Börsenblick

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Aktienanalyse:
Wird Grubhub übernommen?

Aktuelle Analyse der GrubHub Aktie

Über die Plattformen von Grubhub kann online und mobil Essen bestellt werden. Grubhub dient als Bindeglied zwischen Kunden und Restaurants.

Hart umkämpfter Markt

Das Geschäftsmodell ist alles andere als kompliziert und der Markt wächst schnell. Daher kämpfen bis heute eine ganze Reihe von Anbieter um Marktanteile. Das geht selbstverständlich auf Kosten der Profitabilität. Übernahmen sind an der Tagesordnung.

Manch ein Konkurrent verbrennt dabei in rasantem Tempo Geld, bei Grubhub sieht das besser aus.
Seit den Börsengang 2014 konnte der Umsatz von 254 Mio. auf 1,01 Mrd. USD gesteigert werden. Große Gewinne sind nicht angefallen, aber immerhin war man durchweg profitabel.
Daher war auch nur wenig Fremdkapital notwendig.

Wird Grubhub übernommen?

In den letzten Jahren ist es zu einer ganzen Reihe von Übernahmen im Sektor gekommen. Aktuell läuft beispielsweise eine Übernahmeschlacht zwischen Takeaway.com und Prosus (Napsers) um JustEat.

Berichten zufolge könnte sich nun auch Grubhub zum Verkauf stellen. Vergleicht man die derzeitige Bewertung mit der Konkurrenz, kann man das gut nachvollziehen.
Zu welchem Preis könnte das Unternehmen also über den Tisch gehen? Grundsätzlich sind die Bewertungen in der Branche sehr hoch. P/E oder P/FCF kann man kaum zurate ziehen. Ein Branchenvergleich und das KUV sind dienlicher.

Delivery Hero kommt derzeit auf ein KUV on 14,2. Das ist mit Abstand die höchste Bewertung unter den besprochenen Werten, gleichzeitig ist es das schlechteste Unternehmen.
Das Wachstum ist mit am niedrigsten und man macht enorme Verluste.
Dennoch verschenkt man für Millionensummen Aktien an die Mitarbeiter. Der Vorstand ist sehr großzügig, vor allem zu sich selbst. Man könnte es als Selbstbedienungsmentalität bezeichnen.

Bei Just Eat sieht das deutlich besser aus. Das Wachstum war höher, man erzielt kaum oder keine Verluste und gibt wenig neue Aktien aus. Trotz Übernahmeschlacht liegt das KUV aktuell bei 7,6.

GrubHub verzeichnete zuletzt das höchste Wachstum und gibt am wenigsten Aktien aus.
Das KUV liegt bei 4,0. Man ist also vergleichsweise günstig.
Hätte ich bei Prosus etwas zu melden, würde ich mich von der Übernahmeschlacht bei Just Eat zurückziehen und Gespräche mit Grubhub aufnehmen.
Es wäre der bessere Deal.

Der Markt kommt auch zu einem positiven Ergebnis. Auf die Meldung, dass man sich angeblich zum Verkauf stellt, ist die Aktie in die Höhe geschossen.
Man hält ein solches Szenario also für realistisch.

Technische Einschätzung

Gestern ist es zu einem Kurssprung gekommen, jetzt müssen die Bullen nachlegen. Unter 54 USD droht ein Rückfall in Richtung 50 USD.

Solange die Aktie allerdings über 54 USD notiert, ist der Weg bis 57 und 60 USD grundsätzlich frei.
Darüber würde sich das Chartbild weiter aufhellen und Kursgewinne in Richtung 67 und 78 USD ermöglichen.

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Chart vom 09.01.2020 Kurs: 54,75 Kürzel: GRUB - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.01.2020 Kurs: 54,75 Kürzel: GRUB - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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