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Aktienanalyse:
Coca-Cola extrem: Mehr Dividende als in der Finanzkrise

Aktuelle Analyse der Coca-Cola Aktie

Coca-Cola bedarf keiner Vorstellung. Es handelt sich um eine der bekanntesten Marken der Welt.
Zum Konzern gehört allerdings nicht nur der Namensgeber, tatsächlich umfasst das Portfolio mehr als 500 Marken wie Fanta, Sprite, Schweppes, Powerade, Innocent, Fuze Tea oder Dasani.

Ein sicherer Hafen

Das Unternehmen verfügt also über massive Markenmacht. Das Wachstum ist dennoch gering. Der Umsatz konnte in den letzten zehn Jahren nur von 35,12 auf 37,27 Mrd. USD gesteigert werden.
Teilweise ist das aber auch auf eine Restrukturierung und weitere Auslagerung der Abfüller zurückzuführen.

Beim Gewinn sieht es jedenfalls besser aus. Die Profitabilität konnte gesteigert werden, die operative Marge ist mit 28% außerordentlich hoch.
Darüber hinaus ist das Geschäft nicht kapitalintensiv. Daher kann man sich eine stetig steigende Dividende sowie Buybacks leisten.

Das Ergebnis kletterte in den letzten zehn Jahren von 1,53 auf 2,11 USD je Aktie. Die Dividende wurde im selben Zeitraum von 0,88 auf 1,60 USD angehoben.

Aktuelle Krise

Coca-Cola musste aufgrund der hohen Unsicherheit und der Aufwertung des USD zwar die Prognose für 2020 kappen, doch was spielt das langfristig für eine Rolle?

Das Unternehmen hat die Ausschüttung 57 Jahre infolge erhöht, auch während anderer Krisen. Man schafft es also locker in die Riege der Aristokraten und kann davon ausgehen, dass das auch so bleiben wird. Auch in und nach der aktuellen Krise.
Oder werden die Menschen im Jahr 2021 aufhören Cola, Fanta und Sprite zu trinken, weil 2020 der Corona-Virus umging? Ich denke nicht.

Derzeit liegt die Dividendenrendite bei 4,37%. Ich würde behaupten, dass das ein maßgeblicher Bewertungsmaßstab für diese Aktie ist. Denn die langfristig steigende und sichere Dividende ist eines der Hauptargumente für einen Kauf der Aktie.

Selbst zum Tiefstkurs der Finanzkrise lag die Dividendenrendite „nur“ bei 4,06%. Aus diesem Gesichtspunkt ist die Aktie heute also attraktiver als damals. Eine weitere Rechnung ist interessant. Hätte man die Aktie damals am Tief erwischt, hätte man inzwischen zwei Drittel des Kaufpreises in Form von Dividenden zurückerhalten.
Bei der P/E sind wir noch nicht ganz auf demselben Niveau. Damals lag der Wert bei 13, heute bei 17.
In den letzten fünf Jahren hatte man der Aktie eine P/E von durchschnittlich 22,5 zugestanden. Es wäre also Luft vorhanden.

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Chart

Aus technischer Sicht ist Coca-Cola in eine sehr interessante Zone eingetreten. Zwischen 31 und 37 USD reihen sich die Unterstützungen regelrecht auf.

Antizyklische Anleger könnten einen schrittweisen Einstieg erwägen. Bei der aktuell extremen Volatilität sollten die Positionsgrößen entsprechend angepasst werden.

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Chart vom 24.03.2020 Kurs: 37,56 Kürzel: KO - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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