Aktienanalyse:
Wirecard legt Zahlen vor: Das müssen Sie wissen

Aktuelle Analyse der Wirecard Aktie

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

Die großen Themen

Nach wie vor stehen die Vorwürfe von FT-Autor Dan McCrum im Raum. Um die Lage objektiv einschätzen zu können, müssen Sie aber unbedingt die Vorgeschichte des Autors kennen, denn es ist nicht sein erster Angriff auf Wirecard.

Wirecard: Es ist ein Witz

Man kann Wirecard aber durchaus auch Vorwürfe machen. Die IR-Arbeit ist bestenfalls mittelprächtig, man hätte sehr viel entschlossener reagieren sollen.
Bereits vor Monaten hätte man eine umfassende und unabhängige Prüfung veranlassen sollen, um die Zweifel zu beseitigen. Inzwischen wurde KPMG beauftragt.

Gleiches gilt für die beschlossenen Aktienrückkäufe mit einem Volumen von 200 Mio. Euro. Aktuell entspricht das rund 1,33% des Börsenwerts, es ist faktisch bedeutungslos.
Ein klares Signal sendet man auf diese Art nicht. Man hätte sich sehr viel mehr leisten können.
Sind die Vorwürfe haltlos, wären Buybacks auf dem aktuellen Niveau attraktiv.

Die Zahlen sind da

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres legte das Transaktionsvolumen um 37,7% auf 124,2 Mrd. Euro.

Der Konzernumsatz kletterte um 36,7% auf 1,94 Mrd. Euro. Das EBITDA stieg um 38,4% auf 553,1 Mio. Euro und das EBIT um 40,2% auf 450,9 Mio. Euro.

Diese Daten werden durch den freien Cashflow bestätigt, welcher um 60% auf 411,8 Mio. Euro zulegte,

Wirecard verzeichnete einen Gewinnsprung von 2,04 auf 3,13 Euro je Aktie, ein Plus von 53,2%.
Bei diesem Wachstum lässt sich ein KGV von 27 relativ einfach rechtfertigen.

Gleichzeitig ist die bilanzielle Lage hervorragend. Die Verpflichtungen sind zwar gestiegen, die Vermögenswerte aber noch schneller. Unter dem Strich hat sich die Net Cash Position seit dem Jahreswechsel von 520,6 auf 869,7 Mio. Euro erhöht.
Man wächst profitabel und kann die Expansion aus den erwirtschafteten Mitteln finanzieren.

Es fällt mir schwer ein Haar in der Suppe zu finden, anderen scheint das leichter zu fallen. Denn schließlich wurde die Prognose „nur“ bestätigt.
Die Ziele wurden im Jahresverlauf aber bereits mehrfach angehoben.

Darüber hinaus wurde eine erste Prognose für 2020 vorgelegt. Demnach soll das EBITDA von 765 – 815 Mio. Euro auf 1,00 – 1,12 Mrd. Euro zulegen.
Nimmt man jeweils den Mittelwert, entspricht das einem Plus von 34%.

Charttechnik

Die jüngsten Vorwürfe haben nicht mehr die gleiche Wirkung erzielt, wie Anfang des Jahres. Es wurden keine neuen Tiefs erreicht. Die Unterstützung bei 110 Euro hat gehalten und Wirecard scheint zu drehen.

Können die Bullen sich jetzt durchsetzen, liegen die nächsten Kursziele bei 125 sowie 133 – 135. Darüber hellt sich das Chartbild weiter auf und der Weg in Richtung 140 wäre frei.

Antizyklische Käufe bieten sich bei 110 – 115 Euro an. Aus Sicht der Bullen sollte es nicht unter diese Marke gehen.

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Chart vom 06.11.2019 Kurs: 121,05 Kürzel: WDI - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 06.11.2019 Kurs: 121,05 Kürzel: WDI - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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