Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 06-19)

Die seit Monaten laufende Aufwärtsseite wurde in der letzten Handelswoche sehr sauber fortgesetzt und der DAX-Future (FDAX) konnte weitere Bewegungshochs ausbauen. Zunächst bildete der Bereich 12.400 einen leichten Widerstand, zum Wochenschluss der Bereich 12.460. Dieser Bereich war am Freitagabend gleichzeitig der Wochenschlusskurs. Als kernunterstützend konnte die Unterstützung gut halten, in die als richtungsentscheidend angenommene 12.200-Punkte-Zone stieß der FDAX somit erst gar nicht vor.

Neben den starken US-Indizes zeigt auch das Chartbild des FDAX weiterhin klar aufwärts und so blicken wir . Auffallend ist weiterhin die verhältnismäßig geringe Tagesvolatilität und so gelten die Widerstände 12.500, 12.550 und 12.630 als nächste realistische Ziele. Der in der letzten Handelswoche ausgebaute Unterstützungsbereich sollte aus kurzfristigerer Sicht die Linie im Sand sein und Käufe oberhalb wären interessant. Mittelfristig bleiben die Bereiche 12.200 und 12.000 kernunterstützend. Die Verkaufsseite ist vorerst weniger interessant, es sollte jedoch immer im Hinterkopf behalten werden, dass in sauberen Aufwärtstrends auch schnell eine scharfe Gegenbewegung aufkommen könnte.

EUR.USD

Zu Beginn der Handelswoche zeigte der EUR.USD schnell, dass der Markt eine Weiterführung der vorangegangenen Abwärtsbewegung nicht hergibt und so kletterte das Währungspaar zunächst in den angedachten Widerstandsbereich von 1,1225. Von dort setzte Mittwoch und Donnerstag eine leichte prozyklische Schwäche ein, welche jedoch bereits Freitag von einem gegenläufigen Move in Richtung 1,1200 abgelöst wurde. Alles in allem eine weitere sehr unvorteilhafte Handelswoche mit schnellen und abrupten Richtungswechseln.

Der EUR.USD ist weiterhin mit großer Vorsicht zu genießen, da sich die charttechnische Situation alles andere als vorteilhaft präsentiert. Dennoch könnte es eine Überlegung wert sein, unterhalb der 1,1225 vorsichtig weiter mit der Abwärtsseite zu arbeiten, wobei 1,1125 und auch 1,1120 als Ziele angelaufen werden könnten. Oberhalb von 1,1225 wäre es jedoch denkbar, dass sich die Aufwärtsseite zurückkämpft und die Kurse in Richtung 1,1280 klettern. Alles in allem nach wie vor recht unspektakulär und unvolatil, woran die Herangehensweise angepasst werden sollte.

Bund-Future (Kontrakt 06-19)

Der Bund-Future schaffte es in den vergangenen Handelstagen nicht, neue Hochs auszubauen und konsolidierte somit leicht in Richtung der 165,00-Punkte-Unterstützung. Diesen Bereich konnte der Markt bis dato jedoch halten und so pendelte sich der Bund am Donnerstag und Freitag leicht seitwärts aus. Der Schlusskurs vom Freitagabend lag nahe der 165,25 und somit gute 50 Ticks tiefer als der Vorwochenschluss.

Der Bund scheint jetzt nach mehreren Monaten größtenteils sauberer Trendbewegungen in eine seitwärts tendierende Schiebezone überzugehen, was zunächst etwas Vorsicht nahelegt. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Kurse weiterhin mehrheitlich zwischen den Grenzen 164,75 und 165,75 aufhalten könnten. Ein zweites Szenario wäre, den 165,00-Punkte-Bereich als richtungsentscheidend zu werten und entsprechend Käufe darüber und Verkäufe darunter anzupeilen. Auf der Oberseite käme zum einen der Bereich um 165,75 und folgend gegebenenfalls auch die 166,25 als Ziel in Frage. Verkaufsgedanken könnten bei der Zielsetzung mit den Unterstützungen 164,50 und 164,00 arbeiten. Das Aggressivitätslevel von Handlungen sollte jedoch nicht unbedingt auf höchster Stufe liegen.

S&P Future (Kontrakt 06-19)

Die Handelstage Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Handelswoche können hervorgehoben werden, da an diesen Tagen die ausgeprägteste Konsolidierung seit mehr als einem Monat stattgefunden hat. Gute 60 Punkte gab der S&P Future an diesen Tagen ab, nachdem mehrfach neue Allzeithochs ausgebaut werden konnten. Zum Freitag zeigte der US-Index dann aber wieder eindrucksvoll, auf welcher Seite der Trendvorteil liegt. Mit erhöhter Volatilität drangen die Kurse wieder bis auf 2.950,00 hinauf, wo am Freitag auch der Schlusskurs abgelesen werden konnte.

Bis zum Donnerstag war es nicht ausgeschlossen, dass der S&P Future weitere Tiefs hätte sehen und eine unter Umständen notwendige größere Konsolidierung hätte eingeläutet werden können. Durch die Power vom Freitag steht das Trendbarometer jedoch vorerst wieder klar auf Long und neue Allzeithochs sind nicht auszuschließen. Der Weg in Richtung 3.000,00 wäre somit frei und 2.975,00 könnte als nächstes realistisches Ziel angelaufen werden. Als richtungsentscheidend sollte für diesen Gedanken die Unterstützung 2.920,00 gelten, erst ein erneutes Unterschreiten würde das aktive Aufwärtsbild etwas zum Bröckeln bringen und weitere rote Tage in Richtung 2.875,00 wären ebenfalls denkbar.

 

 

 

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