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Aktienanalyse:
Wirecard: Was würde ich jetzt tun?

Aktuelle Analyse der Wirecard Aktie

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

The same procedure as every year, James!

Ich nehme an, den meisten Lesern wird „Dinner for one“ ein Begriff sein. Wirecard erinnert einen daran. Alle paar Jahre werden Vorwürfe gegen den Zahlungsdienstleiter laut.
Das war vor gefühlten zehn Jahren der Fall, ebenso 2016. Die gleiche Person, die bereits 2016 für einen Kurssturz sorgte, treibt auch seit Anfang 2019 wieder ihr Unwesen.

Die Aktie war hochvolatil, ständig kam es zu neuen Schlagzeilen. Daher haben wir die Lage immer wieder für Sie analysiert.Über keine Aktie habe ich im vergangenen Jahr öfter geschrieben.
Glücklicherweise waren die positive Einschätzung Anfang 2019 goldrichtig. Unsere Leser konnten erhebliche Gewinne verbuchen.
Im vierten Quartal kam es dann wieder zu einem Kurssturz. Auch den nutzen wir zum Einstieg.
Viel deutlicher hätte ich es am 30.12.2019 nicht formulieren können, damaliger Kurs 107 Euro: Wirecard: Ihr Kinderlein kommet

Zitat:
Andererseits haben sich einige Großinvestoren ganz massiv auf der Longseite positioniert. Hier die Aktionärsstruktur.
Softbank hat 1,0 Mrd. Euro in die Hand genommen – wenn auch nur indirekt über eine Wandelanleihe. Aktuell entspricht das aber immerhin 7,7% des Börsenwerts.

Goldman Sachs hält 10,8% der Anteile, BlackRock 5,4%, Citigroup 4,9% und Artisan weitere 4,5%. Die DWS ist bei einigen ihrer Fonds bis an das Maximum gegangen und besitzt nun 5,95% der Anteile.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass auch die Bank of America eingestiegen ist und inzwischen 5,7% hält. Darüber hinaus hat Morgan Stanley seine Beteiligung weiter aufgestockt und besitzt mehr als 10% der Anteile.

Irren sich die Armeen an hausinternen Buchprüfern und Bilanzexperten bei all diesen Großbanken und Investoren? Ich halte es für unwahrscheinlich.

Man kennt sich…

Eine weitere Überlegung ist mindestens genauso interessant. Die genannten Banken haben beste Beziehungen zu KPMG. Man kennt sich persönlich, teilweise wechseln Mitarbeiter hin und her.
Es ist zwar reine Mutmaßung, doch vielleicht weiß man hinter den Kulissen bereits, wie der Bericht von KPMG ausfallen wird.

Firma dankt

Seit meiner letzten Analyse hat Wirecard erhebliche Kursgewinne verbucht. Dadurch ändert sich naturgemäß das Chance-Risiko-Verhältnis.

Es ist vollkommen unklar, sogar unwahrscheinlich, dass die FT Ruhe geben wird. Den Autor Dan McCrum dürfte selbst ein positives Ergebnis von KPMG nicht abschrecken.

Man sollte auch nicht leichtfertig darauf bauen, dass eine erfreuliche Bilanzprüfung von KPMG zu weiteren Kursgewinnen führt. „Sell the News“ kennen Sie sicherlich.

„Never change a running System” dürfte Ihnen ebenso geläufig sein. Daher halten wir es im Vorjahr, bei Wirecard und allen anderen Aktien. Kaufen in der Panik, verkaufen in der Euphorie.

Charttechnik

Nach dem steilen Anstieg ist Wirecard in ein maßgeblichen Widerstandscluster eingedrungen. Bei 140 sowie 150, 153 und 160 Euro werden viele Anleger Gewinne mitnehmen wollen.
Es könnte also Sinn ergeben, bestehende Positionen auszudünnen.

Für antizyklische Käufer dürfte frühestens der Bereich um 127 – 123 Euro interessant sein.

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Chart vom 27.01.2020 Kurs: 137,60 Kürzel: WDI - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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