Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 12-19)

Die vergangene Handelswoche war extrem unvolatil und somit pendelte der FDAX lediglich in einer Range von rund 150 Punkten. Bereits am Dienstag konnte das Wochentief nahe der richtungsentscheidenden Marke von 12.300 markiert werden und das Hoch lag am Freitag nahe 12.450. Die angenommene Aufwärtstendenz oberhalb von 12.300 wurde somit zwar bestätigt, große Sprünge vollzog der Future auf den deutschen Leitindex jedoch nicht. Jetzt stellt sich die Frage, auf welcher Seite es der FDAX schafft auszubrechen.

Grundlegend sollte die Marke von 12.300 weiterhin als richtungsentscheidend gelten und Kurse darüber somit auch in den kommenden Handelstagen gegebenenfalls einen leichten Longvorteil mitbringen. Die 12.500 und die 12.580 stehen als nächste denkbare Ziele als realistisch im Raum. Durch die tendenzlose Bewegung der Vorwoche wäre es jedoch auch denkbar, dass die Kraft für neue Aufwärtsimpulse schwindet und die am Freitag eingetretene leichte Schwäche auch in den kommenden Handelstagen weitere Präsenz zeigt. Unterhalb der 12.300 wären somit auch Shortgedanken möglich und Ziele wie 12.200, 12.080 und auch 12.000 denkbar.

EUR.USD

Gleich am Montag zeigte der EUR.USD erneut Schwäche und rutschte unter den richtungsentscheidenden Bereich von 1,1025 ab. Abermals wurde somit die Abwärtsseite aktiviert, die jedoch im Laufe der Handelswoche keine nennenswerten Tendenzen zeigte. Vielmehr pendelte das Währungspaar um diese Marke und fand knapp darunter nahe der 1,1020 seinen Wochenschlusskurs. Selbst die FED-Zinsentscheidung vom Mittwoch führte nur zu verhältnismäßig geringen Ausschlägen.

Der Blick auf die vergangenen drei Handelswochen zeigt jetzt eine Schiebezone als interessante Trendbewegung. Auch die sich zusammenziehende Schwankungsamplitude macht die Einschätzung für die kommenden Handelstage nicht gerade einfach. Defensiv agierende Händler sollten somit gegebenenfalls an der Seitenlinie stehen bleiben, bis sich wieder etwas mehr Volatilität zeigt. Diese könnte mit einem Shortbruch der 1,0990 oder einem Longmove über 1,1050 eintreten, was jeweils einem Ausbruch aus der inneren Range bedeutet. Etwas aggressiver wäre nach wie vor die Abwärtsseite nicht ganz uninteressant und ein Antizipieren des genannten Shortausbruchs unter 1,0990 wäre eine Handelsüberlegung wert – die nächsten Ziele kämen nahe der 1.0925 und bei 1,0880.

Bund-Future (Kontrakt 12-19)

Nach etwas mehr als einer von Abwärtsmoves geprägten Woche konnte sich der Bund-Future in der vergangenen Handelswoche etwas bremsen und baute keine weiteren Bewegungstiefs aus. Der Markt erholte sich leicht, blieb jedoch unterhalb des richtungsentscheidenden Bereichs von 174,00. Die zuvor leicht angestiegene Volatilität ging somit wieder zurück, was zu Handelstagen mit teilweise weniger als 50 Ticks Handelsspanne führte. Der Schlusskurs vom Freitagabend lag schließlich nahe der 173,81 und somit 150 Ticks höher als in der Vorwoche.

Bund-Future (Kontrakt 12-19) | Online Broker LYNX

Der Gedanke, dass die Marke von 174,00 als richtungsentscheidend gelten könnte, sollte auch in der kommenden Handelswoche Bestand haben. Unterhalb dieser Zone wäre es somit weiterhin möglich, Shortszenarien zu entwerfen und die Bereiche 172,50 und 171,50 als realistische Ziele anzunehmen. Schafft es der Bund-Future jedoch, den Vorwochenschlusskurs zu halten und die 174,00 dauerhaft zu überwinden, wäre dies gegebenenfalls als Rücklauf in den nach wie vor übergeordneten Longmodus zu werten, was Kaufgedanken nicht ausschließt. Denkbare Ziele wären hier die Marken 175,00 und auch 175,30.

S&P Future (Kontrakt 12-19)

Weder neue Allzeithochs noch ein Unterschreiten des als richtungsentscheidenden Bereichs von 2.980,00 konnte der S&P Future in der vergangenen Handelswoche präsentieren, was eine recht unvolatile Handelswoche nahelegt. Nach der zu Wochenbeginn eintretenden leichten Stärke zeigte sich der Markt zum Wochenschluss wieder etwas schwächer. Er schloss am Freitagabend nahe der 2.990,00 und somit rund 15 Punkte tiefer als in der Vorwoche. Alles in allem eine wenig volatile Handelswoche mit kaum interessanten Setups.

Jetzt gilt es den bereits in der vergangenen Analyse angenommenen richtungsentscheidenden Bereich von 2.980,00 im Auge zu behalten. Kurse darüber könnten erneut zu Chancen für Käufe führen und nach wie vor stehen die Allzeithochs nahe der 3.030,00 und auch ein Überschreiten in Richtung 3.050,00 als denkbare Ziele im Raum. Schwächelt der Bund-Future jedoch, sackt unter 2.980,00 und setzt damit die Freitagsschwäche fort, kann es auch zu schärferen Gegenbewegungen kommen. Dabei gelten nach wie vor 2.940,00/2.935,00 als anlaufbar. Wird dieser Bereich schnell erreicht, sollten durch eine erneute Analyse weitere Abwärtsziele lokalisiert werden.

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