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Aktienanalyse:
Volkswagen Vz.: Auf Dauer ein Top-Pick im Range Trading?

Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

Dass ausgerechnet die Aktie eines konjunktursensiblen Autobauers wie Volkswagen in einer Phase, in der das Risiko eines weltweiten wirtschaftlichen Abstiegs durch die stetige Vereisung des Klimas in der Geo- und Handelspolitik hoch ist, in einer relativ engen Handelsspanne Stabilität mimt, überrascht auf den ersten Blick. Aber der VW-Konzern hält sich bislang äußerst wacker, was die Geschäftsentwicklung angeht.

Während so mancher Autobauer und vor allem nahezu alle Zulieferer unter der aktuellen Situation stöhnen, ist es dem Konzern auch im zweiten Quartal gelungen, Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal zu steigern, wie Volkswagen Ende Juli berichtete. Zwar bleiben die Auslieferungen weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres, aber es gelingt, diesen Abstieg mit einer Steigerung der Gewinnmarge zu kompensieren, indem Kosten gesenkt werden. Daher trauen sich die Bären weiterhin nicht so recht an diese Aktie heran. Was hieße: Die seit einem Jahr vorherrschende Trading-Range könnte noch eine Zeitlang Bestand haben.

Expertenmeinung: Seit Juni 2018 bewegt sich die Aktie in einer Spanne von grob 132 bis 164 Euro. Seit Oktober 2018 hat sich dabei ein geringfügig aufwärts laufender Kanal etabliert. An dessen unterer Begrenzung hat der Kurs Mitte August nach oben gedreht. Diejenigen, die hier seit Monaten Range Trading betreiben, d.h. jeweils im Bereich der Begrenzungen des Trendkanals wieder auf die Gegenrichtung setzen, hoffen jetzt darauf, dass die VW-Aktie die obere Begrenzung des Trendkanals ansteuern wird, die derzeit bei 167 Euro verläuft. Ist das eine realistische Hoffnung?

Sollte der Konzern auch im dritten Quartal mit seiner Bilanz überzeugen, sollte sich der DAX & Co. erneut abdrehen sollten, dürfte eine Aktie wie Volkswagen nicht gegen den Strom einfach weiter zulegen.

Nichtsdestotrotz präsentiert sich der Chart vielversprechend. Aber wer hier Long agiert bzw. das erwägt, sollte auf die im Chart dick schwarz hervorgehobene 200-Tage-Linie achten. Sie steht den Bullen derzeit noch im Weg, an dieser Linie wurde der Kurs am Freitag erst einmal abgewiesen. Wirklich bullisch wäre die Vorzugsaktie erst, wenn sie diese bei 147,25 Euro verlaufende Linie auf Schlusskursbasis unter sich gelassen hätte.

Chart vom 30.08.2019, Kurs 146,10 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker Aktienempfehlungen

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