K+S Aktie aktuell K+S AG erneut auf der Abschussliste?

News: Aktuelle Analyse der K+S Aktie

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K+S
ISIN: DE000KSAG888
Ticker: SDF
Währung: EUR

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Basis 6 Monate neutral
Zur K+S Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mal wieder müssen sich Aktionäre des deutschen Bergbauunternehmens mit dem Druck der Bären auseinandersetzen. Die Aktie hat schon seit Jahren mit einem beständigen längerfristigen Abwärtstrend zu kämpfen und verlor allein seit 2018 rund 80 Prozent an Wert. Zwar konnten sich die Kurse in den letzten Monaten wieder stabilisieren, doch beim Blick auf den Wochenchart ist eine klare bärische Konsolidierung auszumachen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eingezeichnete Unterstützungslinie bald nach unten gebrochen werden dürfte, ist immens hoch. Der zuletzt schiefgelaufene Fehlausbruch über die Marke von 6.50 EUR ist ein weiteres Zeichen von fehlendem Vertrauen unter den Anlegern. Die Bullen hatten ihre Chance und haben diese einfach nicht genutzt. Das sieht nicht gut aus.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur K+S Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Aktuell belassen wir unsere Aussichten auf die K+S Aktie auf der neutralen Ebene. Sollte es jedoch zu Schlusskursen unterhalb der Trendlinie inklusive der Marke von 5.50 EUR kommen, wäre ein Absenken in Richtung bärisch unumgänglich. Hier befindet sich ein weiterer wichtiger Supportbereich, welcher im Juli noch etwas Rückhalt liefern konnte.  Sollte auch dieser brechen, ist die nächste Talfahrt in Richtung Süden wohl nicht mehr aufzuhalten. Von mittel- bis längerfristigen Kaufsignalen sind wir nach wie vor weit entfernt.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 31.08.2020 Kurs: 5.836 Kürzel: SDF | Online Broker LYNX

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der K+S Aktie

Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen einfach alles gekauft wird. Die Börsenparty geht unvermindert weiter, Papa Trump hat schliesslich versprochen, dass alles gut wird.

Im einer Pressekonferenz sprach der US-Präsident von einem „major therapeutic breakthrough“ gegen die Pandemie und meinte damit die offizielle Zulassung von Rekonvaleszentenplasma in den USA.
Oder vielleicht wolle man auch einen in Grossbritannien entwickelten Impfstoff nutzen und die US-Zulassungsbehörde FDA einfach übergehen. Trump ist ein echter Freund von Gesetz und Ordnung.

„Major breakthrough“ oder so

Eine bahnbrechende Erfindung ist Rekonvaleszentenplasma aber nicht. In anderen Ländern nutzt man das Plasma von Genesenen bereits seit Monaten, denn es enthält Antikörper gegen Covid.
Auch in den USA wird das Verfahren in Notfällen bereits angewendet. Es ist auch keine neue Technologie, ganz im Gegenteil, das Verfahren ist eher uralt.

Auch wir haben das Thema bereits vor Monaten aufgegriffen, zum Beispiel hier im Absatz „Noch eine gute Nachricht“.

Wen interessiert das?

Aber wen interessiert das? Wenn man eine Rallye aufrechterhalten möchte und an steigende Kurs glaubt, nimmt man eben jedes Argument, die einen bestätigen. So handelt die Masse schon immer.

Wie sagt man so schön? Die Kurse machen die News, nicht umgekehrt.

Auch vor dem Covid-Crash wurde das Virus über Wochen hinweg ignoriert. Die Rallye war eben zu schön. Dann kam es plötzlich zur absoluten Panik.

Ich möchte kein Selbstlob betreiben, aber auch bei diesem Thema waren wir der Börse voraus und genau damit verdient man an der Börse Geld: Früher und schneller den richtigen Schluss ziehen.

Bereits Ende Januar (Absatz „Chance Risiko Preis“) und Anfang Februar („Es hagelt Tiefschläge“) hatten wir mehrfach gewarnt.

Die Dax-Analyse vom 16.03.2020, dem Tag des Jahrestiefs, in dem ich dazu geraten hatte, ab jetzt schrittweise einzusteigen, finden Sie auf unserer Seite.

Immer das Gleiche

Dieselbe Ignoranz findet man bei vielen Aktien. Probleme werden ignoriert, Verlierer-Werte gekauft. Schliesslich muss das jetzt endlich mal der Boden sein und günstig ist die Aktie ohnehin, zumindest denken es Anleger.

Das heutige Beispiel dafür ist K+S. Die Aktie notiert ohne News über 5% im Plus bei 6,53 Euro.

Ich bin froh, dass ich immer wieder vor der Aktie gewarnt habe, als das Papier noch das Vielfache Wert war. Die letzten Warnungen erfolgten bei 16,15 und 11,18 Euro.
Das zwischenzeitliche Stimmungs- und Kurstief wurde bei 4,50 Euro erreicht.

Es hilft eben nicht, dass eine Aktie bereits von 50 auf 20 gefallen ist, wenn es ganz grundlegende Probleme gibt und die sehen bei K+S wie folgt aus.

Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Realität, bitte kommen?

Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von über 5 auf unter 4 Mrd. Euro eingebrochen. Die Margen sind schlecht, man hat Probleme mit der Profitabilität, der freie Cashflow ist in den meisten Jahren negativ.

Der Return on Capital tendiert gegen null und ein grosser Teil von dem, was man erwirtschaftet, geht für Zinsen drauf.

K+S hat ernsthafte strukturelle Probleme, wächst nicht und hat in der jüngeren Vergangenheit einen erdrückenden Schuldenberg angehäuft.
Die Nettofinanzschulden sind in den letzten zwölf Monaten übrigens von 4,4 auf 5,6 Mrd. Euro explodiert.

Das Unternehmen erfüllt nicht mal die Grundbedingungen für ein Investment.

Warum sollte man sich mit solchen Unternehmen überhaupt beschäftigen, man hat schliesslich die Wahl? Es gibt zigtausende andere Aktien und die Mehrheit wäre eine bessere Anlage.
Das Kernproblem ist bei jedem Kurs von K+S dasselbe: Das Unternehmen erschafft keinen Mehrwert.

Den heutigen Käufern wünsche ich viel Glück, eine Erholung ist schliesslich immer möglich. Hoffentlich wird aus dem Trade keine Depotleiche.

Mehr als 10.700 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart vom 24.08.2020 Kurs: 6,53 Kürzel: SDF - Wochenkerzen
Chart vom 24.08.2020 Kurs: 6,53 Kürzel: SDF – Wochenkerzen | Online Broker LYNX

Ende Juli/Anfang August hatte die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S die im März etablierte Aufwärtstrendlinie getestet, gehalten und damit als tragfähig bestätigt. Daraufhin zog der Kurs kräftig an … und fiel am gestrigen Donnerstag als Quittung der am Morgen vorgelegten Bilanz des zweiten Quartals deutlich um 9,3 Prozent zurück. Das eliminierte zwar nicht den gesamten Anstieg der Tage zuvor. Aber das Chartbild wirkt schon, als müssten die Bullen ihre Sisyphos-Arbeit jetzt noch einmal von vorne beginnen und hoffen, dass der Stein ihnen nicht im nächsten Anlauf schon wieder den Berg hinabrollt.

Die Chance, dass der vorherige Anstieg nicht sang- und klanglos in sich zusammenfällt, wäre aber durchaus da, denn so schlecht waren die Ergebnisse und die begleitenden Aussagen gar nicht. Zwar blieb bei den reinen Zahlen eine positive Überraschung aus, der leicht niedrigere Umsatz und das deutlich unter Vorjahr liegende EBITDA bewegten sich im Rahmen der Erwartungen. Aber die Perspektive, dass K+S das Salzgeschäft in Nordamerika veräussern will, um den Schuldenstand schneller zu reduzieren, der durch das neue Kaliwerk in Bethune, Kanada, deutlich gestiegen war, klingt nach einer tauglichen Lösung. Man will sich so mehr auf das lukrativere Düngemittelgeschäft konzentrieren, was zugleich eine Verschlankung der Veraltung mit den entsprechenden Kosteneinsparungen nach sich zieht.

Expertenmeinung: Dass die Bäume deswegen nicht sofort in den Himmel wachsen, ist natürlich richtig. Aber der Kali-/Düngemittelsektor hat starke Perspektiven. Und eine schlanker aufgestellte K+S wäre eher imstande, starken Konkurrenten wie der russischen Uralkali zu begegnen. Darüber hinaus liesse sich positiv sehen, dass das Unternehmen seine bisherige Jahresprognose aufrechterhielt, nach der ein bereinigter Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 520 Millionen Euro erreicht werden soll, was ein spürbarer, aber nicht dramatischer Rückgang gegenüber den 2019 erreichten 640 Millionen Euro wäre.

Chart vom 13.08.2020, Kurs 6,28 Euro, Kürzel SDF | Online Broker LYNX

Abschreiben sollte man die Perspektive der Aktie nach oben also noch nicht. Was sich indes ändern würde, sollte der Kurs unterhalb der Supportzone 5,489/5,50 Euro schliessen. Dort lagen die letzten drei kurzfristigen Zwischentiefs seit Ende Juni, knapp darüber verläuft die flache, im März etablierte Aufwärtstrendlinie. Würde diese Zone fallen, wäre ein Anlauf in die Widerstandszone 7,50/8,00 Euro, der lief, bevor die Bilanz das Bestreben der Bullen vorerst aushebelte, vom Tisch.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Bergbauunternehmens K+S AG vermag es einfach nicht, den Abwärtstrend der letzten Monate zu brechen. Allein seit dem Zwischenhoch im April des vorigen Jahres hat der Titel bereits weitere 50 Prozent an Wert eingebüsst. Der DAX kann sich noch so positiv zeigen und die Wall Street durch die Decke gehen, diese Aktie will einfach keine Impulse in Richtung Norden initiieren. Nach wie vor müssen sich Anleger mit fallenden Kursnotierungen herumschlagen und der Abwärtstrend ist stärker denn je. Doch es kommt noch schlimmer: Von einem überverkauften Niveau ist nicht einmal die Rede und so besteht sogar die Wahrscheinlichkeit, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein könnte.

Expertenmeinung: Die Aktie erscheint günstig und viele Anleger machen den Fehler, sich genau solche Wertpapiere ins Portfolio holen zu wollen. Das Problem dabei ist die Tatsache, dass Trends länger halten, als dass sie gebrochen werden. Solange sich die Aktie also weiterhin in einem klaren Abwärtstrend befindet, ist es höchst riskant, hier zu investieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Trend weiter fortsetzt, ist gelinde gesagt höher, als dass wir hier kurz vor einer mächtigen Rallye stehen könnten. Wer sich dennoch für den Titel interessiert, sollte zumindest eine Bodenbildung abwarten. Der Bruch des fallenden 50-Tage-Durchschnitts wäre ein Signal für eine mögliche Trendwende. Solange dies nicht der Fall ist, sollten Anleger die Aktie eher meiden.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 05.02.2020 Kurs: 9.19 Kürzel: SDF | LYNX Online-Broker

K+S, ehemals Kali und Salz ist einer der weltweit führenden Bergbau- und Chemiekonzerne im Bereich mineralische Rohstoffe und ihrer Förderung und Veredelung.

Schlimmer geht immer

Ich hatte bereits vor einigen Monaten auf die schwerwiegenden Probleme von K+S hingewiesen und eine umfassende Analyse zum Unternehmen erstellt. Folgendes Zitat fasst die Lage meines Erachtens zusammen:

„Wie wir gesehen haben, hat K+S ernsthafte strukturelle Probleme, wächst langfristig nicht und hat in der jüngeren Vergangenheit einen erdrückenden Schuldenberg angehäuft.
Daher erfüllt das Unternehmen die Grundbedingungen für ein Investment nicht.“

Seitdem ist die Aktie von 16,15 auf unter 10 Euro eingebrochen.
Die Aktie ist auf den tiefsten Stand seit 2005 gesunken, das sagt eigentlich schon alles.

Dennoch fühle ich mich verpflichtet vor weiteren Gefahren zu warnen, die im letzten Artikel nicht angesprochen wurden.

Droht eine Insolvenz?

Das grundlegende Problem an K+S ist das fehlende Wachstum. Der Umsatz schwankt von Jahr zu Jahr, ein Aufwärtstrend ist beim besten Willen nicht zu erkennen.
Die Margen sind niedrig und übergeordnet rückläufig. Der Gewinn ist seit 2012 fast jedes Jahr gesunken und einen positiven Cashflow hat man seit 2013 nicht mehr erzielt.

Dadurch sind die Schulden in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Zuletzt hatte man 3,03 Mrd. Euro an Nettoschulden. Die Zinsen zehren inzwischen einen Grossteil der erwirtschafteten Mittel auf.
Die Rechnung ist relativ einfach. Der Umsatz liegt nahe 4,0 Mrd. Euro und die operative Marge bei wenigen Prozent.
Dem stehen Schulden von mehr als 3,0 Mrd. Euro gegenüber, die ebenfalls einige Prozent Zinsen kosten. Viel kann da nicht übrigbleiben.

Man muss sich die Frage stellen, ob K+S in Zukunft überhaupt noch die Kapitalkosten erwirtschaften kann. In einer derartigen Situation kann ein Unternehmen schnell in Schieflage geraten.

Die Wand

Soweit war das meinen Lesern bereits bekannt. Leider dürfte sich die Situation noch weiter verschlechtern.
K+S erwirtschaftet ungefähr die Hälfte des Umsatzes mit Kalidünger (Potash). Die grössten Konkurrenten haben aber allesamt niedrigere Produktionskosten. K+S ist also das Gegenteil eines Low-Cost-Providers.

Seit Jahren liegen die weltweiten Produktionskapazitäten von Kalidünger über dem Bedarf. Das übt enormen Preisdruck aus und dementsprechend war das Bestreben in der Branche gross, die Kosten zu senken. K+S hat das verschlafen, die Anlagen sind veraltet.

Doch selbst wenn der Kalipreis für eine gewisse Zeit steigt, kann K+S das nicht für sich nutzen. Von 2017 bis 2018 ist der Preis von Kalidünger um knapp 50% gestiegen, der Konzerngewinn war dennoch rückläufig.
Seitdem sinken Preis und Kali-Nachfrage wieder.

Zusammenfassend hat man es also mit dem teuersten Produzenten eines Rohstoffes zu tun. Dieser Rohstoff steht möglicherweise vor einem mehrjährigen Abschwung. Die Ursachen für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit sind strukturell und können nicht behoben werden.
Gleichzeitig ist man hoch verschuldet und verdient ohnehin kein Geld.

Im Jahr 2021 müssen 835 Millionen Euro refinanziert werden, wodurch die Zinslast weiter zunehmen dürfte.
Umso schwieriger wird es einen Gewinn zu erwirtschaften.

Das hat der Vorstand ebenfalls erkennt und ein „Massnahmenpaket zur raschen Wertgenerierung und Abbau der Verschuldung verabschiedet“. Es ist so weit gekommen, dass Unternehmensteile veräussert werden müssen, damit die Lage nicht eskaliert.
Eine Insolvenz dürfte dadurch abgewendet sein, es zeigt aber, welche Probleme der Konzern hat. Langfristig hilft nur eins: Die Profitabilität muss sich deutlich verbessern.

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Chart vom 18.12.2019 Kurs: 11,18 Kürzel: SDF - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Die letzten Wochen waren für die Aktionäre des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (ehemals Kali & Salz) äusserst unerfreulich. Und die neue Woche machte es nicht besser. Die Aktie sackte am Montag ohne neue Nachrichten mit 14,11 Euro auf den tiefsten Stand seit dem Sommer 2006. Am Handelsende konnte dieses Minus deutlich auf unter ein Prozent reduziert werden. Aber die Unterstützungszone aus dem Tief des Jahres 2013 bei 15,03 Euro und dem Jahrestief 2018 bei 14,60 Euro bleibt damit im Fokus.

Ein erneuter schwacher Tag, und diejenigen, denen es zum Ende des Montagshandels gelang, diesen Bereich mit Müh und Not doch noch zu halten, dürften ebenfalls die Waffen strecken. Richtig ist, dass sich die Erwartung, dass K+S Umsatz und Gewinn deutlicher würde steigern können, im zweiten Halbjahr 2018 erst einmal zerschlagen hatte.

Richtig ist auch, dass K+S vergangene Woche meldete, dass das neue Kaliwerk im kanadischen Bethune in diesem Jahr wohl nur am unteren Ende der geplanten Spanne produzieren wird. Ebenso ist korrekt, dass die deutsche Produktion 2018 durch das Niedrigwasser erschwert wurde und man das auch für 2019 befürchtet. Aber noch sind das Mutmassungen. Noch ist nicht sicher, dass die Mitte August anstehende Bilanz des zweiten Quartals die Anleger enttäuschen wird.

Expertenmeinung: Die Zahlen des ersten Quartals brachten immerhin eine Steigerung bei Umsatz und Gewinn zum Vorjahresquartal und lagen leicht über den Analystenprognosen. Trotzdem wurde die Aktie zuletzt wochenlang gedrückt. Wenn die Pessimisten schief liegen, wäre diese Aktie damit eine hochinteressante Trading-Chance auf der Long-Seite, womöglich wäre dieser aktuelle Level auch mittel- und langfristig ein lukratives Einstiegsniveau. Aber es ist unübersehbar, dass die Leerverkäufer die Aktie momentan fest im Griff haben.

Daher wäre es allemal denkbar, dass es gelingt, den Kurs im Vorfeld der anstehenden Bilanz noch tiefer zu drücken. Und auch, wenn man mit einem solchen 13-Jahres-Tief bereits eine Enttäuschung in Bezug auf die Bilanz eingepreist haben mag: Solange der Trend abwärts weist, müssten die Zahlen schon absolut überzeugen, um diese Dominanz der bärischen Trader zu brechen.

Daher wäre selbst für risikofreudige Trader unbedingt zu überlegen, erst dann einen Long-Trade zu wagen, wenn die Aktie auf Wochenschlusskursbasis wieder klar über der jetzt bereits fast gebrochenen Auffangzone 14,60/15,03 Euro aus dem Handel gehen sollte. Wer noch ein wenig vorsichtiger an die Sache herangeht, setzt sich K+S so lange nur auf die Beobachtungsliste, bis die Aktie über der derzeit bei 16,45 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie schliesst. Einen solchen Platz auf der Watchlist Long hätte sie aber in jedem Fall verdient, denn wenn zu viele ein rabenschwarzes Szenario vorwegnehmen, steigt die Chance für positive Überraschungen natürlich deutlich.

Chart vom 29.07.2019, Kurs 14,64 Euro, Kürzel SDF | LYNX Aktienempfehlungen