Volkswagen Vz. Aktie Prognose Volkswagen unter Druck – ist der Trendwechsel Geschichte?

News: Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

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Volkswagen Vz.
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Volkswagen Vz. Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im Dezember des vorigen Jahres startete die Aktie des deutschen Automobilherstellers einen klaren Trendwechsel. Die Bullen hatten mit dem Breakout über die Marke von rund 111 EUR ein klares Statement gesetzt und die Bären nach einer langen Talfahrt besiegt.

Doch die Freude währte nur kurz. Zwar konnte der erste Test der Marke nach unten zu Beginn des Jahres noch verteidigt werden, doch mittlerweile ist ein tieferes Tief im Chart zu sehen. Die Lage bleibt angespannt und der Trendwechsel ist vorübergehend auf Eis gelegt.    

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.



Expertenmeinung: Der Chartverlauf der letzten Monate ist überaus volatil. Gleichzeitig lässt sich derzeit keine klare Richtung erkennen und die neutrale Trendphase setzt sich somit fort. Anleger können sich nur auf die nächsten wichtigen Referenzmarken konzentrieren.

Zum einen ist die Ebene bei rund 111 EUR erneut zum Widerstand geworden und danach wäre die nächste Decke bei 118.22 EUR zu finden. Nach unten hin blicken wir auf die beiden Support-Ebenen bei 103.92 und 97.82 EUR. Solange zumindest diese Unterstützungen gehalten werden können, bleibt die Resthoffnung auf eine baldige Besserung erhalten. Darunter würde sich die Lage zunehmend verschlechtern.

Aussicht: NEUTRAL

Volkswagen Aktie: Chart vom 22.01.2024, Kurs: 107.94 EUR Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Aktie: Chart vom 22.01.2024, Kurs: 107.94 EUR Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS
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Vorherige Analysen der Volkswagen Vz. Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern hatte ich in einer meiner Analysen über die teils sensationelle Entwicklung der Aktie des italienischen Automobilherstellers Ferrari berichtet. Heute wollen wir uns einen der führenden Konzerne aus diesem Sektor in Deutschland ansehen.

Während der DAX in den letzten Monaten regelrecht durch die Decke ging, konnte sich die Volkswagen-Aktie eher mässig in Szene setzen. Es gelang lediglich die Beendigung des Abwärtstrends. Somit ging das Papier in den letzten Monaten zwar in eine stabile Bodenbildungsphase über, aber von einem Aufwärtstrend sind wir hier noch ein gutes Stück weit entfernt.     

Expertenmeinung: Mit dem neu gebildeten Pivot-Tief knapp über 115 EUR haben wir eine neue wichtige Verteidigungsebene gebildet. Dieses Tief ist für die kommenden Wochen elementar und sollte möglichst nicht mehr nach unten gebrochen werden.

Nach oben hin blicken wir auf eine Widerstandsebene rund um den Bereich von 127/128 EUR. Wenn die Bullen bald durchstarten wollen, dann müsste diese nachhaltig gebrochen werden. Alles darunter bleibt vorerst bestenfalls neutral. Es ist also noch etwas Vorsicht geboten und aus aktueller Sicht wohl noch etwas zu früh, um hier bereits eine stärkere Positionierung einzugehen. Daher bleibe ich vorerst bei einer neutralen Bewertung auf die Aktie.

Aussicht: NEUTRAL

Volkwagen Aktie: Chart vom 09.01.2024, Kurs: 122.40 EUR Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkwagen Aktie: Chart vom 09.01.2024, Kurs: 122.40 EUR Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Steigende Gewinne pro Aktie und ein stark gefallener Aktienkurs: Eigentlich müsste die Volkswagen Vorzugsaktie ja ein Schnäppchen sein. Aber eine Aktie mit ungewöhnlich günstiger Bewertung, die längere Zeit günstig bewertet bleibt, ist das nie ohne Grund.

Die Anleger sind nicht blind: Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) der VW Vorzugsaktie liegt unter vier und ist damit selbst für die üblicherweise niedrigen KGVs der Autobranche sehr gering. Man sieht es … und viele lassen trotzdem die Finger weg. Sicher, die Masse kann auch mal falsch liegen. Aber bevor man diese Aktie als perfekten Hausse-Kandidaten einordnet und zugreift, sollte man doch besser schauen, was andere vom Kauf abhält.

Es dürfte vor allem die Sorge sein, dass der VW-Konzern als riesiges Konglomerat verschiedenster Marken von Skoda bis Bugatti in einem schwierigeren Marktumfeld nicht so bestehen könnte wie von Produkt- und Markenpalette her „schlankere“ Unternehmen. Hinzu kommt, dass der Bereich E-Mobilität nicht so läuft, wie man sich das ursprünglich erhofft hatte. Da die Margen beim VW-Konzern niedriger liegen als beispielsweise bei BMW, kann ein Umfeld, in dem Käufer vor hohen Preisen und teuren Finanzierungen zurückschrecken, die bislang noch mehrheitlich optimistischen Analysten am Ende wiederlegen, wobei:

Im Verlauf des vergangenen Jahres ist das durchschnittliche Kursziel der Experten ohnehin sukzessiv gesunken. Zwar liegt es mit derzeit 138 Euro immer noch ein gutes Stück über dem aktuellen Kurs der Vorzugsaktie. Aber vor einem halben Jahr lag der Schnitt noch bei 160 Euro. Und was die Erwartungen an den Gewinn pro Aktie angeht, bewegt sich der Konzern zwar derzeit auf Rekordniveau, aber die Analysten sehen für 2024 und 2025 keinen nennenswerten Anstieg mehr … und diejenigen, die hier trotz es niedrigen KGV unter vier nicht zugreifen, wohl eher einen Rückgang. Das Knifflige an der derzeitigen Situation ist:

Expertenmeinung: Wo VW aktuell steht und was man im Konzern für 2024 erwartet, weiss man noch nicht. Und sollten keine Vorab-Ergebnisse kommen, wird man das auch bis März nicht wissen, denn das Ergebnis des vierten Quartals wird offiziell erst am 13. März vorgelegt, wenn das erste Quartal 2024 schon fast vorüber ist. Grund: Viele deutsche Unternehmen verbinden die Zahlen des vierten Quartals mit dem Jahresabschluss – und das zieht sich. Aber so lange werden die Trader nicht warten können, denn die Aktie harrt jetzt einer Entscheidung.

VW Vorzugsaktie: Chart vom 29.12.2023, Kurs 112,88 Euro, Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX
VW Vorzugsaktie: Chart vom 29.12.2023, Kurs 112,88 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Sie sehen im Chart, dass der Kurs Ende Oktober an der unteren Begrenzung eines leicht keilförmigen Abwärtstrendkanals nach oben drehte, dann aber Mitte Dezember an der 200-Tage-Linie hängen blieb, die zusammen mit der Widerstandszone 115,08/116,48 Euro einen Kreuzwiderstand bildet. Damit heisst es jetzt: quo vadis?

Entweder gelingt es, die 200-Tage-Linie im zweiten Anlauf zu bezwingen, dann hätte man die Perspektive eines Anlaufs an und über die obere Begrenzung des Trendkanals, die momentan bei 124 Euro verläuft. Oder die Vorzugsaktie dreht nach unten ab, indem sie mit Schlusskursen unter 109,50 Euro aus dem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal herausfällt, der dadurch zu einer bärischen Flagge und damit einer Bestätigung des Abwärtstrends würde. Bis zu den Zahlen ist es zu lange hin, diese Entscheidung muss und wird kurzfristig fallen!

Quellen:
Analysten-Kursziele: https://www.finanzen.net/kursziele/volkswagen_vz

Die Chance, dass das schlechte ESG-Rating des VW-Konzerns ein Ende findet, hebelte den Kurs der Vorzugsaktie am Mittwoch deutlich nach oben. Aber die ESG-Kriterien sind nicht der einzige Hemmschuh gewesen. Da wäre auch noch – und nicht nur – die Charttechnik.

Die Prüfung der Arbeitsbedingungen in einem von VW zusammen mit SAIC Motors betriebenen Werk in der chinesischen Provinz Xinjiang ergab, dass dort nichts zu beanstanden sei. Da der Vorwurf von nicht hinnehmbaren Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnissen in chinesischen Standorten Basis für ein schlechtes ESG-Rating der Aktie war und viele Investoren, vor allem die steigende Zahl der sich an ESG-Kriterien orientierenden ETFs und Fonds, nicht in VW investieren konnten und/oder wollten, schürt das Ergebnis der Prüfung die Hoffnung, dass diese Investoren jetzt zurückkehren könnten.

Das war die Basis für die 5,36 Prozent Kursgewinn, mit denen die VW-Vorzugsaktie am Mittwoch auf den ersten Platz der DAX-Gewinner kletterte. Aber das war keineswegs der einzige Aspekt, der zu dem langen und weitreichenden Abwärtstrend der Aktie geführt hat.

Expertenmeinung: Ein anderer Faktor ist, dass VW als „Massenhersteller“ eine niedrigere Gewinnmarge hat als „Premiumhersteller“, deren Schwerpunkt Fahrzeuge der höheren Preisklassen sind und deren Klientel eher imstande und bereit ist, höhere Preise zu akzeptieren. Dadurch ist der VW-Konzern für Phasen wie dieser, in der stark gestiegene Preise auf teure Kredite und verunsicherte Verbraucher treffen, anfälliger für ein Durchsacken des Gewinns als beispielsweise BMW. Das hat man ebenso in die fallende Aktie eingepreist. Und die Erwartung, dass nicht mehr weiter steigende Preise insgesamt den baldigen Beginn einer Zinssenkungsphase ermöglichen, räumt dieses Problem zumindest für die nächsten ein bis anderthalb Jahre nicht aus, zumal man derzeit auch nicht mit den Elektro-Modellen glänzen kann.

Auch dass die UBS gerade erst am Dienstag ihr Kursziel für die Aktie von nur 100 Euro mit der Einschätzung „Verkaufen“ bestätigte, macht sehr deutlich: Es geht und ging keineswegs nur um das Thema China. Und so stark die Vorzugsaktie am Mittwoch auch lief: Die entscheidenden Charthürden und damit eine mögliche Gegenwehr der Bären stehen erst jetzt an.

Volkswagen Vz: Chart vom 06.12.2023, Kurs 114,38 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Vz: Chart vom 06.12.2023, Kurs 114,38 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Wir sehen im Chart, dass die Aktie zwar vom unteren Ende des Abwärtstrendkanals in zwei Schüben dynamisch nach oben gezogen ist. Aber die steilere der beiden Abwärtstrendlinien ist damit nur knapp erreicht, nicht überwunden. Und diese Linie steht nicht alleine da, sondern ist Teil der Widerstandszone 115,08/116,48 Euro. Knapp darüber folgt dann bei 117,35 Euro die 200-Tage-Linie, dann die Widerstandslinie um 120,60 Euro und dann erst bei 125,50 Euro die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals. Durch all diese Linien müsste die Aktie durch, um einen echten Befreiungsschlag zu erreichen. Dass es gestern gelang, das markante Zwischentief vom Dezember 2022 bei 112,84 Euro zu überwinden, bedeutet daher nur, dass die Aktie auf dem Weg hin zu einer möglichen Aufwärtswende ist … aber am Ziel ist sie noch lange nicht.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wenn man sich die Aktie des deutschen Automobilherstellers ohne die Verbindung zum DAX ansieht, könnte man meinen, dass die Bullen hier gerade einen guten Job machen. Denn nach dem kurzfristigen Verlust der 20- als auch der 50-Tage-Linie konnten die gleitenden Durchschnitte wieder zurückerobert werden. Hierdurch bildete die Volkswagen-Aktie ein wichtiges höheres Tief im Chart und die Bodenbildung setzt sich somit fort. Die Chancen auf eine nachhaltige Trendwende sind ausgezeichnet.

Bezieht man jedoch die fulminante Rallye des DAX mit ein, dann liefert das Papier nach wie vor eine überaus schwache Vorstellung und zeigt weiterhin Relative Schwäche im Vergleich zum Gesamtmarkt.

Expertenmeinung: Der Trend bleibt vorläufig in einer neutralen Trendphase. Was die Aktie nun bräuchte, wäre ein Sprung über den eingezeichneten Widerstand bei ungefähr 111 EUR. Dieser sollte im Idealfall mit hohem Volumen erfolgen.

Danach könnte das Papier eine nachhaltige Erholung starten und die Verluste der letzten Monate nach und nach aufholen. Vorläufig bleibe ich bei einer neutralen Bewertung der Aussichten. Richtig bullisch wird die Angelegenheit erst bei einem Breakout nach oben.

Aussicht: NEUTRAL

Volkswagen Aktie: Chart vom 05.12.2023, Kurs: 108.56 EUR Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Aktie: Chart vom 05.12.2023, Kurs: 108.56 EUR Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Die VW Vorzugsaktie war Ende Oktober an die untere Begrenzung eines keilförmigen Abwärtstrendkanals gelaufen, hatte dort nach oben gedreht und so zugleich die runde 100er-Marke einigermassen gehalten. Das war gut – aber noch nicht gut genug für eine Wende.

Was braucht es, um nach einem langen, weitreichenden Abstieg eine markante Unterstützung zu verteidigen? Nicht viel, da reicht es, wenn bärische Trader ihre Leerverkäufe eindecken und den Kurs dadurch unfreiwillig höher ziehen. Aber was braucht es, um eine von Short-Gewinne mitnehmenden Bären angeschobene Gegenreaktion zu einer Aufwärtswende zu machen?

Inspiration, eine bullische Perspektive oder, wenn da nichts zu holen ist, wenigstens die Phantasie, dass die positive Perspektive um die Ecke wartet. Aber da tut sich aktuell nichts. So stur man noch bis zum Sommer darauf wettete, dass der nach all den Preiserhöhungen absehbare Margendruck einfach ausbleiben würde, so hartnäckig ist dieser Optimismus jetzt in ein grau in grau übergegangen. Und auf einmal fragen sich die meisten Anleger: Warum sollte ich ausgerechnet in Automobilaktien investieren? Und wenn ich es täte, warum dann ausgerechnet in die VW-Aktie?

Expertenmeinung: Eigentlich lieferte der VW-Konzern dafür zuletzt durchaus einige Argumente. So erklärte VW-Chef Blume am Freitag in der „FAZ“, dass man bereits im kommenden Jahr einen positiven Effekt von zehn Milliarden Euro aus dem sogenannten „Performance-Programm“ erreichen will, einem im Sommer gestarteten Spar- und Effizienz-Steigerungsprogramm. Das Erreichen dieses Zehn-Milliarden-Effekts war eigentlich erst für 2026 vorgesehen. Das klingt, als würde sich da in Sachen höhere Rendite etwas bewegen. Ausserdem will VW, auch das wurde am Freitag bekannt, positive Kosteneffekte dadurch erreichen, dass man bei der Produktion in China mehr auf chinesische Zulieferer zurückgreift. Das klingt nach Aufbruchsstimmung, aber bei der Aktie kam das am Freitag eher nicht an.

Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 24.11.2023, Kurs 107,00 Euro, Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX
Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 24.11.2023, Kurs 107,00 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Zwar stieg die Aktie am Freitag, landete aber mit +0,39 Prozent in einem insgesamt müden Handel nur im Mittelfeld des DAX. So richtig überzeugen konnten diese Meldungen also nicht. Kein Wunder, denn Stimmungen sind hartnäckig, das gilt für tiefes Misstrauen ebenso wie für blinden Optimismus. Aber es ist ja an der Börse keine Seltenheit, dass man beim Warten auf eine eigentlich viel früher mögliche Entwicklung Geduld braucht. So könnte es auch hier sein, will heissen: Nur, weil die Aktie am Freitag nicht aus den Schuhen sprang, sollte man sie in Sachen Aufwärtspotenzial nicht abschreiben, sondern im Auge behalten.

Aber bei der „Kür“ tut man sich eben oft schwer. Die „Pflicht“ ist absolviert, das war das Abprallen am unteren Ende des keilförmigen Abwärtstrendkanals. Die „Kür“ wäre der Ausbruch aus dem Kanal, was erfordert, dass die VW Vorzugsaktie zumindest die steilere der beiden den Keil auf der Oberseite ausmachenden Abwärtstrendlinien nebst die um sie herum wartenden Widerstandslinien und die 200-Tage-Linie überwindet. Dazu müsste sie über 121 Euro schliessen. Um aus dem „Keil“ insgesamt herauszukommen, sogar über 126 Euro.

Das erscheint derzeit utopisch. Aber es kann allemal genauso zügig nach oben wie nach unten gehen, wenn die Trader nur wieder Argumente für den Einstieg finden. Im Auge behalten sollte man die Aktie also allemal. Umgehend einsteigen indes besser nicht, denn bleibt die „Kür“ der Bullen noch eine Zeitlang aus, dürfte sich das bärische Lager hier umgehend wieder zeigen!

Quellen:
Performance-Programm VW, 14.06.2023: https://www.volkswagen-newsroom.com/de/pressemitteilungen/performance-programm-marke-volkswagen-will-leistungsfaehiger-werden-und-ertragskraft-steigern-17315
FAZ-Interview mit VW-Chef Blume, 24.11.2023: https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/vw-chef-sparprogramme-sollen-2024-zehn-milliarden-bringen-19336891.html