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Aktuelle Analyse:
Commerzbank: Die Braut, der man nicht traut

Am Dienstagabend war es noch nicht offiziell bestätigt, aber laut „Handelsblatt“ hat auch die ING jetzt ihr Interesse an einer Übernahme der Commerzbank verloren. Damit geht nach der UniCredit und BNP Paribas die dritte Bank von der Fahne – in wenigen Wochen. Nachdem die Gespräche mit der Deutschen Bank beendet wurden, dachten viele, die Commerzbank würde jetzt umgehend massiv umworben und damit die Chance entstehen, dass ein Bieter den Aktionären ein lukratives Angebot für ihre Aktien macht. Aber je öfter die Braut Commerzbank im Regen stehen gelassen wird, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sich eine solche Lösung kurzfristig ergibt.

Es scheint, das Geldhaus muss vorerst alleine zurechtkommen. Was es zwar kann, aber die Chance auf wirklich beeindruckende, dem Aktienkurs Flügel verleihende Steigerungen bei Umsatz und Gewinn bestehen dabei nicht. So gesehen ist es recht überraschend, dass die Aktie am Dienstag kaum auf diese erneute Enttäuschung reagierte und am Ende sogar ein kleines Plus in den Feierabend rettete. Aber was nicht ist, kann noch kommen.

Expertenmeinung: Immerhin war der Gesamtmarkt am Dienstag kräftig gestiegen, gut möglich also, dass die Aktie einfach ein wenig mit nach oben gespült wurde. Aber das ändert nichts an der charttechnisch derzeit nur für die Leerverkäufer, die „Bären“, vielversprechenden Konstellation. Nachdem der Ausbruch über die wichtige Widerstandszone um acht Euro zur Bullenfalle wurde und in einem Doppeltopp endete, rutscht die Aktie stetig ab.

Der Rallyeversuch des 4. Juni wurde sofort abverkauft … und damit bleibt mit dem Februar-Tief bei 6,03 Euro die letzte Unterstützung vor dem 2018er-Jahrestief bei 5,50 Euro in unmittelbarer Reichweite. Eine Unterstützung, die jederzeit brechen könnte, während der Weg nach oben von einer Widerstandslinie nach der anderen zugebaut ist. Zwischen 6,65 und 8,25 Euro liegen die potenziellen Hürden dicht an dicht. Und es ist sehr fraglich, dass genug Akteure bereit wären, hier mit großem Kapitaleinsatz und entschlossen zuzugreifen, wenn es die europäischen Banken bei der Commerzbank selbst nicht tun!

Chart vom 11.06.2019, Kurs 6,30 Euro, Kürzel CBK | LYNX Aktienempfehlungen

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