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Aktienanalyse:
Visa: Wirkt sich Corona sogar positiv aus?

Aktuelle Analyse der Visa Aktie

Visa ist ein weltweit tätiges Kreditkartenunternehmen und dient als Bindeglied zwischen Verbrauchern, Händlern und Finanzinstituten.

Burggraben durch schiere Größe

Visa wickelt mehr als 300 Millionen Transaktionen am Tag ab. Das Netzwerk ist gigantisch und verbindet 46 Mio. Akzeptanzstellen sowie zahlreiche Geldautomaten auf globaler Ebene. Zahlungen können in 160 Währungen durchgeführt werden.
Visa übernimmt die komplette Abwicklung, inklusive Autorisierung, Clearing und der Abrechnung per Sofortzahlung durch Abbuchung oder Guthaben sowie per Kredit.

Das Unternehmen hat eine beherrschende Stellung in seiner Branche. Es wäre für einen neuen Konkurrenten nahezu unmöglich, hier einen Markteintritt zu wagen. Die dafür notwendigen Investitionen wären nicht stemmbar.

Wussten Sie das?

Wenn man etwas genauer darüber nachdenkt, hat das Geschäftsmodell einen eingebauten Inflationsschutz. Kommt es zu einer hohen Inflation, also steigenden Preisen, steigt ebenso das Transaktionsvolumen. Visa verdient mehr.
Für einige Anleger dürfte das gerade derzeit ein wichtiger Punkt sein.

Doch auch ohne großartige Inflation geht es stetig aufwärts. In den letzten zehn Jahren konnte man den Umsatz von 8,07 auf 22,98 Mrd. USD steigern.

Die operative Marge ist mit über 60% außerordentlich hoch, ebenso die internen Renditen. Gleichzeitig benötigt man wenig Kapital, hat kaum Schulden, zahlt eine stetig steigende Dividende und kann sich auch noch Buybacks leisten.

All diese Faktoren haben dazu geführt, dass das Ergebnis im selben Zeitraum von 1,00 auf 5,32 USD je Aktie gestiegen ist.
Zuletzt erwirtschaftete man einen freien Cashflow von mehr als 12 Mrd. USD, was mehr als der Hälfte des Umsatzes entspricht.
Visa gehört also sowohl absolut als auch relativ zu den profitabelsten Unternehmen der Welt.

Und Corona?

Dennoch wurde die Aktie mit dem Gesamtmarkt abverkauft. Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, denn selbstverständlich wirkt sich die aktuelle Lage auch auf Zahlungsdienstleister aus.

In den USA ist der Konsum schwach, das wird sich negativ auf die Zahlen auswirken. Doch es gibt auch andere Länder, wie zum Beispiel Deutschland, in denen bisher wenig mit Kreditkarte gezahlt wird.
Derzeit ändert sich das.  In den von Corona betroffenen Ländern wird man allerorts dazu aufgefordert mit Karte zu zahlen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und einige werden Visa treu bleiben. Langfristig könnte sich Corona also sogar positiv auf das Geschäft auswirken.

Am 30. April werden Zahlen vorgelegt, dann werden wir mehr wissen. Ein Vorgeschmack dürfte heute Mastercard liefern, die bereits in den nächsten Stunden ihre Zahlen präsentieren werden.

Als antizyklischer Anleger sollte man fast hoffen, dass Quartalsergebnis und Ausblick überraschend schlecht ausfallen. Vielleicht werden dann die Unterstützungen bei 160 sowie 150 und 140 USD abermals angesteuert.

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