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Aktienanalyse:
Carl Zeiss Meditec: Vorläufige Halbjahres-Zahlen ernüchtern

Aktuelle Analyse der Carl Zeiss Meditec Aktie

Am gestrigen Donnerstag legte das Medizintechnik-Unternehmen Carl Zeiss Meditec die vorläufigen Umsatzergebnisse des ersten Halbjahres im am 1. Oktober begonnenen Geschäftsjahr 2019/2020 vor. Die Reaktion der Aktie, ein Minus von -4,18 Prozent, machte deutlich, dass es in dieser ersten Übersicht nichts Erfreuliches zu lesen gab. Obwohl man hoffen durfte, dass ein Bereich wie die Medizintechnik in diesem Umfeld dennoch recht stabil laufen sollte, sprachen die Ergebnisse sowie die Lageeinschätzung der Unternehmensführung eine andere Sprache:

Der Umsatz des ersten Halbjahres lag zwar mit 715 Millionen Euro über dem des Vorjahreszeitraums (667,2 Millionen). Aber das zweite Geschäftsquartal, sprich das gerade beendete erste Kalenderquartal 2020, wies mit einem Umsatz von 345 Millionen nur eine Stagnation gegenüber dem Zeitraum Januar bis März 2019 aus. Und was die Pandemie-Folgen angeht, ist Carl Zeiss nicht gerade optimistisch, sondern erwartet „eine signifikante Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20“ und gibt daher auch keine Prognose für den weiteren Verlauf ab.

Expertenmeinung: Für das bullische Lager dürfte es damit schwierig werden, Zeichen zu setzen. Da der Kursverlauf zuletzt aufgrund der relativen Marktenge der Aktie und des allgemein hektischen Handels eher unstrukturiert wirkte, zeigt die Darstellung auf Wochenbasis ein klareres Bild. Wir sehen hier, dass Carl Zeiss Meditec bereits in der vergangenen Woche einen Anlauf unternahm, die wichtige Widerstandszone 89,35/90,65 Euro zurück zu erobern und da zunächst abgewiesen wurde. Eine Mut machende Prognose hätte den Break über diese Zone gestern wohl perfekt gemacht. Aber so dürften die Bären, sofern es nicht heute zu einer beeindruckenden Rallye käme, auch in dieser Woche als Sieger vom Platz gehen.

Ob Carl Zeiss Meditec das bisherige Tief der Abwärtsbewegung bei 67,70 Euro noch einmal ansteuert, ist heute noch nicht abzusehen. Vor gut zwei Wochen war das sicherlich eine Übertreibung nach unten. Aber es bleibt zunächst offen, ob die Datenlage nicht doch so viel negativer würde, dass dieses Tief in einigen Wochen als angemessen angesehen werden könnte. Als Fazit bleibt: Solange die Aktie diese Widerstandszone zwischen 89,35 und 90,65 Euro nicht signifikant zurückerobert, bleibt der Kurs auf der Unterseite für neue, bärische Attacken anfällig, ein Einstieg auf der Long-Seite dementsprechend mit hohem Risiko verbunden.

Chart vom 02.04.2020, Kurs 82,50 Euro, Kürzel AFX

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