „sicherer Hafen“ ausgegeben werden?

So ganz unempfindlich ist ein Logistikunternehmen wie die Post jetzt wirklich nicht. Wenn Europa in die Rezession rutscht … und da ist man auf gutem Wege … wird das Brief und Paketaufkommen tendenziell abnehmen, die Kosten der Post hingegen nicht. Und die Deutsche Post ist im wichtigeren Paketbereich ja kein Monopolist mehr, Kunden könnten leicht zur Konkurrenz abwandern, die ihre Preise flexibler gestalten kann. Aber:

Expertenmeinung: Auf der anderen Seite kann es noch ein, zwei Quartale dauern, bis sich eine solche Entwicklung in den Bilanzen niederschlägt – immer vorausgesetzt, die Konjunktur rutscht wirklich weiter ab. Daher ist es durchaus möglich, dass die „Aktie Gelb“ sich vom übergeordneten Trend abkoppeln könnte, sofern es gelingt, den Kurs über die dafür entscheidenden charttechnischen Hürden zu heben.

Unser Chart auf Wochenbasis zeigt, dass sich die Aktie seit vergangenem Sommer in einer großen Bodenbildung befindet, die sich als umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation präsentiert. Deren leicht hängende Nackenlinie läge derzeit bei 31,20 Euro. Aber auch die beiden Zwischenhochs, über die diese Nackenlinie konstruiert ist, sollten bezwungen werden.

Diese warten bei 31,60 und 32,18 Euro. Ginge der Kurs dort drüber, wäre die Trendwendeformation vollendet und der Weg nach oben erst einmal frei. Da vor der Chance, dass die Trader diese Aktie in die Reihe defensiver Alternativen einreihen, ein dickes „kann“ steht, sollte man einer solchen Vollendung der umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation aber besser nicht vorgreifen und die Aktie bis dahin erst einmal in die Watchlist Long verfrachten.

Chart vom 26.08.2019, Kurs 28,98 Euro, Kürzel DPW | Online Broker Aktienempfehlungen

 

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