Börse aktuell

Achterbahn der Gefühle – Aktienmärkte in Europa und den USA bleiben hochvolatil

Während sich am Donnerstag die Aktienmärkte in Europa und den USA noch kräftig erholen konnten, legten sie am Freitag bereits wieder den Rückwärtsgang ein. Der DAX verlor um 1,28 Prozent auf 11.693,80 Punkten und neutralisierte damit größtenteils die Kursgewinne des Vortags. An der Wall Street wiesen die führenden US-Indizes das gleiche Bild auf. Die Volatilität, die sich an den Märkten in den letzten Wochen breit machte, wird sich in den nächsten Wochen höchstwahrscheinlich auch festsetzen. Daran wird sich aller Voraussicht auch nicht viel ändern, da der fortgesetzte Handelskrieg zwischen den USA und China die Märkte weiter in Beschlag nehmen wird. Mit der zunehmenden Eskalation wird auch eine Einigung zwischen beiden Verhandlungspartnern immer unwahrscheinlicher. Die USA haben China zudem als Währungsmanipulator bezeichnet, nachdem die chinesische Zentralbank den chinesischen Yuan auf ein Elf-Jahres-Tief gegenüber dem US-Dollar festsetzte. Im Hinblick auf die nächsten Handelstage könnten zudem positive News fehlen, um positive Setups zu generieren. Die Börsen könnten folglich einmal mehr politischer werden. Zwar ist man an der Börse öfters der Auffassung, dass politische Börsen kurze Beine haben, doch dieses Mal wird es vermutlich länger dauern. Böse Zungen behaupten ohnehin schon länger, dass der Handelskrieg vor den US-Wahlen nicht ansatzweise gelöst werden wird.

Die Spannungen zwischen beiden Ländern wurden am Donnerstag weiter verstärkt. Die USA wiesen ihre Regierungsbehörden an, keine Ausrüstung von Huawei und anderen chinesischen Technologieunternehmen anzukaufen und eskalierten die Situation vor etwaigen neuen Verhandlungen im September einmal mehr. Kurz zuvor wies die chinesische Zentralregierung die chinesischen Unternehmen an, keine US-Agrargüter mehr anzukaufen.

In der neuen Börsenwoche werden deutsche Verbraucherpreise für den Juli und BIP-Daten für das zweite Quartal, sowie BIP-Daten für das zweite Quartal für die Eurozone zur Veröffentlichung anstehen. Auch die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone jeweils für den August werden ausgewiesen. Zudem wird die Industrieproduktion für die Eurozone im Juni publiziert. Aus den USA wird man neben den Verbraucherpreisen für den Juli auch die Industrieproduktion im Juli zu bewerten haben. Von der Unternehmensseite werden Quartalsberichte von Henkel, RWE, Cisco Systems und Walmart anstehen.

US-Regierung nimmt das Heft in Sachen Fed-Zinssenkungen selbst in die Hand

„Mit der Eskalation des USA-China-Handelskonflikts steigert die US-Regierung den Druck auf die Fed in Sachen Zinssenkung immens“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für  den Online Broker LYNX. „Die US-Zinsen werden aller Voraussicht bis zum Jahresende um die vom Trio Trump, Kudlow und Navarro gewünschten 75 bis 100 Basispunkte fallen“, führt Friczewsky weiter aus.

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