Pfizer Aktie Prognose Pfizer: Es bröckelt an allen Ecken und Enden

News: Aktuelle Analyse der Pfizer Aktie

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Pfizer
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In einem der letzten Artikel hatten wir ausführlich darüber gesprochen, dass inzwischen auch die defensiven Sektoren immer mehr unter Druck kommen (S&P500: Fällt gerade die letzte Bastion der Bullen?).

Scheinbar macht die Angst der Anleger selbst vor der als krisensicher geltenden Pharmabranche nicht halt.
Pfizer hat inzwischen ein Drittel an Börsenwert verloren, was mehr als 100 Mrd. USD entspricht.

Man muss sich wahrlich fragen, mit welcher Rechtfertigung das geschieht. Womöglich erwarten Anleger einen Einbruch des Impfgeschäfts, womit sie perspektivisch recht haben könnten.
Aber was ändert das am restlichen Geschäft und der Tatsache, dass Pfizer, bis es so weit ist, damit Unsummen verdient?

Ich stelle diese Frage, weil der Kurs inzwischen auf das Niveau von Ende 2018/2019 zurückgekommen ist. Also einer Zeit, in der wir von Corona noch nichts wussten. Was war es doch für eine schöne Zeit.

Das bedeutet, dass man Pfizer damals bereits einen Börsenwert wie heute zugestanden hat. Seitdem hat man allerdings auch abseits von Corona erhebliche Fortschritte gemacht und währenddessen Unsummen mit dem Impfstoff sowie der Corona-Pille Paxlovid verdient.

Im letzten Geschäftsjahr lag der Umsatz in diesem Bereich bei 42,6 Mrd. USD. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet man beim Impfstoff-Geschäft einen auf 32 Mrd. USD rückläufigen Umsatz, dafür soll Paxlovid 22 Mrd. USD in die Kassen spülen.

Da eine pandemische Erkrankung irgendwann endemisch wird, wird Pfizer wohl noch für lange Zeit mit Paxlovid Geld verdienen.
Corona wird sich unter den vielen anderen Erkältungskrankheiten einreihen, mit denen die Menschheit lebt.

Ausblick und Bewertung

Für das laufende Geschäftsjahr stellt Pfizer einen Umsatz von 98 bis 102 Mrd. USD in Aussicht sowie einen Gewinn von 6,30 – 6,45 USD je Aktie.

Dementsprechend wird die Aktie aktuell mit einer forward P/E von 6,6 bewertet. Eine derartige Bewertung ergäbe nur dann Sinn, wenn der Gewinn perspektivisch massiv einbrechen würde.
Genau das erwartet der Markt ganz offensichtlich. Es ist nur fraglich, wie realistisch das ist.

Unter dem Strich bin ich deutlich optimistischer als es der aktuelle Konsens ist. Unter dem Strich ergibt sich doch folgende Überlegung:

Pfizer ist heute an der Börse so viel Wert wie 2019, hat aber 20 Mrd. USD mehr Cash.
Der Markt gesteht dem Corona-Geschäft, welches dieses Jahr vermutlich 55 Mrd. USD in die Kassen spülen werden also faktisch einen Wert von unter null zu.
Dasselbe gilt für alle Fortschritte, die man abseits von Corona erzielt hat.

Rational betrachtet, ergibt das wenig Sinn. Man könnte es auch umgekehrt formulieren:
Das Altgeschäft von Pfizer rechtfertigt den gesamten Börsenwert, also bekommt man das Geschäft mit Paxlovid und dem Impfstoff Comirnaty quasi umsonst.

Der Vorstand sollte in Anbetracht der niedrigen Bewertung, der hohen Kapitalreserven sowie dem starken Cashflow umfassende Aktienrückkäufe beschliessen.
Es wäre beispielsweise problemlos möglich, in kürzester Zeit 10% der ausstehenden Aktien einzuziehen.

Für defensive Anleger könnte Pfizer dementsprechend eine attraktive Möglichkeit sein. Einen weiteren Anreiz liefert sicherlich die gut finanzierte Dividende in Höhe von 3,83%.

Chart vom 11.10.2022 – Kurs: 41,46 - Kürzel: PFE - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 11.10.2022 – Kurs: 41,46 – Kürzel: PFE – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht könnte das aktuelle Niveau sowie die Unterstützungszone bei 40-41 USD für eine erste Tranche interessant sein.
Aufgrund der allgemeinen Marktschwäche sollten jedoch weitere Rücksetzer eingeplant werden.

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Vorherige Analysen der Pfizer Aktie

Pfizer verdient sich eine goldene Nase. Inzwischen sitzt man auf 31 Mrd. USD Cash, schliesslich hat sich der Gewinn im letzten Jahr verdoppelt, doch es soll noch viel mehr werden. Sollte man hier einsteigen, oder rutscht das Ergebnis nach der Pandemie wieder in den Keller?

Normalerweise…

Pfizer ist einer der weltweit grössten Pharmakonzerne. Das Unternehmen erforscht, entwickelt und vermarktet Medikamente, Ernährungsergänzungsmittel sowie Tiermedizin.

Pfizer bietet sowohl verschreibungspflichtige als auch frei erhältliche Arzneimittel an und darüber hinaus Impf- und Wirkstoffe für zahlreiche Krankheitsgebiete. Am bekanntesten war man bisher für Viagra, inzwischen dürfte der mit BioNTech entwickelte Impfstoff dem Potenzmittel allerdings den Rang abgelaufen haben.

Die Gesundheitsbranche ist krisensicher, das dürfte feststehen. An Medikamenten kann man schliesslich nicht sparen. Im Gegenzug hält sich das Wachstum allerdings in der Regel auch in Grenzen.

Die Uhr tickt

Davon kann bei Pfizer derzeit aber keine Rede sein. Durch die Pandemie sind Umsatz und Gewinn regelrecht in die Höhe geschossen.
Der Kurs hat sich zwar auch positiv entwickelt, hinkt den Geschäftszahlen allerdings deutlich hinterher.

Das hat einen absolut rationalen Grund: Die Mehrheit der Anleger geht davon aus, dass die derzeitigen Gewinne nicht dauerhaft zu erzielen sind.
Dem würde ich beipflichten.

Das ist auch der Grund, warum die Aktien der Impfstoff-Hersteller wie BioNTech oder Moderna für KGVs von 5-6 gehandelt werden.
Es ist absehbar, dass man in Zukunft nicht mehr so viel Geld verdienen wird.

Im Fall von Moderna wird für 2023 beispielsweise ein Gewinneinbruch von 60% auf 10,80 USD je Aktie erwartet. Dadurch würde das KGV mit einem Schlag von 6,2 auf 17,2 steigen.
Plötzlich wirken die Impfstoff-Hersteller doch nicht mehr so günstig.

Für sie tickt die Uhr, die Durchseuchung schreitet voran, weite Teile der Bevölkerung in den Hauptmärkten sind geimpft und die Zahl der Impfungen geht zurück.

Die Pandemie inklusive Beschränkungen des öffentlichen Lebens finden zunehmend ein Ende. In den letzten Wochen ist es weltweit zu Lockerungen der Reisebestimmungen und Covid-Restriktionen gekommen.
Hoffentlich hat das Elend damit endlich ein Ende. In diesem Wunsch sind sich wohl alle einig.

Da war doch was

Dabei wird allerdings übersehen, dass Pfizer auch abseits des Impfstoffs enorme Fortschritte erzielt hat.
Zukünftig dürfte unter anderem auch die Corona-Pille Paxlovid für Umsatz sorgen.

Glücklicherweise beziffert Pfizer aber auch sehr genau, was man abseits von Corona verdient. Seit einigen Quartalen werden beide Geschäftsteile gesondert berichtet.

Hier hatte ich bereits ausführlich darauf hingewiesen:
Pfizer: Bisher wird das vollkommen unterschätzt

Damals bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Altgeschäft die damalige und derzeitige Bewertung rechtfertigt.
Folgt man dieser Einschätzung, bekommt man das Corona-Geschäft faktisch kostenlos.

Das ergibt natürlich wenig Sinn, denn die Impfungen und Paxlovid spülen geradezu Unsumme in die Kasse.
Dadurch hat sich Pfizer in nur einem Jahr „saniert“. Die Barmittel sind 2021 von 12,2 auf 31,1 Mrd. USD in die Höhe geschossen.
Der Pharmariese hat keine nennenswerten Nettoverpflichtungen mehr und prall gefüllte Taschen.

Der nächste Kassenschlager

Und selbst 2022 erwartet Pfizer noch Impfstoff-Umsätze von 32 Mrd. USD. Paxlovid dürfte weitere 22 Mrd. USD in die Kasse spülen und auf Jahre hinweg Einnahmen generieren.
So wie jedes andere Medikament gegen Husten, Schnupfen oder Grippe.

Daher erwartet Pfizer für 2022 auch keine rückläufigen Geschäftszahlen, ganz im Gegenteil.
Der Konzern stellt einen Umsatzsprung von 81,29 auf 98 – 102 Mrd. USD in Aussicht, der Gewinn soll um 46% auf 6,35 – 6,55 USD je Aktie steigen.
Das KGV würde dadurch von 12,3 auf 8,4 sinken.

Das bedeutet, dass Pfizer 36,7 Mrd. USD verdienen könnte. Im Jahresverlauf wird sich die Frage stellen, was man mit den sich auftürmenden Barmitteln anfangen möchte.

Da man in der Vergangenheit bereits auf Aktienrückkäufe gesetzt hat, liegt die Vermutung nahe, dass man es jetzt wieder tun wird.
Bereits jetzt könnte man es sich leisten, rund 10% aller ausstehenden Papiere einzuziehen. Mit dem Gewinn von 2022 könnte man weitere 10% einziehen. Zu Buybacks in dieser Grössenordnung wird es aber vermutlich nicht kommen, es soll nur zeigen, was möglich wäre und wie viel Cash man im Verhältnis zum Börsenwert inzwischen besitzt.

Eine Erhöhung der Dividende ist allerdings ausgemachte Sache, womöglich wird es zusätzlich auch noch eine Sonderausschüttung geben.
Aber auch ohne ist die Dividendenrendite mit 2,95% stattlich.

Chart vom 22.03.2022 Kurs: 54,05 Kürzel: PFE - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 22.03.2022 Kurs: 54,05 Kürzel: PFE – Wochenkerzen

Grössere Rücksetzer dürften sich demnach als Gelegenheit herausstellen. Mit etwas Glück könnte es jetzt dazu kommen.
Wer noch nicht engagiert ist, könnte den Support bei 50,50 USD ins Auge fassen. Dasselbe gilt für die obere Aufwärtstrendlinie, die derzeit nahe 47 USD verläuft.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie allerdings nicht unter 45 USD fallen. Sollte es dazu kommen, müssen weitere Rücksetzer eingeplant werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Längst zählt der US-Pharmakonzern zu den Grössten der Branche und ist vor allem durch das Potenzmittel Viagra bekannt. Doch die Corona Krise brachte zwei weitere Blockbuster mit sich, welche die Pfizer-Aktie deutlich steigen liessen. Zum einen der zusammen mit BioNTech entwickelte Corona-Impfstoff Comirnaty und nun auch noch das neue Corona-Medikament Paxlovid, welches vor kurzem sowohl in den USA und auch in Europa zugelassen wurde.

Dies trieb die Kurse in den letzten Monaten immer weiter nach oben, bis es Ende Dezember zu einer konstruktiven Korrektur kam. Diese ist mittlerweile an der 50% Fibonacci-Linie angekommen, so dass sich die Lage nun wieder deutlich beruhigt hat.

Expertenmeinung: Es sieht derzeit ganz danach aus, als ob von hier aus die nächste Rallye gestartet werden könnte. Zuletzt wurde eine ähnliche Konsolidierung Anfang November beendet. Grund waren überaus solide Quartalsergebnisse, welche von Pfizer gemeldet wurden. Schon jetzt blicken Anleger auf das nächste grosse Ereignis, denn am kommenden Dienstag wird der Konzern abermals seine Ergebnisse zum letzten Quartal offenlegen.

Analysten gehen von einem Umsatz in der Höhe von 219,22 Milliarden US-Dollar aus. Der Gewinn soll sich auf 85 Cent je Aktie belaufen, wobei die Flüsterschätzungen bereits bei 98 Cent je Aktie liegen. Wird es also kommende Woche erneut zum grossen Ausbruch nach oben kommen? Zumindest aus technischer Sicht sieht es ganz danach aus.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 03.02.2022 Kurs: 53.38 Kürzel: PFE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es gibt derzeit wahrlich nicht viele vielversprechende Charts. Einer davon ist jener der Pfizer-Aktie, welche sich in der aktuellen Marktkorrektur weiterhin recht gut gehalten hat. Zwar hat diese auch hier rund 50% des Anstieges von November auf Dezember gekostet, doch der wichtige Boden knapp oberhalb der Marke von 50 USD konnte gehalten werden. Eine typische ABC-Korrektur, welche hier und jetzt endet? Wir werden sehen. In der vorigen Woche startete das Papier wieder durch und konnte sich der eingezeichneten Widerstandslinie nähern. Hier befinden sich sowohl die 20- als auch die 50-Tage-Linie. Ein Breakout über dieses Niveau wäre ein überzeugendes Zeichen von Stärke.

Expertenmeinung: Ob der Erfolgslauf von Pfizer weitergehen wird, hängt vor allem von den bevorstehenden Quartalsergebnissen ab. Der Konzern wird am 08. Februar seine Ergebnisse präsentieren. Hier erwarten sich Analysten einen Gewinn je Aktie in der Höhe von 85 Cent. Sollten die Zahlen übertroffen werden, wäre dies ein möglicher Grundpfeiler, um die Korrektur zu beenden und erneut durchzustarten. Vorerst befindet sich die Aktie noch in einer neutralen Phase. Ein Ausbruch über die Marke von 55 USD wäre vorerst als klares Kaufsignal zu sehen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 28.01.2022 Kurs: 54.33 Kürzel: PFE | Online Broker LYNX

Um es vorwegzunehmen: All das Geschriebene enthält keinerlei Werturteil über die Sinnhaftigkeit der weltweiten Massnahmen gegen Corona.
Aus Börsensicht spielt das überhaupt keine Rolle.

Was zählt, ist der blosse Fakt. Wenn die Regierung von Timbuktu den Tourismus-Sektor schliesst, dann kann man das für sinnvoll erachten, oder eben nicht. Die Schliessung ist aber Fakt.
Gleiches gilt für die Impfung. Firmen wie BioNTech verdienen mit der Pandemie faktisch Geld.

Die Pandemie wird nie vorbei sein

Ich bin mir nicht sicher, ob das der Mehrheit überhaupt klar ist, aber die Pandemie wird nie enden.
Das liegt in der Natur der Sache. Das bedeutet aber nicht, dass die Massnahmen ewig fortgesetzt werden.

Eine Krankheit wird erst dann zur Pandemie erklärt, wenn sie sich so stark ausgebreitet hat, dass man sie nicht wieder „einfangen“ kann.
Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für den Aktienmarkt, vor allem für die besonders stark betroffenen Sektoren.
Als Erstes denkt man sicherlich an die Impfstoff-Hersteller und die Tourismusbranche.

So widersprüchlich wie es auch erscheinen mag, aber tatsächlich könnten beide Sektoren interessant sein.
Der eine, weil er sich eine goldene Nase verdient und der andere, weil die Kurse zuletzt wieder komplett kollabiert sind. In der Tourismusbranche herrscht regelrechte Hoffnungslosigkeit.

Verschiedene Szenarien

Wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird, kann keiner mit Sicherheit sagen. Mutationen sind per Definition unvorhersehbar und leider scheint Corona stark mutagen zu sein.

Ständig entstehen neue Varianten. Die meisten unterscheiden sich allerdings kaum von ihren „Eltern“. Die Mutationen sind belanglos und spielen im pandemischen Verlauf keine Rolle.

Das gilt übrigens für alle Lebewesen, oder genauer gesagt, alles, was sich auf irgendeine Art reproduziert.
Jeder Menschen trägt durchschnittlich 100 bis 200 Mutationen in sich.
Auch hier gilt: Die meisten spielen kaum eine Rolle.

Dann und wann gibt es allerdings wahrnehmbare Ausreiser. Bei Menschen führt das beispielsweise dazu, dass das Kind „ganz normaler“ Eltern einen IQ von 150 hat, oder bedauerlicherweise negative Auswirkungen.
Bei Viren ist es ähnlich. Covid kann sich in eine gefährlichere Richtung entwickeln, oder eben in eine ungefährlichere.

Bei Delta ging es für uns in die falsche Richtung. Bei Omikron scheint das nach heutigem Stand besser auszusehen. Die Variante ist zwar noch ansteckender und schafft es noch besser, die Immunantwort zu umgehen, die Verläufe scheinen aber tendenziell milder zu sein.

Mit etwas Glück erleben wir weitere Mutationen in diese Richtung. Aus einer Pandemie würde dann eine Endemie, so wie es zuvor schon oft geschehen ist.

Die spanische Grippe hat vor knapp einem Jahrhundert wohl bis zu 50 Millionen Menschen das Leben gekostet, wurde dann aber endemisch. Wahrscheinlich schwirren die viralen Nachfahren heute noch irgendwo da draussen herum.

Ebenso wird sich Covid in eine lange Liste von Krankheiten einreihen, mit denen wir leben müssen und leben werden.

Was das für den Aktienmarkt bedeutet

Das würde ich jedenfalls als das realistischste Szenario betrachten. In ähnlicher Art und Weise hatte ich das ja bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht.
Ob wir am Ende eine schnelle Entwicklung in Richtung ungefährlicher Varianten oder einer weitflächigen Immunität erleben, oder es leider nochmal schlimmer wird, ändert an dem Szenario recht wenig.

Die ganze Geschichte wird sich jedenfalls noch über Monate ziehen und die Politik wird wie gewohnt langsam reagieren. Auch wenn sich die Lage entspannt, wird man noch lange danach weiter Impfungen empfehlen und durchführen.

Das bedeutet für Pfizer, BioNTech, Moderna & Co., dass die Kasse noch für geraume Zeit klingeln wird.

Unter anderem aus diesem Grund habe ich mich in den letzten Monaten auch mehrfach positiv zu den „Impfstoff-Aktien“ Pfizer und Moderna geäussert.
Einer meiner Favoriten im Sektor ist Pfizer.

Das ist mein Favorit

Das hat mehrere Gründe. Das Unternehmen hat auch abseits der Pandemie ein hochprofitables Geschäft. Selbst wenn sich Corona morgen in Luft auflöst, hat die Aktie dadurch einen gewissen Ankerwert.

Man könnte durchaus die Rechnung aufmachen, dass das Altgeschäft bereits den gesamten Börsenwert rechtfertigt:
Pfizer: Bisher wird das vollkommen unterschätzt

Darüber hinaus scheint die Corona-Pille (Paxlovid) des Pharmakonzerns hochwirksam zu sein. Für viele Menschen dürfte das eine echte Alternative zu Impfstoffen sein.

Vielleicht ist das die Zukunft dieser Endemie.
Jeden Winter dreht Covid dann wie alle Erkältungskrankheiten wieder seine Runden. Neben Grippstad C oder ähnlichem, steht dann eben auch Paxlovid in der Apotheke. Ende der Geschichte.

Chart vom 15.12.2021 Kurs: 55,54 Kürzel: PFE - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 15.12.2021 Kurs: 55,54 Kürzel: PFE – Tageskerzen

Es scheint kaum ein Szenario zu geben, bei dem Pfizer nicht gut wegkommen wird.
Daher dürften sich grössere Rücksetzer als Gelegenheiten herausstellen.
Nach der letzten Analyse hat die Aktie wie erwartet bei 50,50 USD gedreht. Dieses Niveau ist weiterhin interessant.
Das gilt umso mehr für 46 USD, wenngleich das wahrscheinlich eine theoretische Überlegung ist.

Derzeit sieht es eher nach Trendfortsetzung zur Oberseite aus. Pfizer ist am Vortag über 55,00 USD ausgebrochen. Daher könnte es jetzt zu einer Rallye in Richtung 60 oder 65 USD kommen.

Eingangs hatten wir auch die Tourismusbranche angesprochen. Dazu mehr im zweiten Teil. (Link folgt)