Aktienanalyse:
Aixtron: Die Lage hinterlässt also doch ihre Spuren

Aktuelle Analyse der AIXTRON Aktie

Als der Maschinen- und Anlagenbauer Aixtron Ende Juli das Ergebnis des zweiten Quartals vorlegte, sorgte das für einen gewaltigen Kurssprung. Denn immerhin stellt Aixtron Beschichtungsanlagen für die konjunktursensible Halbleiterindustrie her. Und da war man fest davon ausgegangen, dass der dort spürbare Druck schnell auf die Chipindustrie-Zulieferer abgewälzt würde und gerade Lieferanten von Investitionsgütern wie Aixtron das am härtesten spüren würden. Man dachte, man hätte sich geirrt und kaufte. Doch als am 24. Oktober die Bilanz des dritten Quartals auf den Tisch kam, wurden die Gesichter im bullischen Lager schnell wieder länger: Man hatte sich womöglich doch nicht geirrt, der Effekt scheint nur nicht so schnell aufgetreten sein wie gedacht. Denn diese Bilanz fiel ganz und gar nicht überzeugend aus:

Aixtrons Umsatz war im Sommerquartal 2019 um knapp 17 Prozent hinter dem des Vorjahresquartals zurückgeblieben. Das war ein weitaus stärkerer Abstieg als seitens der Experten vorhergesagt. Der Gewinn fiel um gut 40 Prozent. Und das Umsatzziel wurde auf das untere Ende der vorherigen Prognose von 260 bis 290 Millionen Euro angesetzt. Die Reaktion konnte nicht überraschen: Es kam zu kräftigen Abgabedruck. Das Minus an diesem Bilanztag des 24. Oktober konnte zum Handelsende zwar eingedämmt werden. Aber das war nicht ausreichend, um die jetzt eben doch eingetrübte Perspektive zu übertünchen:

Expertenmeinung: Die Verkäufe setzten gleich am Folgetag erneut ein und haben mittlerweile den Level des am Bilanztag erreichten Tagestiefs unterschritten. Die Aktie taumelt damit ein weiteres Mal in Richtung der unteren Begrenzungszone der seit Herbst 2018 geltenden, breiten Handelsspanne zwischen 7,33 und 12,10 Euro. Die Zuversicht, Aixtron könnte dem sich abschwächenden weltweiten Wachstum entkommen, ist dahin, bislang rühren sich die Käufer nicht. Wird der Kurs wieder einmal dieses untere Ende der Seitwärtsspanne, die Supportzone 7,33/7,74 Euro, erreichen?

Es ist aus aktueller Sicht zumindest die wahrscheinlichere Variante. Dass die letzten Zwischenhochs sukzessiv tiefer lagen und sich Aixtron nicht einmal durch einen steigenden Gesamtmarkt nach oben ziehen lässt, ist eine klar bärische Indikation. Ebenso negativ ist, dass es anders als im August und September diesmal nicht gelang, an der im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie Halt zu finden. Der Weg nach oben ist damit klar der steinigere. Solange der Kurs nicht wenigstens klar über diese aktuell bei 9,06 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zurückläuft, wären hier selbst bewusst spekulative Long-Trades ein verwegenes Unterfangen mit ungünstigem Chance/Risiko-Verhältnis.

Aixtron Aktie: Chart vom 01.11.2019, Kurs 8,29 Euro, Kürzel AIXA | LYNX Online Broker

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