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Aktienanalyse:
Symrise: Gut, aber noch nicht gut genug für ein bullisches Signal

Aktuelle Analyse der Symrise Aktie

Die im MDAX notierte Symrise ist eine Art Spezialchemieunternehmen, das sich aber schwer in eine einzige Branche pressen lässt. Es stellt Duft- und Geschmacksstoffe sowie über Duftstoffe hinausgehende, kosmetische Grundstoffe her und ist damit Zulieferer verschiedenster Branchen, so der Kosmetik- und Konsumgüterindustrie, aber auch der Nahrungsmittelbranche. Damit bewegt sich das Unternehmen in einem Terrain, das über die vergangenen Jahre hinweg ein sehr konstantes Wachstum zeigte und von dem man vermuten kann, dass es in Bezug auf die Gesamtwirtschaft unter Druck setzende Aspekte wie Handelskrieg oder Virus-Epidemie recht unempfindlich bleibt. Was seitens des Symrise-Managements am Dienstag auch so formuliert wurde, denn da kam am Morgen die Bilanz des vergangenen Jahres nebst Ausblick auf das Jahr 2020.

Symrise konnte bei Umsatz und Gewinn im Jahr 2019 moderat zulegen, zugleich gelang es, die Gewinnmarge leicht von 20,0 auf 20,8 Prozent zu steigern. Für 2020 hat man als Ziel gesetzt, das Wachstum des Marktes, in dem das Unternehmen operiert und das man bei Symrise bei vier Prozent sieht, zu übertreffen. Die Gewinnmarge auf EBIT-Basis soll erneut über 20 Prozent liegen. Das sind keine umwerfend ambitionierten Perspektiven. Aber so manchen Marktteilnehmer mag beruhigt haben, dass das Management mitteilte, dass man bislang keine größeren Beeinträchtigungen durch die Virus-Epidemie habe. Das war positiv genug für ein kräftiges Plus. Aber zumindest per Dienstagabend noch nicht gut genug für ein bullisches Signal, denn:

Expertenmeinung: Die Aktie hatte zeitweise deutlich mehr, bis zu 7,9 Prozent zugelegt, dann aber gut die Hälfte dieses Gewinns wieder abgegeben. Und damit bleiben entscheidende Widerstandsmarken vorerst noch unbezwungen. Symrise schloss an, aber eben nicht über der Ende Februar noch erfolgreich getesteten, dann aber am Montag deutlich unterbotenen 200-Tage-Linie. Und dass die Aktie am Tageshoch knapp unterhalb der kurzfristigen Abwärtstrendlinie und im Bereich der Widerstandszone um 90 Euro, die aus Zwischenhochs des Vorjahres abgeleitet ist, nach unten drehte, dürfte eher kein Zufall gewesen sein. Es wirkt, als hätten bärische Akteure die Rallye gezielt abverkauft.

Es braucht daher ein, zwei weiterer positiver Tage, um den bärischen Bann zu brechen. Wobei jetzt der Effekt der Bilanz, die ja so grandios nicht war, eher schnell verpuffen dürfte, da müsste ein wieder anziehender Gesamtmarkt die Vorgaben liefern. Und der Blick auf den Chart macht deutlich, dass man die Kuh eigentlich erst dann vom Eis hätte, würde Symrise über die kurzfristige Abwärtstrendlinie hinaus auch noch mit Schlusskursen über 94,50 Euro das Zwischenhoch der Vorwoche und die 20-Tage-Linie eindeutig überwinden. Ein Szenario, das möglich erscheint, das angesichts der gestrigen Verkäufe in steigende Kurse hinein aber wohl ein relativ steiniger Weg wird.

Symrise Aktie Chart vom 10.03.2020, Kurs 87,64 Euro, Kürzel SY1 | Online Broker LYNX

 

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