Monster Beverage Aktie Prognose Monster und Constellation: Outperformer + Outperformer

News: Aktuelle Analyse der Monster Beverage Aktie

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Monster Beverage
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Zur Monster Beverage Aktie

Die Regale in den Supermärkten sind voll und hart umkämpft. Die Auswahl an Getränken ist ohnehin schon schier grenzenlos und dementsprechend schwierig ist es für einen aufstrebenden Hersteller, sich einen Platz in den Regalen zu erkämpfen.

Gelingt das allerdings, winken enorme Gewinne. In unseren Gefilden hat das beispielsweise Red Bull gezeigt. Monster Beverage ist quasi das US-Pendant im Energy-Bereich, inzwischen ist man aber natürlich auch international aktiv. Vielleicht kennen Sie die auffälligen Dosen.

Kometenhaft

Monster Beverage ist das gelungen. Das Unternehmen entwickelt, vermarktet und vertreibt Erfrischungsgetränke, vor allem Energy-Drinks, Eistee, Multivitaminsaft und Limonade. Am bekanntesten ist man zweifelsohne für den gleichnamigen Energy-Drink „Monster Energy“.

Dem Getränkehersteller ist damit ein Erfolg gelungen, wie es seinesgleichen sucht. Den Aufstieg von Monster Beverage kann man wahrlich als kometenhaft bezeichnen.

Monster Energy wurde erst 2002 auf den Markt gebracht, einige Jahre später erzielte man bereits Milliardenumsätze.
Seitdem hat sich der Siegeszug fortgesetzt.

In den letzten zehn Jahren hat man den Umsatz von 2,06 auf 5,54 Mrd. USD gesteigert.
Das Ergebnis legte sogar von 0,62 auf 2,57 USD je Aktie zu.

Da stimmt alles

Darüber hinaus konnte man das Wachstum aus den laufenden Einnahmen finanzieren. Die Zahl der ausstehenden Aktien ist daher mit der Zeit sogar leicht gesunken, Schulden hat man nicht.

Bei Monster hat man also viel richtig gemacht und es ist das gelungen, woran die Konkurrenz gescheitert ist.

Einen bedeutenden Teil zu der enormen Kursentwicklung ist aber auch auf die grundlegenden Eigenschaften des Getränkehandels zurückzuführen.
Das Geschäftsmodell ist gut skalierbar, ist mit operativen Margen von über 30% hochprofitabel und noch dazu nicht kapitalintensiv.

Daher hatte ich mich über die Jahre hinweg auch immer wieder positiv zu Monster geäussert. In ausführlicher Form zuletzt Ende 2019, damals noch zu einem Kurs von 56,64 USD.

Heute bin ich nicht weniger positiv gestimmt. Monster kommt derzeit auf eine forward P/E von 28,7.
An sich ist das nicht wenig, aber in den letzten fünf Jahren kam Monster durchschnittlich auf eine P/E von 34,0 und selbst am Tiefpunkt des Corona-Crashs noch auf einen Wert von 23,4.

Darüber hinaus werden im laufenden und den kommenden Geschäftsjahren ordentliche Wachstumsraten von 11-13% p.a. erwartet.

Der Elefant im Raum

Allerdings müssen wir an dieser Stelle natürlich auch Constellation Brands untersuchen, schliesslich steht eine Fusion der beiden Unternehmen im Raum. Dieser dürfte auf Augenhöhe geschehen, denn der Börsenwert von Monster und Constellation Brands ist mit 46,3 und 43,3 Mrd. USD eng beieinander.

In der Regel halte ich recht wenig von grossen Übernahmen und Fusionen. Meistens wird mehr Schaden angerichtet als Nutzen.
In diesem Fall bin ich aber recht optimistisch gestimmt.

Das hat gleich mehrere Gründe. Das Geschäft von zwei Getränkeherstellern zusammenzulegen ist vergleichsweise einfach, wir haben es hier nicht mit einer komplizierten Transaktion zu tun.

Dadurch dürften auf Konzernebene die Kostenbasis für administrative Aufgaben & Co. sinken.

Outperformer + Outperformer = ?

Das wichtigste ist aber, dass es sich auch bei Constellation Brands (STZ) um ein tolles Unternehmen handelt.
Ferner sind die Vorstände beider Unternehmen sehr fähig. Womöglich sind die Fähigkeiten im Bereich Kapitalallokation bei STZ sogar noch ausgeprägter. Den einzigen echten Fehltritt, den man begangen hat, war ein Investment ausserhalb des eigenen Sektors (Canopy Growth 2018).

Bei STZ konnte man den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 2,65 auf 8,61 Mrd. USD steigern. Das Wachstum war aufgrund von einer ganzen Reihe kluger Übernahmen sogar noch höher als bei Monster.
Die Margen sind mit über 30% ähnlich hoch.

Der Gewinn konnte im genannten Zeitraum von 2,34 auf 10,20 USD je Aktie gesteigert werden.
Seit 2016 zahlt man eine Dividende, die seitdem von 1,24 auf 3,03 USD je Aktie erhöht wurde.

Für Monster dürfte die Situation durch den Zusammenschluss also kaum schlechter werden, für Constellation natürlich auch nicht.

Chart vom 11.04.2022 Kurs: 81,62 Kürzel: MNST - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 11.04.2022 Kurs: 81,62 Kürzel: MNST – Wochenkerzen
Chart vom 11.04.2022 Kurs: 85,04 Kürzel: STX - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 11.04.2022 Kurs: 85,04 Kürzel: STX – Wochenkerzen

Am Ende des Tages läuft es darauf hinaus, dass wir es mit zwei Outperformern in einem hochprofitablen Geschäftsfeld zu tun haben.
Egal, ob gemeinsam oder eigenständig, die Chancen stehen gut, dass Monster und Constellation auch in den kommenden zehn Jahren Outperformer bleiben werden.

Mich wundert es vielmehr, dass Coca-Cola oder Pepsi nicht schon vor Jahren zugeschlagen und einen der beiden übernommen haben.
Tatsächlich lautete der Titel der letzten Analyse zu Monster „Übernahmekandidat oder Allzeithoch?“. Hätten die beiden Branchengrössen damals zugegriffen, wäre es wesentlich günstiger gewesen als heute.

Aber bei Coca-Cola scheint man sich wohl damit zu begnügen, dass man das Altgeschäft von Monster, abseits von Energy-Drinks, gekauft hat und mit einer Beteiligung von 20% der grösste Einzelaktionär ist.

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