K+S Aktie aktuell K+S AG: Aktie startet wieder durch

News: Aktuelle Analyse der K+S Aktie

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K+S
ISIN: DE000KSAG888
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur K+S Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Bergbauunternehmen feierte zum Ende des vorigen Jahres ein fulminantes Comeback an der Börse. Von November bis Mitte Januar konnte sich die K+S Aktie nahezu verdoppeln – was für eine Performance. Dass sich danach einige Anleger für Gewinnmitnahmen entschieden, war völlig logisch. Kein Aktienkurs führt stetig wie eine Einbahnstrasse nur in eine Richtung und so gehören Zwischenkorrekturen nun mal zum Grossen und Ganzen dazu. Nachdem sich knapp oberhalb der Marke von 8 EUR ein Boden ausbildete, mussten Anleger auf neue Signale warten. Der Widerstand bei 9 EUR war im Chart klar ersichtlich und musste für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung gebrochen werden. Dies geschah im gestrigen Handel und die Aktie konnte den Anstieg bis zur Schlussglocke halten und somit über dem Wiederstand schliessen. Das sieht richtig gut aus.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur K+S Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Nach dem gestrigem Breakout könnte die Aktie nun erneut in Fahrt kommen. Die nächsten möglichen Kursziele wären die letzten Zwischenhochs von Januar und März. Somit könnte das Wertpapier schnell mehr als 10 Prozent an Wert zulegen. Ob der Widerstandsbereich bei rund 10.40 EUR jedoch ebenfalls gebrochen werden kann, bleibt abzuwarten. Falls doch, wäre danach sogar noch Luft für Anstiege bis in den Bereich von 14 bis 15 EUR vorhanden. Unterstützungen im Chart finden sich derzeit an den runden Marken von 8 und 9 EUR. Vorläufig bleibt das Gesamtbild attraktiv und wir halten an unserer bullischen Bewertung der Aktie fest.

Aussicht: BULLISCH

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der K+S Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Bergbauunternehmen gibt seit Jahresbeginn ordentlich Gas und befindet sich aktuell in einer beeindruckenden Aufwärtsbewegung. Diese begann schon im Herbst des vorigen Jahres und zwischenzeitlich konnte sich die K+S-Aktie sogar verdoppeln. Das Wertpapier liefert eine klare Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs, auch wenn es immer wieder innerhalb der intakten Trendfolge zu stärkeren Korrekturen kam. So auch in den letzten beiden Handelswochen. In der Nähe des 50-Tage-Durchschnitts übernahmen nun die Bullen erneut das Ruder uns es scheint sich gerade ein weiterer Impuls in Richtung Norden zu bilden. Auch im längerfristigen Wochenchart sieht die Gesamtlage nicht minder attraktiv aus. Hier konnte die Aktie gerade eine lange Bodenbildung nach oben verlassen und nimmt erst richtig Fahrt auf. Somit dürfte der Trend wohl noch eine Zeit lang beibehalten werden.

Expertenmeinung: Mittelfristig hat sich gerade ein neues Pivot-Tief bei 8.81 EUR gebildet, welches als Referenzmarke für den Aufwärtstrend dient. Im längerfristigen Chartbild ist der nächste wichtige Boden bei 7.37 EUR zu finden. Solange diese Ebenen nicht nach unten gebrochen werden, ist damit zu rechnen, dass sich die Kurserholung weiter fortsetzen dürfte. Die letzten beiden Aufwärtsbewegungen von November auf Dezember und jene von Januar hatten jeweils eine Impulshöhe von rund 3 EUR. Wenn wir nun diese Spanne zum letzten Tief hinzuaddieren, wäre das nächste technische Kursziel für der K+S Aktie knapp unter der Marke von 12 EUR anzusetzen. Das Potential nach oben dürfte demnach noch nicht ganz ausgeschöpft zu sein. Wir behalten unsere bullische Haltung auf die Aktie bei.

Aussicht: BULLISCH

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mal wieder müssen sich Aktionäre des deutschen Bergbauunternehmens mit dem Druck der Bären auseinandersetzen. Die Aktie hat schon seit Jahren mit einem beständigen längerfristigen Abwärtstrend zu kämpfen und verlor allein seit 2018 rund 80 Prozent an Wert. Zwar konnten sich die Kurse in den letzten Monaten wieder stabilisieren, doch beim Blick auf den Wochenchart ist eine klare bärische Konsolidierung auszumachen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eingezeichnete Unterstützungslinie bald nach unten gebrochen werden dürfte, ist immens hoch. Der zuletzt schiefgelaufene Fehlausbruch über die Marke von 6.50 EUR ist ein weiteres Zeichen von fehlendem Vertrauen unter den Anlegern. Die Bullen hatten ihre Chance und haben diese einfach nicht genutzt. Das sieht nicht gut aus.

Expertenmeinung: Aktuell belassen wir unsere Aussichten auf die K+S Aktie auf der neutralen Ebene. Sollte es jedoch zu Schlusskursen unterhalb der Trendlinie inklusive der Marke von 5.50 EUR kommen, wäre ein Absenken in Richtung bärisch unumgänglich. Hier befindet sich ein weiterer wichtiger Supportbereich, welcher im Juli noch etwas Rückhalt liefern konnte.  Sollte auch dieser brechen, ist die nächste Talfahrt in Richtung Süden wohl nicht mehr aufzuhalten. Von mittel- bis längerfristigen Kaufsignalen sind wir nach wie vor weit entfernt.

Aussicht: NEUTRAL

Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen einfach alles gekauft wird. Die Börsenparty geht unvermindert weiter, Papa Trump hat schliesslich versprochen, dass alles gut wird.

Im einer Pressekonferenz sprach der US-Präsident von einem „major therapeutic breakthrough“ gegen die Pandemie und meinte damit die offizielle Zulassung von Rekonvaleszentenplasma in den USA.
Oder vielleicht wolle man auch einen in Grossbritannien entwickelten Impfstoff nutzen und die US-Zulassungsbehörde FDA einfach übergehen. Trump ist ein echter Freund von Gesetz und Ordnung.

„Major breakthrough“ oder so

Eine bahnbrechende Erfindung ist Rekonvaleszentenplasma aber nicht. In anderen Ländern nutzt man das Plasma von Genesenen bereits seit Monaten, denn es enthält Antikörper gegen Covid.
Auch in den USA wird das Verfahren in Notfällen bereits angewendet. Es ist auch keine neue Technologie, ganz im Gegenteil, das Verfahren ist eher uralt.

Auch wir haben das Thema bereits vor Monaten aufgegriffen, zum Beispiel hier im Absatz „Noch eine gute Nachricht“.

Wen interessiert das?

Aber wen interessiert das? Wenn man eine Rallye aufrechterhalten möchte und an steigende Kurs glaubt, nimmt man eben jedes Argument, die einen bestätigen. So handelt die Masse schon immer.

Wie sagt man so schön? Die Kurse machen die News, nicht umgekehrt.

Auch vor dem Covid-Crash wurde das Virus über Wochen hinweg ignoriert. Die Rallye war eben zu schön. Dann kam es plötzlich zur absoluten Panik.

Ich möchte kein Selbstlob betreiben, aber auch bei diesem Thema waren wir der Börse voraus und genau damit verdient man an der Börse Geld: Früher und schneller den richtigen Schluss ziehen.

Bereits Ende Januar (Absatz „Chance Risiko Preis“) und Anfang Februar („Es hagelt Tiefschläge“) hatten wir mehrfach gewarnt.

Die Dax-Analyse vom 16.03.2020, dem Tag des Jahrestiefs, in dem ich dazu geraten hatte, ab jetzt schrittweise einzusteigen, finden Sie auf unserer Seite.

Immer das Gleiche

Dieselbe Ignoranz findet man bei vielen Aktien. Probleme werden ignoriert, Verlierer-Werte gekauft. Schliesslich muss das jetzt endlich mal der Boden sein und günstig ist die Aktie ohnehin, zumindest denken es Anleger.

Das heutige Beispiel dafür ist K+S. Die Aktie notiert ohne News über 5% im Plus bei 6,53 Euro.

Ich bin froh, dass ich immer wieder vor der Aktie gewarnt habe, als das Papier noch das Vielfache Wert war. Die letzten Warnungen erfolgten bei 16,15 und 11,18 Euro.
Das zwischenzeitliche Stimmungs- und Kurstief wurde bei 4,50 Euro erreicht.

Es hilft eben nicht, dass eine Aktie bereits von 50 auf 20 gefallen ist, wenn es ganz grundlegende Probleme gibt und die sehen bei K+S wie folgt aus.

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Realität, bitte kommen?

Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von über 5 auf unter 4 Mrd. Euro eingebrochen. Die Margen sind schlecht, man hat Probleme mit der Profitabilität, der freie Cashflow ist in den meisten Jahren negativ.

Der Return on Capital tendiert gegen null und ein grosser Teil von dem, was man erwirtschaftet, geht für Zinsen drauf.

K+S hat ernsthafte strukturelle Probleme, wächst nicht und hat in der jüngeren Vergangenheit einen erdrückenden Schuldenberg angehäuft.
Die Nettofinanzschulden sind in den letzten zwölf Monaten übrigens von 4,4 auf 5,6 Mrd. Euro explodiert.

Das Unternehmen erfüllt nicht mal die Grundbedingungen für ein Investment.

Warum sollte man sich mit solchen Unternehmen überhaupt beschäftigen, man hat schliesslich die Wahl? Es gibt zigtausende andere Aktien und die Mehrheit wäre eine bessere Anlage.
Das Kernproblem ist bei jedem Kurs von K+S dasselbe: Das Unternehmen erschafft keinen Mehrwert.

Den heutigen Käufern wünsche ich viel Glück, eine Erholung ist schliesslich immer möglich. Hoffentlich wird aus dem Trade keine Depotleiche.

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Chart vom 24.08.2020 Kurs: 6,53 Kürzel: SDF – Wochenkerzen | Online Broker LYNX

Ende Juli/Anfang August hatte die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S die im März etablierte Aufwärtstrendlinie getestet, gehalten und damit als tragfähig bestätigt. Daraufhin zog der Kurs kräftig an … und fiel am gestrigen Donnerstag als Quittung der am Morgen vorgelegten Bilanz des zweiten Quartals deutlich um 9,3 Prozent zurück. Das eliminierte zwar nicht den gesamten Anstieg der Tage zuvor. Aber das Chartbild wirkt schon, als müssten die Bullen ihre Sisyphos-Arbeit jetzt noch einmal von vorne beginnen und hoffen, dass der Stein ihnen nicht im nächsten Anlauf schon wieder den Berg hinabrollt.

Die Chance, dass der vorherige Anstieg nicht sang- und klanglos in sich zusammenfällt, wäre aber durchaus da, denn so schlecht waren die Ergebnisse und die begleitenden Aussagen gar nicht. Zwar blieb bei den reinen Zahlen eine positive Überraschung aus, der leicht niedrigere Umsatz und das deutlich unter Vorjahr liegende EBITDA bewegten sich im Rahmen der Erwartungen. Aber die Perspektive, dass K+S das Salzgeschäft in Nordamerika veräussern will, um den Schuldenstand schneller zu reduzieren, der durch das neue Kaliwerk in Bethune, Kanada, deutlich gestiegen war, klingt nach einer tauglichen Lösung. Man will sich so mehr auf das lukrativere Düngemittelgeschäft konzentrieren, was zugleich eine Verschlankung der Veraltung mit den entsprechenden Kosteneinsparungen nach sich zieht.

Expertenmeinung: Dass die Bäume deswegen nicht sofort in den Himmel wachsen, ist natürlich richtig. Aber der Kali-/Düngemittelsektor hat starke Perspektiven. Und eine schlanker aufgestellte K+S wäre eher imstande, starken Konkurrenten wie der russischen Uralkali zu begegnen. Darüber hinaus liesse sich positiv sehen, dass das Unternehmen seine bisherige Jahresprognose aufrechterhielt, nach der ein bereinigter Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 520 Millionen Euro erreicht werden soll, was ein spürbarer, aber nicht dramatischer Rückgang gegenüber den 2019 erreichten 640 Millionen Euro wäre.

Abschreiben sollte man die Perspektive der Aktie nach oben also noch nicht. Was sich indes ändern würde, sollte der Kurs unterhalb der Supportzone 5,489/5,50 Euro schliessen. Dort lagen die letzten drei kurzfristigen Zwischentiefs seit Ende Juni, knapp darüber verläuft die flache, im März etablierte Aufwärtstrendlinie. Würde diese Zone fallen, wäre ein Anlauf in die Widerstandszone 7,50/8,00 Euro, der lief, bevor die Bilanz das Bestreben der Bullen vorerst aushebelte, vom Tisch.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Bergbauunternehmens K+S AG vermag es einfach nicht, den Abwärtstrend der letzten Monate zu brechen. Allein seit dem Zwischenhoch im April des vorigen Jahres hat der Titel bereits weitere 50 Prozent an Wert eingebüsst. Der DAX kann sich noch so positiv zeigen und die Wall Street durch die Decke gehen, diese Aktie will einfach keine Impulse in Richtung Norden initiieren. Nach wie vor müssen sich Anleger mit fallenden Kursnotierungen herumschlagen und der Abwärtstrend ist stärker denn je. Doch es kommt noch schlimmer: Von einem überverkauften Niveau ist nicht einmal die Rede und so besteht sogar die Wahrscheinlichkeit, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein könnte. Expertenmeinung: Die Aktie erscheint günstig und viele Anleger machen den Fehler, sich genau solche Wertpapiere ins Portfolio holen zu wollen. Das Problem dabei ist die Tatsache, dass Trends länger halten, als dass sie gebrochen werden. Solange sich die Aktie also weiterhin in einem klaren Abwärtstrend befindet, ist es höchst riskant, hier zu investieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Trend weiter fortsetzt, ist gelinde gesagt höher, als dass wir hier kurz vor einer mächtigen Rallye stehen könnten. Wer sich dennoch für den Titel interessiert, sollte zumindest eine Bodenbildung abwarten. Der Bruch des fallenden 50-Tage-Durchschnitts wäre ein Signal für eine mögliche Trendwende. Solange dies nicht der Fall ist, sollten Anleger die Aktie eher meiden. Aussicht: BÄRISCH Chart vom 05.02.2020 Kurs: 9.19 Kürzel: SDF | LYNX Online-Broker