Aktienanalyse:
bet-at-home: Jetzt wieder mit 10% Dividende

Aktuelle Analyse der bet-at-home Aktie

bet-at-home ist im Bereich Online-Sportwetten und Gaming tätig. Mit mehr als 5,2 Millionen registrierten Kunden gehört das Unternehmen zu den größten Glücksspielanbietern in Europa.
Das in Österreich gegründete Unternehmen ist inzwischen in mehr als 70 Ländern aktiv.

Nochmal: Burggraben

Folgender Auszug stammt aus der letzten Analyse zur Aktie:

Glücksspiel gilt gemeinhin als Lizenz zum Gelddrucken, denn am Ende gewinnt natürlich immer die Bank. Online gilt das umso mehr, denn der größte Kostenfaktor, der Betrieb des Casinos selbst entfällt.

Man muss auch keine ausufernde Konkurrenz fürchten, denn Glücksspiellizenzen werden nicht leichtfertig erteilt und der Prozess ist langwierig.

Doch selbst dann ist der Markteintritt nicht einfach. Neue Online-Casinos müssen sich das Vertrauen der Kunden erst erarbeiten und eine kritische Größe erreichen.

Doch warum sollte ein passionierter Spieler von seiner gewohnten Plattform abwandern? Die Spiele und Quoten sind überall nahezu identisch.
Die etablierten Anbieter wie bet-at-home sind also klar im Vorteil.

Ausblick und Bewertung

Auf der Plattform von bet-at-home werden Milliardenbeträge bewegt, in diesem Jahr dürften es mehr als 3,0 Mrd. Euro werden. Diese Tatsache wird schnell vergessen, wenn man den Umsatz des Unternehmens selbst betrachtet.

Doch bei bet-at-home selbst kommt eben nur ein gewisser Prozentsatz der Spielbeträge an. Dennoch ist der Umsatz seit 2011 von 66 auf 143 Mio. Euro gestiegen.
Der Gewinn kletterte von 0,66 auf 4,65 Euro je Aktie.

Das Unternehmen ist hochprofitabel. Eine Bruttomarge von 80,3% und eine operative Marge von 24,6% ist für die allermeisten Unternehmen nur ein Traum.
Darüber hinaus ist der Kapitalbedarf gering. Daher kann man den Aktionären auch seit Jahren eine erhebliche Dividende bieten.
Inklusive der Sonderausschüttungen lag die Rendite in einigen Jahren bei über 10%. Derzeit dürfte das auch der Fall sein, denn es wird eine Dividende von 5,00 Euro je Aktie erwartet.

Doch selbstverständlich läuft auch nicht alles optimal, sonst wäre die Aktie nicht abgestützt. Der Hauptgrund für die Kursverluste war aber die damals enorme Bewertung. Am Hoch lag das KGV über 30.

Zuletzt haben vor allem zwei Faktoren die Stimmung verhagelt: Seit Mitte 2017 macht die polnische Regierung ausländischen Wett- und Gaminganbietern Probleme. Sie wurden ausgeschlossen.
Vor wenigen Monaten wurde dann bekannt, dass für die Vorjahre Körperschaftssteuernachzahlungen fällig werden. Dieser Umstand dürfte das Ergebnis auch zukünftig belasten.

In diesem Jahr wird ein Rückgang des Gewinns von 4,64 auf 2,50 Euro je Aktie erwartet. Im kommenden Jahr sollen es wieder 3,90 Euro je Aktie werden.

Auf dieser Basis kommt man auf ein KGVe von 11,8. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 16,6.
Es wäre also durchaus Luft vorhanden. Auf dem aktuellen Niveau überwiegen langfristig die Chancen.

Zahlen kommen nicht gut an

Am Vortag hat bet-at-home die Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Demnach ist der Umsatz um 2,5% auf 106,8 Mio. Euro gestiegen.
Das hört sich zunächst nach wenig an, doch im Vorjahreszeitraum fand die Fußball-WM statt.
Das EBITDA kletterte um 12,8% auf 27,0 Mio. Euro, die liquiden Mittel summierten sich auf 53,0 Mio. Euro.
Die nächste Dividende scheint daher gesichert, wird aber erst in einigen Monaten ausgeschüttet.

Dennoch gab die Aktie als Reaktion auf die Zahlen deutlich nach. Sicherlich findet man auch Haare in der Suppe. Der Ausblick hätte besser sein können, doch unter dem Strich entwickelt sich das Unternehmen in die richtige Richtung.

Charttechnik

bet-at-home hat den vom Allzeithoch ausgehenden Abwärtstrend bereits vor Monaten verlassen. Seitdem hat sich die Aktie in einer breiten Handelsspanne zwischen 45 und 70 Euro bewegt. An Vola mangelte es sicherlich nicht.

Derzeit notiert die Aktie wieder nahe der zentralen Unterstützung bei 43 – 45 Euro. Aus Sicht der Bullen sollte bet-at-home nicht nachhaltig unter 43 Euro fallen. Sollte es dennoch passieren, droht eine Ausdehnung der Korrektur.

Antizyklische Anleger können auf diesem Niveau zuschlagen. Auch ein relativ enger Stopp unter 43 Euro ist möglich.
Können die Bullen die Unterstützungszone halten, ist jederzeit eine Erholung in Richtung 50 Euro möglich. Darüber kommt es zu einem Kaufsignal mit Kurszielen bei 55 und 60 – 63 Euro.

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Chart vom 05.11.2019 Kurs: 45,96 Kürzel: ACX - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 05.11.2019 Kurs: 45,96 Kürzel: ACX - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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