Börse aktuell

Outperformance des DAX gegenüber dem Dow Jones – Rohölpreise auf neuen Jahreshochs

Die Aktienmärkte in Europa blieben auch in der verkürzten Osterwoche auf Kurs. Die Hausse konnte sich bei den führenden europäischen Börsenindizes fortsetzen. So erklomm der DAX mit 12.243,63 ein neues Jahreshoch, schloss am Gründonnerstag mit 12.222,39 Punkten und liegt seit Jahresbeginn mit 15,75 Prozent im Gewinn. Der deutsche Leitindex konnte den Dow Jones, der im Jahr 2019 bis dato um 13,65 Prozent zulegte, somit outperformen. Am Ostermontag blieben in Deutschland und in den meisten anderen europäischen Ländern die Börsen geschlossen. In den USA, China, Japan und Südkorea wurde aber gehandelt. An der Wall Street schlossen die drei führenden US-Leitindizes am Ostermontag nur wenig bewegt. Während der Dow Jones etwas nachgab, konnten der NASDAQ 100 und der S&P 500 ihre Kursnotierungen sogar leicht ausbauen.

Am Ostermontag kletterten die beiden Rohöl-Leitkontrakte Brent und WTI auf neue Jahreshochs. Das kurstreibende Ereignis ist mit dem Ende von Ausnahmegenehmigungen zu erklären. Die USA gewährten den acht Staaten China, Indien, Japan, Südkorea, Taiwan, Türkei, Italien und Griechenland weiterhin den Import iranischen Rohöls, ohne ebenfalls mit Sanktionen belegt zu werden. Diese Regelung fällt ab Mai weg und auf diese Weise könnte sich der Preis für das schwarze Gold aufgrund kurzfristiger Verknappung am Markt weiter verteuern. Die beiden Weltrohölkontrakte enthalten demnach wieder einen Risikopreisaufschlag am globalen Ölmarkt. Die acht Länder werden sich vermutlich an die neue Sanktionslage halten, um keine empfindlichen wirtschaftlichen Konsequenzen seitens der USA befürchten zu müssen. Schließlich hatten die acht Länder in den letzten sechs Monaten ausreichend Zeit, um sich durch anderweitige Versorgungsmöglichkeiten abzusichern.

In der neuen Börsenwoche werden von der volkswirtschaftlichen Seite neben einer Reihe von Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleitungssektor in erster Linie der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex für den April am Mittwoch und das US-BIP für das erste Quartal 2019 am Freitag zu beachten sein. Zudem wird die Berichtssaison den Ton an den Börsen angeben. Unter anderem legen die Dow Jones-Konzerne 3M, Boeing, Caterpillar, Chevron, Coca-Cola, Exxon Mobil, Intel, Microsoft, Procter & Gamble, United Technologies, Verizon Communications und Visa, sowie die DAX-Konzerne Bayer, Daimler, Deutsche Bank und SAP Quartalszahlen vor.

ZEW-Konjunkturerwartungen geben möglicherweise kein eindeutiges Signal

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Die jüngst stärker ausgefallenen ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone fußen lediglich auf der Vermutung einer sich möglicherweise doch besser entwickelnden weltweiten Konjunktur. Auch der verschobene Brexit liefert bestenfalls ein trügerisches Bild“, erläutert Friczewsky. „Das erwartete Wachstum für das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2019 wurde von der Bundesregierung bereits von 1,0 Prozent auf 0,5 Prozent erheblich nach unten revidiert und dies spricht eine andere Sprache“, führt Friczewsky aus.

 

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