Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

DAX rauscht um 250 Punkte in die Tiefe – Sorge um Eskalation in der Ukraine

Der Freitag brachte dem DAX innerhalb kurzer Zeit einen Kursrutsch von 250 Punkten ein, als plötzlich die Sorge um eine mögliche russische Invasion in der Ostukraine die Runde machte. Damit wurde die zunächst so starke DAX-Woche zunichte gemacht. Auf Monatssicht hat der deutsche Leitindex bis dato 6,45 Prozent abgegeben, seit Anfang des Jahres beläuft sich die DAX-Performance auf -4,81 Prozent. Die Rekordwerte rücken nun weiter in die Ferne. Die Volatilität wird in den kommenden Handelstagen vermutlich wieder zunehmen. Am Freitag ging der DAX mit 9.092,60 Punkten aus dem Xetra-Handel. Der XDAX konnte sich am späten Abend noch auf 9.134,29 Punkte stabilisieren. Auf Wochensicht bleibt dennoch ein Plus von 0,92 Prozent. An der Wall Street schloss der Dow Jones mit einem Punktestand von 16.662,91.  Der NASDAQ 100 beendete den Freitagshandel an der Technologiebörse NASDAQ bei 3.987,511 Punkten – also mit 0,46 Prozent im Plus. Der breiter gefasste S&P 500 notierte zum Handelsschluss bei 1.955,06 Punkten und schloss mit einem hauchdünnen Minus von 0,01 Prozent. Die US-Märkte beendeten die Handelswoche also eindeutig im grünen Bereich. Die europäische Gemeinschaftswährung Euro tendierte überwiegend seitwärts und stand zu Handelsschluss an den Forex-Märkten bei 1,3395 US-Dollar. Rohöl der Nordseesorte Brent kostete am Freitagabend 103,204 US-Dollar je Fass. Der Preis für eine Feinunze Gold gab leicht nach und lag zum Wochenschluss bei 1.304,40 US-Dollar. An der EUREX ging der Euro-Bund-Future nach einer turbulenten Handelswoche mit einem neuen Rekord von 150,31 Zählern ins Wochenende. Damit rentieren zehnjährige Bundesanleihen jetzt mit 0,966 Prozent erstmals unter einem Prozent . Zeitweise war die Rendite bis auf ein Rekordtief von 0,954 Prozent abgerutscht.

FOMC-Protokoll und Jackson Hole auf der Agenda

In der neuen Börsenwoche werden einmal mehr US-Daten ganz oben auf der Agenda der Händler stehen. Besonders das FOMC-Protokoll, US-Immobilienmarktdaten, die US-Verbraucherpreise und vor allem das Symposium in Jackson Hole werden die Marktteilnehmer verfolgen. Es geht wieder einmal um die US-Zinserhöhungsdebatte. Wann könnten die Zinsen erhöht werden? Welche Hinweise oder auch zwischen den Zeilen versteckten Andeutungen werden Janet Yellen und ihre Amtskollegen in Jackson Hole liefern? Gerade die US-Häusermarktdaten, der Philly-Fed-Index oder weitere Indizes könnten geldpolitische Indikationen liefern und den Prozess des „Tapering“ um die Aussicht auf eine erste Zinsanhebung ergänzen. Noch preisen die Terminmärkte die erste US-Zinserhöhung (30 Day Federal Funds Futures Quotes) für die Monate September/Oktober 2015 ein. Ein geändertes Wort in der „forward guidance“ von Frau Yellen und ihren Kollegen und schon könnte dies ganz anders aussehen. Droht den Märkten kein zusätzliches geopolitisches Ungemach vonseiten des ukrainischen Bürgerkrieges beziehungsweise der Ukraine-Russland-Krise, der IS im Irak und Syrien, aus Israel/Gaza oder von anderen Brennpunkten der Welt, so könnten zumindest die US-Märkte von Montag bis Mittwoch an Wert zulegen. Die europäischen Märkte – allen voran der DAX – nehmen in Bezug auf Russland eher eine Sonderrolle ein. Der deutsche Leitindex könnte sich auch weiter leicht konträr zu den anderen Märkten entwickeln.

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