Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Lyft: Bricht jetzt endlich das Eis?

Ob man sich Uber oder den US-Konkurrenten Lyft ansieht, die beiden Fahrdienstvermittler haben es an der Börse nicht gerade leicht. Uber hat sich nach einem fatal gelaufenen Börsengang zuletzt wenigstens wieder knapp über den Ausgabepreis gerettet, Lyft muss noch ordentlich zulegen, um das zu schaffen, denn die Aktien wurden Ende März zu 72 US-Dollar an die Anleger verteilt. Sie sehen es im Chart:

Die Aktie startete dann zwar über dem Ausgabepreis in den Handel, gab aber von Anfang an nach, war schon am Tag 2 ihres Börsenlebens unter den Ausgabepreis gerutscht und fiel bis Mitte Mai sogar auf ein bisheriges Tief bei 47,17 US-Dollar. Zugleich machen andere Börsendebütanten wie Slack oder Beyond Meat große Sprünge, bei denen die Lyft-Aktionäre grün vor Neid werden könnten. Ein Problem bei Lyft ist, ebenso wie bei Uber, dass man nicht sicher abschätzen kann, wann die Unternehmen die Gewinnschwelle überschreiten.

Einige Stimmen behaupten sogar, dass das nie gelingen werde. Und die Ergebnisse zum ersten Quartal, die Lyft am 8. Mai vorgelegt hatte, wirken so, als hätten diese Pessimisten gute Chancen, Recht zu bekommen, denn:

Expertenmeinung: Der Verlust lag in den ersten drei Monaten 2019 mehr als viermal so hoch wie im ersten Vorjahresquartal, während der Umsatz sich fast verdoppelt hatte. Das klingt in der Tat fatal und sorgte dafür, dass die Aktie daraufhin zügig auf das vorgenannte, bisherige Tief von 47,17 US-Dollar zusteuerte. Aber in dieses erste Quartal fielen eben die Kosten für den Börsengang.

Dass die gewaltig sind und erst einmal aufgeholt werden müssen, ist schon richtig, aber das gilt für nahezu jedes IPO. Und es ist durchaus denkbar, dass die Skeptiker sich ausgetobt haben und man jetzt einfach mal gespannt und etwas hoffnungsvoller auf die nächsten Zahlen wartet, die wohl Anfang August anstehen. Denn seit Mitte Mai sehen wir bei der Aktie einen Aufwärtstrend, der den Kurs am Freitag genau an eine leicht aufwärts weisende Widerstandslinie getragen hat, die man als Nackenlinie einer Bodenbildung ansehen kann.

Sollte es gelingen, diesen Widerstand bei 66 US-Dollar zu bezwingen, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht bis in den Bereich 75/78 US-Dollar frei und damit auch für Lyft die Chance gegeben, endlich wieder über den Ausgabepreis des Börsengangs zu klettern.

Chart vom 28.06.2019, Kurs 65,71 US-Dollar, Kürzel LYFT | LYNX Aktienempfehlungen

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