Aktienanalyse:
Symrise: Zu viel des Guten?

Aktuelle Analyse der Symrise Aktie

Symrise ist ein weltweit führendes Unternehmen der Duft- und Geschmacksstoffindustrie.

Ein waschechter Marktführer

Insgesamt umfasst die Produktpalette über 30.000 Produkte. Beliefert werden Parfum-, Kosmetik-, Getränke- und Nahrungsmittelhersteller, die pharmazeutische Industrie sowie Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln, Heimtierfutter und Babynahrung.

Zum Kundenkreis gehören beispielsweise Unternehmen wie Henkel/Schwarzkopf, Coca-Cola, Beiersdorf, Colgate, Danone, Diageo, Dior, Kraft, Nestlé, PepsiCo, Procter & Gamble und Unilever.

Mit starken Zahlen

In den letzten zehn Jahren konnte der Umsatz von 1,36 auf 3,15 Mrd. Euro gesteigert werden.
Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 0,71 auf 2,08 Euro je Aktie.

Von diesen Wachstumsraten kann die Mehrheit der HDax-Unternehmen nur träumen.

Zuletzt hat man allerdings an Momentum eingebüßt, obwohl weiterhin die Hälfte des operativen Cashflows investiert wird. Das Verhältnis zwischen Investition und den daraus resultierenden Ergebnissen entwickelt sich nicht in die richtige Richtung.

Ein großes „aber“?

Dementsprechend hat man in den letzten Jahren immer wieder kleinere Kapitalerhöhungen durchgeführt, die sich über die Zeit aber summieren.
Dadurch ist die Zahl der ausstehenden Aktien seit 2014 von 118 auf 137 Millionen gestiegen. Eine Verwässerung von mehr als 13%.

Darüber hinaus hat man Nettoverpflichtungen von 1,78 Mrd. Euro, was mehr als dem sechsfachen des Jahresgewinns entspricht.

Die heute vorgelegten Zahlen zu den ersten drei Quartalen kamen ebenfalls nicht gut an. Symrise titelte zwar mit „anhaltend gutes Wachstum von 7,1 %“, doch der Markt scheint das nicht ganz so zu sehen.
Im ersten Halbjahr lag das Plus schließlich noch bei 9,7%.

Die Prognose wurde bestätigt. Symrise erwartet weiterhin ein Umsatzplus von 5-7%. Im vierten Quartal dürfte das Wachstum also weiter nachlassen.

Leider sind die für das dritte Quartal vorgelegten Zahlen etwas spärlich. Das Ergebnis wird beispielsweise nicht genannt.
Im ersten Halbjahr stagnierte der Gewinn aber, inklusive Sondereffekte war er sogar rückläufig.

Im zweiten Halbjahr dürfte die Wachstumsdynamik nachlassen und daher scheint es unwahrscheinlich, dass es zu einem Gewinnsprung kommen wird.

Um ein KGV von 40 zu rechtfertigen, müsste die Entwicklung aber entschieden dynamisch sein. Das ist keineswegs der Fall.
Der Markt erwartet lediglich einen Anstieg des Gewinns von 2,12 auf 2,26 Euro je Aktie. Selbst das scheint noch zu hoch gegriffen.
Auf diesem Niveau ist das Kurspotenzial erschöpft, die Risiken zur Unterseite überwiegen.

Charttechnik

Bisher hat das die Bullen aber nicht abgehalten. Seit dem Jahreswechsel konnten Anleger eine beachtliche Rendite erzielen.

Solange Symrise nicht über 90 Euro ausbricht, ist die Gefahr einer Top-Bildung groß. Kurse über 84 Euro sollte man für Gewinnmitnahmen nutzen.
Darunter kommt es zu einem Verkaufssignal mit möglichen Kurszielen bei 82 und 80 Euro.

Fällt die Aktie nachhaltig unter 80 Euro, trübt sich das Chartbild maßgeblich ein.

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Chart vom 29.10.2019 Kurs: 85,00 Kürzel: SY1 - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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