Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
AbbVie: Gewinnsprung und 5% Dividende

AbbVie ist ein weltweit tätiger Pharmakonzern vor allem auf schwere Krankheiten spezialisiert.
Das Unternehmen ist in seiner heutigen Form durch die Abspaltung von Abbott Labs hervorgegangen.

Adel verpflichtet

Von der alten Muttergesellschaft hat man die Einstufung als Aristokrat quasi geerbt und auch eigenständig ist man seinen Adelspflichten weiterhin nachgekommen. Die Dividende wurde jedes Jahr erhöht.

Inzwischen kommt die Aktie auf eine stattliche Rendite von 5,5% und das kann man sich auch ohne Probleme leisten.
Der Cashflow würde auch das doppelte zulassen.

Ausblick und Bewertung

Seit dem Börsengang 2012 ist der Umsatz von 18,79 auf 32,75 Mrd. USD gestiegen.
Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 3,14 auf 7,91 USD je Aktie.

Die Richtung stimmt also eindeutig.

Vor wenigen Stunden hat das Unternehmen die Zahlen zum ersten Quartal 2019 vorgelegt und auch die können sich sehen lassen.

Der Umsatz kletterte von 6,54 auf 7,83 Mrd. USD und lag über den Erwartungen von 7,75 Mrd. USD.
Das Ergebnis legte von 1,87 auf 2,14 USD je Aktie zu, erwartet wurden lediglich 2,05 USD.

Darüber hinaus wurden die Gewinnerwartungen von 8,65 – 8,75 auf 8,73 – 8,83 USD je Aktie leicht angehoben. Man sollte hinzufügen, dass AbbVie die Prognosen nahezu jedes Quartal erhöht. Es könnte schlimmeres geben.

AbbVie kommt auf eine P/E von 9,9 und eine forward P/E von 9,0.

Bei einem Gewinnwachstum von 8-12% ist das attraktiv und keineswegs hoch gegriffen. Vor allem, da der freie Cashflow meist über dem Gewinn liegt. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 14.

Die Dividendenrendite liegt, wie bereits erwähnt, bei 5,5%. Weitere Steigerungen sind abzusehen.

Das Haar in der Suppe

Wären das alle Fakten, wäre Gesamtsituation zu attraktiv. Es gibt aber tatsächlich auch ein Haar in der Suppe.

Humira gilt als das umsatzstärkste Medikament der Welt und das Patent läuft Ende 2022 aus. Wir haben bei anderen Fällen gesehen, wie sehr so ein vermeintliches Damoklesschwert auf dem Kurs lasten kann.

Bis dahin wird allerdings ein anhaltendes Gewinnwachstum von 8-12% p.a. erwartet. Darüber hinaus wird man weiterhin eine erhebliche Dividende erhalten und auch ab 2023 wird das Geschäft mit Humira nicht plötzlich aufhören zu existieren. Auch das könnte man durch unzählige Beispiele belegen, bei denen es ebenfalls so war.

Die wichtigsten Argumente liefern aber die anderen Medikamente im Portfolio sowie die Pipeline. Tatsächlich will man bis 2025 abseits von Humira mindestens 35 Mrd. USD an Umsatz erwirtschaften.

Chart

Nach einer Hype-Phase bis Anfang 2018 hat die Aktie in eine größere Korrektur eingeschwenkt. In diesem Zuge wurde der Aufwärtstrend angesteuert und von den Bullen verteidigt.

Nach den guten Quartalszahlen besteht nun die berechtigte Hoffnung auf einen impulsiven Anstieg in Richtung 85 und 90 USD. Darüber hellt sich das Chartbild weiter auf.

Falls die Aktie hingegen nachhaltig unter 77 USD fällt, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 70 USD gerechnet werden.

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Chart vom 25.04.2019 Kurs: 77,40 Kürzel: ABBV - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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