Börsenblick

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Aktienanalyse:
Opera: Ein echter Geheimtipp?

Aktuelle Analyse der Opera Aktie

Opera ist der Entwickler des gleichnamigen Browsers.

Profitabel und mit Tempo

Das Unternehmen ist 2018 an die Börse gegangen und die Aktie ist seitdem weitgehend zwischen 5 und 15 USD geschwankt. Dass wir uns jetzt am unteren Ende dieser Spanne wiederfinden, erfreut das antizyklische Herz in mir.

Tatsächlich kann sich die Unternehmensentwicklung seither wirklich sehen lassen und es ist erstaunlich, dass die Aktie dennoch wieder nachgegeben hat.
Im zurückliegendes Geschäftsjahr hat sich der Umsatz schließlich von 172 auf 335 Mio. USD nahezu verdoppelt.
Der Gewinn kletterte immerhin von 0,34 auf 0,50 USD je Aktie.

Die Bruttomarge ist mit 77% außerordentlich hoch. Das Browsergeschäft scheint ein einträgliches Geschäft zu sein.

Es war auch nur eine geringfügige Verwässerung notwendig, um das hohe Wachstum zu finanzieren. Schulden hat man nicht.

Mehr zu bieten

Doch Opera hat noch mehr zu bieten als das Browsergeschäft. In der jüngeren Vergangenheit hat man mehrere neue Geschäftszweige erschlossen.

Opera hat eine eigene News-Plattform entwickelt, die Lesern durch eine künstliche Intelligenz ausgewählte Nachrichten präsentiert. Das ist keine neue Idee, doch man scheint es besser zu machen, als der Großteil der Konkurrenz.
Sonst hätte man inzwischen nicht mehr als 160 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Mit OKash und Cashbean ist man in den Bereich Mikrokredite vorgestoßen. Ein hochinteressantes Business. Vor allem in Afrika und Indien wächst das Geschäft in rasantem Tempo.

Neuerdings versucht man sich mit Olist im Bereich Immobilien und Fahrzeuge. Mit Pocosys ist man im europäischen Fintech-Bereich aktiv. Ob diese neuen Ideen ebenso gut ankommen werden, wird man sehen. Man kann es als aber nur begrüßen, wenn ein Unternehmen innovativ ist und versucht neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Das muss und kann nicht immer funktionieren, ein einziger Volltreffer kann aber alles verändern.

Beschleunigung

Das Engagement von Opera scheint sich jedenfalls auszuzahlen. Das Wachstumstempo nimmt immer weiter zu.
Im Jahr 2017 stieg der Umsatz ums stolze 20%, im Folgejahr waren es 34% und 2019 lag das Plus bei 94%.

Im letzten Quartal legten die Einnahmen auf Jahressicht sogar um 158% zu. Das Ergebnis verdoppelte sich nahezu von 0,10 auf 0,18 USD je Aktie.
Alle Segmente haben Wachstum verzeichnet und zum Erfolg beigetragen. Der Ausblick ist ebenfalls stark.

Opera erwartet im ersten Quartal 2020 ein Umsatzwachstum von ca. 150% und im Gesamtjahr einen Anstieg um 58 – 67% auf 530 – 560 Mio. USD.
Das EBITDA soll ebenfalls spürbar steigen, um 54 – 76% auf 70 – 80 Mio. USD.
Bei dieser Gesamtkonstellation scheint der Börsenwert von 624 Mio. USD attraktiv zu sein.

Am 20. Mai 2020 werden die Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Das wird weiteren Aufschluss bieten.

Chart

Seit nunmehr 9 Wochen läuft nahe 5 USD eine Bodenbildung. Für antizyklische Anleger ist dieser Bereich interessant.
Geht es noch eine Etage tiefer, muss die charttechnische Lage neu bewertet werden. Wahrscheinlich ergeben sich dann weitere Gelegenheiten

Zu prozyklischen Kaufsignalen kommt es hingegen über 6,00 und 6,50 USD. Mögliche Kursziele auf der Oberseite liegen bei 8 und 8,60 – 8,80 USD.
Über 9,00 USD hellt sich das Chartbild weiter auf.

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Chart vom 18.05.2020 Kurs: 5,34 Kürzel: OPRA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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