Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Dürr: Bis zum Hoch sind es 80%

Dürr ist einer der weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer.
Das Unternehmen ist ein Spezialist für effiziente Produktionsprozesse mit hohem Automatisierungsgrad.

Abhängigkeit zu groß?

Zu den Abnehmern gehören die Chemie- und Pharmabranche, andere Maschinenbauer sowie die holzverarbeitende Industrie.

Mehr als die Hälfte des Umsatzes entfällt jedoch auf die Automobilbranche.

Diese Tatsache belastete die Kurse zuletzt. Der weltweite Automarkt stagniert und Zulieferer mussten reihenweise ihre Prognosen kappen.

Langfristig stehen die klassischen Automobilzulieferer vor massiven Herausforderungen.  Die Zahl der Bauteile in Elektrofahrzeugen ist weitaus geringer, als bei Otto und Diesel. Der Wettkampf wird also noch härter, die Margen werden sinken.

Dürr könnte jedoch einer der Profiteure dieser Entwicklungen sein, denn sowohl Autobauer als auch Zulieferer werden enorme Summen investieren müssen. Unzählige neue Produktionslinien werden entstehen und Dürr kann die notwendigen Dienstleistungen und Anlagen liefern.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Dürr ist ein langfristiger Outperformer und hat in den letzten zehn Jahren eine beeindruckende Performance hingelegt.

In diesem Zeitraum kletterte der Umsatz von 1,60 auf 3,87 Mrd. Euro und das Ergebnis von 0,64 auf 2,28 Euro je Aktie.
Man sollte noch positiv hervorheben, dass Dürr selbst in der Finanzkrise profitabel gearbeitet hat. Das ist in Anbetracht des massiven Umsatzeinbruchs, zu dem es damals gekommen ist, eine wirkliche Leistung.

Natürlich geht die zuletzt schwache Entwicklung des Automobilsektors dennoch nicht spurlos an Dürr vorbei.

Im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr ist der Umsatz zwar um 4% auf 3,87 Mrd. Euro geklettert, das Ergebnis war allerdings um 18% auf 2,27 Euro Aktie rückläufig.
Der freie Cashflow ist dagegen deutlich gestiegen und auch der Auftragsbestand sendet positive Signale.

Gleiches gilt für den Ausblick, wonach Umsatz, Marge, Ergebnis und Cashflow spürbar zulegen dürften.
Derzeit wird ein Anstieg des Gewinns von 2,27 auf 2,75 Euro je Aktie erwartet.

Dürr kommt also auf ein KGV von 15,1 und ein KGVe von 12,5.

In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 16,7. Es wäre also durchaus noch Luft vorhanden.

Chart

In den letzten Jahren hat die Aktie zwischen 25 und 30 Euro mehrere markante Tiefs ausgebildet. Das scheint nun wieder der Fall zu sein.

Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 36,50 Euro, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 39,50 und 41,50 Euro. Darüber wäre der Weg in Richtung 45 Euro frei.

Antizyklische Kaufgelegenheiten ergeben sich nahe der Unterstützung bei 30 Euro.

Chart vom 26.03.2019 Kurs: 34,30 Kürzel: DUE - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 26.03.2019 Kurs: 34,30 Kürzel: DUE - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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