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Aktienanalyse:
Dt. Telekom: Zwei Chartmarken, die man im Auge behalten sollte

Aktuelle Analyse der Deutsche Telekom Aktie

Die von der Deutschen Telekom vor einem Monat vorgelegte Bilanz des Jahres 2019 interessiert in einem Börsenumfeld wie diesem derzeit kaum jemanden. Was die Anleger ängstigt ist, dass die Prognose-Sichtweite jetzt auf null gesunken ist. Was vor ein paar Wochen noch als Perspektive galt, ist nicht mehr zu halten. Aber was niemand heute bereits abschätzen könnte: Wird es zu moderaten oder im Gegenteil zu dramatischen Korrekturen nach unten kommen? Rein von der Logik her müsste die Deutsche Telekom zu den Unternehmen gehören, die eher moderaten Druck verspüren werden. Noch aber helfen solche Überlegungen der Aktie in keiner Weise.

Auch hier dominieren negative Nachrichten aktuell die Schlagzeilen. Die eigentlich kommende Woche anstehende Hauptversammlung wird verschoben, dadurch verschiebt sich auch die Auszahlung der Dividende. Und schon zu Wochenbeginn hatte die Telekom alle Ladengeschäfte bis auf weiteres geschlossen. Aber wie sehr könnte das auf Umsatz und Gewinn drücken? So sehr, dass der jetzt gut 25 Prozent betragende Abschlag gegenüber dem Jahresende 2019 angemessen ist?

Expertenmeinung: Das ist aus derzeitiger Sicht zumindest fraglich. Immerhin machen die regelmäßigen Einnahmen der Telefon-, Mobilfunk- und Internetverträge den Großteil des Umsatzes aus. Und warum sollte jemand aufgrund der Virus-Epidemie zu einem anderen Anbieter wechseln? Zumal konkurrierende Unternehmen ja momentan die gleichen Probleme haben. Rational betrachtet kann der Umsatz der Telekom also nicht so brutal wegbrechen, wie das bei konjunktursensiblen Branchen wie Airlines oder Maschinenbauern denkbar wäre. Aber dieser Gedanke alleine ist kein Argument, einfach die Hand aufzuhalten und zu kaufen. Denn schließlich wären solche Überlegungen auch schon vor einer Woche möglich gewesen … und die T-Aktie fiel dennoch rasant weiter.

Es gälte daher, Signale einer Bodenbildung oder die Rückeroberung charttechnisch wichtiger Ankerpunkte abzuwarten. Erst dann hätte man einigermaßen stabilen Boden unter den Füßen und eine taugliche Orientierung für nicht zu weit entfernt liegende Stoppkurse. Die wo liegen würden? Auf der Unterseite würde sich das Tief des Jahres 2014 bei 10,06 Euro anbieten. Aber bedenken Sie, dass wir uns in einem von kurzfristigen, emotionalen Entscheidungen dominierten Umfeld bewegen. Um eine Unterstützung zu halten, müssten dort auch genug Käufer zugreifen oder zumindest die Leerverkäufer in größerem Umfang ihre Aktien eindecken. Das wäre denkbar, ist aber nicht sicher, daher darf man in solchen Phasen nicht in ein fallendes Messer greifen. Was sich alleine daran belegen lässt, dass man mit dem Argument einer nahen Unterstützung auch auf Höhe der letzte Woche gefallenen Supportlinie bei 12,72 Euro hätte zugreifen können – mit fatalem Ergebnis. Daher sollte sich entweder über 10,06 Euro eine Bodenbildung vollziehen, deren Vollendung man abwarten sollte. Oder die T-Aktie schafft den Sprung über die 12,72 Euro-Linie, das wäre ein bullisches Signal durch die Rückeroberung wichtiger Hürden. Im Auge behalten sollte man die Aktie jetzt allemal, aber einfach blind zuzugreifen kann, trotz dieses Ausverkaufs, unschön enden!

Deutsche Telekom Aktie Chart vom 18.03.2020, Kurs 10,83 Euro, Kürzel DTE | Online Broker LYNX

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