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Aktuelle Analyse:
Nordex: Gelingt der Ausbruch nicht, werden die Bären zurückkommen

Was die Auftragseingänge angeht, scheint es bei Nordex recht gut voranzugehen. Zuletzt kamen neue Aufträge aus Spanien, Polen und den USA. Aber Megawatt sind keine Euro. Wie sich die Gewinnmargen gestalten, was da am Ende in der Kasse bleibt, das erschließt sich aus den Meldungen über Neuaufträge nicht. Grundsätzlich hat sich die Erwartungshaltung zwar aufgehellt, nicht nur im Aktienkurs selbst, sondern auch seitens der Analysten.

Aber mehrheitlich rechnet man trotz einer soliden Umsatzsteigerung gegenüber 2018 noch mit einem Verlust nach Steuern für das Gesamtjahr. Kleiner als 2018 zwar, aber das macht klar: Das rettende Ufer tiefschwarzer Zahlen ist noch nicht erreicht und die Antwort auf die Frage, ob Nordex auf dem aktuellen Niveau ein günstiger Einstieg oder immer noch zu teuer wäre, sehr subjektiv. Dementsprechend bietet es sich hier derzeit an, den Vorgaben der Charttechnik zu folgen. Und deren aktuelle Konstellation macht deutlich: Da muss und wird jetzt kurzfristig eine Entscheidung fallen.

Expertenmeinung: Im ersten Quartal war die Nordex-Aktie förmlich explodiert, hatte sich im Kurs zeitweise mehr als verdoppelt. Das lag zum einen an der wiederkehrenden Zuversicht, aber das war es nicht allein. Diesmal gelang, was zuvor seit Anfang 2016 immer und immer wieder misslang: die Bären, die Leerverkäufer, in die Flucht zu schlagen, sie in Form einer Short Squeeze vor sich her zu treiben, bei der die panisch ihre Positionen eindeckenden Leerverkäufer den Kurs durch ihre Käufe unfreiwillig immer höher ziehen.

Als dieses „Ausquetschen“ der Bären im April über die Bühne war, kam die Aktie zurück. Außer einer kurzen, hektischen Phase Mitte Mai als Reaktion auf das Ergebnis des ersten Quartals sehen wir hier einen ruhigen, aber auch jede Gegenwehr vermissenden Abwärtstrend. Und sollte das so weitergehen, würde Nordex eine näherkommende Unterstützungszone unterbieten, unter welcher die Leerverkäufer wohl umgehend zurückkehren würden.

Die beiden markantesten Zwischenhochs des Jahres 2018 bei 11,45 und 11,70 Euro teilen die Range, die der Kurs im ersten Quartal nach oben durchmessen hatte, in zwei Hälften. Unterhalb dieser Zone 11,45/11,70 Euro wäre die Aktie wieder in der negativen, bärischen Zone mit Abwärtspotenzial an die 200-Tage-Linie bei derzeit 10,50 Euro und an den Unterstützungsbereich um 9,60 Euro. Also gilt es für die Bullen, Nordex oberhalb dieser Zone zu drehen und mit Schlusskursen über 13,40 Euro die seit April geltende Abwärtstrendlinie zu überwinden. Dann erst wäre die Aktie ein „trading buy“ aus charttechnischer Sicht; bis dahin bestünde jederzeit die Möglichkeit, dass Nordex in die bärische Zone zurückfällt und erneut zu einer lukrativen Beute für die Leerverkäufer wird.

Chart vom 12.06.2019, Kurs 12,84 Euro, Kürzel NDX1 | LYNX Aktienempfehlungen

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