Klöckner Aktie Prognose Klöckner & Co.: Prognosesenkung mit wegweisender Wirkung

News: Aktuelle Analyse der Klöckner Aktie

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Klöckner & Co. gab Dienstag nach Handelsende eine aktualisierte EBITDA-Prognose für das dritte Quartal bekannt und senkte dabei auch die Gesamtjahresprognose. Aufgrund der Position von Klöckner in der Produktionskette eine Prognose mit wegweisender Wirkung.

Klöckner & Co. ist ein im SDAX notiertes Traditionsunternehmen im Stahl- und Nichteisenmetall-Handel, das auch Metallaufbereitung vornimmt, und das ebenso europaweit wie in Nordamerika aktiv ist. Damit ist Klöckner das Bindeglied zwischen den grossen Metallproduzenten und den Metall-Verarbeitern im Maschinenbau, der Bauindustrie und der Automobilbranche.

Ursprünglich hatte Klöckner für das dritte Quartal einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 50 und 100 Millionen Euro angepeilt, laut vorläufigen Zahlen wurde es jetzt aber nur 16 Millionen. Ursächlich dafür waren einerseits deutlich gesunkene Metallpreise und andererseits eine „aktive Bestandsreduktion vor dem Hintergrund des makroökonomischen Umfelds“, was man übersetzt als kräftige Reduzierung der Lagerbestände zu nötigenfalls auch schlechten Preisen umschreiben könnte. Für das Gesamtjahr 2022 senkt Klöckner & Co. deshalb die EBITDA-Prognose um 20 Prozent von zuvor 500 auf jetzt 400 Millionen Euro. Die Folge:

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Expertenmeinung: Die Aktie kam daraufhin, wenig überraschend, im nachbörslichen, wenngleich umsatzarmen, Handel unter Druck. Das ist deswegen problematisch, weil der Kurs gerade erst das bisherige, im Juni bei 7,105 Euro markierte Jahres-Verlaufstief getestet und erst einmal gehalten hatte. Sollte der Abgabedruck des Dienstagabends am heutigen Mittwoch erhalten bleiben, dürfte diese Unterstützung gebrochen werden, was zusätzliche Relevanz dadurch erhält, dass bei 7,13 Euro auch das 2021er-Jahrestief liegt.

Die nächste potenzielle Unterstützung läge in Form eines markanten, Ende 2019 entstandenen Zwischenhochs bei 6,59 Euro zwar schon relativ nahe. Aber man sollte sich nicht zu sicher sein, dass man alleine deshalb hier getrost ins fallende Messer greifen könnte. Eine Kombination aus wankender Nachfrage und abrutschenden Preisen bei einem wichtigen Metallhändler ist wie ein Spiegel der Perspektiven der Gesamtwirtschaft, betrifft die Stahl-, Kupfer- und Aluminiumindustrie, die verarbeitenden Betriebe und wirft zudem ein negatives Licht auf die Verbraucher als Endkunden derjenigen, die wiederum Kunden bei Klöckner sind.

Wenn man hier ein bärisches Signal sieht, reicht das weit … und als eine Art „Ankerpunkt“ des Ganzen kann Klöckner jetzt leicht massiver ins Blickfeld der Bären geraten, so dass man sich vor einem Einstieg in diese Aktie besser hüten sollte, solange die nicht ein klar bullisches Signal generiert … was derzeit erst einmal unwahrscheinlich wäre.

Klöckner & Co. Aktie: Chart vom 11.10.2022, Kurs 7,505 Euro, Kürzel KCO | Online Broker LYNX
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