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Aktienanalyse:
Volkswagen Vz.: Unter 130 Euro Bärenfutter … kommt es dazu?

Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

Die Volkswagen-Aktie hat sich in den letzten Wochen durch so manche Charthürde hindurch gebissen und einiges an negativen Nachrichten weggesteckt. Erneute Drohungen der USA in Sachen Strafzölle gegen die Euro-Autobauer, das für die Benziner und Diesel enttäuschende Konjunkturpaket der Bundesregierung: Immer reagierte die Aktie kurz und zog dann doch wieder an. Jetzt ist zu Wochenbeginn der Versuch gescheitert, die wichtige 200-Tage-Linie zu nehmen. Ist diese Hürde für die Aktie eines Unternehmens, das eher nicht zu denen gehören wird, die rasant wieder auf alte Gewinnlevels zurück finden, zu hoch?

Richtig ist, dass die 200-Tage-Linie für die VW Vorzugsaktie seit Monaten immer wieder relevant war. Im Oktober sowie Ende Januar/Anfang Februar diente sie als Unterstützung, Anfang März als Widerstand. Und Letzteres ist sie derzeit wieder. Am Montag war der Kurs kurzzeitig über die Linie gelaufen, das jedoch löste Gewinnmitnahmen aus, die die Aktie am Ende des Tages ins Minus drückten. Und in den beiden Tagen danach regte sich noch keine Gegenwehr der Bullen, während markttechnische technische Indikatoren wie der hier im Tageschart abgebildete Stochastik-Oszillator allerhand Spielraum nach unten ausweisen. Das dürfte für bärische Trader verlockend sein. Nur wartet der entscheidende Punkt, dessen Unterschreiten das Ende der im März begonnenen Rallye indizieren würde, erst ein gutes Stück unter dem letzten Kurs.

Expertenmeinung: Die Kreuzunterstützung aus der unteren Begrenzung des März-Aufwärtstrendkanals, der vorherigen, jetzt überbotenen Abwärtstrendlinie, der 20-Tage-Linie und den Tiefs der Monate März bis August 2019 ist es, auf die es ankommt. Diese Zone liegt im Bereich zwischen 130 und 138 Euro. Würde diese Zone gebrochen, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht erst einmal nach unten frei. Dann allerdings könnte es allemal in den Bereich der Mai-Tiefs bei 111,08 Euro gehen, denn die Zuversicht, dass der VW-Konzern zügig die alte Ertragskraft wiedererlangt, dürfte mit der Trendrichtung der Aktie stehen und fallen.

Aber noch sollte man die Bullen besser nicht abschreiben. Dass man zwei Tage nach dem Scheitern eines ersten Versuchs, die 200-Tage-Linie zurück zu erobern, erst einmal fernbleibt heißt nicht, dass das bullische Lager zu den Bären übergelaufen wäre. Ob die Käuferseite noch genug Cash und Zuversicht hat, um die Aktie in den nächsten Rallye-Impuls zu tragen, könnte erst erkennbar werden, wenn diese Zone 130/138 Euro, deren obere Begrenzung ja nicht weit entfernt liegt, getestet wird. Denn warum sollte man auf höherem Niveau unbedingt zugreifen, wenn eine verteidigte Auffangzone doch eine weit bessere Basis für einen neuen Aufwärtsimpuls wäre? Und gelingt das, würde dieser wichtige, aktuell bei 153 Euro verlaufende 200-Tage-Linie im zweiten Versuch überboten, wäre die Zuversicht wohl umgehend wieder da und könnte die Aktie schnell an die obere Begrenzung des März-Aufwärtstrendkanals tragen, die momentan bei 165 Euro verläuft. Noch ist hier also alles drin!

Volkswagen Aktie Chart vom 10.06.2020, Kurs 143,18 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

 

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