Die besten Gold Aktien 2019

Wie könnte sich der Goldpreis 2019 entwickeln?

Gold konnte auch im Jahr 2018 nicht glänzen: Per Ende Dezember 2018 verlor das Edelmetall auf USD-Basis rund 20 USD oder -1,5%, in Euro gerechnet gab es sogar ein kleines Plus. Die relativ maue Performance hat dabei mehrere Gründe. Zum einen spielt sicherlich eine Rolle, dass aufgrund des Bullenmarkts US-Aktien zumindest bis zum Sommer 2018 stark im Fokus der Anleger standen. Zum anderen verharrte auch die physische Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren längere Zeit auf sehr niedrigem Niveau. Hierzu dürften auch die steigenden US-Zinsen maßgeblich beigetragen haben, denn je höher der Realzins, desto weniger lukrativ sind Goldinvestments.

Zentralbankkäufe ziehen enorm an

Doch es gibt durchaus Anzeichen für einen Stimmungswandel. So sind die Netto-Goldkäufe der Zentralbanken laut World Gold Council (WGC) 2018 um +74% auf 651 Tonnen gestiegen und haben somit den stärksten Zuwachs seit 2015 verzeichnet. Allerdings von niedriger Basis, denn mit ca. 375 Tonnen waren die Goldkäufe 2017 auf ein Siebenjahrestief gefallen. Ausschlaggebend für den starken Anstieg war vor allem die russische Zentralbank, die ihren Goldbestand um 275 Tonnen ausbaute und damit erstmals über mehr als 2.000 Tonnen Gold verfügt. Zentralbanken gehören mit einem Gesamtbestand von mehr als 30.000 Tonnen zu den größten Goldeigentümern der Welt. Goldexperten erwarten, dass die Zentralbanken einiger Länder wie Russland, China, Kasachstan oder die Türkei ihre Goldbestände weiterhin massiv aufstocken werden.

Das niedrige Preisniveau verleitete aber auch wieder mehr Anleger zu Goldkäufen. Denn auch die Nachfrage nach Anlagegold wuchs im dritten Quartal 2018 um deutliche +28% auf 298 Tonnen. Besonders gefragt war Gold laut WGC in China und im Iran. Vor allem in der zweiten Hälfte 2018, als der Aktienmarkt vorübergehend nicht mehr rund lief, hatten sich etliche Anleger nach Alternativen umgesehen. Aufgrund der wieder anziehenden Anlegernachfrage, sowie der massiven Zentralbankkäufe sollte die Preisentwicklung 2019 positiv ausfallen.

Goldpreis-Chart: Neuer Aufwärtstrend möglich

Werfen wir einen Blick auf den längerfristigen Gold-Chart. Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 war der Preis einer Unze Feingold von etwas über 700 USD regelrecht auf ein Allzeithoch von 1.900 USD explodiert. Danach wurde jedoch ein Großteil der Gewinne wieder abgegeben.

Seit Mitte 2013 bewegt sich das gelbe Edelmetall mittlerweile in einer Seitwärtsspanne zwischen 1.050 USD und 1.400 USD. Ein wichtiges Widerstandslevel befindet sich im Bereich 1.350 USD bis 1.375 USD, wo sich die Hochpunkte der letzten fünf Jahre befinden. Aktuell befindet sich der Goldpreis im oberen Bereich der Seitwärts-Konsolidierung. Um aus dieser jedoch auszubrechen muss aus charttechnischer Sicht zumindest die Marke von 1.375 USD nachhaltig überschritten werden. Erst dann würde sich nach den Tiefständen von Ende 2015 ein neuer mittel- bis langfristiger Aufwärtstrend im Chart des Edelmetalls etablieren. Denn neben höheren Tiefs sind dazu definitionsgemäß natürlich auch höhere Hochs notwendig. Bis zur charttechnisch entscheidenden Marke sind bei aktuellen Kursen von 1.315 USD jedoch noch rund 600 USD an Wegstrecke zu überwinden. Eine solche Distanz kann durchaus innerhalb von ein bis zwei starken Wochen überwunden werden. Gelingt dies, so stehen auch die Chancen für einen erfolgreichen Chartausbruch im Jahr 2019 hervorragend. Denn mit jedem neuen Anlauf steigen die Chancen, dass ein Widerstandsniveau überwunden werden kann. Nach unten hin scheint die Marke von 1.050 USD derzeit nicht in Gefahr zu sein. Die Chancen für einen Chartausbruch nach oben schätzen wir für 2019 deutlich höher ein.

Der Einfluss des Realzinses auf die Goldpreis-Entwicklung

Die Aussichten für das gelbe Edelmetall sind vor allem dann glänzend, wenn der Realzins negativ ist oder sich zumindest verringert. Denn wenn sich die Inflationsrate über das Zinsniveau bewegt, verlieren Festgeld-Anlagen gemessen in Kaufkraft an Wert. Gold hingegen rückt in einem solchen Umfeld als Sachwert und einzige Anlageklasse ohne Verzinsung verstärkt in den Anleger-Fokus. Umgekehrt erfährt der Goldmarkt vor allem dann Verkaufsdruck, wenn die Realzinsen in USD steigen und Goldbesitzern somit Opportunitätskosten in Form entgangener Zinseinnahmen bescheren. Wenn das Zinsniveau langsamer steigt als die Inflationsrate, gewinnt Gold aus Investorensicht zunehmend an Attraktivität. Eine solche Entwicklung könnte möglicherweise bevorstehen, denn die Inflationsrate zieht weiterhin an, während der Zinsanstieg im Dollar-Raum vorerst zum Erliegen gekommen ist.

Gold-Sentiment relativ negativ

Bis Anfang 2018 waren Edelmetalle wie Gold und Silber im Schatten des (vorübergehenden) Booms bei Bitcoin und anderen digitalen Kryptowährungen kaum noch im Investorenfokus. Auch Aktien standen wesentlich mehr im Rampenlicht. An der Börse wurden die Anlagetrends eher von Themen wie Blockchain, Lithium, Marihuana, Computerchips und künstlicher Intelligenz bestimmt, als von Edelmetallen. Mit Ausnahme von eingefleischten Goldfans, sog. „Goldbugs“, wurde Gold vom Anlegervolk für einige Jahre links liegen gelassen. Nicht zuletzt aufgrund des negativen Sentiments könnten sich Gold-Investments für smarte Investoren im Jahr 2019 als gewinnbringende Spekulation erweisen. Denn Preise steigen bekanntlich vor allem dann, wenn allerseits große Skepsis herrscht.

Goldpreis-Ausblick 2019: Smarte Einstiegsgelegenheit für Anleger

Alles in Allem sind die Aussichten für einen Goldpreisanstieg sehr gut. Aus fundamentaler Sicht haben sich die Rahmenbedingungen für die Anlageklasse Gold im Jahr 2019 deutlich aufgehellt: Neben den wieder anziehenden Zentralbankkäufen sorgen Faktoren wie steigende Inflationsraten und (geo)politische Risiken (Stichwort Handelskrieg, Spannungen im Nahen Osten) für eine positive Goldpreis-Prognose. Längerfristig betrachtet schalten die Ampeln aus charttechnischer Sicht auf Grün, sobald Gold die Marke von 1.375 USD überschreitet. Es könnte sich also lohnen, diese Marke im Jahr 2019 im Auge zu behalten. Ein charttechnischer Ausbruch würde auf Sicht von 12 Monaten den Weg zunächst bis auf 1.600 USD bis 1.700 USD frei machen.

Die besten Gold Aktien 2019

Für Anleger gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um von einem neuen Aufwärtstrend des wertvollen Rohstoffs zu profitieren: Physisch in Form von Goldbarren und Goldmünzen oder über Gold-Zertifikate, Gold-Fonds und Gold ETFs. Am besten legen Sie sich jedoch zwei bis drei besonders starke Goldaktien ins Depot, denn diese versprechen bei steigenden Goldnotierungen aufgrund der meist relativ stabilen Produktionskosten einen Gewinnhebel. Die drei nachfolgend ausgewählten Gold-Unternehmen haben das Potential zu den Gewinneraktien des Jahres 2019 zu gehören.

Royal Gold: Geniales Geschäftsmodell

Statt selbst kostenintensiv Exploration zu betreiben, vergibt der an der NASDAQ notierte US-Edelmetallkonzern Royal Gold (ISIN: US7802871084 – Symbol: RGLD – Währung: USD) als „Streaming & Royalty Company“ Bergbau-Konzessionen an Minenbetreiber und unterstützt diese zudem bei der Finanzierung ihrer Projekte.

Beteiligungen an 40 produzierenden Minen

Im Gegenzug partizipiert Royal Gold direkt am Erfolg der Minenbetreiber. Das Unternehmen wird entweder in einem festen Verhältnis an den Einnahmen beteiligt (sog. Royalities) oder darf das geförderte Edelmetall später zu besonders günstigen Preisen kaufen (sog. Streaming). Royal Gold bezahlt bei einem seiner größten Projekte, dem Berg Milligan in Kanada beispielsweise nur 435 USD pro Unze Gold. Der aktuelle Gold-Preis liegt mit ungefähr 1.315 USD rund dreimal so hoch. Royal Gold verdient mit diesem Geschäftsmodell also prächtig. Interessant an dieser smarten Strategie ist auch, dass das Unternehmen nicht vom Erfolg einer oder weniger Minen abhängig ist. Vielmehr erzielt Royal Gold mittlerweile Einnahmen aus bereits 40 produzierenden Goldminen weltweit. Weitere 18 Minen befinden sich in der Entwicklungsphase und darüber hinaus ist Royal Gold an über 130 weiteren Rohstoffprojekten auf sechs Kontinenten beteiligt, die sich in den Stadien Exploration und Evaluierung befinden.

Seit 2001 jährliche Dividendenerhöhungen

Besonders hervorzuheben ist, dass Royal Gold die Dividende trotz der heftigen Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt seit mittlerweile 18 Jahren in Folge (!) angehoben hat. Zuletzt wurde die Jahresdividende von 1,00 USD auf 1,06 USD erhöht. Ausgezahlt werden die Dividenden, wie in den USA üblich, quartalsweise. Die stetigen Dividendenanhebungen sind nur deshalb möglich, weil in Zeiten niedriger Edelmetallpreise besonders lukrative Royality & Streaming-Deals mit den Bergbau-Unternehmen abgeschlossen werden können. Royal Gold profitiert daher auch von Zeiten mit fallenden Edelmetallpreisen.

Beeindruckend: 25% Umsatzwachstum über 10 Jahre

In den letzten 10 Jahren lag die durchschnittliche Wachstumsrate beim Umsatz bei 25% und der operative Cashflow legte im Schnitt um 27% zu. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis je Aktie von 1,83 USD erzielt. Die Erlöse stiegen trotz fallender Goldpreise um +4% auf den Rekordwert von 459 Mio. USD. Der operative Cashflow legte sogar um +23% auf 329 Mio. USD zu, ebenfalls ein neuer Rekord.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 erwarten Marktexperten einen Gewinnrückgang von -20% auf 1,47 USD je Aktie, im darauffolgenden Jahr 2020 sollen die Gewinne dann jedoch deutlich um +42% auf 2,09 USD je Aktie klettern. Eventuell steigende Goldpreise sind hierbei jedoch noch nicht einberechnet und würden sich als Gewinnhebel überproportional positiv auswirken.

Einer der Favoriten unter den Goldaktien

Royal Gold ist bei einem Aktienkurs von 93 USD mit ca. 6 Mrd. USD Marktkapitalisierung ein mittelgroßes Edelmetall-Unternehmen, das mit einem hervorragenden Management und einem einzigartigen Geschäftsmodell Jahr für Jahr Gewinnsteigerungen erzielt. Besonders hervorzuheben ist die große Diversifizierung mit Beteiligungen an rund 40 produzierenden Minen weltweit. Dies macht die Aktie auch für etwas konservativere Anleger interessant.

Nach neuen Allzeithochs Mitte 2018 kam der Aktienkurs im Sommer 2018 parallel zum Goldpreis unter Druck. Zwischenzeitlich fiel die Aktie von knapp 100 USD bis auf ca. 70 USD, bevor ein neuer Aufwärtstrend einsetzte. Mit aktuell 93 USD ist die Aktie noch -6% unter dem Allzeithoch. Für mittel- bis langfristig orientierte Anleger dürfte sich ein Investment in die Royal Gold Aktie im Bereich von 90 bis 95 USD bezahlt machen.

Kirkland Lake Gold: Klein aber fein

Der Goldproduzent Kirkland Lake Gold (ISIN: CA49741E1007 – Symbol: KL – Währung: USD) ist im Jahr 2016 aus dem Zusammenschluss dreier kleinerer Goldunternehmen hervorgegangen: Kirkland Lake Gold, St Andrew Goldfields und Newmarket Gold. Das Unternehmen, in dessen Aufsichtsrat der Milliardär und weltweit anerkannte Rohstoffinvestor Eric Sprott sitzt, verfügt über mehrere sehr lukrative Goldminenprojekte in Kanada und Australien. Seit der Erstempfehlung im Januar 2018 bei 15,50 USD konnte die Aktie im Hoch bereits um +139% auf knapp 37 USD zulegen.

Zwei hochprofitable Goldminen bilden das Rückgrat des Goldkonzerns

Die Goldproduktion des mit rund 7 Mrd. USD Marktkapitalisierung bereits mittelgroßen Goldminen-Unternehmens stammt bislang vor allem aus zwei hochgradigen und gleichzeitig extrem kostengünstig operierenden Goldabbau-Projekten: Die Macassa Mine im Nordosten von Ontario und die Fosterville Mine im Bundesstaat Victoria in Australien. Diese beiden qualitativ hochwertigen Goldminen sind die Cashcows des Konzerns, die zu durchschnittlichen Cash Kosten von 362 USD und Gesamtkosten von 685 USD je Unze operieren. In der Branche absolute Spitzenwerte. Daneben verfügt der Konzern in Ontario noch über zwei weitere produzierende Minen. Die Minen Taylor und Holt haben 2018 zusammen knapp ein Fünftel der Produktion beigesteuert. Darüber hinaus verfügt Kirkland Lake Gold über etliche weitere aussichtsreiche Goldprojekte in der Erschließungsphase.

Starke Bohrergebnisse in stillgelegter Cosmo-Mine

Bis Mitte 2017 hatte Kirkland Lake mit der Cosmo Mine auch in Australien noch eine zweite Mine in Betrieb, die jedoch stillgelegt wurde. Trotzdem geht die Exploration in dem Bergwerk weiter. Mit Erfolg: Im sogenannten Lantern-Depot traf Kirkland Lake auf bis zu 1,6 Kilogramm Gold je Tonne über einen Abschnitt von 0,91 Meter. Über eine Bohrstrecke von 19 Metern wurde eine Konzentration von 41 Gramm Gold festgestellt, ebenfalls ein überdurchschnittlich starker Wert. Das erhöht die Chancen, dass das Projekt bei einem steigenden Goldpreis entweder wieder in Produktion gehen wird oder zu einem lukrativen Preis veräußert wird.

Produktions- und Dividendensteigerung im Jahr 2018

Bis Mitte 2017 hatte Kirkland Lake mit der Cosmo Mine auch in Australien noch eine zweite Mine in Betrieb, die jedoch stillgelegt wurde. Trotzdem geht die Exploration in dem Bergwerk weiter. Mit Erfolg: Im sogenannten Lantern-Depot traf Kirkland Lake auf bis zu 1,6 Kilogramm Gold je Tonne über einen Abschnitt von 0,91 Meter.

Über eine Bohrstrecke von 19 Metern wurde eine Konzentration von 41 Gramm Gold festgestellt, ebenfalls ein überdurchschnittlich starker Wert. Das erhöht die Chancen, dass das Projekt bei einem steigenden Goldpreis entweder wieder in Produktion gehen wird oder zu einem lukrativen Preis veräußert wird. Insgesamt liegen die geprüften förderbaren Goldreserven des Unternehmens aktuell bei 5,8 Mio. Unzen.

Wie gut taugt Gold als Geldanlage wirklich und welche Faktoren beeinflussen den Goldpreis? Jetzt lesen: Krisenbarometer Gold: Worauf es wirklich reagiert

Produktions- und Dividendensteigerung im Jahr 2018

Für das Jahr 2018 meldete das kanadische Unternehmen eine Goldproduktion von 724.000 Goldunzen. Damit übertraf Kirkland Lake Gold die selbst gesteckten Förderziele. Im Jahresvergleich konnte die Produktion damit um hervorragende +21% gesteigert werden. Die bereits mehrmals erhöhte Prognose von bis zu 670.000 Unzen wurde damit erheblich übertroffen.

Die Gewinnsteigerung lag im vergangenen Jahr 2018 bei beeindruckenden +93%, pro Aktie wurden 1,36 USD verdient. Der frei verfügbare Cashflow lag bei 250 Mio. USD, so dass genügend Kapital für neue Projekte in die Kasse gespült wird. Nicht zuletzt aufgrund dieser positiven Entwicklung wurde die Quartalsdividende kürzlich von 0,03 CAD auf 0,04 USD angehoben. Auch für 2019 sind die Aussichten sehr positiv. Das Unternehmen stellte kürzlich eine erneute Produktionssteigerung auf bis zu 1 Mio. Unzen Gold in Aussicht. Die bisherige Prognose lag deutlich darunter bei 740.000 bis 800.000 Unzen.

Weiterhin etwas spekulativere Wette auf steigende Goldpreise

Die Aktie, die erst seit August 2017 an der New Yorker Börse notiert ist, hat nicht ohne Grund die höchste Gewichtung im Best of Gold Miners Index. Der Kirkland-Aktienkurs befindet sich in einem Aufwärtstrend und zeigt im Vergleich zu Gold und anderen Goldminen-Aktien eine außergewöhnlich hohe Relative Stärke.

Die Aktie steht als Branchenprimus außerdem stark im Fokus von Großanlegern, denn der Anteil, der von Großanlegern wie Fonds und Investmentgesellschaften gehalten wird, stieg in den vergangenen acht Quartalen kontinuierlich an. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 32,50 USD mit 7 Mrd. USD Marktkapitalisierung ist Kirkland Lake Gold mittlerweile nicht mehr unter den kleinen Playern. Dennoch ist die Aktie im Vergleich zu den anderen beiden vorgestellten Goldwerten möglicherweise ein etwas spekulativeres Investment. Dafür winken im Erfolgsfall jedoch auch weiterhin höhere Gewinnaussichten. Neben steigenden Goldnotierungen könnten auch weitere positiv überraschende Unternehmensmeldungen zu stattlichen Kursgewinnen und einer weiteren Fortsetzung des Aufwärtstrends führen.

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Agnico Eagle Mines

Genau wie Kirkland Lake Gold hat auch Agnico Eagle Mines (ISIN: CA0084741085 – Symbol: AEM – Währung: USD) seinen Hauptsitz im kanadischen Toronto. Der Name des bereits im Jahr 1957 gegründeten Unternehmens Agnico ist ein Akronym und besteht aus den Elementsymbolen für Silber (Ag), Nickel (Ni) und Cobalt (Co). Heute ist Agnico Eagle jedoch ein Goldproduzent mit bereits acht produzierenden Minen in Kanada, Finnland und Mexiko. In diesen Ländern, sowie in den USA und Schweden befinden sich weitere spannende Goldprojekte in der Explorations- und Entwicklungsphase. Agnico Eagle steht eigenen Angaben zufolge für kostengünstigen, sicheren und verantwortungsbewussten Bergbau.

Erwartete Produktionssteigerung auf 2 Mio. Unzen

Mit insgesamt acht relativ kostengünstig produzierenden Goldminen ist Agnico Eagle im Vergleich zu ähnlich großen Goldproduzenten relativ breit aufgestellt. Durch Produktionssteigerungen, sowie die bevorstehende Produktionsaufnahme von mindestens drei weiteren Minen, soll das Produktionsvolumen von 1,75 Mio. Unzen im Jahr 2019 auf ambitionierte 2 Mio. Unzen (+/- 0,04 Mio. Unzen) im Jahr 2020 gesteigert werden. Der durchschnittliche Goldgehalt liegt bei den Förderprojekten des Konzerns mit 2,4 Gramm je Tonne doppelt so hoch wie der Branchenschnitt von 1,2 Gramm je Tonne. Unter anderem deshalb kann das Unternehmen Gold zu vergleichsweise niedrigen Kosten abbauen.

Niedrige Produktionskosten pro Unze sorgen für Gewinnpuffer

Die profitabelste Mine des Unternehmens ist die bereits seit 1988 in Betrieb befindliche LaRonde Mine in Quebec, eine der größten Goldlagerstätten in Kanada. Die Mine steuerte bei reinen Produktionskosten je Unze von gerade mal 406 USD im Jahr 2018 rund 343.000 Unzen zur Gesamtproduktion von 1,63 Mio. Goldunzen bei. Werden alle Minen betrachtet, so kostet Agnico die reine Goldförderung pro Unze aktuell zwischen 620 und 670 USD. Auch die Gesamtkosten bewegen sich bei Agnico mit 875 bis 925 USD in einem vergleichsweise niedrigen Bereich. Dies verschafft dem Unternehmen bei aktuellen Goldpreisen von über 1.200 USD einen komfortablen Gewinnpuffer. Agnico Eagle kann es sich daher im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern auch erlauben, grundsätzlich kein Gold vorab d.h. auf Termin zu verkaufen. Goldpreissteigerungen schlagen sich so vollständig und mit entsprechender Hebelwirkung im Gewinn nieder.

Produktionsziel für 2019 angehoben

Im Jahr 2018 verzeichnete das Unternehmen einen deutlichen Gewinnrückgang von 1,06 USD pro Aktie auf 0,19 USD. Verantwortlich waren in erster Linie hohe, nicht cashwirksame Abschreibungen in Höhe von knapp 400 Mio. USD. Aufgrund der ansonsten sehr guten Geschäftsergebnisse wurde beschlossen, die Quartalsdividende um +14% auf 0,25 USD je Aktie zu erhöhen. Agnico Eagle Mines zahlt seit 1983 durchgehend eine Dividende.

2018 war für den Konzern ein Übergangsjahr, in dem ein moderater Produktionsrückgang sowie ein erheblicher Gewinnrückgang verzeichnet wurde. Im zweiten Quartal 2019 sollen dann die neue Meliadine Mine sowie im dritten Quartal die neue Amaruq Mine wieder für einen deutlichen Wachstumsschub sorgen. Verantwortlich für den erwarteten Ergebnisrückgang sind neben Abschreibungen etwas gestiegenen Förderkosten und meist schwachen Goldpreisen in erster Linie niedrigere Produktionsvolumina durch die planmäßige Schließung der Meadowbank Mine im Jahr 2018. Trotzdem verlief die operative Entwicklung positiv, sowohl das Produktionsziel als auch das Ergebnis lagen über Plan. Auch das Produktionsziel für 2019 wurde zuletzt von 1,70 Mio. Unzen auf 1,75 Mio. Unzen angehoben. Für 2020 werden dann wieder mindestens 1,96 Mio. Unzen erwartet. Auf der Ergebnisseite werden für dieses Jahr 0,56 USD je Aktie erwartet, 2020 dann nochmal eine Verdopplung auf 1,07 USD.

Erstklassige Goldaktie für mittel- bis langfristig orientierte Goldanleger

Das Unternehmen ist an der NYSE notiert und kommt bei einem aktuellen Aktienkurs von 45 USD auf eine Marktkapitalisierung von etwa 11 Mrd. USD. Der Bergbaukonzern schüttet seit mittlerweile 36 Jahren durchgehend eine Bardividende aus und gehört damit zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern. Seit 1998 wurde sowohl der Goldpreis, als auch der Gold- und Silberminen-Index XAU mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs der Aktie von +15% pro Jahr deutlich geschlagen.

Agnico Eagle ist auch deshalb beliebt bei den Investoren, weil der Konzern im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten, trotz des seit Jahren schwächelnden Goldpreises, nur einen sehr geringen Margenrückgang zu verbuchen hatte. Aufgrund der günstigen Produktionskosten, der geplanten Produktionsausweitung sowie der sehr aktionärsfreundlichen Unternehmenspolitik, könnte Agnico Eagle ein ideales, mittel- bis langfristiges Investment sein, um sich für einen erwarteten Goldpreisanstieg im Jahr 2019 zu positionieren.

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